Beiträge von Falk

    Wie die Vorredner schon sagen, 3D Druck ist nicht elastisch genug. Es gibt elastisches Filament um beispielsweise Dichtungen zu drucken, aber glaub mir da machst du eine üble Lernkurve mit und selbst dann ist es noch Glücksache. Bei Standardkram ist man im Einzelteilehandel einfach viel besser aufgehoben.

    evtl. OT

    ...

    Spontan fiel mir dazu der allseits beliebte "Anzeigenhauptmeister" mit seinem "POLIZFI"-Schild ein. Mit der Begründung müßte man dem doch in diesem Punkt auch das Handwerk legen können...

    Dem hat man das Handwerk schon gelegt. Er bekam Prügel und seit dem ist Ruhe :schulterzuck:

    So hier die Bilder vom ersten Einsatz.

    Nachts um 12 war ein Fehler in der Elektrik endlich gefunden. Um 5 ging es dann los.


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    Auf der rechten Seite sieht man eine Anschlussklappe für einen FM Shelter. Das Ding kann man aufklappen und es dient dann als Stehtisch. :]

    Dann gings auch schon ans "Waldgrün" als Grundfarbe. Ich nutze MIPA Einkomponentenfarbe. Kann man einfach walzen und sieht getrocknet dann auch schön matt aus.


    Dann noch etwas Flecktarn hier und da, das taktische Zeichen unserer Iltis Gruppe drauf und fix die Lichter fertig verkabelt.


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    Die Flecken wirken noch ungleichmäßig, da kam noch ne Schicht drüber.


    Unten das blaue Ding, ist ein umgebauter Motorradwagenheber, der eine Konstruktion für eine breitere Auflage bekommen hat. Damit hebe ich das Schlafmodul an und kann es dann aus dem FK20 Rahmen heraus gefahren werden und in der Garage dann ab ins Eck.


    Fotos vom fertig Anhänger im ersten Einsatz kommen Morgen, die muss ich erst vom Handy herunter laden :P

    langsam wurde es dann Zeit sich grtundsätzlich Gedanken über Regen zu machen.

    Darum habe ich mich dafür entschieden, erstmal ein Feuchtigkeitsstoppbelag aufzubringen.

    Das zeug lässt sich rollern, aber ist sehr zähflüssig. Die Rolle bleibt an der Seite einfach kleben wenn man sie loslässt :P

    Damit auch wirklich jede Ritze gefüllt ist, sollte man zwei Lagen aufbringen. Das Foto ist nach der ersten Lage.


    Dann hat es auch endlich mit der Türe geklappt:


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    Irgendwas habe ich vergessen... :pinch: War da noch was?

    Achja die Leitungsführung von vorne nach hinten, für die Rücklichter. :esel:

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    Nachdem das alles fertig war und ich mit dem Innenausbau soweit zufrieden, kam dann die nächste Schicht aussen, das Beplanken mit 0,8mm Alublech.
    Das kann man sich auch online zuschneiden lassen und es lässt sich sehr einfach mit einer Belchschere verarbeiten.


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    Die schwarzen Leisten fand ich als Abschluss schöner, als eine Stoßkante Blech an Blech. So konnte ich die Stoßkante nochmals mit Karosseriekleber abdichten + die Leiste aufkleben & Schrauben.


    Dann kamen auch schon die ersten Ausrüstungsteile dran, es soll ja alles oliv werden. Darum habe ich nach Teilen vom FM-Shelter gesucht um den Anhänger die Shelter-Optik zu verleihen.


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    Da es mit der Tür noch nciht so klappte wie ich das wollte, habe ich mich erstmal weiter um den Innenausbau gekümmert.
    Die Wände isoliert und vorne ein Ablagefach montiert. Ursprünglich wollte ich das Fach von aussen zugänglich haben, aber das wäre mit der Abdichtung ein enormer Aufwand gewesen. Daher ist dach Fach innen und dient als Ablage für Klamotten:


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    Die Wände habe ich dann noch mit dünnen Möbelrückwandplatten verkleidet und der Boden bekam noch eine weiche Grundplatte, gibts im Baumarkt und ist von der Härte her wie eine Yogo Matte:


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    Irgendwie braucht das Ding eine Tür und ich hatte echt keine Ahung wie sowas geht.

    Also aufmalen, könnte passen und sägen. Mehr als falsch kann es nicht sein. :deck:


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    Ich habe halt keine Werkstatt, sondern nur ne Stichsäge, Akkuschrauber und ne Kreissäge.
    Da muss man viel probieren. :schulterzuck:

    Das dicke 4-Kant Holz hat auch den Vorteil, dass gleich für die Isolierung Platz war. Also ab zum fröhlichen Styroporherumkrümeln :D


    Die Schrägen an der Front haben mir mehr Ärger bereitet als erwartet, denn man muss die Kanten ja irgendwie anschrägen. Mit einer Akku-Kreissäge und einer Anschlagleiste aus Alu (Vierkantrohr aus dem Baumarkt) klappte das doch ganz gut.

    Alle Bretter sind übrigens nicht nur verschraubt und mit WInkel unterstützt, sondern auch mit Leisten in allen Ecken verschraubt + Karosseriekleber verklebt.

    Karosseriekleber darum, damit kein Wasser durch kann, und zum zweiten bleibt der Kleber elastisch und der Aufau arbeitet sicher während der Fahrt.


    Vorne meint eich ein Stück Rest von der Kunststroffplatte verwenden zu können, aber das Ding hing durch und mein erster Versuch war mit viel Karosseriekleber die Spalte einfach zu überkleistern. War natürlich Blödsinn, am Ende habe ich die Schräge neu gemacht. Man muss halt Lehrgeld zahlen bei so einen Projekt.


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    Balken gekauft, dazu Winkel und jede Menge Schrauben. Jeder Winkel im Rahmen habe ich mit einem Metallwinkel stabilisiert + verleimt.

    Die Form konnte ich ja schön am Stahlrahmen der ersten Plattform "abnehmen":


    Hier das erste "Probeliegen des Rahmens auf dem Anhänger:


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    Da der Anhänger ja auch bei Regen bewegt wird, kam unten eine 4mm Kunststoffplatte als Feuchtigkeitsschutz drauf:


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    Spätestens hier wurde mir bewusst, dass eine Liegelänge von 2,10m auch eine gewissen "Überhang" bedeutet, also die Rücklichter nochmals am Schlafaufbau befestigt werden müssen, sowie in der Skizze angedacht.


    Also einen Schritt auf den anderen machen und die Seitenwände erstmal wieder im Tinkercad konstruiert und dann aus 19mm MDF auf Maß sägen lassen.

    Witzig dabei: Der günstigste Händler mit Versand kam aus Hamburg (!) Bis ins Schwobaländle ein ganz schöner Weg. Spedition war eine deutsche Firma, so am Rande bemerkt. Der Fahrer war super freundlich und hat sogar beim Ausladen geholfen.

    Die MDF Platten wogen übrigens 160kg.


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    Hier geht’s aber um den zweiten Ladungsträger, dem Schlafmodul.


    Bevor man sowas angeht, vor allem wenn man NULL Ahnung vom Fahrzeugbau hat, sollte zumindest eine Skizze her. Gesagt getan, mit Tinker-CAD geht sowas ja eigentlich recht einfach und so war die Idee geboren. Da ich schon einen FK-20 Anhänger in 1:10 mal gebaut hatte, musste das Ding jetzt herhalten. Allerdings stimmen die Abmessungen nicht, das war alles frei nach Auge zusammengemalt.


    Nach ein paar Abendenden sah der Entwurf so aus:

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    Nach den ersten Skizzen ging es dann am Planen mit realen Abmessungen. Da war es sehr hilfreich, dass schon die erste Plattform gebaut ist. Darauf kann man aufbauen.Betreffend Höhe habe ich einfach geschaut wie hoch sitze ich noch bequem.


    Tatsächlich hatte ich immer Bedenken wegen dem Gewicht des Aufbaus, denn der Iltis ist nun nicht gerade ein PS-Wunder und von den 74 Pferdchen sind gefühlt immer 15 oder 20 gerade auf der Weide unterwegs. Der FK20 selbst darf 750kg haben, das ist eher weniger das Problem.

    Also kam mir der Gedanke, nicht nur den Aufbau, sondern auch den Rahmen aus Holz zu bauen.


    Gesagt getan, und weil ich nicht wusste was das Ding am Ende wiegt und was Hlz tragen kann, wenn da ein oder zwei Menschen im Anhänger herumkrabbeln, habe ich 7x7cm Holz verwendet und in der Mitte zwei statt einem Längsträger verbaut. Vermutlich völlig überdimensioniert, aber lieber fest als ab :P

    Hallo zusammen,


    immer mal wieder ist der FK20 Anhänger ein Thema hier im Foru, passt er doch sehr gut zum Iltis und ist mal etwas abseits vom "Mainstream".
    Was kann man damit machen und wie bekommt man ihn zugelassen? Für alles das gibt es genügend Themen hier.



    Kurz zu meinem FK20 Anhänger:


    Vorgeschichte:

    Gekauft im Sommer 2022 war die Zulassung nicht so einfach wie gedacht. Aber mit dem richtigen Fachleuten an der Hand geht alles. Man muss nur offen mit dem TÜV-Prüfer des Vertrauens reden, dann bekommt auch fachkundige und legale Antworten. Hier sei nochmals meinen Dank an den TÜV Schwäbisch Gmünd und an einen erfahrenen Prüfer, der nicht gleich sagt geht nicht, sondern erklärt was geht und was geht nicht. Einen Namen spare ich mir an dieser Stelle. Jedenfalls hat alles prima geklappt und im Juni 2023 war der Anhänger dann auch zugelassen. Die Zeit bis ich alles zusammen hatte, habe ich genutzt den Anhänger wieder auf Vordermann zu bringen.


    Da der Anhänger als Ladungsträger mit Wechselaufbau zugelassen ist, kamen jetzt die Arbeiten für die einzelnen Ladungsträger, denn ich wollte für den Anhänger immer zwei bis drei.


    Sascha M. hier aus dem Forum hat mir bei der Plattform mit Schweißarbeiten und der Rahmenkonstruktion geholfen, sowie beim ertüfteln der Befestigung.Nochmals Danke !


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    habe seit zwei Wochen das gleiche Problem, Freunde in unserer Iltisgruppe haben mir das als Christbaumphänomen treffend beschrieben. irgendwas leuchte und keiner weiss warum. :D


    Meine erste Maßnahme war eine Infrarot-Tempmesspistole kaufen und bei laufendem Motor mal messen, ob doch irgend etwas überhitzt.

    Fehlanzeige, die Temperatur ist kein Thema.


    Dann habe ich auch den Oltempfühler gewechselt Im Stand wars kurz gut, auf der erste Fahrt kam die Lampe wieder, glimmt aber manchmal auch nur.

    Ich gehe jetzt genau so vor wie Stefan und tausche mal das Kabel, könnte ja ein Kabelbruch sein.


    Beim Christbaumphänomen werden oft Masseprobleme oder Kabelbrüche aufgeführt. Da bleibt wohl nur alles der Reihe nach abarbeiten.

    Wenn ich etwas herausfinde, poste ich es hier :)

    Hallo zusammen,


    ich bin zufällig in der Bucht auf Bundeswehr mehrere RDWF von Carl Zeiss gestoßen. Aus meiner Zeit sind die mir nicht bekannt, wann wurden die denn eingesetzt und von wem?

    Die Preise die da im Moment aufgerufen werden sind ja Hammer.. zwischen 4000€ und 9000€. Sind die Dinger so selten?


    E-Bay