dreiteilige neue Fahrertür

  • Moin Simon.

    Gut reagiert.

    Ich bin nur ins Grübeln gekommen. Wie die Zeiten sich ändern.

    Meinen ersten Munga kaufte ich 1977. Es folgten 11 aufregende Jahre und jährlich kamen Mungas dazu. Es gab sie für kleines Geld und fast an jeder Ecke. In Berlin hatten unsere französischen Freunde ja den kleinen Stinker. Man machte aus zweien einen , neue Lackierung. neuer Tüv, und dann wurde gefahren. Als Alltagsauto, für die Reise und die artgerechte Haltung im Gelände.

    Und wir hatten megamäßig Spaß. Ersatzteile mussten funktionieren, um beim Bsp. Tür zu bleiben : Eine Tür musste gängige Scharniere haben, also einen intakten Rahmen, Scheibe sollte durchsichtig und ohne Risse sein, dann war man schon zufrieden. Optisch lag man damit nicht immer ganz vorn, aber wenn man sich im Gelände mal eine Tür zerfahren hatte, dann kostete das nur ein Schulterzucken.

    (Außerdem sind Munga und Iltis sowieso Autos, deren Reiz im fahren ohne Türen besteht.)

    Nun fällt mir mit den Jahren auf, das immer mehr Oldtimer-Fahrer den "Besser als neu" Zustand anstreben. Bei Willys und Dodge WC kennt man sowas ja schon länger, aber das dass jetzt auch auf Munga und Iltis schwappt, verblüfft mich schon sehr.

    Denn A. wird eine Restaurierung dadurch länger dauern, und B. auch teurer. Denn NOS Teile wollen gefunden und bezahlt werden.

    Und C. : und das ist das Wichtigste, in meinen Augen, mit solchen Autos traut sich dann keiner mehr ins Gelände.

    Die stehen überwiegend in der Garage und werden dann 2 oder 3 Mal im Jahr für Treffen bewegt. Wenn es nicht regnet !

    Leute, ihr bringt euch um soviel Spaß.....

    Tja, das waren so meine Gedanken, als ich dein Gesuch gelesen habe . Und der Keller-Spruch war dann ganz spontan.

    Aber trotzdem viel Erfolg bei der Suche.

    Gruß Jozi.

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