CA-1 von Circus Defence – Bundeswehr beschafft KI-Robotik für die Truppenverpflegung
Das Münchener Unternehmen für KI-Robotik Circus Defence ist von der Bundeswehr mit der Lieferung und dem Betrieb des KI-Verpflegungszubereitungs- und Verteilungsroboters CA-1 an einem militärischen Kasernenstandort in Deutschland beauftragt worden, um die dort stationierten Soldatinnen und Soldaten rund um die Uhr – unabhängig von Dienstzeiten oder Einsatzrückkehr – zuverlässig zu versorgen. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor.
Wie es aus gut unterrichteten Kreisen heißt, handelt es sich bei dem Pilotstandort um den Bundeswehrstandort Alt Duvenstedt in Schleswig-Holstein. Wie es heißt, soll die Inbetriebnahme des Systems im ersten Halbjahr 2026 erfolgen. In der dortigen Hugo-Junkers-Kaserne sind derzeit unter anderem Kräfte des Seebataillons stationiert.
Bei dem CA-1-System handelt es sich um einen Verpflegungsroboter, der laut Angaben auf der Herstellerwebseite Mahlzeiten autonom, frisch und bedarfsgerecht zubereiten kann. Dadurch lasse sich die Versorgung der Truppe mit Verpflegung rund um die Uhr sicherstellen. Insbesondere Soldatinnen und Soldaten die durch Schichtdienste, variable Ausbildungszeiten sowie der Rückkehr von Ausbildungen und Übungen außerhalb der Öffnungszeiten der Truppenküche können so trotzdem jederzeit mit warmer Verpflegung versorgt werden.
Circus Defence gibt an, dass es sich bei dem CA-1 um den weltweit ersten vollautonomen Roboter für die Lebensmittelzubereitung handelt, der zudem bereits in Großserie gefertigt wird und die Mahlzeiten mit industrieller Zuverlässigkeit und minimalem Personaleinsatz zubereiten kann.
Wie es auf der Webseite des Unternehmens heißt, sinken die Personalkosten bei der Nutzung des CA-1 um bis zu 95 Prozent. Das System müsse nur mit den notwendigen Zutaten „beladen“ werden und könne dann selbstständig Mahlzeiten zubereiten sowie den Abwasch der Kochutensilien übernehmen. Die Zubereitungsdauer für ein Gericht wird mit drei bis vier Minuten angegeben. Acht spezielle Warmhaltefächer können dafür genutzt werden, Mahlzeiten „vorzukochen“ und für die Abholung bereitzuhalten. Pro „Beladung“ soll der CA-1 bis zu 500 Portionen zubereiten können.
Bundeswehr-Pilotprojekt: Verpflegungsroboter
-
-
... na Mahlzeit
Es lebe die Automatisierung 
Hoffentlich verkommt das nicht zu einem "Circus"!
Meint Kai
-
Wie kann man bei solchen lebenswichtigen Sachen nur auf so etwas zurückgreifen.
Früher hat der Spiess jeden bei jeder Lage und jedem Wetter gefunden .
-
Ich sehe dieses Pilotprojekt auch eher kritisch.
Es werden vorrangig logistische und wirtschaftliche Gründe sein, welche den Test eines solchen Systems rechtfertigen (Stichwort Fachkräftemangel)
Bei dem Großteil der Mahlzeiten in den heutigen Truppenküchen und Kantinen handelt es sich um sogenanntes Convenience-Food. Das bedeutet, dass die Speisen industriell produziert und küchenfertig vorbereitet sind. Ob noch ein Kochroboter, eine angelernte Küchenhilfskraft oder ein gelernter Koch das Fertiggericht erwärmt, spielt dann fast keine Rolle mehr.
Sicherlich können Robotersysteme in der Truppenküche eine gute Unterstützung in der Zubereitung einzelner Komponenten sein. Auch als Nischenlösung für Verpflegungsteilnehmer am Wochenende sicherlich legitim.
Es wäre jedoch wünschenswert, wenn die Bundeswehr in den Truppenküchen statt auf industriell-verarbeitende Nahrungsmittel vielmehr auf vollwertige Zutaten aus dem ökologischen Anbau und Tierhaltung sowie auf die Handwerkskunst von Köchen, Bäckern und Fleischern setzen würde.
Das Thema Einsatzverpflegung, EPAs, etc. ist natürlich eine ganz andere Sache.
-
Am Besten lassen sie noch eine weltweit neuartige Küchen-KI das Würzen übernehmen und wundern sich dann , dass sich in Bataillonsstärke krank gemeldet wird wegen Feuer-Stuhl ...
Meine Güte, was werden wir noch alles erleben ...

-
Angefangen hat die Misere mit der obskuren Reiseverpflegung am Freitag mit dem „ewig“ haltbaren Sandwich
das klebt so herrlich am Gaumen.Bei dem Großteil der Mahlzeiten in den heutigen Truppenküchen und Kantinen handelt es sich um sogenanntes Convenience-Food. Das bedeutet, dass die Speisen industriell produziert und küchenfertig vorbereitet sind. Ob noch ein Kochroboter, eine angelernte Küchenhilfskraft oder ein gelernter Koch das Fertiggericht erwärmt, spielt dann fast keine Rolle mehr.
Und genau so schmeckt der Kram!
Zu meiner aktiven Zeit konnte der gute Koch noch aus dem guten alten EPA mit einigen Gewürzen ein schmackhaftes Mahl zubereiten.
Also Soldaten- auf ins ERASCOrant oder

Mir wird schlecht 🤢
Gruß Bernhard
-
Pfannkuchen mit Steakfleisch hab ich nicht gemocht.
Aber Epa war für die lange Haltbarkeit zumindest magendfüllend .
Die Qualität der Truppenküchen war früher stark von den Künsten der Truppenküchler abhängig.
Lapskaus im Norddeutschen war nicht das wie von Mutti.
-
Es wäre jedoch wünschenswert, wenn die Bundeswehr in den Truppenküchen statt auf industriell-verarbeitende Nahrungsmittel vielmehr auf vollwertige Zutaten aus dem ökologischen Anbau und Tierhaltung sowie auf die Handwerkskunst von Köchen, Bäckern und Fleischern setzen würde.
dann wäre das ja wie vor 20 Jahren und würde den Leuten womöglich noch schmecken........
Zumindest bei uns hier geht der Trend zumindest im Rahmen der Möglichkeiten wieder dort hin.
Zur Erklärung:
in AUT muss das Essen auch zentral mehrere Wochen im Vorhinein vorbestellt werden ABER
zum Beispiel bei unserer lokalen Kaserne pflanzen sie jetzt wieder Obstbäume um zumindest saisonal frische Nahrungsergänzung bieten zu können
-
Das müssen aber je nach Standort eine Menge Obstbäume sein . und Pflücken ist dann ab ende Sommer.
-
Diese scheiß Ki wird sich Stück für Stück immer weiter in unser Leben drängen. Sie wird viele Arbeitsplätze vernichten und soziales Elend produzieren. In Behörden wird man keine Ansprechpartner mehr haben, ich denke da gerade an die KFZ Zulassungsstelle. Oder im Restaurant kommt dann so´n Robbi angeklappert und will die Bestellung aufnehmen. Und wenn dann jemand so ein System hackt und es umprogrammiert das es nicht mehr das tut was es tun soll. Oder wenn der Mist im medizinischen Bereich eingesetzt wird. Eine Horrorvorstellung. Sience Fiction wird wahr, schrecklich !
Die Zubereitungsdauer für ein Gericht wird mit drei bis vier Minuten angegeben. Was soll das denn werden ? In der Zeit kann man was warm machen, aber nichts zubereiten.
Na dann, guten Apetitt.

-
Na ja schon in meiner Kindheit (vor ca.60Jahren) gab es Automatenrestaurants. Das Essen wurde vorgekocht und in Automaten mit Fächern platziert. Diese konnte man (nach Münzeinwurf) öffnen und die Speisen in der zentralen Mikrowelle selbst erhitzen.
Viel was anderes wird die KI auch nicht machen - nur teuerer und anfälliger (und mit Fertiggerichten)
-
Auf der anderen Seite wissen wir doch alle das bei längeren Konflickten geplante Systeme mehr oder weniger schnell ausfallen und ab dann improvisiert wird.
Ki dient vor allem dazu sich selbst zu optimieren und den einfachen Menschen überflüssig zu machen . Das gilt mit allen denkbaren Folgen ob man Sie nun gesetzlich einschränken will oder nicht .
Denkt man das weiter dann wird es nur wenige Individuen der menschlichen Spezies geben die das für sich nutzen werden ,ungeachtet der Legitimation durch Wahlen , ausserhalb von Gesetzen oder moralischen Werten .
Meine Meinung
-
Na ja schon in meiner Kindheit (vor ca.60Jahren) gab es Automatenrestaurants. Das Essen wurde vorgekocht und in Automaten mit Fächern platziert. Diese konnte man (nach Münzeinwurf) öffnen und die Speisen in der zentralen Mikrowelle selbst erhitzen.
Moin,
bist du dir da sicher? Ich meine die ersten Mikrowellenöfen hielten erst gegen Mitte / Ende der 70er Jahre hier Einzug.
-
Das Essen wurde vorgekocht und in Automaten mit Fächern platziert. Diese konnte man (nach Münzeinwurf) öffnen und die Speisen in der zentralen Mikrowelle selbst erhitzen.
Moin Rolf,
bin die ganze Zeit am ueberlegen, das kenne ich auch noch.
Komme aber nicht drauf wo das war. Ich war als Junge mit meinem Vater ein paar mal auf der ANUGA in Koeln,
koennte sein das ich es dort in Erinnerung habe.
-
Tja... spannendes Thema. Hab mal vor geraumer Zeit gelesen, daß Forscher testweise eine KI
abgeschaltet haben, um zu schauen, was passiert. Leider war die KI vollkommen anderer Meinung
und hat sich wieder aktiviert. Das sind so Sachen, die einem schon zu denken geben.Interessant wird es dann, wenn eine KI nach ausgiebigen Überlegungen zu der (gar nicht mal
so falschen) Erkenntnis kommt, daß die Erde ohne die Menschheit besser dran wäre, und
Maßnahmen einleitet, um die Schädlinge von der Erde zu tilgen. Da in absehbarer Zeit sämtliches
Kriegsgerät auf die eine oder andere Weise vernetzt sein wird, wäre dann ein Szenario wie
in Terminator zumindest nicht mehr im Bereich der Fiktion anzusiedeln.
Was schon jetzt mit Drohnen möglich ist, kann selber jeder nachschauen. -
@ Friedrich
Wir waren im Urlaub manchmal in einem Automatentestaurant, weil es ja was Neues war. Da war ich noch nicht in der Schule = Es müsste so lange her sein.
@ schoenbruch
Wir waren damals in Scheveningen (NL) im Urlaub. Das Restaurant könnte aber auch in Den Haag gewesen sein, geht ja so ineinander über.
-
Tja... spannendes Thema
Hallo Simon,
das kannst du laut sagen.
Interessant ist Moltbook ! Google das mal und du wirst schnell fuendig.
"Ein soziales Netzwerk, das ohne Menschen auskommt? Mit Moltbook ist genau das Realität geworden. Auf der neuen Plattform tauschen sich KI-Agenten autonom aus und sorgen damit für Staunen – aber auch für ein mulmiges Gefühl."
-
Interessant wird es dann, wenn eine KI nach ausgiebigen Überlegungen zu der (gar nicht mal
so falschen) Erkenntnis kommt, daß die Erde ohne die Menschheit besser dran wäre, ...Oder wie bei Matrix: KIs brauchen vor allem Energie. Und wir Menschen produzieren die

Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!