• Ich habe mir jetzt die Jurid Beläge zum aufnieten bestellt. Sollte ja hinzukriegen sein. Für die Zukunft sollte man die Bremse wie ein rohes Ei behandeln - bis die BW Depots aufmachen, wenn der Wolf 2 eingeführt ist ;)

    bezüglich rohes ei:

    am besten nicht fahren, dann verschleißt auch nichts. =)

    "Der gute Geländefahrer fährt langsam durch unbekanntes Gelände. Unerwartete Hindernisse lassen sich leichter erkennen und bewältigen. Durch falsches Fahrverhalten entstandene Schäden können einen langen Fußmarsch zur Folge haben."

  • wie will man eine bremse wie ein rohes ei behandeln?

    wie sieht so eine "behandlung" in der praxis aus?

    eine antwort wäre schön, ich lerne gerne dazu. :)

    danke vorab.

    "Der gute Geländefahrer fährt langsam durch unbekanntes Gelände. Unerwartete Hindernisse lassen sich leichter erkennen und bewältigen. Durch falsches Fahrverhalten entstandene Schäden können einen langen Fußmarsch zur Folge haben."

  • Da hast du recht

    Wenn das die ersten Beläge waren dann könnten die verhärtet sein.

    Und wieder so ein Hätte Hätte Fahradkette post.

    Nach der Laufzeit ist es doch Scheiß egal was die Alten Beläge haben.

    Grundsatz ist wenn der Ersteller es sich zu traut.

    Alte Beläge mit Hammer und Meißel von einer Seite anfangen runter zu kloppen (am besten in Laufrichtung und nicht von der Seite) dabei immer unter dem Belag. Den Rest der Niet mit nem Körne leicht rausdrücken oder schlagen.

    Belagfläche reinigen.

    Durchtreiber mit großen Kopf in Schraubstock einspannen und Belag mit Niet und Träger auflegen und von oben mit nem Körner leicht antreiben, wichtig in der Mitte anfangen und Stück für Stück das man den Belag gerade ausrichten kann.

    Wer das noch nicht gemacht hat testet sich vorsichtig rann.

    Ich brauche das nicht hab das Werkzeug für.

    Mach bitte gleich die mit Trommeln neu.

    Nachsteller bei entspannten Handremsseilen so einstellen das sie 0,3-0,4mm Luftspiel zur Trommel haben (Neue Trommeln sind oval also engste Stelle messen) dann passen die Werte perfekt vorausgesetzt der LAB ist richtig eingestellt.

    :barett-b:   :wolf:

    Semper Communis

  • Na endlich mal das Wissen rausgekramt und veröffentlicht....

    tachauchmal

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    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

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    :barett-sch:

  • Bei meinem Puch sind die Beläge genietet und geklebt. Zum Nieten brauchst du entweder eine Nietpresse oder einen 4mm Nietzieher und einen Nietdöpper und einen 4mm Durschschlag. Nieten nicht aufbohren sondern nur Austreiben .Phenolharzkleber bekommst du bei ebay.

    Ich hab hier schon mal ein DiY fallen gelassen.

    Vieleicht kennst du auch eine KFZ Werkstatt die noch eine Nietpresse im Keller hat.

    Es ist zweckmässig sich noch ein paar halbholnieten in 4x10 zu besorgen weil bei der Montage garantiert einige zerstört werden


    Lg Friedrich

    Friedrich, Du schreibst zu allem und jedem was. In der Regel eilig zusammengesuchten Kram und man kann klar erkennen dass Du den Job noch nie gemacht hast. Du musst doch auch berücksichtigen dass das jemand ernst nehmen könnte. Am Ende geht noch einer hin und schmiert unter die vernieteten Beläge noch Kleber..... oder schlimmeres.
    Die Nieten die bei den Belägen dabei sind haben mir noch immer ausgereicht.
    Beläge selbst zu verkleben ist mE ohne geeignete Pressvorrichtung riskant.
    Grüsse
    Thomas

  • Thomas

    Erstens waren bei meinem G original Puch die Bremsbeläge geklebt und vernietet.

    Also hab ich mir was ausgedacht um das zu bewerkstelligen.

    Dazu gibts hier im Forum einen Fred.

    Hier ein Bild vom Endprodukt

    verwendet wurden Textar Beläge mit 7,8mm Belagstärke und neuen Bremstrommeln

    Und ja die Beläge wurden in einer Vorrichtung mit Durchmesser 260mm vollflächig gepresst und anschiessend mit der Vorrichtung wärmebehandelt ..Phenolharzkleber härtet erst bei Temperaturen von über 180°C

    Da rappelt nix mehr und das Tragbild der Beläge ist einwandfrei.

    Die Beläge nur zu kleben halte ich auch für riskant .

    Der Vorteil bei genieteten und zusätzlich verklebten Belägen ist halt das Sie nicht von Feuchtigkeit unterwandert werden

    und sich dadurch Rost entwickeln kann.

    Beim letzten Tüv gabs keine Probleme bezüglich der Bremsen .Alle Werte waren sehr gleichmässig .

    Der Eine macht das so, der Andere anders .

    Jeder wie er mag....

    ich beschreibe halt nur meine Vorgehensweise und nicht wie der Mainstream das angeht..

    Klar, kann man diese Arbeiten auch von einem Fachbetrieb ausführen lassen...

    Aber diese Betriebe findest du nicht immer vor Ort bzw. haben die entsprechendes Werkzeug nicht mehr im Bestand.

    LG Friedrich

    Jedes Forum lebt von Beiträgen ,Meinungen und Diskussionen...... Nicht aber von Wertungen

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  • War vllt etwas spitz formuliert. Zumindest regelmäßig kontrollieren, damit der Gammel sie nicht frisst

    dann frisst sie vielleicht ein defektes radlager, das unterwegs kaputt geht...

    ist ja auch egal, verschleißen werden sie eh irgendwann, das ist bei einer bremse üblich und sinn und zweck. das es keine fertigen beläge auf einer trägerplatte mehr gibt (am sternentresen oder bei einem zulieferer/ im öffentlichen handel), möchte ich speziell bei diesem thema hier wirkich nicht glauben.

    die kack bremse wurde doch zig tausend mal verbaut. wenn das speziell bei der perrot bremse so sein sollte, rüstet man eben auf die ATE bremse um. irgendeine lösung wird es schon geben, wenn man nicht selbst nieten möchte/ sich das nicht zutraut.

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  • Es gibt ja eigentlich kein Problem dabei.

    Ausser das fertig belegte Bremsbacken bei MB oder Puch 250 Flocken kosten.Die Beläge kosten einen Bruchteil davon.

    Für jede Sorte Bremse brauchst du die passenden Brmsträgerplatten bei der Umrüstung und das is noch wesentlich teurer

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  • Es gibt ja eigentlich kein Problem dabei.

    Ausser das fertig belegte Bremsbacken bei MB oder Puch 250 Flocken kosten.Die Beläge kosten einen Bruchteil davon.

    Für jede Sorte Bremse brauchst du die passenden Brmsträgerplatten bei der Umrüstung und das is noch wesentlich teurer

    verstehe. das macht: 250eu : 20 jahre = 12,5eu im jahr

    ist jetzt nicht so eine teure investition- meiner meinung nach.

    denke so viel fährt keiner von uns mit den alten schubkarren, als dass die hinteren bremsbeläge nach 10 jahren verschlissen sind...

    dennoch würde mich mal interessieren, ob es günstiger (fertige bremsbeläge) als am sternentresen/ s-tec geht. mal schauen, was meine kontakte so herausfinden können.

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  • Mal ne ganz blöde Frage zwischendurch , erlischt da nicht die Betriebserlaubnis wenn man an diesen sicherheitsrelevanten Teilen selbst rumklebt , nietet oder sonst was ? hmmm

    Gruß

    Dietmar :barett-bor:

    Du darfst an einem PKW immer alles selbst instandsetzen. Das ist kein Flugzeug…

    Viele Grüße Marcus

  • Du darfst an einem PKW immer alles selbst instandsetzen. Das ist kein Flugzeug…

    Das muß heißen „am eigenen Fahrzeug“ wenn es die Bremsen betrifft.

    Es sei denn, daß sich die gesetzlichen Vorgaben geändert haben.

    Gruß Jens

    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Das Thema schweift ab....

    Ja, ist das tatsächlich so? Du machst dich m.E. nicht strafbar wenn du deinem Nachbarn aus Gefälligkeit die Bremsen reparierst. Gegen welches Gesetz soll das verstoßen? Klar, als Werkstatt ist hier Meisterpflicht, es gibt aber auch so eine Altgesellenregelung.

    Problematisch könnte hier nur die Haftung werden wenn dadurch ein Unfall verursacht wird der dir als Verursacher nachgewiesen werden kann - das Problem hast du allerdings auch wenn es dein eigenes Fahrzeug ist.

    Hat von so einem Fall schon einmal jemand gehört? Das ist wohl eher so ein Angstmacher der KfzWerkstatt bubble.

    Selbst der TÜV haftet nicht für die durchgeführte Untersuchung.

    Viele Grüße Marcus

  • Ich finde die Diskussion sehr lehrreich aber auch irgendwie komisch. Wir haben alle ältere Fahrzeuge. Damit fahren wir und erfreuen uns. Klar, geht etwas kaputt oder verschleißt. Die Frage war doch eigentlich nur, welche ET passen und eine Bezugsquelle dazu. Also, weiter fahren, bremsen und wenn nötig instandsetzen.

  • Das trifft es genau.Grundsätzlich ist der Halter dafür verantwortlich.

    Angestellte Meister zum Beispiel sind insofern nicht für ihr Fehlverhalten ,Handlungen und Anweisungen pers. haftbar solange Sie keine prokuraähnliche Stellenbeschreibung haben.

    Bei kleinen KFZ Werkstätten sieht das anders aus. Da ist der Meister voll verantwortlich insofern dem angestellten Mitarbeiter kein vorsätzliches Fehlverhalten nachgewiesen werden kann.

    Hat von so einem Fall schon einmal jemand gehört? Das ist wohl eher so ein Angstmacher der KfzWerkstatt bubble.

    Ohne diese Angstmache hätten Sie kein Geschäft.

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    :wolf:

    :barett-sch:

  • Ich finde die Diskussion sehr lehrreich aber auch irgendwie komisch. Wir haben alle ältere Fahrzeuge. Damit fahren wir und erfreuen uns. Klar, geht etwas kaputt oder verschleißt. Die Frage war doch eigentlich nur, welche ET passen und eine Bezugsquelle dazu. Also, weiter fahren, bremsen und wenn nötig instandsetzen.

    Ja genau.

    Die Problematik ist dann sind geprüfte und zertifizierte Ersatzteile verfügbar und besitzen die Instandsetzungsbetriebe die dazu nötige Ausstattung

    und entsprechend geschultes Personal.

    Nimm beispielsweise Radlager. Früher konnte man die zerlegen und intern reparieren.Zuerst mit Standardbauteilen , dann zunehmend mit Zeichnungslagern. Heutzutage kannst du sowas nur noch als Baugruppe wechseln. Sollte dafür kein Ersatzteil vefügbar sein dann ist das ein Fall für die Entsorgung des ganzen Fahrzeugs.Das ist so gewollt .Dem gilt es vorzubeugen.

    Vom Hersteller des Fahrzeugs z.B. gibt es bezüglich der Spezifikationen des Reibmaterials genaue Vorgaben .

    Die Hersteller von Bremsbelägen haben dafür die genauen Verfahrensweisen und Rezepturen in der Datenbank .

    Lässt du von so einem Betrieb Bremsbeläge nachfertigen so bekommst du genau was dort steht.( Wir wollen nicht über den Preis sprechen)

    Notfalls stellen die diese Reibmaterialien genau nach Vorgabe neu her. Das betrifft unter anderem bei Trommelbremsbelägen den Radius, die techn. Maße ...Bohrbild usw.

    Der hier gesuchte Bremsbelag hat zum Beispiel die Gebrauchsnummer 13020...herstellerunabhängig. Das kannst du ja mal googeln " Bremsbelag 13020".

    Bei heutigen Bremsbelägen für neuere Fahrzeuge bin ich mir über die Qualität usw. nicht immer so sicher .Das betrifft grundsätzlich Ersatzteile aus fernöstlicher produktion (China, Indien usw.) Du bekommst immer die Qualität zu dem Preis den du bezahlen willst.

    Wer kennt sich da noch aus ?

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