Hallo liebe Forum-Gemeinde,
ich darf mich kurz vorstellen, mein Name ist Ferdinand und ich betreue in meiner Freizeit unter anderem seit einigen Jahren die Feuerwehr-Oldtimer unserer Wehr.
Darunter befindet sich auch ein Unimog 404 S, TLF8 mit Metz Aufbau, den unsere Wehr Anfang der 60er Jahre vom Bundesamt für Katastrophenschutz ("ZB" oder wie das damals hieß) bekommen hat und dann viele Jahre hier im Dienst war. Nach einem Gastspiel in den 90er Jahren in den neuen Bundesländern kam der Unimog Anfang der 2000er wieder zurück und fristet seit dem ein traurigeres Dasein. Nach mehreren Jahren Abstellung im Freien (wenn auch überdacht) war er dann nicht mehr fahrfähig... Man kennt das, Benzin-Tank voller Rost, Bremse fest, sämtliche Bremsflüssigkeit irgendwo hin verschwunden.
Diese Jahr haben wir uns dann entschieden, den Mog wieder zurück auf die Straße zu bringen. Ziel erstmal: Das Fahrzeug wieder betriebsfähig zu bekommen um es zu zu lassen. Optik steht erstmal nicht auf der Agenda. Die Substanz (Karosserie usw.) ist, wie bei einem Feuerwehrfahrzeug häufig, noch akzeptabel.
Da eine große Baustelle am Unimog die Bremsanlage war, bin ich hier im Forum auf die Beiträge von Peter Guthörl zur Aufarbeitung des Hydrair Bremskraftverstärker gestoßen, da dieser bei uns leider auch defekt war.
Ein paar meiner Erfahrungen damit findet ihr nun also dort unter diesem Beitragsbaum:
Das Hydrair-Bremsgerät - Funktion, (De-)Montage, Reparatur und Test
Einige hier – insbesondere, die mit älteren Kalibern unterwegs sind – dürften ein Hydrair-Bremsgerät an ihrem Fahrzeug finden.
Zunächst einmal ein paar Gedanken, in welcher Rubrik das Thema richtig aufgehoben ist.
Es handelt sich beim Hydrair natürlich um ein Teil, was markenunabhängig in vielen Fahrzeuge vorkommen kann, daher wäre die Rubrik „Militärfahrzeugtechnik“ durchaus geeignet.
Andererseits stammt dieses gegenständliche Gerät aus einem Borgward, ich selbst bin dort…
Ich hoffe Euch in nächster Zeit weiter Neuigkeiten und Fortschritte zu unserem Unimog berichten zu können.
Viele Grüße, Ferdinand