Vorderachse GD250 Wolf

  • Moin, bei meinen GD 250 folgendes Problem. Wenn ich das Lenkrad auf maximal links oder rechts drehe hat man das Gefühl der Wolf bremst ab und geht nur schwerlich nach vorne. Beim Geradeauslauf hat er keine Probleme. Spur wurde eingestellt. Hat jemand eine Idee?

  • Fahrzeug vor aufbocken (nicht am Vorderachskörper!) und wenn beide Räder vom Boden abgehoben sind per Hand die Räder durchdrehen. Dabei den Lenkwinkel verändern. Nur so ist eine Diagnose nach Gehör und Gefühl möglich. Alles andere ist Kaffeesatzleserei.

    Gruß Jens

    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • JottKa

    Hallo Jens

    Da ich immer wieder gerne dazulerne, warum nicht am Achskörper aufbocken? Klar der Raum fürs Einschlagen der Räder muss frei bleiben. Ich persönlich hätten den Fehler gemacht und die Achse unterbaut. Davon würde ich mir versprechen das ich die kleinst mögliche Änderung an dem ganzen Gefüge der Achse habe, als der Abstand Radhaus bzw. die Belastung der Federn annähernd identisch bleiben.

    Danke für Deine Erklärung.

    Gruß Lars

    Gruß aus dem schönen Schwabenländle :barett-bor:

    Lars

  • Servus miteinander,

    die zwei Probleme, die ich zuerst kontrollieren würde, wurden schon genannt:

    - Fährst du mit eingelegtem Allrad? Wer schon mal einen Munga (permanenter Allrad mit starren Durchtrieb VA<>HA) geschoben hat, weß, von was ich rede... Auf einen Betonboden wird man einen Munga keinen U-Turn alleinig schieben :staun:

    - Klemmt eine Differentielsperre? Da die Räder unterschiedliche Radien bei Kurvenfahrt haben, werden die durch ein offenes Diff ausgeglichen; funktioniert das nicht mehr, weil eine Sperre klemmt, haben beide Räder die gleiche Geschwindigkeit bei Kurvenfahrt, was dann zu Verspannungen führt...

    :barett-sch: Gerald

    You can't wait until life isn't hard anymore

    before you decide to be happy.

    (Nightbirde 1990 - 2022)

  • JottKa

    Hallo Jens

    Da ich immer wieder gerne dazulerne, warum nicht am Achskörper aufbocken? Klar der Raum fürs Einschlagen der Räder muss frei bleiben. Ich persönlich hätten den Fehler gemacht und die Achse unterbaut. Davon würde ich mir versprechen das ich die kleinst mögliche Änderung an dem ganzen Gefüge der Achse habe, als der Abstand Radhaus bzw. die Belastung der Federn annähernd identisch bleiben.

    Danke für Deine Erklärung.

    Gruß Lars

    Moin Lars

    Der Achskörper, ist ja nur dazu da die Antriebswellen zu beinhalten, könnte dabei mit allen Konsequenzen verbiegen. Wer schon die Achsschenkel mit ihren U-Scheiben (Genaue Zentrierung der Antriebswelle bei Achsschenkellager-Vorspannung) ausgemessen und montiert hat weiß wovon ich rede.

    Der Achskörper beim Wolf ist aus Einzelteilen zusammengeschweißt und nicht wie bei schwerem Gerät aus Guss oder für das Aufbocken ausgelegt.

    Ist der Achskörper auch nur leicht verbogen stimmt die Zentrierung der Antriebswelle nicht mehr, das Gleitlager am Ende der Achsrohre verschleißt und das Achsöl läuft in die mit Fett gefüllte Achskugel.

    Gruß Jens

    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Hallo zusammen,

    ich habe noch keine große Erfahrung mit meinem Wolf und lese daher die Fachthemen aufmerksam mit.

    Es wird geschrieben, man soll den Wolf nicht an den Achsen anheben. Wo wird er richtigerweise angehoben?

    Grüße aus der Wetterau

    Finko

    :wolf:

  • JottKa

    Im CH Handbuch steht es so :

    Wie soll man es nun machen :rolleyes: ? Und wenn nicht da anheben und abstützen, wo dann? Der Rahmen selber ist ja geknickt und das Rahmenrohr durch den Kotflügel teilweise verdeckt und für den Wagenheber auch zu hoch.

    cu, Dirk

  • Moin :)

    Frage ist nur, wenn man auf der Beifahrerseite Vorderachse anheben muss… um gleichzeitig ne Stütze unterzustellen…. Da ist kein Platz…da wird man unter das Diff müssen:-(

    Zur eigentlichen Frage hier… schwer einlenken tut meiner auch… wenn Allrad drin ist….mit Sperre zusätzlich geht es so gut wie nicht… was man auf Asphalt auch unterlassen sollte… sonst aua im Diff :(

    Grüße Björn

  • Das Thema hatten wir als ich die Restaurierung meinrs Wolfs gepostet habe und die Disskusion entbrannte ob man einen Wolf am Rahmenwuerrohr aufbocken darf oder nicht.

    humvee 0815 hat folgendes dazu eingestellt:

    Also würde ich sagen: Aufbocken ( mit dem Wagenheber ) unter dem Achrohr und sichern

    unter dem Querrohr des Rahmens.

    Nimm vorher alle Goldbarren aus dem Auto dann ist er leichter, der Wolf ;)

    Gruß

    Wolfgang

  • Die 2. Methode den G an den Schwellern zu heben ist nicht zu empfehlen .

    Da hängt dann praktisch alles was am Rahmen verschraubt ist am Schweller bzw..an den Verbindungspunkten.. Motor,Getriebe Achsen

    Bei mir hatte das ein Reifendienst auch versucht und den Falz am Schweller leicht verbogen bis ich da eingeschritten bin .

    Der Schweller ist da nirgendwo verstärkt.

    Meiner Meinung nach hebt man am besten weit aussen an den Achsrohren im Bereich der Längslenkerverbindung zu den Achsen.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:

    :barett-sch:

  • Die 2. Methode den G an den Schwellern zu heben ist nicht zu empfehlen .

    Ich gebe Dir recht wenn man es mit den flachen Hebebühnenaufnahmen macht. Die Aufnahmen die auf den Bildern zu sehen sind haben genau das Profil das nötig ist um die Karosserieform aufzunehmen. Dann wird die Kraft entsprechend verteilt und es verformt sich nichts. Mit dem Wagenheber darf man da nie ran.

    Gruß

    Wolfgang

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