Dieselpanik....

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    TDV schrieb:

    Hallo,

    deswegen bin ich ja auch dafür, alle Häuser, die älter als 50 Jahre sind - wegen der Energieeinsparung -
    zwangsweise abzureißen.

    Das würde die Bauindustrie mal nach vorne bringen.

    So kann man das natürlich auch auf andere Bereiche ausdehnen:

    Z.B. eine Verfügung, daß die Schulbildung grundsätzlich nach 20 Jahren verfällt.
    Dann könnte man endlich neue Lehrer beschäftigen, und die leer stehenden Grundschulen sinnvoll nutzen.
    ​Mit Anfang 30 gibt es dann den zweiten Grundschulabschluß, mit Mitte 50 den dritten Grundschulabschluß.


    ...






    Ist es nicht einfacher,wir überweisen unsere Gehälter direkt dem Finanzminister?

    Dann sitzt bestimmt noch eine Diätenerhöhung drin....................... :motz:
    BRÖCKCHEN STATT FEINSTAUB!!!!!!:dev:

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    alterpapa schrieb:

    Druck es aus und versuche es ...
    Haha

    Aber man merkt wirklich das Fachleute gesucht werden...selbst Leiharbeiter Firmen bieten.für Industriemechaniker oder Schlosser mit guten Kenntnissen um die 19 Euro Stundenlohn an.




    Also,ich hab mal kurze Zeit bei einem Hersteller von Windkraftanlagen Propeller gearbeitet

    Sechs tage die Woche im Dreischichtsystem und am Monatsende wurde vom Arbeitsverleiher 900 Euro überwiesen.

    die 300 Euro mehr, die mir noch mindestens zustanden,wurden einbehalten um ein Zeitkonto aufzubauen.

    Zeitarbeitsfirmen sollten grundsätzlich verboten werden !

    BRÖCKCHEN STATT FEINSTAUB!!!!!!:dev:

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    Hallo,

    ​das stetige Zunehmen an Zeitarbeitsfirmen ist eine direkte Folge der ständigen Verkomplizierung des Arbeitsrechts.

    ​Könnte man als Arbeitgeber Monatsweise Arbeitskräfte einstellen und kündigen,
    ​wäre der Spuk sofort zu Ende.


    ...
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G

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    Sergeant,
    wenn du dich mit dem Homokram der von dir angesprochenen UNECE Regelungen wirklich gut auskennst und ohne dich dein Arbeitgeber (oder gibst du deine Arbeit, was ich hier nicht näher diskutieren will), seinen Kram nicht verkauft bekommt, bedeutet das ganz einfach, das ist du eigentlich nächst 6-stellig wert bist, weil von deiner Sorte gibt es halt keine auf dem Markt. Auch wenn dein Chef das anders sieht (Homo kostet Geld und bringt nix, Standartansicht der Chefs). Die Prüforganisationen haben auch Probleme, qualifizierte Leute zu finden, auch weil das Geschäft langweilig aussieht, was es aber nicht ist. Und die zahlen für Einsteiger mal zu wenig, was ich wohl beurteilen kann, ich bin ja erst 32 Jahre in dem Geschäft tätig. Und den vielen Außendienst, den du bei einer Technischen Prüfstelle hast (Nicht Prüfstraße), das wird sowieso bei Vorstellungsgesprächen klein geredet. Ich habe 80% Außendienst.
    An die anderen:
    Zeitsarbeitsfirmen sind ein Verbrechen auf dem Arbeitsmarkt. Die bezahlen den Zeitarbeitskräften maximal 20 Euro die Stunde. Die Firma, die die Leute ausleihet, berechnen aber über 60 Euro die Stunde. Die Zeitarbeitskräfte haben halt einen Vorteil: Man wird sie über Nacht los. Was aber je nach Funktion als Bumerang erweist. Jeden Gipser oder Elektriker kann man leicht entsorgen. Aber wenn es ums Eingemachte geht (was ich oft erlebe) und die Zeitmitarbeiter seit 5 oder 6 Jahren bereits die Arbeit machen, kann das Abziehen der Zeitarbeitskraft auch den Kollaps der Abteilung bedeuten, was ich auch schon erlebt habe.
    Verringerung des Kündigungsschutzes: Deshalb gibt es Zeitarbeitsfirmen, die Sklaven vermieten. Die wird man, wie erwähnt, über Nacht los.
    Beliebt sind bei vielen Firmen auch Zeitarbeitsverträge ohne Zeitarbeitsfirma über 1 oder 2 Jahre. Die wird man noch leichter los, weil einfach der Vertrag nicht verlängert wird, auch wenn die Leute eigentlich gebraucht werden. Cost Reduction auf die Knochen der Festangestellten..
    So, genug dazu,
    Gruß
    Wolf

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    Gut dann zu Ursprungsthema passend
    Habe mir ja wieder ein Diesel zugelegt..auch auf die Gefahr hin in Hamburg oder Berlin,Stuttgart an paar Tagen im Jahr bestimmte Strassen nicht fahren zu dürfen.
    Mit grüner Plakette darf ich momentan sonst ja noch fahren.

    Verbrauch ist deutlich geringer.
    Selbst wenn der irgendwo mehr Feinstaub oder was an Gase angibt..
    Ist die Relation doch weniger wie bei Benzin..??

    Hatte mit Chevrolet Epica ca 8-9l auf 100km Benzin verfahren
    Der Mercedes C200 CDI fährt die gleiche Strecke mit 5,2l

    Also selbst wenn wirklich der Diesel mehr Schadstoffe produziert kann das nicht mehr sein wie bei einem Benziner der fast doppelt so viel Treibstoff verbrennt.

    Ich denke das egal welches Auto der Motor wirtschaftlich gefahren wird..also Raserei, in der Stadt unnötig beschleunigen usw vermieden wird wäre das schon ein grosser Schritt zbs Feinstaubbelastung zu reduzieren.

    Momentan ist das Thema ja selbst in den Medien kaum präsent. Wird im Sommerloch wieder kommen. :)

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    Um mal wieder zur kopflosen überemotionalen Dieselpanik zurück zu kommen:

    Ich war mir mal wieder aus Spaß Autowagen ansehen.
    Es gibt ja mittlerweile Modelle, bei denen Dieselmotoren nicht mehr angeboten werden.
    Dafür dann aber hubraumschwache Kleinstmotörchen mit zwangsbeatmender Hilfskrücke.
    Im unteren Drehzahlbereich, wo sie vielleicht einen geringen Verbrauch haben könnten, liefern sie keine Leistung, und sobald sie diese liefern sollen, ist man bei 9-12 Liter Realverbrauch.

    Diese Rechnung haben die Hersteller aber ohne die Kunden gemacht.
    Die Kunden, die beispielsweise einen Kleinwagen als reines Pendlerfahrzeug wünschen, weil sie nur ein kostengünstiges sparsames Fortbewegungsmittel für den täglichen Arbeitsweg wollen, haben auf sowas keine Lust, weil es wirtschaftlich gesehen völliger Schwachsinn ist.

    Nun ließ ich mich immer auf die netten Gespräche der Verkäufer ein.
    Sie versuchen natürlich die durstigen Benziner mit den angeblichen möglichen Fahrverboten für sparsame Diesel aufzuschwatzen.

    Wenn man aber mit dem Hier und Jetzt, wo es keine Fahrverbote gibt und einer jährlichen Fahrleistung von mindestens 25.000 bis 27.000 Kilometern und den Mehrkosten eines Benziners argumentiert, stehen diese sehr hilflos da.
    Da kommt dann immer "Aber unsere Kunden möchten dieses Modell nicht als Diesel", worauf dann natürlich die Antwort kommt "Aber ich bin doch der Kunde, und sicher nicht der einzige, der dieses Modell mit einem Dieselmotor haben möchte".

    Das wird sicher auch einigen Autohäusern das Genick brechen, wenn sie ihren Kunden, nicht das anbieten können, was die Kunden wollen.

    Gerade wenn man an einer typischen Wochenpendlerstrecke lebt, sieht man ja, was die Leute so fahren und welche Strecken sie so bewältigen müssen.
    Da ist ein Benziner nicht wirtschaftlich, und so ein reichweitenschwacher Steckdosensucher und Ladesäulendauerparker nicht zu gebrauchen.

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    Ich wohne in schon bergigem Gebiet, Rand Westerwald...
    So klein Motor in grossen Auto geht da wirklich nicht..
    Im flachen Land sind so Autos auch mit Benzinmotor sicher sparsamer.
    Ich für mein Teil hatte meist 2 bis 2,2 l Dieselmotoren.,das letzte Auto mit 2,0l Benzinmotor war nur auf Langstrecke sparsam ...mit mal schnell nach Bastogne fahren um wieder eins der Musen anzuschauen war mit dem Benziner deutlich teurer...

    Wie sagte mal jemand zum Kaiser: hier steh ich nun und kann nicht anders.

    Für mich gibt es momentan leider keine alternative zum Diesel... Ich hatte es aber probiert.

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    Hallo,

    es steckt noch etwas anderes dahinter.

    Der Bundesfinanzminister.

    ​Treibstoffe für Dieselmotoren sind die einzigen Treibstoffe, die sich Ottonormalverbraucher selbst herstellen kann.

    Als man vor etwa 10 Jahren seitens der Politik erkannt hat,
    ​daß die Leute zunehmend Pflanzenöl in die Dieseltanks gekippt haben,
    ​hat man flugs die Mineralölsteuer auf Pflanzenöl ausgedehnt.

    ​Schöner Nebeneffekt: Oma Hansen bezahlt jetzt zusätzlich Energiesteuer, wenn sie ihre Schnitzel brät.

    ​Um der Sache des 'Schwarzpressens' vorzubeugen, werden beim Finanzamt Göttingen Bundesweit
    die verkauften Ölmühlen registriert.
    ​Man tut also gut daran eine Deutsche Ölmühle in Holland einzukaufen, wenn man beabsichtigt,
    ​später einmal Raps- oder Sonnenblumenöl als Treibstoff selbst herzustellen.

    ...
    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G

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    Hallo
    Das könnte ein Grund sein.
    Benzin lässt sich recht einfach aus Braunkohle herstellen, das ist einer der Hauptgründe warum die Wehrmacht Benzinmotoren in Panzern hatte.

    Sicher nicht zu Hause einfach zu machen...

    Egal was letzt endlich geht es immer darum uns das Geld aus der Tasche zu ziehen...
    Moderne Autos mit Diesel verbrauchen so wenig das der Staat Angst um seine Steuereinnahmen hat..

    Wir bezahlen die Rechnung.. Egal wie. :(

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    Das mit den Pflanzenöl ist altbekannt,ich hatte ja bereits die Negativauswirkungen
    des ganzen Kokolores in den Film über Indonesien gepostet.
    Mal grundsätzlich über den Fortschritt im Automobilbau 2 Filme.

    Der 2te scheint die negativen Auswirkungen des ersten mal
    in Angriff zu nehmen,in Wirklichkeit ist es aber der Anfang
    des Unglücks mit den Elektronik.
    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

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    Hallo Leute,
    ich will ja nicht hetzen, aber der Biodieselwahn ist weitestgehend vorbei. Es gibt nur noch in Bayern Biodieselhardkorekanditaten, meist bayrische Staatsgüter, die die Ölmühlen nebenan am Leben erhalten wollen. Blöderweise dürfen diese Traktoren aus Abgasgründen keinen reinen Diesel mehr fahren. Woher ich das weiß? Habe ich ja selber eingetragen.
    Übrigens, Vorkammermotoren können Biodiesel in ungemischten Zustand unbegrenzt lange vertragen, wenn die Einspritzdrücke nicht über 180 bar sind.
    Gruß
    Wolf

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    @Wolf, warum nicht über 180bar DÖD??
    Düsenöffnungsdruck.

    Eine ganz normale Verteilereinspritzpumpe VE4 (VE6) - millionenfach seit 1975 am - zunächst 1,5L Hubraum - VW-Wirbelkammerdieselmotor, welcher aus einem umgefriemelten Audi-Benzinmoder entstand - macht locker ihre 600bar Druck während der Einspritzung.
    Selbst die VP44 Radialkolbenverteilerpumpe kam schon an die 1000bar - ok - IDI´s waren da schon tot.

    Gruß
    Benedikt
    Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. Damals lies mich ein Kamerad mit seinem flammneuen KAT 8x8 fahren.
    In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Haubitze M109G infiziert.
    Der 1192 seitige Inhalt des "Kraftfahrtechnischen Taschenbuch" ist - wie AndyE erwähnte - gerised auf 135x Seiten, die Füsik und Mammatik hat sich nicht geändert - alles geht mit einem Rechenschieber.

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    Benedikt,
    ich rede von deutlich älteren Motoren, die nicht an einer Verteilerpumpe leiden, sondern von Motoren mit uralten Blockpumpen, auch Reiheneinspritzpumpen genannt. VP-Pumpen haben da ein Problem mit der Schmierung, wenn man nicht gewisse Vorsichtsmaßnahmen trifft, so zum Beispiel die Zumischung von etwas 1% Motorenöl der billigsten Sorte (Hinweis: Motorenöl hat eine höhere Cetanzahl als Diesel oder Biodiesel, verbrennt eingespritzt daher ohne blaue Fahne, schmiert aber die VP). Zweitaktöl ist nicht zielführend nach den Aussagen der Dieselfuzis vom Motorenwerk des Stern in Mannheim, gleichlautend die Dieselfuzis von John Deere in Mannheim.
    Gruß
    Wolf