unbekannte Rostursache

      Hallo,
      also wenn ums Sprühfett geht - kann ich wärmstens Seilfett
      aus Austria empfehlen - wo das erstmal drauf ist unterrostet gar nichts mehr.
      Aber man darf sich nicht daran stören, dass es leicht klebrig bleibt
      und dann auch Dinge wie Steicnchen oder Lärchennadeln kleben bleiben.
      Gruß

      Pi-jay



      "Man who dies with most toys wins!"


      Suche für Borgward B 2000 ganze Aufbauten, Blechteile insbesondere Türen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Pi-jay“ ()

      Moin,

      ich habe meinen G eingemottet - Fluid Film kriecht wunderbar und haftet auch außen sehr gut - ich muss aber dazu sagen, dass es bei mir kein daily driver ist und ich somit nicht ständig im Regen unterwegs bin.
      In den Sommermonaten schmiere/sprühe ich einfach alle 2 Monate nach, dann sind wieder alle Stellen die am G kritisch sind gut "versorgt" und der Rost kann sich andere "Opfer" suchen.

      Matze schrieb:

      Kettenfett für Mopeds aus der Dose geht ganz gut - jedenfalls in der Kategorie sprühbare Fette

      Das funktioniert sogar sehr gut als Korrossionsschutz. Damit und mit normalen Feinmechaniköl habe ich mein altes Fahrrad behandelt und bin fast rostfrei über mehrere Winter mit viel Schnee und Salz gekommen. Sprühöl bzw. Kriechöl wie WD40 oder Caramba würde ich nicht empfehlen. Es schützt zwar auch gut vor Rost, aber es lösen sich mit der Zeit auch festangezogene oder festgerostete Schrauben wie von selbst.
      Gruß Stefan

      Neu

      arne schrieb:

      Der
      fukw steht damit seit Jahren unbewegt in seiner überdachten Nische und
      schwitzt bei jedem Wetterwechsel, daß es nur so tropft. Ohne Rost bzw
      ohne fortschreitenden Rost


      Hier wollen wir doch aber nicht Äpfel und Birnen vergleichen.
      Borgwardblech
      wurde aus Erz hergestellt. Wenn ich ein gestrahltes Borgwardblech in
      der Scheune vergesse, ist es nach 3 Wochen immer noch ohne Rost.
      Golfblech
      wurde aus alten Dosen und anderem Schrott hergestellt. Da ist der
      Rost quasi zuhause. Ich glaube, da könntest du raufpinseln was du
      willst, das Ergebniss wäre das gleiche.

      Dornröschen macht bei mir übrigens gerade den 21. Winter mit. Ohne irgendwelche Unterbodentinkturen.
      Im Frühling wird unten Dampfgestrahlt, abgeschmiert, gut ist !
      Und ich bin gerne bereit, einen Unterboden-Vergleichstest mit Klaus oder sonst wem zu machen.

      Gruß Jozi

      Neu

      Jozi schrieb:

      Ohne irgendwelche Unterbodentinkturen.

      Hallo Jozi,
      ich glaub einfach, dass sich die Borgis bei deiner geballten
      Fachkompetenz sich nicht trauen weiter zu rosten.
      Also quasi Angst vor chirurgischen Maßnahmen, welche dann drohen
      könnten.
      Gruß

      Pi-jay



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      Neu

      Tc schrieb:

      Hast du das Mike Sanders Zeug auch erhitzt?
      Weisst du das die Fluid Film Angabe "Stoppt Rost" nur auf
      geschlossene behältnisse wie nen Schweller garantiert wird?
      Das kann schon Rosten, nur weil du das mit der Hand angegrabscht hast.
      mfg Tc


      klar wird sanders immer flüssig gemacht, um es zu verarbeiten. wer verarbeitet sanders unerhitzt? und wie soll das gehen??? ?(
      und natürlich habe ich bei den ganzen arbeiten handschuhe getraten und alle bleche gleich behandelt, alle bleche am selben tag, in der selben halle bearbeitet, um die unterschiedlichsten einflüsse möglichst gering zu halten. klar ist unsere garage kein labor, aber der gravierende unterschied, nach kurzer zeit, gibt mir zu denken, woran dies liegen könne.


      wo steht, dass die roststoppende wirkung von fluidfilm nur in geschlossenen behältnissen gewährleistet wird? zumal: ein schweller ist durch seine konstuktionsbedinkten ablauflöcher auch kein geschlossener behälter, wie ein ballastwassertank bei den schiffen, wofür fluidfilm angeblich zunächst eingesetzt wurde...
      selbst der hersteller schreibt zu sienem produkt folgendes:
      penetriert Rost, verdrängt Wasser und bildet einen äußerst widerstandsfähigen Korrosionsschutz

      keine nennung von "nur geschlossene behältnissen", daher gilt diese wirkung auf allen untergründen, auf die man liquid a appliziert.
      auf trockenen oder feuchten, blanken oder rostigen Oberflächen, die gegen Salzwasser und gegen alle Witterungseinflüsse geschützt werden sollen, eingesetzt werden.

      ebenfalls keine nennung von "nur geschlossene behältnissen", also muss auch hier von oberflächen von geschlossenen behältnissen UND offenliegendene oberflächen ausgegangen werden.
      FLUID FILM Liquid A auch für den temporären Korrosionsschutz bei der Lagerung und dem Transport von Gütern, oder als leicht zu verarbeitendes Korrosionsschutzmittel für Hohlräume bei Kraftfahrzeugen oder Auffrischung der Unterbodenbeschichtung eingesetzt.
      hier sogar expliziete nennung von unterbodenbeschichtungen und hohlräume, ohne auf die schutzdauer einzugehen.

      der hersteller schreibt weiter:
      Schutzdauer: min. 2 Jahre (in geschlossenen Hohlräumen)

      klar ist, dass nicht spritzwassergeschützte bereiche (keine schweller, bspw. der unterboden) keine zweijährige schutzdauer aufweisen können, da die ablösende wirkung von spritzwasser einfach zu hoch ist. es macht einen erheblichen unterschied, wenn ich einen komplett mit wasser gefüllten tank, bei welchem die wände mit liquid a eingepinselt sind, zu einem unterboden vergleiche, der verschiedensten mechanischen und chemischen mitteln ausgesetzt ist. die mechanische abriebskraft des wassers, welches in bewegung versetzt worden ist,im tank hält sich in grenzen (bei einem halb gefüllten tank und bewegungen sieht die sache schon anders aus), jedoch ist die mechanische abriebskraft von dreck + wasser + salz erheblich und daher wird sich liquid a relativ schnell abwaschen/ verflüchtigen.

      zum abschluss:
      Löst FLUID FILM Rost?
      FLUID FILM durchdringt Rost und bestehende Beschichtungen bis in die Struktur des Metalls, dadurch wird Rost gelöst. Im Gegensatz zu anderen Produkten ist das Einsetzen der rostlösenden Wirkung langsamer, aber es ist dadurch auch möglich, tiefer sitzende Verrostungen zu lösen.
      ebenfalls allgemein gehalten, keine nennung von "nur geschlossene behältnissen". also gilt dies für alle bereiche...

      gruß
      mathias
      "Der gute Geländefahrer fährt langsam durch unbekanntes Gelände. Unerwartete Hindernisse lassen sich leichter erkennen und bewältigen. Durch falsches Fahrverhalten entstandene Schäden können einen langen Fußmarsch zur Folge haben."

      Neu

      Hallo,

      aldo ich habe mein Fahrzeug auch mit Fluidfilm behandelt und kann zustimmen: es dauert sehr lange bis alles „durchgezogen“ ist. Am besten Anbauteile entfernen und darunter die Lage sichten und dann konservieren.

      Stichwort Batteriekasten, Scheinwerferaufnahmen und Blenden, Heckbleche, Schweller, Gummischutzleisten,
      Radläufe, Ablauflöcher der Türen, Türfalze oben und seitlich, Falze der Motorhaube,
      Innen an den Befestigungsschrauben der Sitze uvm

      Neu

      StefanH schrieb:


      Oldtimermarkt ist ja auch auf Werbeanzeigen angewiesen, da wird dann wie in anderen Zeitschriften auch mal nach Herstellerforderungen getestet, nicht unbedingt unabhängig. :S
      Gruß Stefan




      Auch wenn ich die OM schon lange nicht mehr lese, weil mir der Herr Chefredakteur zuwider ist. Den Rostschutz-Langzeittest habe ich damals mitverfolgt, und behaupte, da war nichts extra nach Herstellervorgaben eingerichtet. Im Gegenteil, darüber haben sich so manche Hersteller sogar mokiert!

      Neu

      Hallo,
      da ist vieles in den letzten 4 Beiträgen korrekt.
      Ergänzend:
      Mit Fluid Film A auch außen im Spritzwasserbereich zu arbeiten
      macht Sinn - denn der Film kriecht ja in alle möglichen Falze, Blech-
      doppelungen, in Löcher, etc. Dort wo die Wirkung auch wirklich gebraucht
      wird ist dann noch immer eine Schutzschicht vorhanden, selbst wenn man in
      der Fläche schon erkennen kann, dass eine Nachbehandlung erforderlich
      wird bzw. Sinn macht.
      Gruß

      Pi-jay



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      Neu

      Bei Fluidfilm A, steht 2 Jahre in geschlossenen Hohlräumen.
      Er hat jetzt aber 4 jahre, in nicht geschlossenen Hohlräumen und
      wahrscheinlich schlechter Vorbereitung.
      Wenn er damit gefahren wär, mit Spritzwasser und viel mehr
      Temperaturschwankungen sinds eher höchtens 1 Jahr.
      Das ist ein Toller Name,in wirklichkeit ist es eben nur ein
      etwas besser aufzutragendes Wollfett,was auch die Wikinger hatten.
      Bei Autos gibts auch keine Rostgarantie für Aussenrost,
      sondern fürs Duchrosten von innen,was in den 70ern
      noch überall zu finden war.
      Da sind sie wieder, die geschlossenen Hohlräume.
      Besser wär gewesen den rost umzuwandeln mit Fertan.
      Das enthält Phosporsäure,genau wie Cola.
      Es ist aber billiger sich das in der Apotheke zu besorgen.
      Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

      Neu

      Moin,

      ich brauche doch gar nicht 4 Jahre - ich muss nach gründlicher Reinigung eh teilweise neu Aufträgen. Was sind denn 200 EUR/Jahr für Konservierung? Ich verwende bei allen Restaurationen/Umbauten und konserviere damit. Und das einfach im Kreis, dann ist das Fahrzeug immer gut geschützt.

      Neu

      Tc schrieb:

      Bei Fluidfilm A, steht 2 Jahre in geschlossenen Hohlräumen.
      Er hat jetzt aber 4 jahre, in nicht geschlossenen Hohlräumen und
      wahrscheinlich schlechter Vorbereitung.
      Wenn er damit gefahren wär, mit Spritzwasser und viel mehr
      Temperaturschwankungen sinds eher höchtens 1 Jahr.
      Das ist ein Toller Name,in wirklichkeit ist es eben nur ein
      etwas besser aufzutragendes Wollfett,was auch die Wikinger hatten.
      Bei Autos gibts auch keine Rostgarantie für Aussenrost,
      sondern fürs Duchrosten von innen,was in den 70ern
      noch überall zu finden war.
      Da sind sie wieder, die geschlossenen Hohlräume.
      Besser wär gewesen den rost umzuwandeln mit Fertan.
      Das enthält Phosporsäure,genau wie Cola.
      Es ist aber billiger sich das in der Apotheke zu besorgen.

      fertan hat leider den nachteil, dass man anschließend gründlich mit wasser nachspülen muss, um alle entstandene salze zu entfernen. in einem hohlraum kann man auch mit einer hohlraumkamara leider nie wirklich 100%ig sehen, ob alle salzrückstände entfernt wurden. denn die salze bei fertan sind, meiner erfahrung nach, optisch nicht gut erkennbar (es entsteht bspw. keine weißliche salzkruste, die sich vom schwarzen/ dunklen fertan optisch gut absetzen würde).

      auch verlängert das den konservierungsprozess deutlich, da nach auftrag von fertan dieses zunächst trocknen muss und anschließend die wasserspülung noch trocknen muss, bevor man starten kann.
      besser ist es, jedes jahr, noch besser halbjährlich, mit produkten wie liquid a (sehr gutes kriechverhalten) hohlräume, bzw. grundsätzlich rost befallene stellen, zu konservieren.


      phosphorsäure macht man sich auch in einigen washprimern/ grundierungen zu nutze, um den rost auf dem untergrund umzuwandeln (bzw. auch allgemein gesagt: um die haftung der grundierung zu verbessern, sei es auf rostigen untergründen, aluminium, oder sonstigem metallischem untergrund). leider kann man nach der trocknung bei washprimern vergebens mit wasser spülen (ist halt eine lackschicht), die in der lackschicht sich womöglich gebildeten salze sitzen dort so lange, bis wasser seinen weg zu ihnen findet. was dann passiert wissen wir alle.
      das blöde an salzen ist, dass sie, wie schon erwähnt, wasser relativ stark anziehen.
      "Der gute Geländefahrer fährt langsam durch unbekanntes Gelände. Unerwartete Hindernisse lassen sich leichter erkennen und bewältigen. Durch falsches Fahrverhalten entstandene Schäden können einen langen Fußmarsch zur Folge haben."

      Neu

      Das Fertan/Phosporsäure bezog sich auf Arnes Oberflächenrost am Motor.
      Ohne Vorbereitung hätte selbst das mit 10 Jahren ,nicht geholfen.
      Schweller sollten garnicht rosten,das heisst regelmässig behandelt werden.
      Fertan ist da natürlich nicht das richtige.Da ist dein halber Aufsatz leider
      nen Missverständnis
      Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

      Neu

      Wie kommen eigentlich Ghostbuster und TC darauf, dass in Fertan Phosphorsäure ist?
      ​Sämtliche mir bekannten Quellen nennen als Inhaltsstoff Tanninsäure, nicht Phosphorsäure.
      ​Das ist auch nachvollziehbar, denn Phosphorsäurehaltige Mittel (z.B. "Rostweg"oder Ospho) erzeugen keine blau-violett- schwarze Oberfläche, sondern eine Graue (Hell bis dunkel).
      Phosphorsäure erzeugt auf Eisen auch keine Salze, sondern eine Phosphatschicht. Die ganze Diskussion basiert auf völlig falschen Annahmen.

      Neu

      Wegen dieser Problematik nimmt ja auch keiner mehr Fertan . Brunox find ich besser . Man hat nach der umwandlung auch gleich einen belastbaren untergrund auf epoxydbasis und hat seine Ruhe mit spülen und dem ganzen Käse - bei hohlräumen : dich Wachs oder fett drüber und nach 5 jahren mal nachschauen . Bei mir war seitdem nie mehr was - und das auch bei rostintensiven Autos wie /8 .
      ich liebe das Zeug- macht das leben leichter.
      Fa. S. Meyer Bundeswehrfahrzeuge& Behördenfahrzeuge
      Nennslingerstrasse 18
      91790 Raitenbuch
      0163/9717753

      Und nun ein Link zu den Wägelchen mit denen ich euch zur Zeit beglücken kann... :dev: :

      ebay-kleinanzeigen.de/s-bestandsliste.html?userId=39294658

      Neu

      stefferl schrieb:

      Wie kommen eigentlich Ghostbuster und TC darauf, dass in Fertan Phosphorsäure ist?
      ​Sämtliche mir bekannten Quellen nennen als Inhaltsstoff Tanninsäure, nicht Phosphorsäure.
      ​Das ist auch nachvollziehbar, denn Phosphorsäurehaltige Mittel (z.B. "Rostweg"oder Ospho) erzeugen keine blau-violett- schwarze Oberfläche, sondern eine Graue (Hell bis dunkel).
      Phosphorsäure erzeugt auf Eisen auch keine Salze, sondern eine Phosphatschicht. Die ganze Diskussion basiert auf völlig falschen Annahmen.
      bin lediglich auf den beitrag von TC eingegangen, und habe aktuell nicht nochmals recherchiert, was in fertan enthalten ist.
      jetzt wo du die tanninsäure erwähnst fällt mir auch wieder ein, dass ich mich mal über fertan und ein paar weiteren marktüblichen mitteln, intensiver informiert hatte.
      dabei kam ich auch zu der information, dass beim produkt brunox epoxy mit ameisensäure entrostet wird, bzw. diese säure dort enthalten ist (bildet ebenfalls einen schwarz- violetten schutzfilm bei der reaktion, sowohl auf rostigem und nicht von rost befallenem eisen).

      dennoch können bei verwendung von phosphorsäure als entroster salze der phosphorsäure entstehen. denn man nimmt selten genau die menge an phosphorsäure, um die vorhandene menge rost genau, stöchiometrisch in eisenphosphat umzuwandeln. in der regel arbeitet man mit einem überschuss. was passiert mit der üblichen phosphorsäure? einerseits kann sie sich weiter ins eisen fressen (auch gesundes), oder bildet deren salze, unter verdunstung des in der säure enthaltenen wassers.
      richtig ist natürlich, dass phosphorsäure mit eisen direkt keine salze bildet, sondern die bekannte phosphatschicht. lediglich der überschuss an säure, welcher nach einer behandlung übrig bleibt, bzw. während einer behandlung zu viel vorhanden ist, kann auf der oberfläche der phosphatschicht verbleiben und, sofern nach der säurebehandlung nicht ausreichend gespült wird, mit wasser die rostbildung fördern, bzw. schneller vorantreiben.

      vielleicht ist es nun etwas verständlicher, was gemeint war. :)
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      Neu

      Da muss ich wohl das verwechselt haben,mit der Cola.
      Jedenfalls muss man Rost erstmal behandeln und erst
      dann vor Korrision schützen.Da braucht man nichtmal
      die Werbeaussagen anzuhören.
      Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

      Neu

      @Ghostbuster: Wie Du bestimmt schon denken konntest, benutze ich zum entrosten Phosphorsäure bzw. darauf basierende Mittel, bin aber kein Chemiker. Die von Dir angesprochene Problematik mit der weiterfressenden Säure habe ich auch schon vermutet, aber im Internet keine Bestätigung dafür gefunden. In einer Arbeitsanweisung für Lackierer stand sogar, dass man nach dem neutralisieren mit destilliertem Wasser noch mal mit einer schwachen Phosphorsäurelösung nachbehandeln soll, und diese antrocknen lassen soll, und dann grundieren. Es scheint also kein wirkliches Problem zu geben. Mir ist aber schon passiert, dass sich bei den behandelten Teilen nach dem abspülen braune Schlieren gebildet haben. Da habe ich die Behandlung eben wiederholen müssen.
      Ich habe auch schon verrostete Eisenteile von im Freien geparkten Trailern mit Phosphorsäure eingestrichen. Ohne abzuspülen und ohne weitere Behandlung hat sich eine graue Phosphatschicht gebildet, und die ist Jahren unverändert.

      Neu

      Hallo,
      manchmal habe ich den Eindruck als ging es darum Kartoffel-
      salat zu machen, und diesen gibts es sehr lecker in zig
      verschiedenen regionalen Varianten, aber
      beim Rostschutz muss man das Rad nicht immer neu
      erfinden.
      Es gehört sich - ohne wenn und aber so, dass man vorhandenen
      Rost zunächst beseitigt - dort wo man rankommt mechanisch -
      und wo nicht chemisch. Wo es keinen Sinn mehr macht so vorzugehen
      per Austausch von Blechen etc.
      Würde auch keiner auf die Idee kommen, auf Rost irgendwo aussen
      einfach was draufzupampen um dann darauf eine Lackschicht herzustellen.
      Gerade die Holhraumanwendung von Fertan führt doch dazu sich mit den Hohlräumen
      erstmal zu befassen, d. h . zu prüfen wie ist das Ding gekantet bzw. zusammengesetzt,
      , welche konstuktiven Löcher sind vorhanden, wo ist es sinnvoll vielleicht weitere Bohrungen anzusetzen, wo gibt es Ablauflöcher - bzw. wo gibt es eventuell verstopfte Ablauflöcher usw.
      Wenn man dies gewissenhaft festgestellt hat - kann man die Hohlräume auch ausspülen,
      und den ganzen Moder und Dreck, losen Rost und dessen Salze, also alles was sich über evetuell Jahrzehnte angesammelt hat, so gut wie es geht rausholen.
      Wer nicht spült, lässt den Dreck im Umkehrschluß einfach drinnen, und dies kann
      schon alleine deshalb nicht die bessere Methode sein.

      Erst danach macht die Rostbehandlung Sinn.

      Wenn man mit den Vorarbeiten soweit ist, dann kann man auch erstmal Fertan wirken lassen, und danach nochmal ausspülen.
      Erst danach Kriechöl hinein, und wenn sich dieses ausreichend gesetzt hat kann man
      noch Wachs einbringen.

      Die Lösung ist für Profis natürlich etwas umständlich zumal wenn es sich um bereits
      zugelassene Fahrzeuge handelt welche gebraucht werden. Der Nachteil der
      beschriebenen Vorgehensweise ist nämich der Zeitfaktor. EInmal bezüglich der reinen
      Arbeitszeit, aber auch dadurch bedingt, dass ein solcher Wagen 2 oder 3 mal einen
      Werkstatttermin braucht, oder aber für einige Tage in der Werkstatt verbleiben muss.

      Bei Liebhaberfahrzeugen welche wieder hergerichtet werden, ist es natürlich wurscht, und
      die einzelnen Arbeitsschritte können in Ruhe abgearbeitet werden. Privateigner welche was
      selber machen können sind im Vorteil.
      Gruß

      Pi-jay



      "Man who dies with most toys wins!"


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