Suche Typgenehmigung/ ABE für KAT 10t mil gl, 8x8 (wegen Wendekreis)

      Suche Typgenehmigung/ ABE für KAT 10t mil gl, 8x8 (wegen Wendekreis)

      Hallo zusammen,

      wie Ihr vielleicht schon wißt, habe ich ja auch vor ein paar Wochen meinen KAT erstanden. Leider habe ich noch keine Zulassung bekommen können. Technisch ist alles super, H-Kennzeichen ginge auch in Ordnung.

      Aaaaber der Wendekreis... mein Prüfer hat in der Datenbestätigung für das Fahrzeug entdeckt, daß es eine ABE für den Wagen gibt, die 'A525' heißt. Digital liegt die scheinbar noch nciht vor (zumindest nicht offiziell), daher hat er die Betriebserleubnis vor fast 4 Wochen beim Kraftfahrtbundesamt angefordert. Ich habe keine Ahnung, wie lange das Einscannen da noch dauern soll, daher dachte ich, ich frage mal in die Runde:

      Hat jemand die ABE 'A525' oder eine vergleichbare Betriebserlaubnis, aus der hervorgeht, daß der 8x8 trotz 'Kreisfahrt Aussenradius 13,2m' zugelassen werden kann?
      Ich würde meinem Prüfer da gerne etwas helfen - und mir so ganz nebenbei endlich die Zulassung holen ;)

      Alternativ könnte ich auch das Bundesland wechseln (anstrengend) oder noch einen anderen Prüfer aufsuchen (aber welchen in Hamburg?). Vielleicht gibt es hier ja auch noch einen anderen 8x8-Fahrer, der in HH zugelassen hat?

      Es würde mich wahnsinnig freuen, wenn Ihr mir da etwas helfen könntet!

      Viele Grüße

      Daniel
      Hallo,

      das Problem ist kein Problem.

      Die Zauberformel heißt:

      NACHMESSEN

      Also hinten den Reifendruck passig machen, um den Momentenpol nach vorne zu verlagern.

      Dann beim TÜV vorfahren und den Wendekreis in der Realität messen.

      Hat bisher immer funktioniert.


      ...
      Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G

      TDV schrieb:

      Hallo,

      das Problem ist kein Problem.
      Moin TDV,

      das ist schön zu hören! Noch wage ich es aber nicht, mich zu sehr zu freuen ;-)

      TDV schrieb:

      NACHMESSEN

      Also hinten den Reifendruck passig machen, um den Momentenpol nach vorne zu verlagern.

      Ok, dann werde ich das mal versuchen. Ich habe gelesen, daß daß manche den Druck der Achsen 1, 2 und 4 etwas absenken und Achse 3 dafür etwas kräftiger aufpumpen. Damit wird der Wagen kopflastig und kommt besser rum, weil die letzte Achse nicht mehr geradeaus schieben kann. Stimmt das so?

      Vielleicht ist meine Sorge auch unbegründet und der KAT kommt ohnehin super um die Ecken. Mag ja sein, daß der große Wendekreis nur mit gesperrten Differentialen voll ausgeschöpft wird...

      Viele Grüße

      Daniel

      -dr- schrieb:

      Vielleicht ist meine Sorge auch unbegründet und der KAT kommt ohnehin super um die Ecken.

      Moin,
      ich kann dir aus 9 Monaten Dienstzeit und vielen km sagen das der Wendekreis des 8x8 schon ganz schön groß ist. Da muß man sehr schnell und auch sehr lange am Lenkrad kurbeln um um die Ecken zu kommen. Aber geht, wenn man sich mal daran gewöhnt hat.
      Grüße,
      Alexander
      www.bullihütte.de

      Alexander [G] schrieb:

      Moin,
      ich kann dir aus 9 Monaten Dienstzeit und vielen km sagen das der Wendekreis des 8x8 schon ganz schön groß ist. Da muß man sehr schnell und auch sehr lange am Lenkrad kurbeln um um die Ecken zu kommen. Aber geht, wenn man sich mal daran gewöhnt hat.
      Hi,

      ja, das habe ich schon gemerkt, bei meinen ersten Fahrten noch mit Kurzzeitkennzeichen. :thumbsup:
      Also um die Ecken kommt er in der Tat gut, man muß eben nur etwas vorausschauender fahren ;)
      Aber ob er auch den BO-Kraftkreis gemäß StVZO schafft, das macht mir noch etwas Kopfschmerzen. Wobei so ein Gelenkbus mit 18,75m Länge auch nur haarscharf die 25m schafft. Da sollte das für ein Gerät, das über 8 m kürzer ist, doch eigentlich kein Problem sein...? Ich werde das morgen mal mit meinem Prüfer ausdiskutieren.
      Mal so ein Gedanke:
      Nach TDv beträgt der Wendekreisdurchmesser des MAN 8x8 26400mm. (Seite 13, Nr. 1.3.1.2)
      Nach StVZOwird gefordert, daß der vordere äußerste Eckpunkt einen Bogen von max 25m beschreiben darf.
      Danach darf auch beim tangentialen Einfahren in der Kreis kein Fahrzeugteil mehr als 80 cm aus diesem 25-Kreis ausbrechen.
      Das bedeutet, daß, sofern die äußere Ecke der Kabine innerhalb der 25m bleibt, das Heck noch 80cm außerhalb bleiben darf.
      Das heißt wiederum, daß die äußere Ecke der Pritsche eine Bogen mit einem Durchmesser von 26600 mm beschreiben darf.
      Da der Wendekreisdurchmesserden Durchmesser beschreibt, den das Fahrzeug maximal abdecken darf und der nach TDv um 20cm kleiner ist, als gefordert, könnte das doch klappen.
      Vielleicht können diese Argumente ja den Prüfer überzeugen. Immerhin muß man ihm zugute halten, daß so ein Problem sicher auch nicht täglich vorkommt.

      Und außerdem sind Bw-Fahrzeuge, die die Grenzen der StVZO überschreiten auch auf Sondergenehmigungen und entsprechende Markierungen angewiesen. (Siehe Elefant SLT 50-2)
      Und ich habe den normalen 8x8 noch nie mit Warntafeln gesehen. Bei dem Trägerfahrzeug Roland u. Patriot sieht das anders aus.
      Grüße von der Küste! Til

      Suche ständig Daten über BGS-Fahrzeuge für die Bestandslisten.
      Besonders Hercules K125 und BMW-Boxer!

      Gern geschehen :) Hoffentlich bringt´s was.

      Ich hätte noch eine Idee.
      Zur Not könntest Du vielleicht hier mal nach Hilfe und Daten fragen: aignertrucks.com/de/galerie/fa…ach-marke/man-kat1-a1-8x8
      Wenn die die Dinger verkaufen wollen, müssen sie doch auch Grundlagen für die Zulassung anbieten können, oder?
      Grüße von der Küste! Til

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      Hi,

      kurzer Zwischenstand: Das Bundesarchiv hat sich mittels Bundesarchivgesetz breitschlagen lassen, daß die GTÜ tatsächlich das Recht hat, bereits archivierte Dinge aus dem Archiv holen zu lassen (ach!?!). Dazu hat das Archiv jetzt eine externe Firma beauftragt, um die ABE einzuscannen und zu verschicken (selbst zu arbeiten ist da wohl nicht so beliebt :dev: ).
      Das soll - Stand letzten Freitag - angeblich in den nächsten Tagen erfolgen.

      Mein Prüfer und ich sind dann übereingekommen, daß wir das noch abwarten. Ist auf jeden Fall deutlich günstiger, als einen Kreis auf die Straße zu malen, Stäbe aufzustellen und im Kreis zu flitzen.
      Naja, und wer weiß, vielleicht kann diese Betriebserlaubnis später mal noch von Nutzen sein (z.B. für andere Menschen, die einen 8x8 zulassen wollen).

      Wenn ich auf dem BO-Kraftkreis bestehe, dann machen wir das eben nach Ostern.
      Ich versuche solange, ganz gedulig zu warten. Gaaaaanz geduldig.... :|


      Viele Grüße

      Daniel

      Der Amtsschimmel ist besiegt!

      Guten Morgen,

      es hat geklappt! Gestern abend hat mein Prüfer eine Mail geschickt, daß die Unterlagen aus dem Bundesarchiv eingetroffen sind. Am Dienstag kann ich meine Zulassungspapiere holen und den KAT anmelden gehen. :thumbsup:
      BO-Wendekreis mußte nicht sein - in der ABE scheinen ein paar tolle Sachen zu stehen.

      Ich denke, ich werde da gleich am Dienstag auf der Matte stehen. Diese archivierte ABE bekomme ich hoffentlich mit. Dann werde ich hier noch einmal posten, was drinsteht. Wäre ja schön, wenn die Bescheinigung auch für zukünftige Zulassungen hilfreich ist.

      Noch einmal vielen Dank für Eure anderen Tips bzgl. Wendekreis! Das hat auf jeden Fall insofern geholfen, als daß ich damit meinem Wunsch, den Wagen unbedingt noch im April zulassen zu wollen (koste es, was es wolle), deutlich mehr Nachdruck verleihen konnte. Es hat funktioniert: mein Prüfer hat dem Bundesarchiv dann gleich noch etwas mehr Feuer unter dem Hintern gemacht :)

      Viele Grüße

      Daniel
      Sehr schön! Glückwunsch!

      Warum sollte er Dir keine Kopie der ABE geben, ist doch ein offizielles Dokument.
      Und außerdem muß es ja wohl auch der Zulassungsstelle vorgelegt werden. Und da wird der Prüfer das ja wohl nicht persönlich hinbringen ;)

      Ich freue mich schon darauf, das Monstrum ma persönlich in Augenschein nehmen zu können :D
      Grüße von der Küste! Til

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Navigator“ ()

      Navigator schrieb:

      Warum sollte er Dir keine Kopie der ABE geben, ist doch ein offizielles Dokument.
      Moin,

      ja, sollte man meinen...
      Dieses Dokument ist aber tatsächlich noch Verschlußsache und wurde mir daher leider nicht ausgehändigt :(

      Trotzdem hat es gereicht: Die ABE Nummer 'A525' liegt nun beim GTÜ vor und beinhaltet genug Text, damit man den 8x8 ohne Nachmessen zulassen kann. Falls also jemand nochmal ein ähnliches Problem hat: Ab jetzt sollte das Anfordern der ABE schneller gehen, die Beamten scannen das sicher nicht nochmal ein. Ich kann auch gerne den Kontakt zu meinem Prüfer in HH herstellen, der müßte den nächsten KAT dann an sich ohne große Nachfragen durchschieben können :)

      Ich komme gerade vom Abholen der Unterlagen (§23 StVZO, HU, AU). Nächste Woche habe ich einen Termin beim Landesbetrieb (früher gab es keinen mehr), dann kommt endlich das langersehnte Kennzeichen!

      Edit: Ich würde diesen Thread gerne als gelöst markieren. Geht das nicht oder bin ich zu blind dazu?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „-dr-“ ()

      Hallo zusammen,

      noch ein kurzer Nachtrag zum Abenteuer Anmeldung ohne Einzelabnahme/ Baurat:
      Die Zulassungsstelle hat sich zunächst geweigert, die ABE anzuerkennen und mich wieder weggeschickt. Es hat dann noch einmal rund eine Woche und eine Menge Geduld und Telefonate von meinem Prüfer gekostet, bis er alle auf dem Amt überzeugt hatte.
      Aber jetzt habe ich tasächlich Kennzeichen!

      Am Wochenende werde ich mal schauen, ob der Kleine überhaupt noch startet... ;)
      Danach geht es los mit dem Anmelden für die Treffen!

      Viele Grüße

      Daniel
      Til,
      ganz einfach, der Sachverhalt: Dieser unser Staat betrachtet alle ABE'sen, die für Bundeswehrfahrzeuge erstellt worden sind, als nur für die Bundeswehr gültig, so z.B. auch vom 1017, was allerdings zu Lachnummer führt, weil der Bund da die ABE für die Zivilfahrzeuge mit kassieren würde (Ich bin im Besitz der Originalunterlagen, weil dich die damals bei vernichten eben nicht vernichtet habe). Das gilt auch für die Anhängekupplungen von Ringfeder, die formal auf die Bundeswehr eingeschränkt sind, was aber damals schon nicht rechtens war, weil es heißt ja ALLGEMEINE Betriebserlaubnis und nicht AUF DIE BUNDESWEHR BESCHRÄNKTE Betriebserlaubnis, obwohl das mit den Zusatz (Nur für die Bundeswehr) versucht wurde. Allerdings ist zu beachten, das etliche BW-Fahrzeuge OHNE Ausnahme mehrt als die damals üblichen 22 t zGG genehmigt bekamen, z.B. Muntransporter mit 19 t Leergewicht und 29 t zGG, Faun 13 t Kran 33 t zGG und so weiter. Da damals für die BW keine Ausnahme drin stand, müssen die auch so abnahmefähig sein. Allerdings ist dann halt ein GA nach §70 StVZO erforderlich, um damit auf der Gass zu fahren. Aber die StVZO kennt diesen Unterschied nicht. In so weit hat sowohl das KBA und das weisungsgebende Verkehrsministerium nicht rechtens gehandelt.
      Wenn es hilft,
      Gruß
      Wolf
      Moin,
      erste und letzte Antriebswelle ausbauen und die mittleren Achsen mit 8bar Reifendruck, die anderen auf 2 bar runter.
      Da hat der 8x8 ´nen Wendekreis wie´n 4x4.

      Wolf kann das nicht wissen - er schafft bei Cermedes - und die bauen gewöhnlich ein Ausgleichsgetriebe mit in den jeweiligen Durchtriebsstrang ein - wie es sich gehört!
      Wenn 1975 die Bundeswehr Blödsinn bestellt, dann wird auch eine bescheidene Ausstattung geliefert - damals war der Kunde noch König!

      Der ein paar Jahre zuvor von den Österreichern bestellte S-LKW ist in Sachen Antriebsstrang um Klassen besser ausgestattet.

      Der KAT 8x8 kann einfach nur gerade aus - mehr nicht - ok, dafür aber auch sehr gut - gerade aus!! :D

      Gruß
      Benedikt
      Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. Damals lies mich ein Kamerad mit seinem flammneuen KAT 8x8 fahren.
      In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Haubitze M109G infiziert.
      Der 1192 seitige Inhalt des "Kraftfahrtechnischen Taschenbuch" ist - wie AndyE erwähnte - gerised auf 135x Seiten, die Füsik und Mammatik hat sich nicht geändert - alles geht mit einem Rechenschieber.
      schon.

      Wegen dem fehlenden Ausgleichsdiff in der hinteren Durchtriebsachse bleibt auch mit einer gelenkten Hinterachse die Verspannung der 4 Räder hinten bestehen und somit bleibt der tatsächliche Drehpunkt - um das sich das Fahrzeug bei Lenkbewegung dreht - zwischen den beiden Achsen und der Wunsch diesen Drehpunkt - mit einer gelenkten Hinterachse in Höhe zur dritten Achse zu verschieben - wird nicht funktionieren. Daher der größere Wendekreis bzw. der große Wendekreis bleibt - auch mit Einbau einer gelenkten Hinterachse!!

      Vorne radiert der 8x8 Kat 1 ebenfalls unnötig in den Kurven, da ihm in der vorderen Durchtriebsachse ebenfalls ein Ausgleichsdiff - aus Kostengründen - eingespart wurde, was zu einer weiteren Vergrößerung des Wendekreis führt.
      Dem 8x8 fehlen 2 Ausgleichsdifferentiale im Längstrieb an den Durchtriebsachsen - die man sinnvollerweise auch sperren können sollte - und in den beiden Vorderachsen fehlen zudem die Quersperren - die Querdiffs sind Gottseidank da 8o .

      Sobald mal die passenden Fahrzeuge (ÖAF-S-LKW (6x6), oder ein - mit Sperren aufgemotzter - Ur 8x8) auf einem großen Sandplatz und eine Drohne zusammen kommen, kann man den unterschiedlichen Wendekreis - mit den verschieden zugeschalteten Sperren - von oben schön dokumentieren. Ein nachgerüsteter KAT 1 8x8 hat einen 5m geringeren Wendekreis im Sand - schätze ich. Längsdiff. steht bei meinem 6x6 auf der "to do"-Liste, freu mich aber, wenn ich bis Sept. 2017 die 420PS MW-Pumpe eingebaut bekomme.

      Gruß
      Benedikt
      Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. Damals lies mich ein Kamerad mit seinem flammneuen KAT 8x8 fahren.
      In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Haubitze M109G infiziert.
      Der 1192 seitige Inhalt des "Kraftfahrtechnischen Taschenbuch" ist - wie AndyE erwähnte - gerised auf 135x Seiten, die Füsik und Mammatik hat sich nicht geändert - alles geht mit einem Rechenschieber.
      Hallo Namesvetter,

      mit einer gelenkten 4. Achse wirst Du schon einen kleineren Wendekreis bekommen.
      Ohne Längsdiff bleibt zwar die Verspannung und der Ärger mit den Längskräften, aber die eingeschlagene 4. Achse "hilft" beim Lenken. Sie erzeugt ja Seitenkräfte - und zwar in die gewünschte Richtung. Du fährst quasi so, als wären die beiden Hinterachsen ein "4x4 ohne Längsdiff" bei Rückwärtsfahrt. Und das macht der zwar nicht schön, aber kann es definitiv.

      Nur: Wenn das wirklich gebaut wird, muss man auf die Achsgeometrie achten und hier besonders auf den Nachlauf.
      Bei einer nur um 180 Grad gedrehten Vorderachse hättest Du Vorlauf - und das macht die Achse fahrdynamisch instabil.
      Da kann man etwas tricksen - dazu bräuchte ich aber die Fahrwerksdaten.

      Gute Fahrt!

      Jürgen
      Moin Jürgen,

      juwobe schrieb:


      Ohne Längsdiff bleibt zwar die Verspannung und der Ärger mit den Längskräften, aber die eingeschlagene 4. Achse "hilft" beim Lenken.


      Das ist immer der erste Gedanke. Ist aber falsch.
      Ursache ist das technische Phänomen, dass im Zusammenhang zwischen Reibkraft F(a)=µ * F(n) die Fläche gar keinen Einfluß hat. Es spielt keine Rolle, ob die Reifen quer oder längs zur "Radierrichtung" stehen oder eingeschlagen sind. Selbst wenn die letzte gelenkte Achse exakt auf den Wendekreisradien mitlaufen würde, die Reibkräfte aus der "Verspannung wg. fehlendem Längsdiff" bleiben exakt die selben!
      "Ist blöd, ist aber so!" (Zitat "Sendung mit der Maus")

      Gruß
      Benedikt



      stehen roblem Die Reifenaufstandsfläche
      Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. Damals lies mich ein Kamerad mit seinem flammneuen KAT 8x8 fahren.
      In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Haubitze M109G infiziert.
      Der 1192 seitige Inhalt des "Kraftfahrtechnischen Taschenbuch" ist - wie AndyE erwähnte - gerised auf 135x Seiten, die Füsik und Mammatik hat sich nicht geändert - alles geht mit einem Rechenschieber.