Dieselpanik....

    Ich versuche mit jedem Fahrzeug so sparsam wie möglich zu fahren.
    Mein persönlicher Rekord.. Mercedes 200 CDI urlaubsvoll gepackt mit 4,3l in Frankreich auf der national Strasse Richtung Normandie


    Der CDI wurde immer sooo sparsam gefahren das der nachgerüstete Russ filter kaputt ging...
    Naja... Ergibt kein Sinn so ein Auto wie doof zu heizen damit der Filter frei brennt.

    alterpapa schrieb:

    Ich versuche mit jedem Fahrzeug so sparsam wie möglich zu fahren.
    Mein persönlicher Rekord.. Mercedes 200 CDI urlaubsvoll gepackt mit 4,3l in Frankreich auf der national Strasse Richtung Normandie


    Der CDI wurde immer sooo sparsam gefahren das der nachgerüstete Russ filter kaputt ging...
    Naja... Ergibt kein Sinn so ein Auto wie doof zu heizen damit der Filter frei brennt.


    Ja ganz genau.Letztens erst gelacht: Bekommen einen neuen sparsamen Dieselstapler der ständig im Display jammert "stell mich ins Freie damit ich meinen Filter freiheizen kann".Die gleiche Macke hatten schon die Sprintergurken vor Jahren.Was unlustig ist, wenn du beim Kunden stehst, um dem die Abwasserkanäle frei zu machen und dir der Dreckskarren sagt er möchte gerne mal 15 Minuten auf die Bahn... :D
    Gottseidank ist das meinem MAN F2000 Saugwagen alles sowas von wumpe!

    Ganz im Ernst...wieder mal die Leute groß verarscht und es riecht nach Abwrack Schabernack reloaded von der Bundesrauten Kanzlerette mit ihrem Gruselkabinett.Wobei uns das alles bald total egal sein kann.Das dicke Ende kommt noch.
    Wir, die guten Willens sind,
    geführt von Ahnungslosen,
    versuchen für die Undankbaren
    das Unmögliche zu vollbringen.
    Wir haben soviel mit so wenig,
    so lange versucht,
    daß wir jetzt qualifiziert sind,
    fast alles mit "Nichts" zu bewerkstelligen.

    kristian b schrieb:

    Das stimmt leider auch nur bis 110km/h. Sobald die Benziner auf Drehzahl kommen, schlucken die wir blöd. Da hab ich auch schon durch den 875ccm Fiat500, der such mit 6l zu fahren ist, 16l durchgeschickt, bei ner Vollgashatz über die Autobahn. Das können Diesel wirklich besser.


    also 16l durch so einen schuhkarton durchzuatmen, respekt :D
    ich kaufe meine alltagsautos so motorisiert, daß ich weit von der vollgasgrenze entfernt fahren kann, auf strecke. bei so so einem "motörchen" bleibt einem ja fast nichts anderes übrig als vollgas.
    aktuell haben wir nen werksneuen oktavia mit 1,8tsi (180ps). ich war erstaunt, wie sparsam die kiste unterwegs ist.
    Diese ganze Panikmache.

    Fassen wir kurz zusammen:
    - keiner kann es kontrollieren, weil entweder Personal oder Befugnisse fehlen
    - es gibt noch keine konkreten Pläne, wo und wie es Fahrverbote nun ganz genau geben soll, sondern nur Vorschläge und Ideen
    - der Kraftfahrzeugverkehr verursacht nur einen Bruchteil der Schadstoffe im einstelligen Prozentbereich. In Städten kommen noch die Abgase von Heizungsanlagen, Schiffen, Flugzeugen, Arbeitsmaschinen... dazu.
    - auch durch Fehlplanungen bei den Verkehrskonzepten kommt es zu unnötigen Mehrbelastungen der Luft. Ungünstige Ampelschaltungen, Straßen werden sinnlosen Radwegen geopfert, bewusste Parkraumverknappung, zu dichte Bebauung, unlogische Geschwindigkeitsbegrenzungen, um nur mal Beispiele zu nennen.


    Zum Thema Diesel und Benziner:

    Auch die ganzen kleinen Miniturbomotörchen mit 1,0l Hubraum und 150PS haben es bald richtig schwer. Auch die sollen mit Partikelfiltern ausgestattet werden, weil sie Feinstaub ausstoßen.
    Da nun aber viele Benziner meist nur Kurzstrecke sehen, wo so ein Filter nicht auf Betriebstemperatur kommt, dürfte wohl klar sein was dann kommen wird.
    Haufenweise Fahrzeuge mit zugesetzten Partikelfiltern, die gereinigt oder teuer ausgetauscht werden müssen.

    Und sparsam ist so ein kleiner Turbobenziner nun überhaupt nicht. Vielleicht auf Landstraßen bei Tempo 60 sind Verbräuche, die an einen sparsamen Diesel herankommen möglich, aber sonst niemals.
    Dies ist schon funktionsbedingt unmöglich. Beispielweise haben wir da die Gemischanfettung bei Geschwindigkeiten ab 120km/h. Da fangen die Kisten dann richtig übel an zu saufen.
    Es wurde mal ein sehr interessanter Vergleichtest gemacht. Dazu nahm man 2 identische Fahrzeuge. Skoda Fabia Kombi als 1,2l tsi und als 1,6l tdi und fuhr mit ihnen einfach mal zügig über die Autobahn und ermittelte dann den Realverbrauch.
    Der Diesel lag, wenn ich mich recht entsinne, bei 9 Litern und der Benziner bei 17 Litern oder so.

    Bei meinem Seat Ibiza ST 1.6tdi mit 90PS, oh wie ich den kleinen vermisse :( , lag der errechnete Verbrauch im sparsamen Alltagsbetrieb bei 4l Diesel und auf Urlaubsfahrten mit 134km/h auf der Autobahn bei 4,36l.

    Bei meinem jetzigen Skoda Roomster 1.6tdi mit 90PS, ein bequemes Opaauto mit viel Platz, muss ich es noch beaobachten, da 6000km in 3 Monaten bis jetzt Schwankungen zwischen 5,4 und 6,2l Realverbrauch ergaben.

    Und meine Meinung zu den über den grünen Klee gelobten und gefeierten Elektrovehikeln:

    Das ist eine extrem umweltschädliche technologische Sackgasse ohne Zukunftspotenzial.
    Außerdem wird da gerne der gesamte Herstellungsprozess verschwiegen, damit die grünen Ökofanatiker die Kisten kaufen, statt sie zu bekämpfen.

    Vor kurzem in einem Bericht:

    - die Rohstoffe für die Akkus sind äußerst begrenzt und würden maximal nur für ein zehntel der heutigen Anzahl von Fahrzeugen reichen.

    - die Rohstoffe für die Akkus werden in Afrika und Asien teilweise durch Kindersklaven abgebaut

    - weite Landstriche werden durch Abbauneben- und -abfallprodukte verwüstet, verseucht und dauerhaft unbewohnbar. Braunkohletagebau ist dagegen unberührte Natur.

    - es gibt keine Lösungsansätze für die Entsorgung verbrauchter oder defekter Akkus

    - woher soll der ganze Strom kommen, wenn leistungsstarke Kernkraftwerke abgeschaltet werden, keine Sonne scheint und kein Lüftchen weht ? Genau, aus umweltfreundlichen Kohle- und Gasöfen. Die pusten ja auch keine Schadstoffe in die Luft und der Strom wird auch ganz bestimmt nicht teurer......

    Darüber macht sich aber der Ökofanatiker mit seinem reichweitenschwachen teuren Batterievehikel keine Gedanken, während er von einer Ladestation zur nächsten kriecht.
    Sie wollen sich ja im Glanze ihrer "Fortschrittlichkeit" baden, sich moralisch überlegen fühlen und hip sein, während alle anderen ja einfach nur rückständig sind. Schließlich sind sie ja mit ihren batteriebetriebenen überdachten Krankenfahrstühlen die Zukunft, während alle anderen ja nur zurückgebliebene Proleten und Pack mit " rückständigen Verbrennern " sind.

    Vor einigen Jahren hatten verschiedene Hersteller noch Modelle im Angebot, die auf besondere Sparsamkeit ausgelegt waren.
    Gewichts-, rollwiderstands- und aerodynamikoptimierte Fahrzeuge mit langer Getriebeübersetzung und einem eher kleinen auf Sparsamkeit getrimmten Dieselmotor. Da waren dann Realverbräuche zwischen 3 und 4 Litern normal. Aber Fahrspaß und Angeberfaktor waren bei diesen Fahrzeugen nicht gegeben. Es waren reine Spar- und Vernunftfahrzeuge für Vielfahrer.
    Die wurden dann nach und nach, mangels Nachfrage, wieder vom Markt genommen, weil Mutti und Vati ihre bewegungsfaulen Blagen ja lieber im Stadtgeländewagenplastikpanzer täglich die 200 Meter zur Schule oder Kita und wieder nach Hause kurven müssen.

    Ich bin auch der Meinung, dass nicht jeder das Fahrzeug fährt, welches für sein alltägliches Fahrprofil das optimalste ist. Stichwort "Kürzeststreckendiesel".
    Das führt ja auch zu unnötigen Belastungen.
    So Ami Autos fährt man auch amerikanisch... Also immer im Standgas blubbern lassen...

    Die Amimotoren machen extrem viele km...wenn man die " deutsch" fährt... Dann bekommen die oft Probleme.

    Viel Hubraum braucht keine Drehzahlen.

    Sieh das im Verhältnis.. Kleiner Golf Motor verbraucht 7,5 l

    Der riesen Hemi mit Power zieht wenn er getreten wird 20 l...finde ich da nicht zu viel.
    Moin,

    zusätzlich gibt es halt noch paar Tricks, die Eure Autos deutlich länger leben lassen: meidet Kurzstrecke - fahrt besser einen Umweg oder geht gleich zu Fuß wenn es nur paar Meter sind ;) Aber das Zuckeln der Diesel mit 1.800 rpm und keiner Last bei 112km/h - das macht Euch das AGR zu und der Filter kann nicht freigebrannt werden.
    Hallo,

    ich vermeide auch Kurzstrecke.

    ​Ich fahre immer noch ein paar Extrarunden um den Häuserblock.
    ​Das lässt den Motor länger leben, und ich erhöhe den CO2-Gehalt, damit es endlich in Deutschland wärmer wird.
    ​Wenn ich meine Palmen im Winter nicht mehr in das Gewächshaus stellen muss,
    ist das Ziel erreicht.

    ...
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G
    Bei mir setzt sich immer das AGR mit einem Blech zu. Im Stand, nicht bei 1800/min.
    Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. Damals lies mich ein Kamerad mit seinem flammneuen KAT 8x8 fahren.
    In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Haubitze M109G infiziert.
    Der 1192 seitige Inhalt des "Kraftfahrtechnischen Taschenbuch" ist - wie AndyE erwähnte - gerised auf 135x Seiten, die Füsik und Mammatik hat sich nicht geändert - alles geht mit einem Rechenschieber.
    Also,mein Saab 9-5,zarte 19,2,0 turbo 150 ps,Wenn man unter 120 bleibt,nimmt er sich 5,7liter auf landstrasse und Autobahn.in der stadt 7,5.Aber----------Er hat schon 293000 km auf dem buckel.
    Und ich bin überzeugt,wenn die DUH mit der Dieselfahrenden Bevölkerung fertig ist,ist der Rest dran. :cursing: :motz:die scheinen ja vermutlich mit den prozessen ihren lebensunterhalt zu verdienen.
    BRÖCKCHEN STATT FEINSTAUB!!!!!!:dev:
    Ich denke technisch ist einiges möglich.
    Mein damaliger CDI wurde in der Motorsteuerung umgeschrieben und der lief dann sauberer, sparsamer und hatte ein wenig mehr Leistung.
    Die Motor Software solle auf die verschiedenen Umstände angepasst werden können.
    Normal ist immer eine Durchschnitts Software drauf die bei 20 m über MS genau so ist wie bei einem Auto das im Gebirge auf 1500 m über Meeresspiegel gefahren wird...

    Denke das wäre noch eine mit Möglichkeit Schadstoffe deutlich zu reduzieren.

    Aber ein Fahrverbot ist schneller ausgesprochen und die ganz neuen Autos sollen auch verkauft werden.

    Ich kann mich noch an Berlin im Sommer erinnern mit Straßen voller Wartburg und Trabant.... Dunst Gestank und Kopfschmerzen...


    Ich bin gegen Atomkraft, mein Strom Kommt aus der Steckdose... Hahaha
    Hallo,

    Antwort aus dem Netz:

    "Mit defekter AGR braucht der Motor tatsächlich länger, um warm zu werden. Die warme Verbrennungsluft aus dem Abgastrakt senkt nicht nur die Stickoxyde sondern verkürzt auch die Warmlaufphase.
    Bei vielen Dieselfahrern ist deshalb im Sommer das AGR defekt, im Winter funktionierts dagegen."

    ...
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G
    Hallo,

    alterpapa schrieb:



    Wo kann ich Flugbenzin kaufen??
    Das verbrennt sicher sehr sehr sauber... Wird ja steuerbegünstigt,Tonnenweise verbrannt...


    Könnte alles so einfach sein. ;)


    ​Bei mir in 500 Meter Entfernung befindet sich ein Mineralölhändler.

    ​Da hatte ich mal vor 5 Jahren angefragt.

    ​Antwort: Kein Problem, aber ich hätte einen vollen Sattelzug abnehmen müssen.

    Ich habe aber nur 2'000 Liter Lagerkapazität für Kerosin.


    ...
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G

    Sergeant schrieb:

    Meinen Golf IV Diesel fahre ich mit Vollgas 7,5 Liter. Wenn ich meinen Benziner auf der Autobahn trete gehen locker 20 durch ( Dodge Ram 5,7 Hemi ) :D


    Ein Vergleich innerhalb einer Fahrzeugklasse hat da vielleicht mehr Ausssagekraft :

    Mein Jeep Grand Cherokee 2, 2,7 CRD ( mit Mercedes CDI Motor ) braucht im Schnitt ca. 9 l Diesel .
    Das entsprechende Pendant als Benziner hat 4,7 l Hubraum , trotzdem weniger Drehmoment und braucht 16-17 l Sprit .

    TDV schrieb:

    Hallo,




    alterpapa schrieb:






    Wo kann ich Flugbenzin kaufen??
    Das verbrennt sicher sehr sehr sauber... Wird ja steuerbegünstigt,Tonnenweise verbrannt...


    Könnte alles so einfach sein.


    ​Bei mir in 500 Meter Entfernung befindet sich ein Mineralölhändler.

    ​Da hatte ich mal vor 5 Jahren angefragt.

    ​Antwort: Kein Problem, aber ich hätte einen vollen Sattelzug abnehmen müssen.

    Ich habe aber nur 2'000 Liter Lagerkapazität für Kerosin.

    Flugbenzin ist etwas völlig anderes als Kerosin.
    ​Flugbenzin ist hochoktaniges Superbenzin für Kolbenmotoren, z.B. von Sportflugzeugen, kann aber natürlich auch in Automotoren verwendet werden.
    Kerosin ist für Düsentriebwerke, und so ähnlich wie Dieselkraftstoff, nur nicht so fettig, und riecht nicht so gut (sondern schlecht).
    Es gibt verschiedenen Qualitäten (Jet-A, Jet-A1, JP-8, usw.), und die meisten Dieselmotoren funktionieren damit bei leicht erhöhtem Verbrauch, jedoch vertragen das nicht alle Einspritzpumpen wegen mangelnder Schmiereigenschaften.
    ​In der Berichterstattung der Medien werden diese zwei Begriffe ständig verwechselt und als Ein- und Dasselbe benutzt, obwohl sonst ja auch Niemand auf die Idee kommen würde, Dieselkraftstoff als "Transportbenzin", oder "LKW-Benzin" zu bezeichnen.
    hallo
    Hatte mich verschrieben--Flugbenzin und Kerosin ist verschieden weiß ich.
    Danke nochmal für dein Hinweis.

    Mal noch was zur Dieselpanik
    mit dem Adblue..also Pisse im Tank.. :lachuh:
    kann man das nicht direkt dem Diesel beimischen damit der weniger Schadstoffe raushaut?
    Oder eine andere Lösung über den Diesel selber..was ändern beimischen...
    wäre doch sicher machbar und der Umwelt wäre auch geholfen.

    Der Diesel wäre für ein Hybrid Konzept sicher perfekt,
    den im optimalen Drehzahlbereich laufen lassen..dabei Strom erzeugen und mit E Motoren das Fahrzeug bewegen.
    keine riesen Akkus mit sau viel Gewicht..
    klein Diesel. .
    Generator..
    kein Getriebe..
    Motoren in die Räder,
    viele bewegliche Teile gespart, weniger Reibungsverlust...
    wo kann ich das Patent anmelden??? :whistling:
    Gab sogar von Porsche ein Prototypen von Panzer, der wohl genau bei der Vorführung eine Macke hatte.
    welt.de/geschichte/zweiter-wel…rster-Porsche-Hybrid.html

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alterpapa“ ()

    Hallo Leute,
    ein nettes durcheinander von wirklichem Wissen und absolut wissensfreien Äußerungen.
    Also was ist Fakt:
    Die Oldtimer werden nach aller Wahrscheinlichkeit NICHT für die Abgassituation verantwortlich gemacht werden, weil deren jährliche Laufleistung dafür viel zu gering ist. Und die DEUVET wird sich gegeben falls mit allen Mitteln dagegen wehren werden.
    Dieselmotoren und erhöhte, angeblich nicht zulässige Abgaswerte: Bis einschließlich Euro 5 musste das für PKW nur auf dem Prüfstand nachgewiesen werden, jedenfalls nach Verordnungstext. Da steht nirgends geschrieben, das die die Werte auch auf der Straße im Realbetrieb eingehalten werden müssen. Sonst wären solche Konstruktionen wie N0x Speicherkats ja gar nicht legal möglich gewesen, die es allerdings immer noch bei Euro 6 gibt. Hier bescheißen die Hersteller nicht, sie nutzen nur die Gesetzeslücken. Und da kann ein Bundesminister, wie immer er auch heißen mag, noch so dicke Arme machen. Der sollte vielleicht erst mal die Abgasgesetzte aus Brüssel lesen und vor allem verstehen. Aber spätestens beim Zweiten wird es schwer, das schafft der nicht.
    Der ganze Abgaskram ist in meinen - zugegebener weise - nicht ganz unkundigen Augen schlicht von der Politik selber gemacht. Und jetzt regen die sich darüber auf, was sie selber, ich möchte mal schreiben, verbrochen haben. Denen waren halt die technischen Möglichkeiten nicht bewusst und haben alles nur durch die lilablasblaue Brille gesehen.
    Dazu kommt, das sich z.B. Busunternehmer damit rühmen, das sie nur um 2 % AdBlue von Spritverbrauch bei EURO VI brauchen. Obwohl hinreichend bekannt ist, das bei solchen Motoren zwischen 6% und 8% des Spritverbrauches als AdBlue -Anteil zwingend erforderlich ist, um die Abgasgrenzwerte einzuhalten (die die schweren Fahrzeuge immer einhalten müssen, weil es so in der VO steht). Also wird da nachträglich gefummelt und die Motoren auf EURO IV oder schlechter zurück programmiert. Solche Unternehmer gehören einfach mal ein paar Jahre eingesperrt, damit sie darüber nachdenken können, was sie den sie umgebenden Menschen angetan haben. Ich halte solche "Manager" für Verbrecher, die zumindest auf Niveau Totschlag handeln. Und sie wissen nicht, das sie ihren eigenen Kindern schaden. Kommt doch eigentlich erschwerend hinzu, oder?
    Eigentlich ist es von der Politikseite her schäbig, jetzt auf die Automobilindustrie einzuprügeln, weil da nur die eigenen Versäumnisse hoch kommen oder anders herum deren völlige technische Inkompetenz ans Licht kommt..
    Ach, Elektroautos sind auch nicht das Allheilmittel, weil von der Regierungsseite noch niemand die Energiebilanz wirklich durchgerechnet hat. Der Abgeordnete im Bundestag, der diese Woche dazu sprach, sollte wissen, wovon er redet als Entwicklungsingenieur Triebstrang beim Daimler (Nein, ich unterstützte die Partei NICHT). Da kam klar heraus, was mir auch klar ist als aaS, E-Autos sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber es gibt Anwendungsfälle, da macht ein E-Auto durchaus Sinn, wenn denn der Strom nachhaltig produziert wurde, als nicht nur auf dem Papier, sondern real nachweisbar.
    Gruß
    Wolf