Beiträge von dd1lm

    Hallo,


    das Gesetz schreibt vor, daß das Fahrzeug in einem erhaltenswürdigen und originalen Zustand sein muß (was nicht unbedingt heißt, daß es vollrestauriert sein muß - hab da selber Probleme mit der DEKRA...).
    Hab meinen Unimog damals direkt von der VEBEG erstanden und gleich mit H-Kennzeichen zugelassen. Diskussionen gab es mit dem Prüfer erwartungsgemäß wegen der AHK und der Tarnbeleuchtung: "was sagen Sie, wenn ich Ihnen sage, daß Sie Tarnbeleuchtung und AHK abbauen müssen?" - "Was sagen Sie, wenn ich Ihnen sage, daß im Gesetz steht, daß das Fahrzeug original sein muß? Da können sie nicht verlangen, daß ich am Originalzustand was ändere..."
    Daraufhin bekam ich den Eintrag: "Tarnbeleuchtung darf im öffentlichen Verkehr nicht benutzt werden". Für die AHK hat er eine Sondergenehmigung gefordert, und damit begann ein etwas längerer Behördenmarathon. Es wäre kein Problem, die Ausnahmegenehmigung zu bekommen, aber man sah sich außerstande, diese zu erstellen, weil die AHK ja grundsätzlich bauartgenehmigt sei (sie hat tatsächlich ein Wellenlinien-Prüfzeichen). Dem gegenüber stand die Forderung des TÜV-Prüfers (war übrigens in Flensburg und er hatte von Unimogs keine Ahnung, weil er noch nicht mal die Schaltung des Rückwärtsganges hinbekommen hat und sein Kollege wieder vom Prüfstand runterfahren mußte - der Kunde ist ja grundsätzlich inkompetent und darf nicht gefragt werden). Nach vielem hin und her hab ich sie dann doch bekommen und seitdem ist er mit H-Kennzeichen unterwegs. Der Rest war dann nur eine normale HU und vergleich des BW-Datenblattes mit dem Fahrzeug zur Erstellung des Briefes.


    VG
    Andreas

    Hallo Jürgen,


    hab eben mal eine Idee gehabt wegen der Gummitüllen: Ich habe mal in den elektronischen Ersatzteilkatalog von VW gesehen und habe an der Hupe vom Golf Bj. 1985 eine Schutzkappe in den Abmessungen 32x10 gefunden. Sie heißt 191 919 083. Vielleicht kommst Du ja die Woche mal bei VW vorbei (bin ja auf Dienstreise, sonst könnte ich das selbst machen) und könntest das mal überprüfen?
    Ich werd Montag mal in ILIMS nachsehen, ob ich da auf einen anderen Hersteller komme.


    VG
    Andreas

    Hallo,


    auch mit Gegenstück bitte vorsichtig sein und nicht mit Gewalt arbeiten. Ich hab dabei schonmal die Nase aus der Buchse rausgebrochen :(


    VG
    Andreas


    PS: auf Deutsch heißen die Stecker bzw. die Norm VG 95234

    Hallo Klaus,


    es mag ja sein, daß das Ersetzen der Lötstellen durch Aderendhülsen in den Augen einiger dem Oldtimergedanken widerspricht. Allerdings bitte ich zu bedenken, daß es ja einen Grund hat, warum das Verlöten von Litzenenden zumindest in der Hauselektrik bereits seit Jahrzehnten verboten ist: erstmal zieht das Zinn beim Verlöten auch dank der Kapillarwirkung in den Leiter, was zur Folge hat, daß es dann auf ca. 2cm eben keine flexible Litze ist, sondern am Ende ein starrer Leiter, der auch abbrechen kann. Das ist gerade unter Bewegung wie im Fahrzeug nicht gut. Schlimmer ist allerdings, daß das Zinn unter Druck (durch die Schraube) mit der Zeit "fließt", d.h. dem Druck ausweicht. Damit lockert sich die Kontaktstelle, es kann zu Wackelkontakten und als Folge daraus Funkenbildung und ggf. ein Brand entstehen. Bei der Verwendung von Aderendhülsen ist das nicht der Fall, weil hier immer noch eine gewisse Elastizität des Bleches dagegen wirkt. Auch bleibt der Leiter bis an die Aderendhülse ran flexibel und kann demzufolge nicht abbrechen. Und wenn das richtig verpresst ist, ist die Kapillarwirkung kein Thema. Vor dem Hintergrund vertrete ich dann doch die Meinung, daß auf Dauer die Funktion entscheidet. Nach Deiner Argumentation müßte dann auch die Nachrüstung der Warnblinkanlage dem Oldtimergedanken widersprechen. Aber auch da handelt es sich in erster Linie um Anpassen an erneuerte Vorschriften, hier um die VDE, da um die StVZO.
    Was das Fetten der Klemmleisten angeht, so habe ich ja beruflich auch mit der Schiffselektrik zu tun, und da wird im Außenbereich aus Korrosionsschutzgründen Rotguß wie Bronze oder Messing verwendet, weil es eben nicht zusammenfrisst. Ich habe da in den letzten zwei Jahrzehnten noch nie Fett an Klemmstellen gesehen. Warum soll das hier anders sein? Die Klemmleisten (die Innereien sind ja auch aus Messing) meines 0,5t-Anhängers ließen sich auch nach ca. 55 Jahren problemlos öffnen. Schwierigkeiten gab es nur bei der Demontage, weil die Stahlschrauben so verrostet waren, daß sie die Hohlnieten der Klemmleiste gesprengt haben und diese dadurch in Einzelteile zerfallen ist.


    VG
    Andreas

    Hallo Alexander,


    soweit ich den mir vorliegenden Schaltplan nachvollziehe, macht die Warnblinkanlage keinen Unterschied zwischen Zündung an oder aus, weil die entsprechenden unterschiedlichen Einspeisungen am Warnblinkschalter gebrückt und damit identisch sind (und vom Lichtschalter Kl. 49 kommen, was bedeutet, daß die Blinkanlage in Tarnlichtstellung nicht funktioniert - soll ja auch so sein). Nach dem Schaltplan liegt die Kontrolleuchte zwischen R und L und benutzt jeweils die nicht blinkende Seite als Rückleiter. Beim Warnblinken blinken jedoch beide Seiten und daher ist keine Potentialdifferenz (=Spannung) zwischen R und L vorhanden, deshalb dürfte sie dann nicht blinken. Oder sehe ich das falsch?


    VG
    Andreas

    Hallo,


    ich hätte da mal im Zusammenhang der Nachintegration einer Warnblinkanlage in einen NOS-Kabelbaum (siehe Borgwardforum - Büssing-Restauration im Norden) eine Frage an die Iltis-Fahrer:
    Deute ich aus dem Schaltplan richtig, daß die normale Blinkerkontrolleuchte beim Warnblinken NICHT mitblinken dürfte? Könnte das mal jemand ausprobieren?


    VG
    Andreas

    Hallo,


    ist ja nicht mein Auto, ist Jürgens Entscheidung.


    Wo wir aber gerade beim Thema Elektrik sind, hätte ich noch zwei Fragen:
    1.) Gibt es die halblangen Sicherungen eigentlich noch irgendwo? In einem 6er-Sicherungskasten sind ja normalerweise 5 normale und eine nur halb so lange Sicherung drin. Hier wäre z.B. das Standlicht betroffen, und das ist ja nicht so ganz unwichtig...
    2.) Weiß zufällig jemand, wo man die Blechbrücken für die Sicherungskästen herkriegt? Wir würden zwei Dreifach-Brücken und drei Zweifach-Brücken brauchen (am besten neu).


    VG
    Andreas

    Hallo Nik,


    das mit den Aderendhülsen ohne Kragen weiß ich, hab sie ja schon z.T. bei Jürgen verwendet. Der Kabelbaum war aber schon fertig (wie gesagt NOS) und ich hätte alle Enden abschneiden und neu absetzen müssen. Naturgemäß werden die Enden dadurch mindestens einen cm kürzer, und das wollte ich zum derzeitigen Zustand, wo noch nicht alles komplett an Ort und Stelle ist, nicht machen. Da der neue Kabelbaum aber ohnehin noch angepasst werden muß (ich hab schon gelernt, daß bei Borgward und Büssing der Einbauort der vorderen Blinker unterschiedlich ist), die Warnblinkanlage noch integriert werden muß und auch die SoSi-Anlage noch fehlt, werde ich das zumindest da auch berücksichtigen. Jürgen wird das ja sicher auch dokumentieren...


    VG
    Andreas

    Hallo,


    erstmal, um Jürgen in Schutz zu nehmen - die alte Klemmleiste hab ich eingebaut, weil sie da war. Sie ist aber komplett gängig und es ist eigentlich unüblich, sowas zu fetten. Eher würde ich mir Gedanken machen, weil die Kabelenden des NOS-Kabelbaums verlötet sind anstatt mit Aderendhülsen versehen zu sein. Das ist heutzutage eigentlich nicht mehr zulässig.


    Hier der Link zu den Klemmleisten: http://www.theopold-parts-shop…inder-Kabelverbinder.html


    VG
    Andreas

    Hallo Robert,


    kannst Du bitte mal die Conrad-Artikelnummer für die Bordspannungsstecker posten? Ich bräuchte nämlich welche und hier im Kieler Shop ist nur überteuerter Kram vorrätig...


    VG
    Andreas

    Hallo,


    Falls das ein kleiner Schlauch mit etwa 3mm sein sollte, müßte er an den Vergaser gehen. Ich glaube, mich erinnern zu können, daß damit eine Klappe im Ansaugstutzen zur Auswahl zwischen warmer und kalter Ansaugluft gesteuert wird.
    Normalerweise hat der Kübel (zumindest die BW-Version mit geschirmten Verteiler) keine Unterdruckverstellung, der dafür vorgesehene Stutzen am Vergaser ist dann dichtgesetzt oder gar nicht erst gebohrt.


    Es gäbe da auch noch einen dickeren Schlauch, der gehört zur Kurbelgehäuseentlüftung und geht zum Öleinfüllstutzen.


    VG
    Andreas

    Zum Posting von Ralph183:


    mit den rechteckigen Rückleuchten sehe ich den Anhänger auch zum erstenmal. M.W. gab es die in den Sechzigern noch nicht. Meiner ist von 1960, und auch gemäß TDV sind da die runden Zweikammerleuchten dran.
    Was mir allerdings in dem Zusammenhang an Deinen Bildern aufgefallen ist: Normalerweise ist die Rückwand plan, d.h. die Staukästen und die Rückwand der Ladefläche sind in einer Ebene. Auch gibt es original ja keine Heckklappe (der Anhänger soll ja schwimmfähig sein). Ist Deine Ladefläche verlängert (oder die Kästen verkürzt)? Auch kommt sie mir breiter vor als üblich.


    VG
    Andreas


    PS: bevor wieder jemand meckert - ich weiß, daß das Posting schon älter ist...