Beiträge von Navigator

    Das mit dem Klebeband kann ich mir sehr gut vorstellen.

    Und offenbar waren auch viele Aspekte für den V-Fall nicht zuende gedacht.


    Für das Umfärben hätte man wohl auf Improvisationen zurückgegriffen.

    Ein ehemaliger Mitschüler wurde 1986 bis 1987 in seiner Marinefernmeldegruppe damit beauftragt, den Flecktarnanstrich der Fahrzuge umzusetzen.

    Der konnte darüber tolle Geschichten erzählen.

    Und in einem Buch über Tarnanstriche des deutschen Heeres wurden auch die diversen Entwicklungen beschrieben.

    Die Umsetzung lief sehr unterschiedlich ab.


    Wir werden es in der Tat nie erfahren. Seien wir froh, dass das nicht erforderlich wurde.

    Aber rein technisch gefällt mir das Gedankenspiel mit den Fahrzeugen


    Ich habe übrigens mal in den relevanten Vorschriften herausgearbeitet, wie die Heranziehung und Zulassung von Fahrzeugen laufen sollte.

    Einfach ist anders...

    Langwierige Vorbereitungen in Friedenszeiten durch die KWEAs und dann eine sehr bürokratische Umsetzung, je nach sicherheitspolitischer Lage.

    Für den V-Fall gibt es bestimmt auch eine Vorschrift, die die Tarnung/Entfernung der Kennzeichen behandelt.

    Das wäre sicherlich interessant. Ich habe dazu aber noch nichts gefunden.

    Die pragmatische Lösung war wohl immer das Panzerband.

    Als wir im Offz-Lehrgang mit einem Bw-Bus nach Mödlareuth gefahren wurden, hat der Fahrer die Kennzeichen und taktischen Zeichen vor Ankunft im Beobachtungsbereich der DDR-Grenzer mit Panzerband abgeklebt.

    Im Kosovo wurde das bei einigen Fahrzeugen auch so gemacht und in Afganhistan gab es viele ulkige Lösungen.

    Das beste war: Kennzeichen umgedreht angesschraubt (Rückseite sichtbar) und in den Umtarnanstrich einbezogen.

    Spannende Gesichtspunkte zu dem Thema. Danke!


    Je nach Lage wäre aber wohl die Lackierung auch nicht ausgeschlossen gewesen, oder?

    Man hätte das auch sicher von der Grundfarbe abgängig gemacht. Dunkelblau hätte man eher so gelassen und qietschgrün, gelb oder rot wohl eher lackiert.

    Wahrscheinlich mit Spraydose, Zeitung und Klebestreifen.

    Solche improvisierten Tarnaktionen hat es in krigerischen Auseinandersetzungen wohl immer gegeben.

    Zum Teil wurde auch das Abkleben der Fenster eher rudimentär durchgeführt.

    Mir liegt da ein spannendes Buch über Citroen Traction Avand im II. WK vor. Der Wagen wurde auf beiden Seiten genutzt und jeweils farblich abgetarnt.

    Dabei wurden die Scheiben zum Teil einfach mit lackiert.

    Bezüglich des Passat spukt mir da schon lange eine spannende Idee im Kopf herum. hmmm

    Zugrunde liegt dem das folgende Gedankenspiel:

    Wie hätte ein im V-Fall eingezogenes Fahrzeug ausgesehen?

    Speziell ein Passat-Kombi bei den Feldjägern.

    Gekommen bin ich darauf über die allseits bekannte Feldjäger-Blaulichtanlage, die dazu dienen sollte, aus "requirierten" Zivilwagen ein Feldjägerfahrzeug zu machen.

    Noch nicht zu klären war, ob die Fahrzeuge auch lackiert worden wären, oder ob es so gedacht war, sie in ziviler Farbe rumfahren zu lassen.

    Ich gehe allerdings eher von Lackierung in Bronzegrün oder Gelboliv, je nach Epoche, aus.

    In dem Falle wäre auch nur die Außenfläche farblich angepasst worden und innen wäre die zivile Ausstattung und Farbe weiterhin erkennbar.

    Und was würde der TÜV im Oldtimer-Gutachten dazu sagen?

    das ungetarnte Kennzeichen springt genauso ins Auge...

    Das habe ich auch nie verstanden, warum das auch weiß sein musste.

    Weiß auf schwarz wäre doch denkbar gewesen...

    Immerhin besteht man weiterhin darauf, dass es nicht reflektierend sein darf.


    Die Franzosen haben da eine interessante Lösung:

    Unter den weißen und gelben Schildern ist das Kennzeichen oft in weiß auf schwarz auflackiert.

    Sieht gut aus! :daumenhoch:


    Unser Bus hat an der Stelle die Auflage für das Bett und wir brauchen den Platz darunter für den Camping-Kram.

    Der Hund lagert hinter dem Beifahrersitz.

    Aber so eine ähnlich Konstruktion hatte ich mir auch überlegt.

    Am nächsten Wochenende findet in Holzminden wieder die jährliche Modellausstellung mit Tag der offenen Tür in der Pionierkaserne am Solling in Holzminden statt.


    Es ist beeindruckend, was da jedes Jahr aufgefahren wird. Auch zahlreiche historische Militärfahrzeuge sind dabei immer vertreten.

    Aktuelle und historische Fahrzeuge von Rettungsdiensten, Feuerwehr, THW, Bundeswehr, PS-Speicher.

    Dazu mehrere Hallen mit Modellen aller Maßstäbe.


    Es wird für die Kinderkrebshilfe gesammelt.

    Also kann man mit dem Besuch auch noch was Gutes tun.


    Eine dringende Empfehlung!

    :thumbsup-blue:

    tolle Konstruktion!

    Unser Hund hat ein eigens gezimmertes Abteil im Citroën bekommen, das die originale Rücksitzbank reversibel ersetzt.

    Den Platz findet auch viel besser, als die Box im T6. Da kann er nämlich nicht rausgucken...

    In der Tat fordern die Forenregeln eine Preisnennung.

    Bitte reiche das nach.


    Zudem wäre es hilfreich, tatsächlich einen Link einzustellen.

    Dann kann man das auch sofort auffinden.


    Wenn der Weg zu den relevanten Informationen unnötig kompliziert ist, wird es mit dem Verkauf nicht einfacher.

    Du solltest ein Interesse daran haben, möglichst viele Infos zu liefern, wenn das klappen soll.


    :mmod:

    In der letzten Woche ist nach schwerer Krankheit unser Forenmitglied "Frau Paolo" verstorben.


    Birgit hat sich hier zwar nur recht selten zu Wort gemeldet, ist aber vielen von unserem Sommerbiwak persönlich gut bekannt.

    Zusammen mit Ihrem Mann Christian (Paolo) hat sie über die Jahre die Ausfahrten unseres Boostedter Treffens geplant und durchführt.

    Das Grünkohlessen an verschiedenen Orten, das aus dem "Sommerbiwak-Stammmtisch" hervorgegangen ist, ist ebenfalls ihr Baby gewesen.

    Bei vielen Treffen im Norden war Birgit mit ihrer ganzen Familie nicht wegzudenken und immer präsent.

    Sie hat seit 2006 das Forum im realen Leben bereichert.


    Mit Birgit verlieren wir ein immer freundliches, verlässliches und engagiertes Mitglied unserer Gemeinschaft.


    Unser Mitgefühl und unsere Trauer sind bei Christian, ihren Kindern und Enkelkindern.


    Birgit, Du wirst uns fehlen!


    Ruhe in Frieden


    Tilman


    :marine:

    Fazit: Man kann nicht alles haben, aber man kann es ja versuchen. ;)

    In meinen Augen ist es völlig legitim, Sonderwege zu suchen.


    Mattschwarz ist kaum möglich in Kombi mit H-Kennzeichen.

    Wenn ein Prüfer mitspielt ist das ein Erfolgt. Aber vielleicht wird er irgendwann versetzt und sein Nachfolger (oder andere Prüfer an anderen Prüfstellen) sieht das Fahrzeug 2 Jahre später zur HU und steht dann auf dem Strandpunkt, dass das historisch nicht korrekt ist und kommt auf die Idee, das H-Kennzeichen abzuerkennen. Das wäre eine Katastrophe. :rolleyes:


    Flecktarn muss ja nicht sein. Es gibt Foto-Nachweise für Sandfarben oder weiß bei dänischen Gs.

    Oder die grüne Grundfarbe, die vielleicht für hiesige Augen weniger militärisch wirkt, als gelboliv.

    Ich finde sie scheußlich, aber das muss ja nicht jeder so empfinden.

    Was für ein Fahrzeug ist es denn genau?

    Wenn es ein Bundeswehr-Wolf ist, wären historisch folgende Lackierungen denkbar:

    3-Farb-Flecktarn matt

    weiß (UNO-Einsätze)

    bronzegrün matt (als Grundlackierung zwar unüblich, aber z.B. denkbar nach Instandsetzung)

    gelboliv neu (Prototypen)

    Sandfarben und Varianten der Umtarnfarben für Wüstenregionen.

    Mattschwarz als alleinige Lackierung hat es mit einiger Sicherheit nicht gegeben.


    Es gab allerdings recht bunte Farbvarianten für Fahrzeuge in der Ausbildung auf Übungsplätzen. :dev:

    Damit ließe sich vielleicht argumentieren.


    Für österreichische, schweizerische und dänische Farzeuge gelten natürlich wieder andere Farbkombinationen.