unbekannte Rostursache

      Ich seh da Stellen, die vorher schon angegriffen waren.Da ist der Blätterteig runtergefallen
      und hatts Fluidfilm mitgenommen.Danach hatts halt weitergerostet.
      Dacia-Motoren sehen so nach 3 Jahren aus,weil denen nur von Vorn Farbe gegönnt wird.
      Da hat wohl jemand nicht die Gebrauchsanleitung gelesen.
      Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen
      Ich kann mich eurer Meinung nur anschliessen..
      Nachdem auch auf dem Alukopf schon massiver Alufrass zu erkennen ist , würde ich mal behaupten , dass bereits bei Anwendung von Fluidfilm die nun rostenden Teile schon vorgeschädigt waren und die nur noch lose anhaftende Farbe weiter unterrostet wurde und nun halt abgeplatzt ist .
      Die Motorblöcke werden normal lackiert , keinesfalls pulverbeschichtet . Dafür dass der Kopf so korrodiert ist ,sieht der Block ja noch ganz gut aus ... vielleicht hat den mal jemand nachgepinselt ?
      Fa. S. Meyer Bundeswehrfahrzeuge& Behördenfahrzeuge
      Nennslingerstrasse 18
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      Matze schrieb:

      Dafür dass der Kopf so korrodiert ist ,sieht der Block ja noch ganz gut aus ... vielleicht hat den mal jemand nachgepinselt ?


      das ist einfach: der block ist 15 jahre und 180.000km jünger als der kopf und wurde von mir eingebaut ;)

      und wie erklärt ihr eure theorie, daß der rost in einem klima massiv fortschreitet, in der (eigentlich) kein rost möglich ist? dann könnte ich die karre auch raus in den regen stellen.
      Zwischen dem zusammenhaltenden Film der Pulverbeschichtung und dem Stahl herrscht in Deiner offenbar klimatisierten Garage 24/7 die gleiche Feuchte, der gleiche Salzgehalt etc. Keine Schwankungen, kein Austrocknen, kein Nix. Die Melange aus Rost und salzigem Strassendreck ist hygroskopisch. Der Spalt ist notfalls (und ganz besonders an der Rostfront, wo es am engsten zugeht) kapillaraktiv. Ohne Hitze und Abschaben und Reinigen (und z.B. Wachsen) stoppst Du das nicht. Und sobald die Lufttemperatur (und damit der Taupunkt) mal hochgeht (z.B. wenn unphysikalische Geister im Fruehsommer mal huebsch durchlueften) hat der Korrosionsspalt soviel Wasser wie er will.
      Wachs und Oel sind mangels Hitze waehrendessen zum untaetigen Zusehen verdammt.
      Gruesse
      freddy
      "Verzage nicht, Du Häuflein Klein ..."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „freddy“ ()

      Ähnliche Roststellen habe ich an meinem Golf3 Syncro auch.

      Meine Erkenntnis war, egal wie gut der übern Winter mit Fluidfilm eingesaut war und trocken abgestellt.
      An ehemals rostigen Stellen wo noch Streusalz in Rissen eingelagert war, Rostete es trotz der Konservierung mit fluidfilm.

      Abhilfe bring hier nur gründliches entrosten. Roststopper und sauber Lackaufbau und dann die Konservierung.

      Oder Blank lassen und Konservieren.

      Meine Arbeit heuer im Sommer:






      Mal schauen wie lange es dauert bis der Rost am Unterboden wieder die Überhand gewinnt...

      mfg Patrick
      Feil Dir keinen ab, lerne Drehen und Fräsen!
      Über 7 Millionen Österreicher können nicht richtig Drehen und Fräsen.

      Für mehr Integration von Bevölkerung mit Emissionshintergrund
      "dats ned bandan nemts ahn droht" :schweißen:
      Freilauf Dioden aus Freilandhaltung :D

      freddy schrieb:

      Der Spalt ist notfalls (und ganz besonders an der Rostfrint, wo es am engsten zugeht) kapillaraktiv. Ohne Hitze und Abschaben und Reinigen (und z.B. Wachsen) stoppst Du das nicht. Und sobald die Lufttemperatur (und damit der Taupunkt) mal hochgeht (z.B. wenn unphysikalische Geister im Fruehsommer mal huebsch durchlueften) hat der Korrosionsspalt soviel Wasser wie er will.
      Wachs und Oel sind manfels Hitze waehrendessen zum untaetigen Zusehen verdammt.


      Vergleichbare Effekte kenn ich mit Stockflecken und vor allem Schimmel ... scheinbar saubere Dinge - vor allem Leder und Textil, aber auch lackierte Teile entwickeln gelgentlich spontan weisse, pelzige Flecken obgleich die Räume definitiv kein bautechnisches Feuchtigkeitsproblem haben ... alleine die schwankende Luftfeuchte im Laufe des Jahres reicht, um die allgegenwärtigen Sporen zu aktivieren... :S :urg:

      Jens
      Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D

      Wir sind nicht gestört...wir sind verhaltensoriginell!


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      Hallo,
      ja in der Tat - es gibt im Herbst und im Frühjahr so Tage
      mit krass umschlagenden Wetter - also erst frostig kalt und dann
      warm und feucht. Schaut euch dann mal die noch länger kalten Metallteile
      in trockenen und belüfteten Räumen an, die aber den Temperaturschwankungen
      ausgesetzt sind - alles schwitzt aber sowas von.
      @arne
      habe mir noch mal über F dein Fluidfilm Gedanken gemacht.
      Kannst du ausschließen, dass eventuell einmal Fluid Liquid A z. B.
      mit Bremsflüssigkeit zufällig versetzt oder vermischt wurde? Vielleicht in einem
      gemeinsam genutzten Glas, oder Dose oder sonstwas, beim Reste zusammen
      schütten, eventuell auch von einem Helfer, deinem Vater ?
      Rein optisch wäre das ja Ruckizucki passiert. Das würde dann die Lackablösungen
      leicht erklären.
      Gruß

      Pi-jay



      "Man who dies with most toys wins!"









      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Pi-jay“ ()

      mit der erklärung von freddy könnte ich mich doch glatt anfreunden :)

      @Pi-jay
      das kann ich zum glück ausschließen. in die druckpistole kommen nur sprühöl bzw fluidfilm. der lack ist also vom rost selbst abgelöst worden.

      solche tage gibt es im frühjahr zu hauf. dort vermeide ich tunlichst, das tor zu öffnen.
      der fukw z.b. steht in einem carport, der hinten in die erde gebaut ist und lange kalt bleibt. dort kann man den effekt sehr gut sehen, er schwitzt gewaltig, wenn es warm wird.
      Naja das mit dem aktiven Salz und dem Dreck ist doch wohl auszuschliessen ,oder. ?
      Kein Mensch würde ja wohl wagen ,ein Fahrzeug ernsthaft mit einer darunterliegenden aktiven Salz und Dreckschicht konservieren wollen ,oder ?
      Konservierungsarbeiten macht man im Hochsommer nach gründlicher Reinigung mit dem Hochdruckdampfstrahler und einer Trocknungsphase von mindestens zwei trocken bewegten Wochen, alles andere wäre ja kontraproduktiv und würde das exakte Gegenteil bewirken.
      Nee Spass beiseite , ich gehe mal davon aus , das dem Anwender das bewusst war und der Fehler woanders zu suchen ist .

      z.B wird bei Fahrzeuglagerung in Ammoniakhaltiger Luft , wie sie in ehemaligen Ställen anzutreffen ist , fast jede korrosionshemmende Schicht geknackt !!!
      Aber das ist bei dir wohl anscheinend auch nicht der Fall....
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      freddy schrieb:

      Zwischen dem zusammenhaltenden Film der Pulverbeschichtung und dem Stahl herrscht in Deiner offenbar klimatisierten Garage 24/7 die gleiche Feuchte, der gleiche Salzgehalt etc. Keine Schwankungen, kein Austrocknen, kein Nix. Die Melange aus Rost und salzigem Strassendreck ist hygroskopisch. Der Spalt ist notfalls (und ganz besonders an der Rostfront, wo es am engsten zugeht) kapillaraktiv. Ohne Hitze und Abschaben und Reinigen (und z.B. Wachsen) stoppst Du das nicht. Und sobald die Lufttemperatur (und damit der Taupunkt) mal hochgeht (z.B. wenn unphysikalische Geister im Fruehsommer mal huebsch durchlueften) hat der Korrosionsspalt soviel Wasser wie er will.
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      Gruesse
      freddy
      gute erklärung.

      stichwort klimatisierte garage:
      bedeutet im winter: schön heizen (trockene luft), alles trocknet aus, die luftfeuchtigkeit sinkt.
      wird dann, auch wenn man es versucht tunlichst zu vermeiden (ggf. haben andere auch einen schlüssel zur garage und machen diese auf, wenn man mal nicht in der garage/ im umfeld ist, wovon man dann nichts mitbekommt...), im frühjahr mal die garage geöffnet, strömt frische luft in massen hinein. die ist dann schon um einiges mehr angereichert mit luftfeuchte, als die in der garage befindliche luft (wobei auch hier gesagt sei, ein luftaustausch findet in der garage immer statt, oder ist sie hermetisch abgeriegelt?).
      die eingeströmte luft mit ihrer erhöhten feuchte sucht sich dann schon ihren weg von selbst (kapillarwirkung und hygroskopische stoffe, die luftfeuchte um alles lieben) und schreitet mit ihrem werk voran.
      das ganze dann auch mal (oder mehrmals) im sommer (hohe luftfeuchte in der luft, auch ohne regen), verstärkt das ganze. auch schon kleine verletzungen, die nicht 100%tig konserviert wurden, oder mit wenig material konserviert wurden, können dagegen nur schwer helfen, wenn die zeit (im aktuellen fall: 4 jahre) entsprechend lang ist.

      und das es bleche gibt, die in der selben garage nicht rosten kann daran liegen, dass entweder die legierung anders ist, die bleche noch nie in kontakt mit salz, oder anderen aggressiven medien waren und auch so geformt sind, dass dort die luft "schnell" vorbei ziehen kann (also glatt sind und keine störenden verformungen haben). wenn sie doch geformt sind, würde ich mal behaupten, dass sie mit einer dünnen schicht öl benetzt sind, welches beim ziehen/ umformen verwendet wird.

      man darf eines nicht vergessen:
      die natur versucht immer einen ausgleich zu schaffen, bzw. einen energetisch günstigen ausgleich.
      bei salzen bedeutet dies: sich irgendwie in gelöster form zu versetzten, weil ein kristallines salz ein
      energetisch schlechter zustand ist.
      bei der luftfeuchte/ gasen bedeutet dies, dass sie von einem bereich mit höherer konzentration zu einem bereich mit niedriger konzentration "wandern", um sich so relativ gleichmäßig im raum zu verteilen.
      trifft nun etwas luftfeuchte auf ein kristalllines salz, freut sich das salz ungemein über die luftfeuchte und zieht sie zu sich ran (das salz möchte gerne in eine wässrige lösung übergehen und benötigt dazu viel luftfeuchte). dann strömt natürlich mehr luftfeuchte zu dem bereich mit dem salz, weil wieder etwas luftfeuchte in diesem bereich "fehlt", und so weiter...

      gruß
      amthias
      "Der gute Geländefahrer fährt langsam durch unbekanntes Gelände. Unerwartete Hindernisse lassen sich leichter erkennen und bewältigen. Durch falsches Fahrverhalten entstandene Schäden können einen langen Fußmarsch zur Folge haben."
      Moin,
      ohne jetzt alles durchzulesen, nur aufgrund der Bilder:

      So sah es unter dem Borgward auch aus, nachdem ich neues
      Sprühöl verwendet hatte.
      Das ganze innerhalb von paar Wochen !
      Offensichtlich ist die Rezeptur geändert worden, zugunsten
      irgendwelchen Umweltvorgaben. hmmm
      Das das Rostschutzmittel nicht mehr vor Rost schützt, ist da
      wohl irgendwie nebensächlich. :cursing:

      Gruß
      Klaus

      ghostbuster schrieb:

      und auch so geformt sind, dass dort die luft "schnell" vorbei ziehen kann (also glatt sind und keine störenden verformungen haben)

      Hallo Mathias,
      welche Oberfläche ist unerheblich.
      Die Luftfeuchtigkeit kondensiert immer zuerst an den kältesten
      Stellen der Umgebung, und dies ist nunmal alles was aus Metall
      besteht, umso mehr wenn es sich um dickere Teile handelt, und zwar
      weil sich diese dicken Metallteile nur sehr langsam erwärmen im Vergleich
      zum Rest. In einer wirklich geheizten Garage und dementsprechend
      durchgewärmtem Metall - passiert das allerdings kaum - weil die Teile
      wärmer sind als die Luft - also z.B. bei einer Stoßlüftung.
      Gruß

      Pi-jay



      "Man who dies with most toys wins!"









      Hallo pi- jay,

      da ist natürlich auch etwas dran.

      fakt ist , dass bei dem effekt viele ungünstige faktoren zusammen kommen.


      @Klaus
      ich habe noch ca. 20l liquid a aus letztem jahr herum stehen....wenn das nicht mehr schützen sollte, dann wäre das ziemlich ärgerlich.
      muss morgen wohl mal eine kleine versuchsreihe starten....



      was ich allgemein zur thematik noch sagen kann:
      habe mal eine versuchsreihe mit mike sanders und ein paar "eigenkreationen" gemacht.
      dabei ist aufgefallen, dass das blech mit dem mike sanders (blankes blech, mit der schruppscheibe "angeraut") nach kurzer zeit (ca. 1-2 wochen)rostig wurde (braune flecken schimmerten durch das sanders durch). Unter meinen "eigenkreationen" blieben die bleche blank.

      eine erklärung dafür habe ich bis heute nicht. Die bleche liegen noch irgendwo im garten des elternhauses...
      "Der gute Geländefahrer fährt langsam durch unbekanntes Gelände. Unerwartete Hindernisse lassen sich leichter erkennen und bewältigen. Durch falsches Fahrverhalten entstandene Schäden können einen langen Fußmarsch zur Folge haben."
      Hast du das Mike Sanders Zeug auch erhitzt?
      Weisst du das die Fluid Film Angabe "Stoppt Rost" nur auf
      geschlossene behältnisse wie nen Schweller garantiert wird?
      Das kann schon Rosten, nur weil du das mit der Hand angegrabscht hast.
      mfg Tc
      Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

      Klaus schrieb:

      nachdem ich neues
      Sprühöl verwendet hatte.

      Hallo,
      also Klaus hat nichts von Fluid Film geschrieben.
      Vom dem Fluid Filim Liquid A habe ich immeso 20 - 30 Liter hier,
      und konnte noch keine schlechteren Haft- oder Kriecheigenschaften
      feststellen.
      Bei allgemeinem Sprühöl wie z. B. WD40 darf man keine Wunder
      erwarten bzw. erhöhte Ansprüche stellen. Dafür ist das Zeug im Großgebinde
      aber auch saugünstig.
      Schon ein großer Unterschied zu Ballistol - dieses kostet im Großgebinde
      ca. das 5 - 6 fache wie WD40, ist es aber auch wert.
      Nur in z.B Spitzwasserbereichen kann Ballistol nur kurze Zeit schützen, und ist
      dafür dann auch zu schade und zu teuer.
      Gruß

      Pi-jay



      "Man who dies with most toys wins!"









      Wurde Fluid Film eigentlich einmal richtig von einer Organisation oder Behörde wie dem BWB getestet? Wenn ich so Werbeaussagen lese wie "stoppt Rost sofort" werde ich ja eher mißtrauisch was die Korrossionsschutzeigenschaften betrifft. Ich verwende Lanolin (oder auch Bienenwachs) lieber zur Lederpflege bei Schuhen. Und solange es noch aus Mineralölen hergestellte Produkte gibt, würde ich auf biologisch abbaubares eh verzichten.
      Gruß Stefan

      Tc schrieb:

      Lanolin ist Wollfett,das haben schon die Wikinger genommen.
      Ist in Fluid Film und in Mike Sanders.
      Getestet hat es die Oldtimermarkt schon öfters.

      Die Wikinger haben das sicherlich auch meist zur Lederpflege oder ähnlichem genommen. Und zur der Zeit gab es auch noch keine Mineralöle, zumindest nicht in ausreichender Menge im Handel. Und die wenigen Stahlschwerter wurden sicherlich sehr pfleglich behandelt und brauchten keinen Langzeitschutz gegen Rost, da reichte dann bestimmt auch ein Pflanzenöl. :D
      Oldtimermarkt ist ja auch auf Werbeanzeigen angewiesen, da wird dann wie in anderen Zeitschriften auch mal nach Herstellerforderungen getestet, nicht unbedingt unabhängig. :S
      Gruß Stefan
      Moin,
      ich stelle das lieber mal richtig !

      Früher wurden LKW, Landmaschienen usw. ein mal im Monat/Jahr von unten
      eingeölt. Wenn man keine Umweltsau war, nahm man kein Altöl.
      Es gab dafür extra Sprühöl, welches sehr kriechfähig und gleichzeitig sehr haftfähig war.
      Das hat auch prima funktioniert.
      Ist etwas abgewischt, z.B. im Gelände , ist es sofort wieder von selbst "verheilt".

      Ich hatte mir beim Landmaschienenhändler (Granit) vor ca. 25 Jahren einen
      20 L Kanister gekauft und verbraucht. Vor paar Jahren dort wieder einen 20l Kanister
      erworben. Doch das Zeug ist nach zwei Wochen trocken und kurz danach rostig. :thumbdown:
      Auch das einmischen von Getriebeöl brachte keine Besserung.

      Das war ein Mineralölerzeugnis mit offensichtlich geänderter Rezeptur.
      Jetzt verwende ich erfolgreich als Ersatz Fluid Film.
      Das ist Wollfett/Lanolin. Also "Bio". :)

      Sprühöl hat nicht so viel mit Kriechöl zu tun und das von mir ansonsten
      geliebte Waffenöl Ballistrol ist auch "Bio" und wasserlöslich.
      Daher nicht für Fahrzeugböden in irgendeiner Form verwendbar.
      Dafür sehr gut mit Wasser gemischt zum einsprühen von Rosen, bei
      Schildlausbefall. =)
      Oder für die Radbolzen, für einen hauchdünnen Ölfilm/Rostschutz, der aber nur einen Winter
      über anhält.

      Gruß
      Klaus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Klaus“ ()

      Die Wikinger haben Schiffe gehabt und sind im Salzwasser rumgesegelt.
      Die Metallbeschläge der Schiffe haben sie mit Wollfett behandelt.

      Heutzutage kommt noch Wachs dazu,damit das auch da bleibt.
      Ein Sprühöl an nen fahrenden Auto, bleibt nicht immer da wo mans
      aufgetragen hat.

      Oldtimermarkt kann ja nur das testen ,was der
      Hersteller angibt und muss es so auftragen wie die das vorgeben.

      In nen Schweller, wo der Hersteller nen Konstruktionfehler eingebaut hat,
      kann selbst das beste Mittel nicht wirken,weils garnicht hingelangt.

      Manchmal ist altbewährtes, eben nicht durch was neueres zu ersetzen.
      Oder die nehmen nur altbewährtes und verkaufens dir als High-Tech.
      Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen
      Das, was Klaus da schreibt deckt sich mit meinen Erfahrungen.
      Das Sprühöl von früher (wd40 und Konsorten sind KEIN Sprühöl!) war um Welten besser, als heutiger Kram.
      Mit einer jährlichen Behandlung hatte man keinen Rost. Nie. Egal, was man dem Auto zugemutet hat!

      Zum Glück bekam ich von unserer Tankstelle vor ein paar Jahren noch einen alten 20l Kanister geschenkt, da sie das nicht mehr aufbringen durften. Der fukw steht damit seit Jahren unbewegt in seiner überdachten Nische und schwitzt bei jedem Wetterwechsel, daß es nur so tropft. Ohne Rost bzw ohne fortschreitenden Rost, was ja das geniale am Sprühöl ist, den Zustand zu erhalten, egal wie gut oder schlecht er beim aufbringen war.

      Heutiges Öl nach "ich-schütze-meinen-Planeten-vorgaben" ist offensichtlich nur noch Rotz.