Munga Getriebe und Differential undicht.

  • Ach ja ganz Vergessen, die Bastelarbeit der Bremsbeläge ist voll daneben. Leider hat Matz momentan keine Lieferbar.

    Gibt es hier oben in der Kieler Ecke jemanden der Ahnung hat von dem Differential und mich ein wenig unterstützen kann?

    Werkzeug ist glaube ich soweit vorhanden.

    Kegelspiel hab ich laut tachauchmal video geprüft. Das liegt ca bei 1mm .

    Danke erstmal für die vielen Tipps.

  • Der Splint sichert ein verdrehen der Mutter und hält selber nix. Du ziehst die Mutter wie vorgeschrieben an und stellst die Vrospannung mit den Passcheiben ein.

    Warum belegst du die Bremsbacken nicht selber ? Das ist unterm strich erheblich preisgünstiger

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:

    :barett-sch:

  • Wenn ich dann dir Bremmstrommel noch draufsteck dreht die sich aber noch.

    Die Trommel wird von den Schrauben der Kardanwelle gehalten!

    Und aufpassen !!!, die hinteren Schrauben sind etwas länger als die vorderen.

    HOERMEN
    Deutscher durch Geburt, Pfälzer durch die Gnade Gottes !!


    9. Int. Militärfahrzeugtreffen der RAG 6014
    AUSGEFALLEN !! in 66740 Saarlouis-Fraulautern/ Saarland
    auf dem Panzererprobungsgelände der Bundeswehr mit Geländefahren
    Treffen für Militärfahrzeuge aller Armeen und aus allen Epochen.
    Infos unter http://www.rag6014.de

  • Friedrich vielen Dank,

    Beläge kommen nächste Woche.

    Gruß Eggert

    Auf Bild 2 sieht man gut die Unterbodenkonservierung ...

    Wenn dein Splint aus der Kronenmutter wandert dann fehlen da noch entsprechende Passscheiben . Längs darf kein Spiel sein.

    Früher hat man bei solchen Lagerverbindungen so eingestellt das sich die Passcheibe unter der Mutter soeben noch verschieben lässt.

    benutze neue Kronenmuttern , die kosten nix.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:

    :barett-sch:

  • Wenn ich dann dir Bremmstrommel noch draufsteck dreht die sich aber noch.

    Die Trommel wird von den Schrauben der Kardanwelle gehalten!

    Und aufpassen !!!, die hinteren Schrauben sind etwas länger als die vorderen.

    Was sind das für Schrauben genau ?

    Flanschschrauben ? Festigkeitsklasse , Länge ,Steigung des Gewindes.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:

    :barett-sch:

  • Wenn ich dann dir Bremmstrommel noch draufsteck dreht die sich aber noch.

    Die Trommel wird von den Schrauben der Kardanwelle gehalten!

    Und aufpassen !!!, die hinteren Schrauben sind etwas länger als die vorderen.

    Ist so falsch; lt ET-Katalog BW wie Zivil ist die hintere Schraube eine M8x15 DIN 933 - 8G gal Zn8c; siehe BT9-1 OZ 9; die Bezeichnung ist so aus dem BW-ET-Katalog.

    Die vordere, getriebeseitige Befestigungsschraube ist eine M8x20; BT 9-1 OZ 6...

    :barett-sch:Gerald

    You can't wait until life isn't hard anymore

    before you decide to be happy.

    (Nightbirde 1990 - 2022)

  • Friedrich,

    Danke, für die Mühen die du hier aufbringst um anderen Neulingen zu helfen.

    Es bringt nur nichts wenn du damit den Neuling nur noch mehr mit dem Halbwissen verwirrst.

    Der Munga ist nun mal kein Mercedes, auch wenn die zur Munga Zeit zum Teil zu Mercedes gehörten.

    Also:

    Es gibt am Munga Diff keine "vorgespannten" Lager.

    Solange man das Diff nicht demontiert, kann man an der Lagereinstellung nichts verändern, es seiden man verwendet Dichtungen die dicker /dünner, als die Werksseitigen sind.
    Die Kunststoffscheibe war wohl das Resultat einer versuchten Abdichtung der Mutter und Antriebsflansch.

    Hierfür kann leichte Gewindesicherung die Abhilfe sein. Normal läuft hier aber kein Öl aus wenn das alles Fest montiert ist.

    Axiale wie auch Radiales Spiel hat keine Aussage, wenn nicht der Antriebsflansch montiert ist und wieder Angezogen wurde.

    Es kann sein, dass ohne Anziehen, die Eingangswelle im Diff spiel hat.

    Das sollte, wenn alles Schadfrei ist, auf nahezu Null wandern.

    Also, alles Montieren die Kronenmutter mit 120Nm anziehen, wenn keines der Löcher für den Splint passt, etwas weiter anziehen.

    Spiel testen der Flansch sollte nun, abgesehen vom Verdrehspiel, fast kein Spiel haben, dann ist alles in Ordnung.

    Wenn du immer noch viel spiel hast, muss wohl das Rollenlager und das Schulterkugellager gewechselt werden.

    mfg Patrick

    Feil Dir keinen ab, lerne Drehen und Fräsen!
    Über 7 Millionen Österreicher können nicht richtig Drehen und Fräsen.

    "dats ned bandan nemts ahn droht" :schweißen:
    Freilauf Dioden aus Freilandhaltung :D

  • ...

    Wenn dein Splint aus der Kronenmutter wandert dann fehlen da noch entsprechende Passscheiben . Längs darf kein Spiel sein.

    Früher hat man bei solchen Lagerverbindungen so eingestellt das sich die Passcheibe unter der Mutter soeben noch verschieben lässt.

    benutze neue Kronenmuttern , die kosten nix.

    Wie schon geschrieben, wird die Kronenmutter mit 120 Nm festgezogen; keine Unterlegscheibe; siehe auch BT 11-03 des ET-Katalogs.

    So wie Friedrich hier schreibt, wird z. B. beim alten Golf, Passat, Polo an der HA die Radlager eingestellt; da wird ein kleines Lagerspiel damit eingestellt,

    Hier an dem Diff des Munga ist das definitiv falsch.

    :barett-sch: Gerald

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    (Nightbirde 1990 - 2022)

  • ok,

    jedenfalls sollte man solche Arbeiten nicht ohne Kenntnis der Reparaturanleitungen ausführen und die Vorgehensweise genau beachten.

    Ich hab keinen Zugang zu diesen Anweisungen

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    :wolf:

    :barett-sch:

  • Der Splint sichert ein verdrehen der Mutter und hält selber nix. Du ziehst die Mutter wie vorgeschrieben an und stellst die Vrospannung mit den Passcheiben ein.

    Warum belegst du die Bremsbacken nicht selber ? Das ist unterm strich erheblich preisgünstiger

    Moin Friedrich,

    selbstverständlich wollte ich die Beläge selber drauf machen. Hab nur Beläge und Nieten bestellt.

  • Wenn ich dann dir Bremmstrommel noch draufsteck dreht die sich aber noch.

    Die Trommel wird von den Schrauben der Kardanwelle gehalten!

    Und aufpassen !!!, die hinteren Schrauben sind etwas länger als die vorderen.

    Was sind das für Schrauben genau ?

    Flanschschrauben ? Festigkeitsklasse , Länge ,Steigung des Gewindes.

    Also Schrauben sind M8 x 20 glaube ich sind zumindest ein Stückchen länger als die vorderen. Festigkeitsklasse kann ich leider erst nach den Reinigen sagen.

  • Ich Danke Dir vielmals.

    Habe jetzt eigentlich alles nach Reparaturanleitung befolgt.

    Mal sehen wenn das alles wieder schön zusammengebaut ist ob alles klappt und funktioniert. Hab am Freitag sogar eine Neue Kronenmutter für das hintere Differential besorgt.(steht auch auf dem Lieferschein) Tja und heute dachte ich probiers mal aus ob sie passt. Was soll ich sagen. Soo hart ich mich anstrenge linksgewinde passt nicht auf rechtsgewinde. 😄

  • Euch allen auf jedenfall nochmals besten Dank. Muss jetzt nach und nach allen wieder zusammenbauen und dann schauen was noch ist.

    Beste Grüße von der Küste

    Eggert.

    Anbei noch ein paar keine Fotos von der vorher nachher Aktion.


    Und ja ich vergesse den Filz nicht.

  • Hallo Elage,

    willkommen en hier im Forum.

    Also,

    wenn du mir per PN deine Mailadresse schickst, schicke ich dir das Werkstatthandbuch fallst du dies nicht schon hast.

    Das Differenzial hinten sollte eigentlich leicht auszubauen sein, das Wechseln der Simmerringe im eingebauten Zustand habe ich hier im Forum einmal mit Bildern beschrieben, leider ist der Beitrag bei Forumcrash verloren gegangen.

    Das Differenzial ist aber eigentlich leicht komplett aus zubauen.

    Zuerst, den Unterfahrschutz abbauen. Dann was du schon gemacht hast, die Kardanwelle ausbauen, hier am besten alles markieren wie es war und welche Schraube wo war. Dann das Handbremsseil lösen.

    Als nächstes an den Halbachsen die Manschetten am Diff lösen dann alle anderen schrauben die oben sind und die Achse nach hinten kippen. Hier vorsichtig sein dass die Antriebe sauber raus kommen und die Fettmanschette unten nicht zerstört wird.

    Wenn du Glück hast funktioniert das alles so, ansonsten musst du die beiden unteren Schrauben auch abschrauben und die Halbachse kannst du runterheben und zur Seite legen. Sollten die beiden Unteren Schrauben festsitzen, brauchst du einen Ausdrücker. Diese Ausdrücker wurden hier im Forum mal gebaut und verkauft, das war kein original Werkzeug, hilft aber ungemein.

    Wenn beide Achsen gelöst sind kannst du das Diff lösen und rausheben.

    Nur im Ausgebauten Zustand kannst du alle Dichtungen neu machen.

    Wenn nur die Wellendichtringe siffen, dann geht das auch so ohne das Diff ausbauen zu müssen.


    Gruß Mixer =)

    Mixer_2000(ät)web.de

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