Habe beim Durchstöbern des Weltnetzes gesehen, dass es neben den kaltweißen Nachrüst-LED-Leuchtmitteln nun auch etwas neues in warmweiß für Freunde der wärmeren Lichtfarben gibt.
Die Firma Osram bietet nun auch legale LED Nachrüstleuchtmittel in warmweiß an, die eher zu älteren Fahrzeugen passen und den optischen Charakter erhalten sollen, während sie gleichzeitig mehr Licht und längere Haltbarkeit bieten.
Nennen sich Osram Night Breaker Vintage. Drücke mich .... klick klick ..... Erleuchtung
Hat da schon jemand Erfahrungen mit gesammelt ?
Was der Markt an illegalem Müll liefert, ist ja fast schon erschreckend. Da ist man ja froh, wenn Hersteller gute zugelassene Nachrüstlösungen liefern.
Legale LED Beleuchtung für H4 Scheinwerfer 12V
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Hallo,
ich habe vor einiger Zeit auch mal einen Bericht über LED-Leuchtmittel für Oldi's gelesen. Da war aber die Rede davon, das nur bestimmte Scheinwerfer dafür zugelassen waren. Weiterhin hat mich der Preis massiv abgeschreckt, da war die Rede von ca.90 € pro Leuchtmittel. Das ist mir entschieden zu viel. Habe eben mal etwas gesucht, mittlerweile liegen die Preise zwischen 80,00 - 140,00 € pro 2 Stck. ist mir immer noch ganz schön happig. Ich bleibe daher weiterhin bei H4 und Zusatzscheinwerfer. Weiterhin ist ja die Haltbarkeit noch nicht ganz klar. Bei unseren mil.-KFZ kann es bei Geländefahrten sicher zu etlichen Erschütterungen kommen. Halten die LED's das aus?
Russe 469
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Klingt interessant.
Die Freigabeliste habe ich allerdings auf der Seite noch nicht gefunden.
Schade ist weiterhin, dass diese Leuchtmittel weiterhin nur für einzelne Fahrzeuge zugelassen sind.
Und dann gibt es noch was zu bemerken: Wenn man damit in den Linksverkehr will, kann man nicht einfach das Streuglas abkleben, sondern muss dann wieder H4 montieren.
Durch die geringere Wärme kann es Probleme geben, wenn die Lampen beschlagen oder die Steugläser vereist sind.
Da hat bei konventionellen Lampen die Wärme geholfen, wieder für klare Sicht zu sorgen.
Schön ist, dass Adapter auch für Bilux-Sockel verfügbar sind.
Allerdings ist es ja auch bei konventionellen Lampen ein ewiger Streit, ob man einfach H4 in Bilux-Lampentöpfe montieren darf, oder nicht.
Das gleiche Problem stellt sich nun hier wieder.
Und ganz persönlich: Schade, dass es die Dinger offenbar (noch) nicht in "Selective Yellow" gibt

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ich habe vor einiger Zeit auch mal einen Bericht über LED-Leuchtmittel für Oldi's gelesen. Da war aber die Rede davon, das nur bestimmte Scheinwerfer dafür zugelassen waren.
Moin,
haben wir hier schon ausgiebig besprochen.
Habe schon mehrere T3 und T3 umgerüstet, wenn du die 1x drin hattest und Nachts unterwegs warst, machst du die nicht mehr raus.
Da sind die ~120,- schnell vergessen.
Hier noch die Links dazu:
LED Lampen im Scheinwefer vorn ? Umrüsten. - Iltisforum - Militaerfahrzeugforum.de (multi-board.com)
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Die halten das aus . Haben die in unserer Harley MT 350 drin . Das seit 30000 Km . Hardcore Enduro Strecken in den Vogesen und bei diversen anderen Enduro Stecken und. Truppenübungsplätzen incl. Bisher kein Defekt. .
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Auch im Winter keine Probleme
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Hallo,
so, mal schnell die Kombatibilitätsliste bei OSRAM durchgeackert. Für meinen gibt es nix mit LED. Bleibt also bei H4, da kann ich wenigstens meinen Vorrat noch aufbrauchen.

Russe 469
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Moin,
bei der Thematik
Wenn man damit in den Linksverkehr will, kann man nicht einfach das Streuglas abkleben, sondern muss dann wieder H4 montieren.
stellt sich mir hier folgende Frage:
Was macht man denn, wenn man ein handelsübliches Fahrzeug mit Klarglasscheinwerfern hat? Unabhängig vom Leuchtmittel (z.B. hier H7) wüßte ich z.B. meinem Polo 6N2 nicht, wie ich mit dem Problem umgehen müßte.
Durch die geringere Wärme kann es Probleme geben, wenn die Lampen beschlagen oder die Steugläser vereist sind.
Da hat bei konventionellen Lampen die Wärme geholfen, wieder für klare Sicht zu sorgen.
Das sehe ich genauso, zumal die meisten "Gläser" ja mittlerweile aus Kunststoff bestehen und demzufolge gern allergisch auf Eiskratzer u.ä. reagieren und hier Kratzer usw. ja auch schnell TÜV-relevant sind.
Bei unseren mil.-KFZ kann es bei Geländefahrten sicher zu etlichen Erschütterungen kommen. Halten die LED's das aus?
Normalerweise sind LEDs erheblich erschütterungsresistenter als normales Glühobst. Inwieweit das auf komplette Baugruppen mit Kühlkörper usw. zutrifft, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen. Ich hatte mal einen Polo 86c mit einem ziemlich harten Sportfahrwerk (der Händler sagte, daß ihn deshalb niemand kaufen wollte und ich hab ihn dadurch günstig gekriegt). Bei keinem Auto hab ich so oft Glühbirnen wechslen müssen, weil die einfach kaputtgerüttelt wurden. Ich denke, mit LED-Technik wäre das nicht so schlimm gewesen.
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... das liegt eher an nicht ausreichend fest sitzenden Kontakten, dadurch wird der Stromfluss in winzigen Abständen unterbrochen. Das nimmt unser Auge nicht wahr, aber es verkürzt die Lebensdauer der Leuchtmittel enorm. Hatte ich auch jahrelang bei unserem Roadster.
Den Defender habe ich letzten Monat auf die OSRAM LED umgerüstet.
Mit der Einbausituation bin ich nur annähernd zufrieden, der komplette wasserdichte Hinterbau am Scheinwerfer kann trotz Freigabe nicht mehr montiert werden. Und bei dem kleinen Lüfterrad muss man aufpassen es nicht mit Kabeln und Stecker zu blockieren.
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Mit der Einbausituation bin ich nur annähernd zufrieden, der komplette wasserdichte Hinterbau am Scheinwerfer kann trotz Freigabe nicht mehr montiert werden.
Sind die Osram nicht genau so zerlegbar wie die Philips?
Die Philips kann man aus dem Sockel drehen/ziehen. Sockel in den Schweinwerfer, Gummiabdeckung wieder drüber, vorher innen die drei Löcher für die Kontakte zu einem großem ausschneiden und dann den LED-Brenner wieder einsetzen. Ist genauso dicht wie vorher.
Die neueste Generation von Philips hat gar keinen außenliegenden Lüfter mehr und auch kein Anschlußkabel, die passen dann wie eine normale H4.
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Sowas wäre dann ja ggf. auch für Motorräder interessant bei denen meistens die Hälfte der Bordelektrik im Scheinwerfergehäuse sitzt und wo es dann mit den "langen" LED-H4 zu eng wird.
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Die "alten" Ultinon hab ich seit 2 Jahren im T4, die möchte ich nicht mehr missen...
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Hmm eine ketzerische Frage: Was ist der Vorteil von LED Leuchten bei unseren Oldtimern?
Mehr Lichtausbeute? Die Haltbarkeitsfrage ist ja noch ungeklärt und bei H4 hatte ich in der Vergangenheit auch nur 1 oder 2x den Birnentausch anstehen.
Der enorme Preis und die Einbausituation wie hier geschrieben lassen mich grübeln.
Mehr Ausleuchtung wäre ein absolutes Kaufargument.
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Hallo Falk,
Du hast mehr Lichtaubeute , weniger Stromstärke in den Leitungen (Entlastung der Lichtmaschine und Schalter) und weniger Empfindlichkeit gegenüber Erschütterungen da LED keinen Glühfaden haben.
Gruß Bernhard
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Absolutes mehr sehen und gesehen werden .
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Was ist der Vorteil von LED Leuchten bei unseren Oldtimern?
Investiere 1x die ~90,- für die oben verlinkten Philips und teste sie.
Einbau der Philips ist nicht anders als der Einbau einer neuen H4.
Du wärst der erste den ich dann kenne der die Led-H4 wieder ausbaut.
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Es gibt übrigens von Osram auch ein LED-Leuchtmittel in der Bauform wie von Phillips, nennt sich Speed.
Sowas wäre dann ja ggf. auch für Motorräder interessant bei denen meistens die Hälfte der Bordelektrik im Scheinwerfergehäuse sitzt und wo es dann mit den "langen" LED-H4 zu eng wird.
Im Bereich der Motorräder sind einige Leute sehr bemüht die Zulassung der Umrüst-LEDs voranzutreiben. Ablauf ist es einen neuen (neuwertigen) Scheinwerfer an Osram zur Prüfung einzuschicken, da wird die Lichttechnik geprüft. Bei Erfolg werden Bilder angefordert, die die erfolgreiche Montage dokumentieren, aus diesem Grund gilt dann immer nur die Freigabe für einen ganz bestimmten Scheinwerfer an einem Motorradmodell, bzw. bei Verwendung des Scheinwerfers an verschiedenen Fahrzeug muss jeweils der Montagenachweis erbracht werden.
ABER: Auch wenn diese Prüfungen positiv ausfallen, kommt noch die Prüfstelle (TÜV?) zur Erteilung der ABE, die kann schon mal die Montagemöglichkeit anzweifeln. Bei den BMW 4V Motorrädern wurde das erst kürzlich so berichtet, aus diesem Grund wurde dann eine weitere Montageüberprüfung mit den lüfterlosen Leuchtmitteln nachgeschoben.
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Ich hab übrigens spaßeshalber mal nichtzugelassene China-H4-LED getestet. Kosten nur einen Bruchteil der zugelassenen, bieten aber nur eine extrem diffuse Lichtausbeute, keine deutliche Hell-Dunkel-Grenze beim Abblendlicht und eine miserable Paßform (Leuchtmittel in der Montagefassung nicht gegen Verdrehen gesichert). Fazit: taugt nix, Finger wech

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ABER: Auch wenn diese Prüfungen positiv ausfallen, kommt noch die Prüfstelle (TÜV?) zur Erteilung der ABE, die kann schon mal die Montagemöglichkeit anzweifeln. Bei den BMW 4V Motorrädern wurde das erst kürzlich so berichtet, aus diesem Grund wurde dann eine weitere Montageüberprüfung mit den lüfterlosen Leuchtmitteln nachgeschoben.
Hi,
Osram (oder vermutlich auch Philipps) testet die LED in einem bestimmten Scheinwerfertyp. So wird z.B. der identische Scheinwerfer im VW T2, T3, Golf 1, VW 181, etc. verwendet. Osram führt dann diese Typen in der Verwendungsliste mit auf und Du hast eine entsprechende ABE OHNE TÜV-Termin.
Ist der Scheinwerfer (da steht die E-Nummer in der ABE) in einem durch Osram nicht freigegeben Auto verbaut kann die Freigabe der TÜV vornehmen (steht so übrigens in der Osram-ABE)
Generell:
Wer einmal die LEDs verbaut hat wird nie wieder auf die H4 oder ollen Blux zurückbauen....
Gruß
Tom
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