Spannungswandler 24V auf 12V für die Anhängerdose 7 pol.

      Hallo,

      ​wer gaaaaaanz pingelig ist, baut im Zugfahrzeug das Y mit den Dioden ein,
      und baut dann noch je eine Sicherung hinterher.

      ​Dann ist rechts und links 'einzeln abgesichert'.

      Man beachte:

      Es gibt nur einen Lichtschalter.
      Von dem gehen alle Standlichtleitungen aus weg.

      ​Spätestens bei den ultra neuen Autos mit dem CAN-Bus ist die Einzelabsicherung sowieso vorbei.

      ...
      Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G
      Hallo,
      es ist richtig, daß es nur einen Lichschalter, Regler, LiMa usw gibt. Ich möchte dran erinnern, daß die Aufteilung der Stromkreise mit Sicherungen erst hinter dem Lichtschalter erfolgt. Wenn eine der vorher angeordneten Komponenten ausfallen, hab ich mit Sicherheit ein ganz anderes, wahrscheinlich die Fahrt ohnehin verhinderndes Problem als ein nicht leuchtendes Anhänger-Rücklicht.
      In dem gegebenen Fall halte ich es für sinnvoller und auch weniger aufwendig, wie vorgeschlagen je ein ca. 1m langes Kabel vom Rücklicht zu einer zweiten zivilen Steckdose zu legen als hier nur scheinbar vorschriftenkonforme und von Nicht-Elektronikern nicht nachvollziehbare Schaltungen als zusätzliche Fehlerquelle einzubauen.
      Ich nutze meine BW-Anhänger des öfteren auch mit zivilen, mir nicht gehörenden und daher nicht modifizierbaren Zugfahrzeugen und stelle jedesmal fest, daß sich die Konstrukteure beim Entwurf des bereits geposteten Anhänger-Schaltplans doch etwas dabei gedacht haben und halte es für wenig sinnvoll, nun das Rad neu zu erfinden.
      Zweite Steckdose am Zugfahrzeug, vorschriftenkonform angeschlossen und gut is...
      Das vorübergehende Austauschen der Glühlampen im (Miet-/Leih-)Anhänger sollte ja nicht das Problem sein.

      VG
      Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „dd1lm“ ()

      Neu

      Hallo,ich wollte jetzt keine neues Thema dazu aufmachen, aber irgendwie wollte ich doch mal fragen. Ich hab, wie schon geschrieben eine 24 Voltdose 7 polig. Jetzt gibt es davon 2 Versionen, einmal nach DIN ISO 1724 und einmal eine spiegelverkehrte Version. Wenn man danach googelt findet man schnell ein Bild mit der Bezeichnung Harbeck Normale.
      Frage, wenn ich jetzt ein Adapter 7 auf 13 kaufe, welcher Stecker ist die Grundlage fuer die richtige Ansteuerung auf 13 polig?
      Mfg Thomas

      Neu

      Hallo Thomas,

      mir wäre das bei der alten siebenpoligen Buchse neu, daß es da unterschiedliche Versionen gäbe (die 13polige mit den Pins 8-13 um den siebenpoligen Einsatz angeordnet mal ausgenommen).
      Was sich unterscheidet, ist in der Regel die Abbildung der Steck-Seite oder der Anschlußseite bzw. Ansicht auf Stecker oder Buchse. Die sind dann je nach Betrachtungsweise spiegelbildlich gegeneinander. Prüf mal, was bei den Bildern dabeisteht.
      Wenn ich mich richtig erinnere, waren bei frühen Harbeck-Anhängern die Belegung (meist mit Einführung der Nebelschlußleuchte) oder die Kabelfarben von der Norm abweichend, nicht aber die mechanische Anordnung.
      Wenn Du die 7poligen LKW-Stecker meinst, so gibt es zwei verschiedene, einmal mit schwarzem und einmal mit weißem Einsatz. Die sind nicht gegeneinander austauschbar, weil der Masse-Kontakt einmal männlich und einmal weiblich ist, um Verwechslungen zu vermeiden. Da müßtest Du was mit schwarzem Einsatz nehmen. Die Nebelschlußleuchte und Rückfahrscheinwerfer wären dann in dem weißen Stecker.

      VG
      Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „dd1lm“ ()

      Neu

      Hallo,

      ja, genau dieses Bild hatte ich auch vor Augen. Aber mir erschließt sich der Sinn davon nicht so ganz, denn mein Passat Bj. 82 hat bisher zu jedem genormten Anhänger gepasst, muß also auch nach Norm belegt sein (in der StVZO steht das ja auch als Forderung drin).
      Warum Harbeck als Anhänger-Hersteller das anders gemacht hat, ist mir rätselhaft, zumal die genormte Dose ja schon seit den Fünfzigern auch im Nutzfahrzeugbereich genutzt wurde.
      Aber um auf die Frage zurückzukommen: Mechanisch sind die Steckverbinder gleich.
      Mein Vorschlag:
      1. Adapter nach Norm kaufen
      2. Belegung am Auto prüfen, ggf. anpassen, falls diese von der Norm abweicht
      3. Belegung am Anhänger prüfen, ggf. Stecker umklemmen.

      Nicht so viel drüber nachdenken: es ist ja der Sinn einer Norm, daß alles ohne Anpassungen zusammen verwendet werden kann.

      VG
      Andreas

      Neu

      Hallo,

      nochmal ein Nachtrag: Wikipedia ( de.wikipedia.org/wiki/ISO_3732 )sagt, daß es doch eine abweichende 7polige Buchse nach ISO 3272 vom Typ 12S geben soll. Die ist mir in Deutschland aber noch nie begegnet. Wenn das in diesem Fall wirklich erforderlich sein sollte (Nebelschlußleuchte und Rückfahrscheinwerfer werden auch an Anhänger benötigt), wäre es das sinnvollste, am Auto (es geht ja hier um einen Wolf mit 24V) die 15polige LKW-Dose zusätzlich zur Nato-Dose anzubauen und von da aus zu adaptieren. Alternativ die 7polige Cannon-Buchse, wie sie bei den BW-Nutzfahrzeugen ja auch gibt, anbauen.
      Der Spannungswandler kann ja mechanisch ans Zugfahrzeug angepasst werden (dann braucht man ihn auch nicht zu verleihen...) und soll ja nur eine normgerechte Steckdose für den Anhänger darstellen.

      VG
      Andreas

      Neu

      Hallo Andreas,
      ich finds auch irgendwie merkwürdig,deshalb die Fragen,
      aber ich werd jetzt erst einmal durchmessen was tatsächlich wo und was anliegt.
      Die Harbeckdose ist mit 12V ausgewiesen, ich hab aber 24 Volt drauf.
      Da ich mir den Anhänger ausleihen werde, ist meine Vorgehensweise wahrscheinlich erst einmal so.
      Verlängerungskabel,das ich umpolen werde Richtung Deichsel, da Apapter 24 V auf 12 V und 7 auf 13 Polig und mit Kabelbinder auf der Deichsel befestigt und dort den Anhänger einstecken.
      Da ich die Harbeckversion am Wolf hab, werd ich wohl längerfristig in irgendeiner Form umrüsten.
      Mfg

      Neu

      Hallo,

      deswegen habe ich an meinen 3to-Indianeranhänger hinten (für den zweiten Anhänger)
      ​eine ganze Galerie angebaut:

      12 Pol. NATO / 15 pol. 24 V / 24 V - N / 24 V - S /

      Da kann man dann alles einstecken, was einen beliebt.

      ​Die Canon-Verbindung der Bundeswehr habe ich nirgens verwirklicht.


      ​...
      Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G

      Neu

      Hallo Thomas,

      wenn Du tatsächlich das Auto umrüstest, empfehle ich dringend, die zur Spannung gehörenden Dosen zu versehen, um dadurch Schäden an der Anhänger-Elektrik zu vermeiden. Entweder baust Du eine 24V-Dose ans Auto und adaptierst dann am Anhänger oder Du baust langfristig den Spannungswandler ins Auto ein und nimmst dann eine 12V-Dose.
      Wenn die Anhängernutzung wirklich nur selten vorkommt, würde auch ein Kabeladapter reichen und man kann auch bei einem Leih-Anhänger kurzzeitig die Glühbirnen auswechseln.

      In dem Zusammenhang möchte ich drauf hinweisen, daß laut dem Handbuch des Geroh-Anhängers für den Wolf unter Hinweis darauf, daß Rückfahrscheinwerfer für Anhänger seit einem bestimmten Baujahr (1991?) vorgeschrieben sind, eine Adaptierung von 13/15pol-Stecker auf 7pol nicht zulässig sein soll, weil dieses Signal in der 7pol-Buchse nicht da ist. Auch Hella bestätigt, daß die Leuchten vorgeschrieben sind.

      Der Geroh-Anhänger hat eine zivile 24V-15pol-Dose zusätzlich zum 12pol-Nato-Stecker zur Einspeisung von zivilen Zugfahrzeugen. Dieses Anschlußkabel ist 8adrig (Leitung gibt es bei Amazon...), auf der anderen Seite 13pol 12V-Stecker.
      Es ist grundsätzlich zulässig, eine Steckverbindung mit einer geringeren als der zulässigen Spannung zu betreiben, aber nicht mit einer höheren.

      VG
      Andreas

      Neu

      Hallo TDV,

      für den Cannon-Stecker kannst Du ein einfaches dreiadriges Adapterkabel auf 24S bauen. Mehr ist in der Cannon-Buchse nicht belegt:
      Cannon-A: Nebelschlußleuchte - ISO Pin 7
      Cannon-B: Rückfahrscheinwerfer - ISO Pin 3
      Cannon-C: Reserve
      Cannon-D: Masse - ISO Pin 1

      VG
      Andreas