Welche Arten und Typen von Feldküchen

  • Servus, ein Guter Freund und Koch aus Leidenschaft seinerseits, möchte sich eine Feldküche für Outdoor Caterings zulegen. Leider bin ich mit den Geräten weniger vertraut als mit dem was daraus entsteht. :P

    Haben die Küchen nur Kochkessel oder auch Platten zum Grillen?

    Manche feuern mit Holz, andere mit Gas und dann noch welche mit Diesel/Benzin. Am saubersten dürfte wohl Gas sein, wobei Holz wohl auch immer vor Ort greifbar wäre.

    Kupplung wenn möglich Kugelkopf, weil Sprinter als Zugwagen.

    Die Progress Feldküche lässt sich ja anscheinend absetzen und die seitlichen Kästen dienen dann als Theke/Arbeitsplatte. Das wäre wohl auch nicht so verkehrt.

    Vielleicht kann hier wer mal ein bisschen was zu den Typen und Ihren Eigenheiten schreiben?

    Was wäre den die Empfehlung des Forums?

    '85 Ural 4320 mit 3-Seitenkipper und ATLAS Ladekran

    und weiteres Altblech nicht in Oliv. Unheilbar erkrankt am "Haben ist besser als brauchen"

  • Die Progress Feldküche lässt sich ja anscheinend absetzen und die seitlichen Kästen dienen dann als Theke/Arbeitsplatte. Das wäre wohl auch nicht so verkehrt.

    Das stimmt, sie hat aber nur zwei tiefe Kochbehälter (ich meine 80 und 110l) aus Aluminium und sie bedarf regelmäßiger Pflege (Ölwechsel des Wärmeträgers).

    Am Besten beheizt man sie mit Gas. Wir haben so eine im DRK-OV. Die Versorgungslage mit Teilen ist ungewiss, den ursprünglichen Hersteller gibt es so nicht mehr.

    Ich bin selber "Rekrutengeneration" Emma und habe dann die Einführung der Kärcher-FK erlebt. Die erscheint viel universeller. Die kann Kochen, Dämpfen, Braten, Backen. Und hat das Dach gleich mit dabei, unter freiem Himmel Kochen dürfte in D mittlerweile flächendeckend unzulässig sein.

  • Ne, Fratzenbuch war noch nie meins und wird es auch nicht mehr. Aber mein Kumpel hat es glaub, wie heißt den die Gruppe, dann kann ich es ihm weiterleiten und er stöbert selbst dort.

    Die Kärcher hab ich schon mehrfach gesehen, haben aber alle einen sehr stolzen Preis. Er will das ja nicht Hauptberuflich machen, sondern als kleiner Nebenerwerb und Spaß an der Freude vom Kochen im Felde. Primär sind das dann Vereinsbewirtungen, mal eine private Feier damit und ne handvoll Events für Gewerbekunden die dann Teambuilding oder halt ne kleine Feier machen wollen. Er hat bisher dazu immer eine Küche improvisiert mit, Gasgrill, Feuerschale und dann diverse Dutch-Oven Kessel darüber.

    '85 Ural 4320 mit 3-Seitenkipper und ATLAS Ladekran

    und weiteres Altblech nicht in Oliv. Unheilbar erkrankt am "Haben ist besser als brauchen"

  • Naja, Feldküchen gibt es nunmal leider nicht zum Preis eines Baumarktgasgrills.

    Von aufarbeitungsbedürftig von der NVA für 1500,- bis sofort einsatzbereit von Kärcher für 9900,- ist da alles zu finden.

    Vorsicht ! Beiträge können Ironie und Sarkasmus enthalten. Sie sind für seichte Gemüter und zu nah am Wasser gebaute Menschen nur schwer zu ertragen. :heuldoch:

  • Die Kärcher ist aber auch das Flaggschiff unter den "Surplus-Küchen". Mit der geht wirklich fast alles, wir hatten ein Feldkoch-WM-Team im Standort und die haben das exzessiv bewiesen.

    Die Progress kenne ich ebenfalls aus eigener Anschauung. Mehr als Suppen, Eintopf, Kesselfleisch o.ä. geht halt in den beiden tiefen Kesseln nicht. Für den eingeschränkten Anwendungsbereich ist die speziell im Unterhalt zu aufwändig. Wir nutzen die eigentlich nur zwei Wochen im Jahr für die "Stadtranderholung", da liefert sie z.B. die Nudeln und Kartoffeln für etwa 200 Kindermittagessen täglich.

    Ich kann das Feldküchencenter nur empfehlen, die haben uns bezüglich der Progress schon wertvolle Tipps gegeben.

    Feldküchencenter|Kompetenz für Feldküche und Gulaschkanone

  • Super, habe ihm die Empfehlung mal weitergeleitet. Herzlichen Dank euch.

    '85 Ural 4320 mit 3-Seitenkipper und ATLAS Ladekran

    und weiteres Altblech nicht in Oliv. Unheilbar erkrankt am "Haben ist besser als brauchen"

  • Hallo!

    Wieso darf man denn draußen nicht kochen??

    Viele Grüße aus Erftstadt

    Bernd

    Hallo Bernd,

    wenn du das für privat machst , keine Vorgaben meines Wissens.

    Wenn du das für die Öffentlichkeit machst gibts wie für alles in D Vorschriften,

    hier ein Bsp was ich auf die schnelle gefunden habe:

    http://www.brs-west.de/filerepository/cr3qCstf3LKEc2Eb4dLz.pdf

    Das geht schon in der Schule mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen auf dem Weihnachtsmarkt los.....Spuckschutz, fliessendes Wasser, Zutatenliste und Allergene etc. ...macht keinen Spaß mehr. Ja und der Erlös muss versteuert werden. Wir haben das Gedeck dann gegen Spende ohne Angabe von Preis abgegeben. Der Erlös war im Nachhinein sogar etwas höher als mit Bepreisung, wohl auch wegen dem Label "Sonderschule".

    Grüße

    auch Bernd

    "Nur wenige sind es wert, daß man ihnen widerspricht!"

    und

    "Was man hat, braucht man nicht suchen/kaufen" ^^

  • Spuckschutz, fliessendes Wasser, Zutatenliste und Allergene etc. ...macht keinen Spaß mehr.

    Bei uns hier wird von den Vereinen auf entsprechenden Veranstaltungen z.B. zwingend fließend Warmwasser für

    die Handhygiene gefordert. Ich gebe zu, daß da zwei Herzen in meiner Brust schlagen... Auf der einen Seite ist

    eine gewisse Grundhygiene im Lebensmittelbereich nun mal zwingend erforderlich. Gerade bei Hobbyisten

    im Vereinsstand ist das Verständnis bzw. auch das Wissen um so etwas nicht immer gegeben, und ich als

    Kunde habe eigentlich keine Lust drauf, Essen zu bekommen, liebevoll von Händen zubereitet, die vorhin in

    der Nase herumgeräumt oder ausgiebig im Schritt gekratzt haben. Auch sind mir in der Gastro-Spülmaschine

    gespülte Gläser und Tassen ohne Herpes-Erreger deutlich lieber als zweimal durchs stundenlang genutzte

    Brackwasser im Stand gezogen.
    Auf der anderen Seite gibt es auch irrsinnig viele Auflagen, die einfach total unnötig sind (z.B. muß bei uns

    jetzt ein offenes Feuer immer durch einen Feuerverantwortlichen bewacht werden, damit auch ja niemand

    die Finger verbrennt, denn so ein Feuer ist nun mal heiß, auch wenn kein Schild mit zwanzig Gefahren-

    symbolen dranhängt, und der Hinweis auf natürliche Selektion nach darwinistischem Vorbild zieht bei Behörden

    nicht so wirklich), somit ist das natürlich alles ein Riesen Aufwand, und es wird immer schwerer, Freiwillige zu

    finden, die sich das antun wollen... :schulterzuck:

    Erst wenn der letzte Industriearbeiter und der letzte Kumpel seine Arbeit verloren hat, wenn der letzte
    Handwerker und der letzte Landwirt zu Tode reguliert wurde, erst dann werdet ihr feststellen, daß
    Sozialarbeiter, Klimaaktivisten, Genderforscher und Politiker nichts lebensnotwendiges herstellen!
    ***********
    Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande (Augustinus von Hippo)

  • Ja Gandalf!

    Ganz unrecht hast Du ja nicht!

    Aber als Kind vom Dorf in den 60er 70er aufgewachsen mit all den Dorffesten wo es die Vorschriften nicht gab oder einfach ignoriert wurden lebe ich heute ohne die Allergien und Unverträglichkeiten die, die jungen Menschen heute teilweise haben.

    Da hat sich auch nie jemand den Magen verrenkt, höchstens wenn es ein paar Bier und Korn zu viel waren!

    Viele Grüße Bernd

    Der aus der Eifel kommt 🦊

    :juhu: Bei mir ums Haus ist es immer grün, auch im Winter! :juhu:

    :dev: OLIV - GRÜN :dev:

    :landy::landy::landy::landy::landy:

  • die große frage - was will er kochen

    kleine Gerichte - Gulasch mit Knödel - Eintöpfe - da reicht unter Umständen schon eine 100/57

    mit der TFK 250 - dem Flaggschiff kannst natürlich komplettes Catering anbieten

    welche Aufträge will er annehmen -welche Veranstaltungen beschicken

    was hat er an Personal - welche Ausbildung hat er selber ecc

    schon allein aus Lebensmittelrechtlicher Sicht ist das alles nicht so einfach

  • Die FKÜ 100/57 ist ein kleines Wunderwerk, mit der ging das Kochen super und sie war mit 2 Mann bewegbar. Heute würde ich die auf einen PKW Trailer stellen, gleich mit Umgang drum herum.

    Gruß Bernd

    aus Hamburg

  • Alles was lecker und Essbar ist. Abhängig auch von der Jahreszeit. Herbst/Winter mehr Eintöpfe ansonsten halt Fleisch und Fisch in allen Variationen. Mal ein einfaches Gericht zum satt werden, oder auch mal ein 5-Gänge Menü.

    Er ist gelernter Koch und seit über 30 Jahren am Herd Tätig. Erfahrung mit allen Gastrobereichen, u.A. auch bei der BW (1990 bis 1992) als Koch im Offiziersheim. Hat sowohl in kleinen Küchen wie auch schon in großen Betriebskantinen mit mehreren tausend Essen am Tag gearbeitet.

    Das rechtliche wird er selber Wissen denk ich mal, Ihm ging es darum was gibt es, kann es und kostet es. Ist es dann eine Arbeitserleichterung und kann ich damit mehr anbieten, oder kostet es mich am Ende mehr Arbeit/Geld/Zeit wie ich bisher Arbeite.

    Bisher waren das vor allem spontane und einzelne Events aber die Nachfrage nach Event-Catering wird wohl immer mehr, und aus mehreren solcher spontanen Events wurden bereits jährlich wiederkehrende, mit steigenden Teilnehmerzahlen (zum Teil alleine auch nicht mehr zu Schaffen). Daraus dann wieder neue Anfragen etc. Langsam wird da der Spagat zwischen "ich mach das dann Privat in meiner Freizeit" halt zu groß und daher der Gedanke sich da mit einem Nebenerwerb noch was aufzubauen.

    '85 Ural 4320 mit 3-Seitenkipper und ATLAS Ladekran

    und weiteres Altblech nicht in Oliv. Unheilbar erkrankt am "Haben ist besser als brauchen"

  • wenn ich das so lese - kommt hier eigentlich nur die TFK in Frage

    damit hast du vom Braten über Backen und Kochen sämtliche Möglichkeiten

    durch das feste Dach und die Au0ßenplanen bist du relativ gut gegen die Witterung geschützt

    BEDENKE- du brachst ein Zugfahrzeug mit 3,5t Anhängelast - sonst ist schnell aus die Maus

    auch von Vorteil - irgend ein Fahrzeug wo du Arbeitstische und Kühlmöglichkeiten hast (Ausbau von einem Sprinter oder so )

  • Nachbrenner :

    für Vorbereitungsarbeiten wie Fleischschneiden ec MUSS auch nach Lebensmittel und Futtermittelgesetz ein zugelassener Raum (gefliest - Edelstahltische ecc ) vorhanden sein - gerade wenn er es als (Neben)Gewerbe betreiben will - hier sollte er sich im Vorfeld bevor er mehrere 1000€ investiert bei de zuständigen Lebensmittelüberwachung kundig machen

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