Puch 230GE - was ist das für ein Teil?

      Puch 230GE - was ist das für ein Teil?

      Moin!
      Mein Puch müffelt ab und an sehr dezent nach Sprit - deswegen forsche ich immer mal wieder, woher das wohl kommen mag. Bei meiner heutigen Expedition hab ich dann dieses feuchte Bauteil gefunden:

      [img]http://up.picr.de/28421505qt.jpg[/img]

      Den Ersatzteilkatalog hab ich in den mir verdächtig erscheinenden Kapiteln durch - ohne Befund... das Teil sitzt unterhalb des Hauptbremszylinders - hat aber mit der Bremsanlage wohl eher nix zu tun. Angeschlossen sind unten drei Schläuche, davon einer ein kurzes, offenes Ende... vermutlich also irgendein Be- oder Entlüftungsventil für irgendwas...

      Hat jemand hier eine Idee was die Funktion dieses Teils ist und was da wohl austritt (Feuchtigkeit) und ggf. vieleicht sogar eine Teilenummer?

      Dank vorab und Grüßle, tünsi
      Hallo tünsi,

      es ist – wie Wehrwolf vermutet – das Gehäuse der Achsentlüftung, daher wird die Flüssigkeit an dem Gehäuse eher ausgeschwitztes Achsöl als Benzin sein. Wenn Du den orig. ET-Katalog der Schweizer Armee zum Puch 230 GE hast, Baugruppe 0801, Antriebsachse vorn, Bildseite 81, Nr. 20 (Entlüfter, kompl.).

      Gruß

      24-volt
      Das Buch zum G-Modell im Dienst bei Armeen, Behörden, Hilfsdiensten und Feuerwehren:

      [url=http://abload.de/image.php?img=titel_buchqjrwu.png][img]https://abload.de/img/titel_buchqjrwu.png[/img][/url]

      Bestellung nur im Webshop unter: [url]www.iltis-buch.de[/url]
      Nachtrag zum Posting, ET-Nr. von MB/Puch: 4603505090

      Gruß

      24-volt
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      Hallo tünsi,
      Den Ölaustritt aus dem Teil hatte ich auch schon ´mal nach längerer Autobahnfahrt. War so intensiv, dass die ganze Heckscheibe mit Ölnebel eingesaut war. War über den linken Rahmenlängsträger runtergelaufen. Ich habe ganz schön lange nach der Undichtigkeit am (tiefger liegenden) Motor gesucht. :cursing:
      Ein anschließender Getriebeölwechsel mit Austausch der verbogenen Pressblechwanne und neue Gummidichtung (Vorsicht: Anzugsdrehmoment nur 5 Nm!) hat das Problem anscheinend beseitigt. Beim genauen Nachsehen (und -fühlen :cursing: ) habe ich dann drei Überläufe gefunden (Automatik, VA, HA). Da muss wohl irgendwo Wasser drin gewesen sein (kommt wohl von meinen Schlammfahrten, die ich mir deswegen auch abgewöhnt habe). Durch die lange Autobahnfahrt hat sich das Öl-Wassergemisch erwärmt und ausgedehnt, das schwerere Wasser hat sich unten abgesetzt und das Öl oben durch die Überlaufleitungen rausgedrückt.
      Viel Erfolg bei der Schadensbeseitigung. :thumbsup:
      Gruß
      Rainer
      ... der mit dem Löwen :)

      G-raus schrieb:


      ...
      (kommt wohl von meinen Schlammfahrten, die ich mir deswegen auch abgewöhnt habe).
      ...


      Ich bedaure es immer wieder, wenn ich so etwas lese. :tuz:

      Heute frage ich mangels Wissen nach: Wofür wurde der G eigentlich entworfen? hmmm

      Ich musste hier ja schon lernen, dass der Mog nicht im Schnee kann\darf. :lach:

      Derartgerechtenhaltungeinelanzebrechend...
      Gruß aus dem Norden

      FMB
      __________________
      Selbsternannter Forumsspezialist für Verkehrswarnanlagen, Hörner und Tonfolgerelais - bitte melden bei Fragen und Bedarf - Verwalte einen Überhang an Teilen, aber das funktioniert nur, wenn neben Nachfrage mir auch die Überschüsse angeboten werden...

      Stolzer Kradlehrgangsteilnehmer Mai 2011/Juli 2011/Juni 2017

      FMB schrieb:

      Ich bedaure es immer wieder, wenn ich so etwas lese.

      Heute frage ich mangels Wissen nach: Wofür wurde der G eigentlich entworfen?


      Nur zur allgemeinen Information:
      Bei der Entwicklung des G hat Daimler-Benz logischerweise ins Teileregal gegriffen und meinem G den (robusten) 2,3-l-Motor M 102 , die (tolle) Automatik der W 116-S-Klasse, und -wie allen Wölfen- die Achsen vom Bremer Transporter T1 gegönnt. Damit kann man schon ganz gut im Gelände fahren :) :) .
      Vor allem, wenn man sich an die Vorschriften hält. :( . Meine Schweizer Bedienungsanleitung schreibt z.B. vor, dass man vor Wasserdurchfahrten mit mehr als 50 cm das Schwallblech montieren muss (haben BW-Wölfe so etwas überhaupt?)
      Und: "Unterhalt gewateter Fahrzeuge" (s.S.93): " Fzg., mit denen gewatet oder gefurtet wird, müssen einer sorgfältigen Kontrolle durch die TrHdwk unterzogen werden. Bei Wat- bzw. Furttiefen von mehr als 30 cm sind die Arbeiten gemäß Behelf 61.9 anzuordnen." (Was immer das heißt - ich bin kein Schweizer; vielleicht lassen die einen kompletten Ölwechsel von einem Schweizer Uhrmacher durchführen :thumbsup:)
      Nun gut; beim Militär hat man halt viel Zeit und Geld - ich habe beides nur beschränkt zu Verfügung. Deshalb werde ich künftig im Mammutpark nicht mehr durch die 80 cm-Wasser-/Schlammlöcher fahren, zumal es in 30 Metern entfernt parallele Feld-/Wiesenwege gibt. Das macht zwar nicht ganz so viel Spaß, ist aber kostengünstiger. Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich auch weiterhin Strecken fahre -und nicht nur in Albanien oder den Alpen- wo manche sandblech-behängten Landy- und seilwindenbewaffnete Jeepfahrer gar nicht erst zu sehen sind. :thumbsup: :thumbsup:
      Und @ FMB und all´ die anderen harten Jungs: Bei Kung-Fu oder Lao-tse oder wie der chinesische Philosoph hieß, ist zwar der Weg das Ziel, beim Militär kommt es eher darauf an, Mann und Material ans Ziel zu bringen, auch wenn es weniger spektakulär ist, den Rhein über eine Brücke zu überqueren :thumbup: .

      Nichts für ungut
      Rainer
      ... der mit dem Löwen :)
      Hallo Jürgen,
      das kann wohl sein. Bei mir war´s dafür schon zu spät. Als ich wieder zu Hause war, haben wir die Trommeln auf der Bühne abgenommen - da kam mir auf einer Seite schon Öl entgegen. Deshalb haben wir dann gleich das Lager mit gewechselt.
      Gruß
      Rainer
      ... der mit dem Löwen :)
      @ G-raus
      Fzg. = Fahrzeug, Trhw= Truppen Handwerker, entsprechend ist der TrKdhw deren Kommandant.
      Wie du richtig vermutest ist im Milizsystem auch der eine oder andere Uhrmacher an den Puchs am hantieren.
      Das waten wird im CH-Militärdiens nicht ausgeschlossen, muss aber bei der Fzg.Rückgabe nach jedem WK(Wiederholungskurs) angezeigt (Form.13.005 d/f/i )werden.
      hierzu der Motf. Behelf : Aufgrund der notwendigen Arbeiten ist das Waten mit Motorfahrzeugen möglichst zu unterlassen.

      Möchte mit diesem ersten Kommentar, mich auch gleich vorstellen.
      Bin 33 Jahre, aus der Schweiz, und habe mir in Raron einen Pw 8 Pl gl 4x4 geholt..
      Als ehm. Dienstleistender ist der Puch für mich Liebe auf den 2. Blick. In der Dienstzeit war ich wenig begeistert vom Puch GTI, wie wir ihn scherzhaft nennen. Der stets unpassend schaltende Automat war eher verpönt. Wir habe damals in allem Ernst gedacht, dass die 116/122/126 PS des Puchs eine weitere leistungsreduzierte Militärversion sei.
      Ich denke dieser Haltung ist es geschuldet, dass die meisten der Puchs nach der Ausmusterung die Schweiz nun verlassen. Ich werde mir den Puch aber mit 3,5t AHK und 8 Plätzer als Freizeitgefährt halten.
      Allen eine Gute Fahrt!

      Neu

      Ist doch eine tolle Sache dass es Schwallbleche gibt, freut sich dein Visco-Lüfter. Wir haben schon mal beim BW-Wolf einen (arretierten) geschrottet bei der Wasserdurchfahrt, da kann sich die Bundeswehr noch eine Scheibe abscheiden. Wenn Du mit geringer Drehzahl durchs Wasser fährst, könnte es auch so gehen, aber bei der Zielgruppe Soldat macht es Sinn auf Nummer sicher zu gehen - wenn ich mich richtig erinnere steht in der TDv auch dass Sperren nur bei stehenden Rädern eingelegt werden dürfen - geht zwar auch anderst, ist aber in Hinblick auf Schäden der Sperren sicherer.

      Das Trommelbremsen im Wasser/Schlamm volllaufen ist ein konzeptbedingtes Thema und nicht nur beim Wolf ein Problem, kannst ja auch auf Scheiben umrüsten und dich stattdessen mit Heißläufern rumärgern, aber das ist auch irgendwo Glaubenssache. Die Anweisung die Trommel abzunehmen macht von daher prinzipiell schon Sinn, muss ja nicht direkt 5 Meter nach der Pfütze sein. Wenn dich das stört das die Entlüftungen volllaufen, könnte man überlegen ob man die nach oben verlängern kann.

      Zur Leistungsreduzierung ist das meines Wissens nach aufgrund der Niederverdichtung für die Verträglichkeit von Schlechtkraftstoffen, so gesehen ist die gerine Leistung gewissermaßen schon ein "militärisches Thema".

      Neu

      oder man wartet ein paar Jahre, wird selbst etwas ruhiger :thumbup: in meinem Fall war damals der Wechsel am Wochenende auf den kurz untersetzten Scirocco 2 schon ein grosser Unterschied.
      Hinzu kommt auch meine geringe/fehlende Erfahrung mit Geländewagen mit anfang 20. :engel:
      Nachdem ich ein paar Jahre auf der Wechselnummer einen Jeep CJ-5 mir hielt , wurde mir das Zitat von Hr. Ferrari bewusst: Der Jeep(auf die ersten bezogen) ist der einzige amerikanische Sportwagen.
      Ich habe bei diesem Langhuber auch etwas Motorcharakteristiken gelernt und das Leistung nicht "alles" ist. :an:

      Kurz ein frage in die frohe Runde, hat jemand Erfahrung bez. 225er beim Puch welcher bei uns(CH) nach Typenschein 3P6039 nur 215er (7.00)x16 gelistet hat. Nach einem alten Online-Angebot und meinen Recherchen dazu, gab es ein DTC-Gutachten welches deutlich grösseres zulies. Hierbei hat sich aber meine Spur verlaufen/keine hilft weiter! :motz:
      DTC-Gutachten lassen sich nachbestellen und würden mir Kosten ersparen. Danke für sachdiendliche Hinweise!

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      Erfahrungen keine, ich habe aber neulich für den 461er Gutachen zum Thema Reifen bei Mercedes geholt, weiß nicht wie weit das in der Schweiz hilft, kann ich dir aber schicken!
      Da steht für 225er sinngemäß 225/75 R16 iVm 5,5" und ET63; 6" mit ET63, 5,5" mit ET38 +Kotflügelverbreiterung und Radhausauschnitt.

      Neu

      Da wäre ich auch dran interessiert...

      Anbei ein Auszug aus meinem 2000er 290er GTD (Puch BM 6 Swiss Edition) Bordbuch,- die Reifengrössen hatte Mercedes damals vorgehsehen auf den originalen 6 Zoll Südrad-Stahlfelgen =>müsste eigentlich auch ein Gutachten bei DB zu bekommen sein...
      [url='http://up.picr.de/32737913ub.pdf'][img]http://thumbs.picr.de/32737913ub.jpg[/img][/url]

      Gruss
      Mark

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      Herzlichen Dank- wird die schweizer MFK voraussichtlich nicht anerkennen... :( bin gespannt auf Bernhards Erfahrungen...
      Ich fahre den 235/85 auf 6 Zoll ET 63, steht in Geradeausfahrt nicht über und passt alles auch ohne Radausschnittsvergrösserung des Kotflügels
      Für die Hauptuntersuchung habe ich noch den Originalsatz...

      Gruss
      Mark

      Neu

      Leider ist es so, dass ein EU-Bürger innert einem Jahr wohnhaft in CH sein Auto auch hier einlösen muss. Weiter muss das KFZ in dem Kanton angemeldet sein wo es auch "übernachtet". Hierzu sind Fälle im Kollegenkreis bekannt wo auch über das Geschäft eingelöste KFZ auf Wiederstand gestoßen sind.... Hintergrund ist hierbei eine sehr starke Konkurrenz der einzelnen Kantone(Föderalismus) , plus Berechnungsansätze teils nach Leistung und teils nach Gewicht , was die Schere in Einzelfällen weiter aufreisst.
      Was ich aber schätze ist, dass bei uns die "Stinker" keinen nennenswerten Widerstand erfahren. Nix Zentrumverbot, Nix Steuerrepressalien.....

      Ich überlege mir gerade lebhaft was passiert, wenn ich hier mit EU-Nummer im Wald"offroad" erwischt werde..... :dev:

      Neu

      Moin,

      naja grenznahne können ja das Auto dem Freund zum Anmelden geben. Wie auch immer - mein G ist zum Spass und nur im Sommer das Fahrzeug und für alle übrigen Belange bin ich anderweitig motorisiert.


      und auch ne EU Nummer im Wald geht - es muss nur einen Grund geben.