Mein alter Neuzugang

      Mein alter Neuzugang

      Moin,
      heut will ich nach langer zeit auch mal wieder was produktives von mir geben....in einem anderen als dem mungaforum.
      Lang hab ich überlegt, aber ich will meine freude mit euch teilen 8)
      vor einigen jahren hab ich beim gerd in landshut eine maico in einzelteilen erworben, wirklich ....in einzelteilen und jahrelang lag diese maico wie beschafft in einer ecke meiner werkstatt...nur den motor, den hatte ich auf der werkbank liegen, der wurde regelmässig gedreht.
      Anfang 2017 habe ich mich jetzt zum zusammenbau durchgerungen und begonnen, nach fehlteilen und ersatz für beschädigte teile zu suchen und diese stück für stück zu ersetzen.
      mein ziel ist fertigstellung bis juni dieses jahres.
      to be continued.....


      german beer is chemicalfree....

      die ersten aktionen....sitzbezug entfernen, darunter siehts ganz gut aus. einen neuen orichinolen sitzbezug hatte ich als erstes besorgt, neu beziehen ist aber ehrlich gesagt ne scheiss arbeit.

      fertig, nicht perfekt...aber beim nächsten mal.....


      german beer is chemicalfree....
      hat jemand die taktischen zeichen innerhalb des VBK 20 und 24 parat? ich hatte damals beim abschleifen des vorderen schutzbleches ja das rote dreieck des wbk 2 gefunden, nur leider nix innerhalb, um eine genauere zuordnung des krades zu ermöglichen. jetzt möchte ich gern ein taktisches zeichen, möglichst einer eloka einheit verwenden..
      na okee, fernmelder geht auch



      german beer is chemicalfree....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Pille“ ()

      Sorry Pille, aber da geht ein bisschen was durcheinander.
      Das rote Dreieck der ersten Generation der Zugehörigkeitszeichen ("taktischen Zeichen") steht für das II. Korps in Ulm. Natürlich gab's dafür auch ein ElokaBtl. Es hatte die Hausnummer 220 und lag ab 1959 in der Alfred-Delp-Kaserne in Donauwörth. Da die Truppe aber seinerzeit noch "Fernmeldeaufklärungsbataillon" hieß, sah das taktische Zeichen auch entsprechend aus: ein liegender Fernmeldeblitz mit dem von links unten nach rechts oben verlaufenden Aufklärungsstrich. Nummern wurden bei der ersten Generation der taktischen Zeichen nicht mit angegeben.
      Mit den beiden norddeutschen VBK 20 und 24 hat das aber überhaupt nichts zu tun.

      Ich hoffe, dass ich helfen konnte.
      Gruß vom Rhein, Wolf
      @ Pille: die zwei Rillen in der vorderen Radnabe sind original nicht drin! Die entstehen, wenn ein "Spezialist" entweder zu große Schrauben nimmt, oder mit ausgenudeltem Radlager weiter rumeiert.

      ​So leid es mir tut: Das sind keine Kratzer, sondern tiefgreifende Schwächungen, also raus mit der Nabe und auf den Schrott! Das sage ich nicht nur als Maicobastler, sondern auch als Mensch der prüfenden Zunft. Neue, oder gut gebrauchte Radnaben gibt es noch haufenweise für kleines Geld.

      Gruß

      ​der Kradfahrer

      mungaist schrieb:

      Sorry Pille, aber da geht ein bisschen was durcheinander.
      Das rote Dreieck der ersten Generation der Zugehörigkeitszeichen ("taktischen Zeichen") steht für das II. Korps in Ulm. Natürlich gab's dafür auch ein ElokaBtl. Es hatte die Hausnummer 220 und lag ab 1959 in der Alfred-Delp-Kaserne in Donauwörth. Da die Truppe aber seinerzeit noch "Fernmeldeaufklärungsbataillon" hieß, sah das taktische Zeichen auch entsprechend aus: ein liegender Fernmeldeblitz mit dem von links unten nach rechts oben verlaufenden Aufklärungsstrich. Nummern wurden bei der ersten Generation der taktischen Zeichen nicht mit angegeben.
      Mit den beiden norddeutschen VBK 20 und 24 hat das aber überhaupt nichts zu tun.

      Ich hoffe, dass ich helfen konnte.
      Gruß vom Rhein, Wolf


      bist du dir sicher, wikipedia sagt da was anderes, wobei ich da natürlich nicht den wahrheitsgehalt überprüfen kann..

      de.wikipedia.org/wiki/Taktische_Zeichen

      demnach ist das taktische zeichen des 2.korps ein rotes rechteck, nicht dreieck


      german beer is chemicalfree....

      Kradfahrer schrieb:

      @ Pille: die zwei Rillen in der vorderen Radnabe sind original nicht drin! Die entstehen, wenn ein "Spezialist" entweder zu große Schrauben nimmt, oder mit ausgenudeltem Radlager weiter rumeiert.

      ​So leid es mir tut: Das sind keine Kratzer, sondern tiefgreifende Schwächungen, also raus mit der Nabe und auf den Schrott! Das sage ich nicht nur als Maicobastler, sondern auch als Mensch der prüfenden Zunft. Neue, oder gut gebrauchte Radnaben gibt es noch haufenweise für kleines Geld.

      Gruß

      ​der Kradfahrer


      danke für den hinweis, ist mir nicht aufgefallen, da die beiden rillen so sauber gefräst sind, ich habs als variante hingenommen...ich besorg mir ne neue nabe....


      german beer is chemicalfree....
      ich hab s gerade mal kontrolliert, die halteschrauben der hinteren schutzblechhalterung passen genau in die rillen. merkwürdig, dass man so etwas im fahrbetrieb nicht merkt. weisswange hat übrigens die nabe für knapp 40 € im bestand.... :thumbup:
      danke nochmal für den hinweis, dafür lohnt sich das einstellen hier immer wieder. ärgerlich für mich ist nur, dass ich schon neue lager verbaut und schon eingespeicht habe.


      german beer is chemicalfree....
      Ja, Pille,

      da bin ich mir ziemlich sicher. meine Quelle ist diese hier:



      Ich kann Sie nur wärmstens empfehlen. Leider hat dieses Heft, das Oberstaber Drost vor zehn Jahren mal herausgebracht hat, im Modellbaubereich mehr Aufmerksamkeit erlangt, als hier in der "oliven Schrauberwelt". Vermutlich ist es auch kaum noch zu bekommen.

      Im Wikipediabeitrag sind die Zeichen in der Reihenfolge einfach vertauscht, siehe hier:



      Die WBKs waren Teil der "Bodenständigen Organisationen" und hatten damit weiße Rechtecke. Mit Deinem roten Dreieck haben sie aber nichts zu tun. Dein Krad stammt nachweislich des Zeichens auf dem Schutzblech aus Süddeutschland. Und wenn es demzufolge ein Eloka-Zeichen werden soll, dann war es dieses hier:



      Es gab nur ein "Fernmeldeaufklärungsbataillon" im Korps, wie die Eloka in den fünfziger Jahren noch hieß. Die alten taktischen Zeichen regelten alles über den Farbcode, die "Hausnummern" kamen eben nicht vor.

      Und nun viel Spaß beim malen nach Zahlen.

      Gruß und frohe Restostern, Wolf

      P.S.: das heißt natürlich nicht, dass ich Dir nicht die Frage beantworten könnte, wie die beiden angefragten VBK's gegliedert waren - wenn's noch Not tut.
      Hallo Pille,

      ​diese Riefen kommen immer mal wieder vor. Passiert auch, wenn zu lange Schrauben verwendet werden. Deshalb montiere ich die Schrauben auch mit dem Kopf innen. Wie man ein solches Rad gedreht bekommen hat, ist mir auch ein Rätsel.

      Gruß

      der Kradfahrer

      ​P.S: Der Gerd aus Landshut müsste auch noch welche haben.

      mungaist schrieb:

      Ja, Pille,

      da bin ich mir ziemlich sicher. meine Quelle ist diese hier:



      Ich kann Sie nur wärmstens empfehlen. Leider hat dieses Heft, das Oberstaber Drost vor zehn Jahren mal herausgebracht hat, im Modellbaubereich mehr Aufmerksamkeit erlangt, als hier in der "oliven Schrauberwelt". Vermutlich ist es auch kaum noch zu bekommen.

      Im Wikipediabeitrag sind die Zeichen in der Reihenfolge einfach vertauscht, siehe hier:



      Die WBKs waren Teil der "Bodenständigen Organisationen" und hatten damit weiße Rechtecke. Mit Deinem roten Dreieck haben sie aber nichts zu tun. Dein Krad stammt nachweislich des Zeichens auf dem Schutzblech aus Süddeutschland. Und wenn es demzufolge ein Eloka-Zeichen werden soll, dann war es dieses hier:



      Es gab nur ein "Fernmeldeaufklärungsbataillon" im Korps, wie die Eloka in den fünfziger Jahren noch hieß. Die alten taktischen Zeichen regelten alles über den Farbcode, die "Hausnummern" kamen eben nicht vor.

      Und nun viel Spaß beim malen nach Zahlen.

      Gruß und frohe Restostern, Wolf

      P.S.: das heißt natürlich nicht, dass ich Dir nicht die Frage beantworten könnte, wie die beiden angefragten VBK's gegliedert waren - wenn's noch Not tut.



      Vielen Dank für die ausführliche darlegung, das symbol werde ich so übernehmen....ich war zwar fernmeldeaufklärungsbataillon 120, nicht 220, aber ich wollt schon nahe am original bleiben


      german beer is chemicalfree....
      Pille, es freut mich wie immer, wenn ich Dir helfen konnte.

      Ich vergaß in der Eile heute morgen darauf hinzuweisen, dass der freie Raum über dem "FmAufkl"-Zeichen natürlich dafür da ist, um die Kompanienummer einzufügen. Schrift- und Zeichenfarbe sind RAL 9001 cremeweiß und das Dreieck in RAL 3000 feuerrot. Das Dreieck scheint also nur so groß, mit der Kp-Ziffer ist es doch ausgefüllt. Schriftgröße und Zeichengröße müssen dem vorhandenen Raum auf dem Schutzblech angepasst werden. Ich lasse daher hier die Originalgrößenangaben weg, die sich von der späteren ZDv 1/11 "Taktische Zeichen" ab 1965 doch etwas unterscheiden.

      Wolf
      So und nun zu Dir, Niederrheiner,

      die allererste Vorschrift über die "Kennzeichnung der Kraftfahrzeug durch Zugehörigkeitszeichen" ist am 17. August 1959 erlassen worden. Der komplette Inhalt wird in dem oben erwähnten Heft dargestellt.

      Geht man nun auf die Suche nach den "Flugabwehrbataillonen 40mm, bodenständig" der Luftwaffe, stellt man fest, dass die Aufstellungsbefehle von 1957 bis 1959 reichen. Wenn es sich hier also um Heeresaufstellungen gehandelt hat, die später zur Luftwaffe wechselten, dann datiert die ganze Geschichte jedenfalls noch vor dem Erlass irgendwelcher Vorschriften zur Kennzeichnung mit Zugehörigkeitszeichen. Es gab diese Zeichen schlicht noch gar nicht, als die FlaBtl 41 - 48 der Luftwaffe aus dem Heer übernommen wurden. Die Fahrzeuge brachten diese also auch noch nicht mit.

      Breste Grüße, Wolf

      Neu

      mungaist schrieb:

      So und nun zu Dir, @Niederrheiner,
      die allererste Vorschrift über die "Kennzeichnung der Kraftfahrzeug durch Zugehörigkeitszeichen" ist am 17. August 1959 erlassen worden. Der komplette Inhalt wird in dem oben erwähnten Heft dargestellt.


      Das Heft ist heute angekommen. Vielen Dank für den Tipp. Elmar: ich bringe das Heft zum nächsten Treffen mit, es ist alles genau beschrieben, mit Maßen, Farben etc. :thumbup: