Rücknahme Kriegsdienstverweigerung, "Ausbildung für Ungediente"

  • Das muss ich mir mal später in Ruhe zu Gemüte führen. Aber großen Dank schon mal :daumenhoch:

    Auf die Schnelle kann ich nur berichten: Meine Tochter hat nach dem Abi einen freiwilligen Wehrdienst geleistet. Handhabe, Datenerfassung, Umsetzung der gewünschten Truppenstärke....es ist noch Luft nach oben und ehrlich gesagt wundere ich mich mittlerweile, dass so demotivierend den Freiwilligen gegenüber verfahren wird. Aber ich möchte den Tröd damit nicht entern und das auch nicht weiter vertiefen.

    :ilseo:     :barett-ko:

  • Hut ab vor Deinen Durchhaltevermögen. Mich könnten sie am Arsch lecken.

    Das muss ich mir mal später in Ruhe zu Gemüte führen. Aber großen Dank schon mal :daumenhoch:

    Auf die Schnelle kann ich nur berichten: Meine Tochter hat nach dem Abi einen freiwilligen Wehrdienst geleistet. Handhabe, Datenerfassung, Umsetzung der gewünschten Truppenstärke....es ist noch Luft nach oben und ehrlich gesagt wundere ich mich mittlerweile, dass so demotivierend den Freiwilligen gegenüber verfahren wird. Aber ich möchte den Tröd damit nicht entern und das auch nicht weiter vertiefen.


    Ja, das ist alles nicht toll. Aber so wie ich 1998 aus Überzeugung verweigert habe, mache ich nun das Gegenteil.

    Heute sehe ich die Notwendigkeit der Wehrhaftigkeit unserer Truppe und ein wichtiger Teil davon ist die Reserve und darin der Heimatschutz.

    Hoffen wir, dass nie Landesverräter und Putinarschkriecher den Verteidigungsminister stellen werden, das könnte/würde meiner Motivation wohl einen Schlag in die Magengrube verpassen, dagegen ist die heutige Bürokratie, die hoffentlich noch aus sich heraus wächst, ein Klacks.

    In Summe verstehe ich auch, dass das nicht so schnell geht, nachdem Jahrzehnte lang alles zusammengestrichen wurde. Das dauert eben etwas. Wäre nur schön, wenn ich noch im wehrfähigen Alter wäre, wenn sie mich dann mal haben wollen :opa:

  • Kristian, ich bewundere dein Durchhaltevermögen. Ich hätte schon längst auf weitere Aktivitäten verzichtet, bei so viel Bürokratie und Papierkram.

    Für mich auch ziemlich unverständlich, dass ein Heimatschutz aufgebaut werden soll, und dann mit so viel Mist die Bewerber geradezu abgeschreckt und vergrault werden. So ein richtig schön abschreckendes Beispiel.

    German by nature Irish by heart! 6456693bbw.gif

    Metkelterer zu Ennepetal 

    :barett-ko::käfer::presse:

       


  • Das zeigt ja nur das Kristian sehr engagiert ist , nicht dogmatisch an alten Einstellungen fest hält an/in unserer Gesellschaft aktiv seinen Beitrag leisten will und das garantiert durchsetzen wird .

    Trotz der vielen Beschränkungen durch Bürokratie und alten Strukturen.

    :G

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:

    :barett-sch:

  • Wohl kaum. Cem Ö. Ist ja auch Feldjägeroberleutnant.

    Obwohl er an Ostern 1980 in Engstingen ( Eberhard-Finckh-Kaserne ) gegen die Bundeswehr demonstriert hat. Und wenn ihn die Polizei damals geschnappt hätte, wäre er abgeschoben worden. ( Nachzulesen im Buch " Soldaten, Sprengköpfe und scharfe Munition" Seite 192 ).

  • Im Gegensatz zu anderen ist Cem Ozdemir seit seiner Geburt 1965 in Urach deutscher Staatsbürger und kann nicht irgendwohin abgeschoben werden.

    Ob das da jetzt wirklich namentlich in dem Buch steht kann ich nicht verifizieren. Özdemir war da gerade 15 Jahre alt.

    Im Gegensatzzu Anderen halte ich Cem Özdemir für besonders lauter.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:

    :barett-sch:

  • Höchstwahrscheinlich hatte niemand damit gerechnet, dass sich eine größere Zahl von Leuten freiwillig meldet.

    Da muss eventuell auch sortiert werden, wen man ausbildungs- und alterstechnisch eher gebrauchen kann.

    Vorsicht ! Beiträge können Ironie und Sarkasmus enthalten. Sie sind für seichte Gemüter und zu nah am Wasser gebaute Menschen nur schwer zu ertragen. :heuldoch:

  • Das würde aber bedeuten dass man sich für die Leute interessiert die sich melden. Es kommt bei so an ( kann natürlich falsch sein ) dass man die Leute mit bürokratischen Hürden abwimmelt, weil das alles zu viel Arbeit ist. Medienwirksam wird davon gelabert eine wehrfähige Bevölkerung zu brauchen und wenn sich die Bevölkerung meldet kommt nichts außer "Luft und heiße Kuchenkrümel".

    Gruß

    Wolfgang

  • Wenn man schon sieht, wie überfordert man schon mit den vorhandenen Reservisten ist, und was denen für Steine in den Weg gelegt werden, bzw wie die Reserve ignoriert wird ......

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  • Immer wieder abgesagte Übungen, fehlende Ausrüstung, fehlendes Material, immer muss man allem hinterherrennen und außer gefühlt ständig neuen Vorschriften und Vorgaben kommt nichts zurück.
    Ist dann doch mal eine kleine Übung, für welche man sich dann extra (wieder einmal) Urlaub nehmen muss, rennt man danach dem Geld 4 Monate hinterher.

    Sowas schafft bei Reservisten schon eine Menge Frust und Enttäuschung.

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  • In der aktuellen Loyal beschreibt auch jemand, wie schwer es ist Reservist zu werden, bzw wie erfolglos seine bisherigen Versuche waren.
    Und der ist Arzt, was nun nicht gerade eine Qualifikation ist, die die Truppe in großer überzahl hat.

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  • Bevor hier Krisens Thread ins Chaos abzweigt ...bei der der Wehrübung für Führungskräfte handelt es sich um eine PR Veranstaltung, bei der potentielle " Multiplikatoren" in einer Woche eine Druckbetankung in Sachen BW bekommen - 50% Spass mit Panzerfahrten, Leben im Feld oder kleiner San-Übung und Pokalschiessen, 50% Höhrsaal mit Vorträgen auf Generalsebene. Da man Uniform trägt und Waffen in die Hand bekommt beginnt die VA mit einem Gelöbniss, nach dem man den vorläufigen Dienstgrad OL bekommt - damit der Herr Geschäftsführer oder Amtsleiter (auf der Ebene ist das Publikum oft) nicht vor jedem OG Männchen machen muss. Nach Ablauf der Woche hat man gedient, ist also formell Soldat gewesen. Da der Rang aber vorläufig war, ist man Schütze. Jäger oder Matrose d.R. je nachdem wo man die VA absolviert hat. Danach richtet sich auch die Waffenfarbe wenn man sich als Resi Einkleiden lässt - grün wenn Hammelburg, schwarz bei Munster usw. ... gibt ja mehrer Schulen beim Heer, aber auch LW und Marine.

    Um einen Rang zu erhalten ohne entsprechende Vordienstzeit muss man auf einen Posten beordert werden und den Job 30 Tage effekiv machen - ohne Lehrgänge etc.

    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl)  ;P


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    Einmal editiert, zuletzt von Der BundesBär (9. Juni 2026 um 13:23) aus folgendem Grund: Typos

  • Hello. das die Bundeswehr sich mit ihren Reservisten schwer tut ist kein Geheimnis oder Stammtisch Gerede.

    Die RAG´s werden reihenweise der Schiessbahnen verwiesen, tausch von Material schwierig, Beorderungen schwierig, Rückmeldung auf Anfragen auch.

    Dazu zweifelhafte medizinische Einordnungen (gemessen an den Kriterien für 18 Jährige erstverpflichter) alles in allem kann man den Eindruck gewinnen wirklich interesse ist da nicht.


    Deshalb noch mehr Respekt das Kristian sich nicht beirren lässt.

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