• Ich benutze für die Emma im Motor 15W40, in den Getrieben SAE 80-90. Möchte mich aber nicht verbürgen, dass das auf den Wolf übertragbar ist.

  • ähnliches hätte ich auch für den Wolf erwartet...

    Aber warum sollte die TDv lügen?

  • Das Getriebe ist für das (Motoren-)Öl konzipiert. Ich habe den Fehler gemacht und Mehrbereichs-Getriebeöl, wie es für die zivilen Getriebe vorgeschrieben ist, eingefüllt. Im kalten Zustand ist das Getriebe damit fast unschaltbar. Hört sich und fühlt sich an wie ein Getriebe ohne Synchronisation.

    In das Wolf-Getriebe gehört dieselbe Tunke wie in den Motor.

    Gruß Jens

    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin

    Hatte die Transporter Variante in meinem Zivilen G.

    da war ein 80er Öl drin.

    Hab dann auf 15W40 umgestellt was zu besserem Schaltverhalten im kalten führte.

    Das Leerlaufrasseln war danach etwas präsenter.

    Mein Aktueller hat von Werk 10W40 im Getriebe.

    gruss nobi

    Saurer macht lustig

  • Aber warum sollte die TDv lügen?

    Druckfehler?

    das ist doch die TDV eines ganz anderen fahrzeugs und nicht für den wolf anwendbar?!

    "Der gute Geländefahrer fährt langsam durch unbekanntes Gelände. Unerwartete Hindernisse lassen sich leichter erkennen und bewältigen. Durch falsches Fahrverhalten entstandene Schäden können einen langen Fußmarsch zur Folge haben."

  • Moin zusammen,

    ich weiß nicht, ob das für den Wolf gilt, aber beim U1300 L und anderen BW LKW´s gilt wohl, dass die Bundeswehr in den Getrieben Motoröl verwendet, damit unter Gefechtsbedingungen nicht mit verschiedenen Ölen rumhantiert werden muss .

    Dafür wird aber das Getriebeöl sehr häufig gewechselt !!

    Wenn man auf das von MB empfohlene Castrol Syntrans wechselt, kann man sich die Ölwechsel im Getriebe künftig sparen .

    Bei meinem hatte ich das damals so gemacht, lies sich besser schalten als vorher .

  • naja, nicht immer- wie man beim wolf sieht.

    ist halt immer fahrzeugspezifisch, was der hersteller empfiehlt/ vorgibt/ freigibt.

    wobei, wenn man den ausschnitt der TDV im ersten betirag dieses themas hier genau betrachtet, steht auf der rechten seite beim schaltgetriebe der verweis zur BeVO vom daimler zum blatt 236.2.

    wenn man im netz damit weiter sucht, kommt man zu folgendem ergebnis:

    Mercedes-Benz Operating Fluids
    Publication platform for approved operating fluids from Mercedes-Benz
    operatingfluids.mercedes-benz.com

    have fun. =)

    jeder wie er mag und möchte- wie immer halt. :)

    vor jahren hab ich mal gehört, dass die bundeswehr das motoröl halt freigegeben bekommen hat, da es für die truppe einfacher ist "ein öl" für alles zu haben. klar macht sinn (allein schon logistisch), statt zig verschiedene öle für zig verschiedene farhzeuge mitzuschleppen. ein fass von einem öl für alles ist da deutlich simpler (verwechslungsgefahr/ "fehlgriff" der hoch ausgebildeten soldaten nahezu bei 0).

    es hat also diverse vorteile für gewisse personengruppen/ organisationen/ vereine. =)

    ob es sillvoll ist für das aggregat, ist eine andere frage.

    ob es solche organisationen (bundeswehr) interessiert, ob ein getriebe nach 100 000km getauscht werden muss, oder nach 200 000km, weiss ich nicht. das kommt auch darauf an, welche lebenszeit für die fahrzeuge angesetzt wurde.

    schließlich hat die bundeswehr bei der rostvorsorge beim wolf auch ordentlich gespart (anders als andere länder bei ihren G´s)- warum sollte die bundeswehr dann gerade bei den aggregaten "auf qualität & langlebigkeit des öls setzen" (damit die aggregate lange halten- wenn die karosse vorher schon wegrostet? :D )- und vom daimler eine freigabe für motorenöl bekommen?

    macht irgendwie logisch keinen sinn, oder? zumindest erschließst es sich für mich nicht.

    im umkehrschluss sei auch die frage gestellt, warum der daimler extra nur ATF öl für seine entsprechenden aggregate frei gibt und kein motoröl...? :engel:

    ja ich weiss, im wolf getriebe mit dem lastgang ist alles viel besser verarbeitet und speziell auf motoröl ausgelegt, als bei den zivilen getrieben, respektive auch beim verteilergetriebe(das ja laut TDV auch mit motoröl gefahren werden kann), das vermutlich auch ganz speziell für den wolf angepasst wurde (statt das für die zivilen G´s zu verbauen).


    da ich ein pkw schaltgetriebe verbaut habe, ist bei mir das fuchs titan atf 10 im schaltgetriebe. in den achsen, verteilergetriebe verwende ich ein mehrbereichs hypoid getriebeöl (um wenigstens etwas der öl- vielfalt einhalt zu gebieten). das ganze läuft seit 25 000km gut. alle gänge lassen sich schalten, zahnausfall, undichtigkeiten hat der "G ute" keine.

    "Der gute Geländefahrer fährt langsam durch unbekanntes Gelände. Unerwartete Hindernisse lassen sich leichter erkennen und bewältigen. Durch falsches Fahrverhalten entstandene Schäden können einen langen Fußmarsch zur Folge haben."

  • ob es solche organisationen (bundeswehr) interessiert, ob ein getriebe nach 100 000km getauscht werden muss, oder nach 200 000km, weiss ich nicht. das kommt auch darauf an, welche lebenszeit für die fahrzeuge angesetzt wurde.


    Warst Du beim Bund ? Wohl eher nicht, sonst wüsstest Du, dass Materialerhaltung beim Bund ein Riesenthema ist .

    MB hat diese Motoröle wohl für die BW freigegeben, mit der Bedingung, häufige Wechsel durchzuführen .

    Es wird also häufig das Öl gewechselt - nicht das Getriebe .....

  • ne, bei dem verein war ich nicht. ist in dem fall auch unerheblich, denn es ist allgemein hin bekannt, dass die wölfe unheimlich schlecht (um nicht zu sagen gar nicht) konserviert wurden. hab so ein teil im fuhrpark, ich weiss wovon ich rede.

    komisch ist für mich nur (rein faktisch und logisch betrachtet !), wenn die materialerhaltung beim bund so wichtig war/ ist, wieso gammeln die wölfe dann so sehr und bspw. die schweizer puchs nicht?

    irgendwas passt da nicht...

    vermutlich ist die materialerhaltung bei den schweizern noch höher aufgehongen, als beim bund- das wirds sein!

    "Der gute Geländefahrer fährt langsam durch unbekanntes Gelände. Unerwartete Hindernisse lassen sich leichter erkennen und bewältigen. Durch falsches Fahrverhalten entstandene Schäden können einen langen Fußmarsch zur Folge haben."

  • Ich denke eher, das Problem fängt bei der Beschaffung an, vermutlich haben die Schweizer ihre Autos mit zusätzlicher Konservierung bestellt .

    Bei der Bundeswehr liegt bei der Beschaffung so einiges im Argen, nicht nur was Fahrzeuge betrifft .

    Aber das wird jetzt langsam off topic .

    Grüße

    Guido

  • ob es solche organisationen (bundeswehr) interessiert, ob ein getriebe nach 100 000km getauscht werden muss, oder nach 200 000km, weiss ich nicht. das kommt auch darauf an, welche lebenszeit für die fahrzeuge angesetzt wurde.


    Warst Du beim Bund ? Wohl eher nicht, sonst wüsstest Du, dass Materialerhaltung beim Bund ein Riesenthema ist .

    MB hat diese Motoröle wohl für die BW freigegeben, mit der Bedingung, häufige Wechsel durchzuführen .

    Es wird also häufig das Öl gewechselt - nicht das Getriebe .....

    Moin,

    ich habe auf dem Wolf eine Laufleistung von ein paar hundert km im Jahr.

    Ich denke wenn das Öl dann parallel zum Motoröl alle 2 Jahre gewechselt wird,

    sollte es keinerlei Probleme geben, ganz egal, welches Öl.... :B)

    Beste Grüße

    Chris

  • Ein Blick in die Viskositätsvergleichstabelle sagt übrigens, dass ein 15w40 er Motoröl ca. einem 80w90er Getriebeöl entspricht, von den Additiven mal abgesehen.

    mfg Patrick

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    Über 7 Millionen Österreicher können nicht richtig Drehen und Fräsen.

    "dats ned bandan nemts ahn droht" :schweißen:
    Freilauf Dioden aus Freilandhaltung :D

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