Vorhandene Autos erhalten

    Hallo,

    Schmiddla schrieb:




    Neues Szenario: Ein Lkw schiebt am Stauende einen Tesla unter einen anderen Lkw. Haben wir hier dann eine 40m lange elektrische Anlage? Was passiert mit dem Fahrer des vorderen Lkw, der nahezu unverletzt von seinem Bock klettern will,
    auch für den besteht ja dann Lebensgefahr. Echt skuril das Ganze.



    ​Es reicht, wenn sich im Fall eines Unfalls sich ein Kabel vom E-Auto sich mit der Leitplanke verhäkelt.

    ​Dann hat man ein Netz mit 600 Volt gegen Erde.

    Schwupps ist es eine 40 m lange Elektrische Anlage.


    ​...
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G
    Hallo,
    ausgehend vom Thema "vorhandene Autos erhalten" sind wir "von Hölzken über Stöcksken" auf den südamerikanischen Zitteraal gekommen.

    Diesen Aal möchte ich - trotz Lobhudelei - nicht in meiner Badewanne oder einem "modernen E-Mobil" in meiner Garage.

    Ich möchte nur blöd einfach - mit Hilfe der thermischen Verwertung von Kohlenwasserstoffen - mein Essen kochen und fahren hin wo ich will.
    DAS ist meine Freiheit.

    dowidzenia
    Benedikt
    Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. Damals lies mich ein Kamerad mit seinem flammneuen KAT 8x8 fahren.
    In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Haubitze M109G infiziert.
    Der 1192 seitige Inhalt des "Kraftfahrtechnischen Taschenbuch" ist - wie AndyE erwähnte - gerised auf 135x Seiten, die Füsik und Mammatik hat sich nicht geändert - alles geht mit einem Rechenschieber.

    Benedikt schrieb:

    Hallo,
    ausgehend vom Thema "vorhandene Autos erhalten" sind wir "von Hölzken über Stöcksken" auf den südamerikanischen Zitteraal gekommen.

    Diesen Aal möchte ich - trotz Lobhudelei - nicht in meiner Badewanne oder einem "modernen E-Mobil" in meiner Garage.

    Ich möchte nur blöd einfach - mit Hilfe der thermischen Verwertung von Kohlenwasserstoffen - mein Essen kochen und fahren hin wo ich will.
    DAS ist meine Freiheit.

    dowidzenia
    Benedikt

    Die Zukunft wird sich aber nicht aufhalten lassen! Ich bin über meinen E-Herd in der Küche eigentlich ganz froh und möchte nicht mit einer alten Küchenhexe täglich kochen oder backen. :D
    Gefahr steckt eben überall drinnen, wo viel Energie gespeichert ist. Bei E-Autos sind diese Gefahren halt andere und erstmal nicht unbedingt jedem bekannt. Für jedes Problem findet sich aber irgendwann auch die richtige Lösung. Die Elektrizität wurde zuerst ja auch überall verteufelt und hat sich trotzdem mittlerweile im häuslichen Bereich durchgesetzt.
    Gruß Stefan
    Heute hab ich was gelesen das Japan nur noch auf Wasserstoff setzt.
    Obwohl die mal führend bei Batterien waren, ist für die der Zug abgefahren.
    Die vergleichen die bei Toyota, mit den unliebsamen Videostandart
    Betamax der sich nicht durchgesetzt hat.Alle anderen Länder versuchen
    Elektroautos als Standart durchzubringen.
    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen
    Die Diskussionen um die Gefährlichkeit von E-Autos erinnern mich ein wenig an vergangene Zeiten, da gab es auch sowas. Ich denke da nur an die gefährlich hohe Geschwindigkeit der ersten Dampfeisenbahn und mußte nicht erst auch jemand mit einer Fahne wehend vor einem Motorwagen herlaufen? :lol: Benzintanks vor dem Fahrer beim Motor waren auch nicht unbedingt optimal.
    Wasserstoff bringt auch so seine eigenen Probleme mit sich. Die Energie sollte sicher gespeichert sein, auch im Falle eines Unfalls. Hauptproblem bei den Akkus ist anscheinend immer noch, dass da mehr Energie drinnen steckt, als sich reversibel in Strom umwandeln läßt.
    Gruß Stefan
    Letztendlich wurde doch dieser E-Auto-Hype doch nicht zu Ende gedacht. Klar haben wir aktuell das Problem der Erderwärmung. Aber bei dem Aktionismus der Politik wurde auch hier nicht an die Folgen gedacht:

    - Reichweiten Probleme
    - fehlende Ladesäulen
    - diverse Ladesysteme und Stromanbieter
    - Ladezeiten jenseits von Gut und Böse
    - Akkus als tickende Zeitbomben
    - Kohlekraftwerke die den Strom liefern

    Letztes lief mal ein Beitrag, das man auch darauf achten muss, das alle Beteiligen in der Wertschöpfungskette menschenwürdig leben und bezahlt werden müssen. Also auch der kleine Nigerianer, der in Afrika die seltenen Erden oder das Lithium aus dem Boden holt.
    Ein weiteres Problem sehe ich in der sachgerechten Entsorgung zum Lebensende der E-Fahrzeuge. Welche Betriebe können so ein von Sondermüll durchsetztes Fahrzeug richtig entsorgen ?!

    Gruß Dirk
    Wolf 250 GD "Lang" + Menzi Militär-Anhänger Bj 64.
    - - - AKP 2/6 - - - NSchKp 510 - - -
    Der Bericht von dem Tc redete ist der da :
    [url]https://boerse.ard.de/aktien/setzt-toyota-auf-die-falschen-elektroautos100.html[/url]
    Fa. S. Meyer Bundeswehrfahrzeuge& Behördenfahrzeuge
    Nennslingerstrasse 18
    91790 Raitenbuch
    0163/9717753

    Und nun ein Link zu den Wägelchen mit denen ich euch zur Zeit beglücken kann... :dev: :

    [url]https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-bestandsliste.html?userId=39294658[/url]

    Hightower schrieb:

    - fehlende Ladesäulen

    Hallo,
    einmal eine Verständnisfrage:
    Dieser Begriff der fehlenden Ladesäulen wird ja sehr oft bemüht
    wenn's um Aufzähöung von Nachteilen der E-Mobilität geht.
    Aber kann man nicht an jeder x-beliebigen 220V Schukosteckdose
    nachladen?
    Eventuell dauert der Ladevorgang länger aber gehen tut das schon - oder ?

    Sollte es irgendwann so sein, dass nur noch mit Spezialsteckern in
    Kombination mit speziellen Ladesäulen geladen werden kann, dann kommt
    so sicher wie das Amen in der Kirche die entsprechende Mehrbesteuerung des MobilenFahrStromes.

    Denn wenn der Staat Zug um Zug Verbrennungsmotoren wegpolitisiert entgehen
    ihm schließlich Milliarden an Einnahmen, z.B. an Mineralölsteuer und daran gekoppelter
    MWST.
    Gruß

    Pi-jay



    "Man who dies with most toys wins!"









    Hallo,

    zur Technik:

    Ja, man kann an einer Schukosteckdose sein E-Auto aufladen.

    Dauert nur seeeeeeeehr lange.

    Mehr Energie gibt es von einer Drehstromsteckdose.

    Noch mehr Energie gibt es von einer Ladesäule.

    Irgendwie müssen die 85 kWh ja in die Batterie vom Tesla rein.

    Der Tesla braucht 80 Minuten zum Vollladen an einer Ladesäule.

    O.K. die Ladekurve ist eine Exponentialfunktion.

    Gehen wir mal idealisiert von einer Geraden aus, rechnen wir mit 1,5 Stunden.

    85000 / 3 / 230 / 1,5 = 82 Ampere Ladestrom je Phase im Drehstromnetz.

    Dann kommen die Wärmeverluste hinzu.

    Rechnen wir den traumhaften Wirkungsgrad (eta) von 80 %:

    82 / 0,8 = ca. 100 Ampere.

    Das ist ein kompletter Hausanschluß.
    Eon-Hanse liefert (für Einfamilienhäuser) sogar nur 63 A Hausanschlüsse.

    Ein Erdkabel, welches eine ganze Anliegerstraße versorgt (ca. 30 Häuser) kann man mit 3 x 250 A belasten.

    Mit anderen Worten: In einer Anliegerstraße kann man momentan nur 2 E-Autos laden.

    Um nun den Bogen zur Schukosteckdose zu schlagen:

    Ladezeit eines Tesla 100 / 10 = 10 --------- 10 x 80 Minuten = 800 Minuten = 13 Stunden (pro Phase)

    Die E-Auto Hersteller behelfen sich mit einem Trick:
    ​Sie geben die Ladezeit immer nur für eine 80 % - Ladung an.
    ​Dann halbiert sich die Ladezeit.
    ​(Wegen der exponetiellen Kurve)

    Und nein, Spezialstecker kann man umgehen.
    Das ist wie bei Erdgasautos, die kann man auch zu Hause volltanken.
    Man braucht nur einen Verdichter.

    ...
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TDV“ ()

    Hightower schrieb:


    - Reichweiten Probleme
    - fehlende Ladesäulen
    - diverse Ladesysteme und Stromanbieter
    - Ladezeiten jenseits von Gut und Böse

    Wie so oft kommt es auf den Anwendungsfall an. Z.B. Post: Kaum nennenswerte Gesamtstrecke, dafür viel Start/Stop. Taxis (könnten aim Taxistanda aufgeladen werden). Zweitwagen (Zum Einkaufen / Auf Arbeit fahren / ...) ....

    Aber das schweift jetzt schon ziemlich von dem (schon abgeschweiften ;) ) Thema ab: Gefahr ausgehend von den Antriebsbatterien
    Der Bekannte mit dem Tesla braucht 380 Volt /16 A.... :evil:
    Kam nämlich neulich an und wollte Strom ... der alte Stromjunkie..
    Hatte noch 70 km heim , aber laut anzeige nur noch Strom für 30 km ...
    Im winter stimmt nämlich die Anzeige mit den tatsächlich fahrbaren km durch die kalten Batterien nicht mit der Realität überein. Die noch fahrbare Reichweite nimmt schneller ab als bei Fahrtantritt prognostiziert.
    Da wäre er nämlich noch locker heimgekommen- Auf dem Heimweg gingen ihm durch erhöhte Fahrtwiderstände und Kälte 100 km Reichweite flöten.
    Aber was sind schon Prognosen.
    War sein erster Winterskiurlaub mit dem Teil....-Ich glaub auch sein letzter
    Fa. S. Meyer Bundeswehrfahrzeuge& Behördenfahrzeuge
    Nennslingerstrasse 18
    91790 Raitenbuch
    0163/9717753

    Und nun ein Link zu den Wägelchen mit denen ich euch zur Zeit beglücken kann... :dev: :

    [url]https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-bestandsliste.html?userId=39294658[/url]
    Hallo,

    wie soll denn das in einer Großstadt gehen ?

    ​Jeder Mieter verkabelt aus seinem Wohnzimmerfenster das unten am Gehweg parkende Auto ?

    ​Wenn man nur mit 10 Ampere pro Phase läd, dann kann man natürlich 20 E-Autos hinstellen.

    ...
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G
    Moin,

    ne der Strom wird dan grundsätzlich sehr sehr teuer werden wenn alle elektrisch fahren - das ist wohl klar. Rechnet einfach mal mit 1 EUR/kWh.

    Ich halte nicht viel davon - zumal dieser Weg eine Sackgasse sein wird und wie von TDV auch beschrieben. Es ist einfach ein Irrsinn. Aber gut - wir warten ab und fahren weiter unsere Spielzeuge.
    Die ganze Nummer hinkt von Vorne bis Hinten. Zum einen die hier bereits ausführlich thematisierten Sicherheitsbedenken und zum anderen die Verfügbarkeit der erforderlichen Energie einschließlich der Ladelosgistik und des Transportes. Darüberhinaus ist der Umwelttechnische Nutzen oder Schaden auch noch nicht wirklich ausschöpfend thematisiert.
    Klar, der Strom kommt auis der Steckdose!
    Die Energie muß irgendwo gewandelt (Physikunterricht! Wir erzeugen keine Energie - wir wandeln) werden. Dazu benötigen wir einen Träger. Aktuell meißt aus Kohle und Atom, z.T. sicher auch aus Wind und verschwindend gering aus Sonne und Wasser.
    Um sie für den E-Motor nutzbar zu machen, muß sie transportiert werden, dabei entstehen die ersten Verluste. Danach muß die Energie abermals gewandelt werden. Dabei entstehen ebenfalls Verluste bzw. Energie wird in nicht nutzbarer Weise abgegeben/gewandelt.
    Mir fehlt eine echte Studie über die Energiebilanz der E-Mobilität. Ich fürchte, die sähe sehr ernüchternd aus.
    Nun neigen wir ja gerne dazu unsere Verantwortlichen in solchen Fällen für dumm zu erklären oder ihnen inkompetenz vorzuwerfen. Ich nicht! Ich unterstelle ihnen eine klar berechnete Strategie.
    Mit dem Gefasel von E-Mobilität können sie hervorragend den Druck auf die bisherigen Antriebsmethoden erhöhen. Und Druck erhöhen, heißt in erster Linie Kosten (künstlich) erhöhen.
    Bei jedem "neuen, heilsversprechenden Antriebskonzept" verdient der Staat und die Wirtschaft Kohle ohne Ende .
    darum muss man die Schafe von einer Ecke in die andere treiben . und bei jedem Umtrieb der dummen Schäflein verdient man nicht nur die Mwst., sondern auch Lohnsteuer ,Vermögenssteuer , Versicherungssteuer,, Einkommenssteuer ,Gewerbesteuer usw.
    Zuerst : Diesel Toll, da wenig Verbrauch ( bis 90 er Jahre)
    Dann: Diesel böse, da Ruß
    Dann: Benzin gut, da 3 wegekat
    Dann: Diesel gut, da weniger Co2 und mehr Effizienz
    Dann Diesel böse ,weil Stickstoffe bei den "downgesizeden " kindermotoren zu hoch

    Jetzt Benziner gut ,weil weniger Stickoxide
    Jetzt elektroautos gut, weil kein Auspuff wo was rauskommt und der grüne Stadtbewohner seine dämliche Nase dranhalten kann die er ja sonst auch in alles reinsteckt.

    Morgen Benziner Direkteinspritzer böse,- weil diese ein hundertfaches eines Diesels an Feinstaub ausstoßen , der zudem auch noch luft -Blut und teilweise auch noch die Blut-Hirnschranke überwinden kann.--- also somit wesentlich gefährlicher wie alles andere zusammen.
    und zuguterletzt::
    Morgen Elektroautos böse ,-weil sowohl Produktion , Energieversorgung Betrieb und Entsorgung umweltschädlicher sind,als der ganze andere vorgenannte Käse zusammen .

    Aber bei jeder , dem Automobilisten zugemutete neuen Heilslehre ist viel Geld verdient - und um das geht es ja schlussendlich.
    manchmal erinnert mich das an das Märchen von dem Fischer und seiner Frau Ilsebil die nie zufrieden war.. :lol:
    Fa. S. Meyer Bundeswehrfahrzeuge& Behördenfahrzeuge
    Nennslingerstrasse 18
    91790 Raitenbuch
    0163/9717753

    Und nun ein Link zu den Wägelchen mit denen ich euch zur Zeit beglücken kann... :dev: :

    [url]https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-bestandsliste.html?userId=39294658[/url]
    Hallo,

    wegen der Umwandlung:

    Solange man Bewegungsenergie in Strom umwandelt und umgekehrt, hat man bei jedem Vorgang
    in etwa einen Wirkungsgrad (eta) von 70 %.

    ​Wenn man in die Chemischen Speicher geht, hat man das Carnot-Problem.
    ​Diese Physik kann man nicht umgehen.
    ​Da liegen dann die theoretischen Wirkungsgrade bei etwa 25 %.
    Praktisch kommen die Verluste hinzu, so daß ein solcher Umwandlungsprozeß einen technischen Wirkungsgrad
    von etwa 13 % hat.

    ​Wasserstoff ist zwar die sichere Variante, aber eben auch die uneffektivste.

    Daher werden überall auf der Welt momentan Kernkraftwerke gebaut, naja außer in Deutschland.
    China baut jetzt 400 Schnelle Brüter (vgl. Kalkar).
    Die Uran-Vorräte der Chinesen reichen für 4'000 Jahre.

    ​Wegen dem EEG sind die Strompreise in Deutschland mittlerweile doppelt so hoch, wie in Frankreich.
    ​Würde man allen momentanen Strom (nicht Fahrzeugtraktion) per Wind und PV machen,
    ​landen wir bei 2,40 EUR per kWh.

    Also Tesla einmal volltanken: 85 x 2,40 = 200,- EUR

    Dann kann man auch KAT fahren.

    ...
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G
    Die ganze Problematik setzt doch eigentlich noch viel früher an:
    Aktuelle Energiespeicher benötigen einen nicht unerheblichen Anteil an seltenen Erden (die vermutlich deshalb so heißen,
    weil sie relativ selten sind... :-D). Die größten Vorkommen an diesen Rohstoffen sollen in China liegen, und somit haben die
    Chinesen in dieser Hinsicht einen nicht unbedeutenden strategischen Vorteil, während umgekehrt ein erheblicher Teil unserer
    Politik insgeheim einen Lachnummer-Verein mit ein paar hundert Mitgliedern protegiert, damit dieser mit gerichtlichem Segen
    und unter Vorschürzung irrsinniger und völlig unrealistischer EU-Vorgaben die gesamte Deutsche Automobilindustrie
    (zur Erinnerung: an dieser unserer Automobilindustrie hängt nach offiziellen Schätzungen jeder siebte Arbeitsplatz und somit
    ein sehr großer Teil unseres Bruttoinlandsprodukts) vor sich hertreiben und schwer schädigen kann. Man könnte grad glauben,
    die hätten sich abgesprochen und würden unsere Industrie ganz gezielt torpedieren.
    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)

    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)


    Sehr schön mal die ungelössten Probleme aufgezählt.
    Hinzu kommt das die garnicht davon überzeugt sind.
    Die machen die Elektrokarren nur weil ein Gesetz kommt
    das man in Amiland 10% Elektrokarren anbieten muss
    oder garkeine Autos verkaufen darf.Dann haben diese
    Stadtindianer ihre "sauberen Karren" und der rest fährt
    wie eh und je in ihren Pickups rum.
    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen
    Hallo,

    vielleicht nochmal zur Verdeutlichung:

    Der Energieverbrauch in Deutschland besteht zu 1/4 aus Strom.

    In Deutschland können ca. 1/8 der Energie aus Sonne und Wind erzeugt werden.
    Dann ist Schluss.
    Einfach aus physikalischen und geologischen Gründen.

    (Das 1/8 müssen wir natürlich mit zusätzlichen Kohlekraftwerken abpuffern, wenn Nachts mal kein Wind weht.)

    Wo die 1/8 Kohlenstrom, Erdölstrom und Gasstrom anderweitig herkommen sollen,
    konnte mir bisher niemand sagen.

    ABER die Politiker träumen ja davon, auch noch das 1/4 Verkehr Elektrisch zu machen.

    Macht eine Lücke von 3/8.
    (Plus den 1/8 Kohlereservekraftwerke)

    ​1/8 + 3/8 = 4/8 = 1/2 Fehl in der Energieerzeugung !


    Den Strom tragen wir dann in Eimern aus China nach Deutschland.

    ...
    Bilder
    • Energie_Deutschland.jpg

      35,21 kB, 847×476, 16 mal angesehen
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TDV“ ()

    Sehr interessantes Thema....
    Da schlägt dann die typische deutsche Politik zu. Erst beschließen, dann einführen, dann nachdenken. Und wenn man sieht, dass das Beschlossene Mist ist, ist es zu spät zum rückgängig machen, oder die Lobby ist schon zu stark.
    Wasserstofftransport und -speicherung ist auch nicht unproblematisch. Die Moleküle sind so klein, dass sie gerne durch Tanks, die leicht genug für Fahrzeuge sind, innerhalb einiger Tage wegdiffundieren (mein letzter Stand)
    Transport im bestehenden Erdgasnetz stelle ich mir schwierig vor wegen Wasserstoffversprödung der betroffenen Werkstoffe. Im Raffineriebereich haben wir hier bei Medien mit Wasserstoffanteil ziemlich hohe (teure) Anforderungen an die zu verwendeten Werkstoffe.
    Synthesegas aus überschüssiger Windenergie kann man ohne Probleme im bestehenden Erdgasnetz zwischenspeichern und verteilen; wenn man an der Technik dranbleibt, sollten sich in Zukunft die Wirkungsgrade verbessern lassen. Das selbe könnte ich mir auch für synthetische Kraftstoffe vorstellen, da gibt es auch eine bestehende Verteil-Infrastruktur.
    Wie oben schon angemerkt - das bestehende Stromnetz so ausbauen, dass mehr Schnelllademöglichkeiten geschaffen werden können, die man auch gleichzeitig nutzen kann, ist teuer und wohl so schnell wie der geplante Glasfaserausbau. China hat es da leichter, die können die Ladeinfrastruktur in großen Teilen vom Land von vorne planen und aufbauen.
    Gruß,
    Florian

    "Das heißt Anhänger, den Hänger haben Sie in der Hose!" (Zitat Fahrlehrer, KFZAusbZ Dillingen)