Eckhauer 3 Genreation Kaufberatung

  • Hallo,

    ich spiele mit dem Gedanken mir einen LKW zu kaufe um damit einen Anhänger mit Wohnkabine zu ziehen. Ich habe den Anhänger schon (12t Bundeswehr) und die Wohnkabine schon (FM2 Kabine). Ich möchte wenn für mehrere Monate an einem Platz stehen und möchte dann aber noch etwas mobil sein. Daher habe ich mir überlegt einen Eckhauber zu umzubauen, dass er wie Schautellerzugfahrzeug ist. Wichtig ist, dass ich ein Zugfahrzeug habe, welches keine Elektronik usw. hat und einfach repariert werden kann.

    Gibt es da etwas auf das ich achten sollte oder Ideen, welche Fahrzeuge für mich gut geeignet wären?

    Ich suche: Einen Klimakasten (Lüfterkasten, Verdampfer usw.) für einen W461 oder W460

    Man ist niemals zu alt für eine glückliche Kindheit. ;\D

  • Da alle Schaustellerzugmaschienen die ich in den letzten Jahren so gesehen habe eigentlich Sattelzugmaschienen mit Hilfsrahmen und Minipritsche anstelle der Sattelkupplung waren vermute ich es geht Dir um einen sehr kurzen Radstand in Verbindung mit Deutz-Diesel oder ähnlich elektronikfrei.

    Wenn dem so ist hatte ich über die Jahre hinweg immer mal wieder bei der Vebeg schon die Vorgänger der Straßenzugmaschine leicht MAN 19.403 FALSX gesehen, meistens tituliert als Zugmaschine Feldflugplatzbetankung oder ähnliches.

    Gab es wohl als MAN 630, Magirus Jupiter usw.
    z.B. https://www.fahrzeugbilder.de/bild/militaerf…-mit-einer.html
    oder könnte für Dich ähnlich wie dieses Gespann aussehen: https://www.motor-talk.de/news/dieser-ma…925.html?page=2

    Wenn es kein Hauber sein muss und Du trotzdem die Hütte nicht kippen willst habe ich Mitte der 90er auch eine KAT1 320PS Deutz SZM mitsamt darauf abgestimmten Tankauflieger live erlebt, sowohl der KAT1 als auch der Auflieger hatten die üblichen Einzelräder und das Gespann wurde nur mehrfach in das Gelände geschickt weil das zuständige Logistikbataillon nicht ausreichend KanPal für über 90 leere Kettenfahrzeuge hatte. Der technische Stabsoffizier hatte aber schon bevor das Fahrzeug kam durchklingen lassen das es in hochgeländegängig wohl recht selten ist und die üblichen STW die sie sonst haben da nicht hinkommen.

    Einen üblichen Eckhauber "einzukürzen" halte ich für keinen vielversprechenden Ansatz, von allen die was ähnliches gemacht hatten habe ich gehört das ein zuverlässiger Winkel für die Kreuzgelenke der geänderten Kardanwellen nach vorne und hinten und zum dann versetzten Verteilergetriebe mehr try&error ist. Da ist schon MAN selber dran gescheitert das zuverlässig abzubilden, weshalb es den F90 Unterflur-Allradkipper wohl nur als Versuchsträger gab und er dann verworfen wurde.

    :wolf::barett-gn:

  • Auf die Luftkühlung könnte ich noch verzichten. Ich vermute, dann wäre ein Unimog noch am besten. Ich möchte gerne hinter der Vorderachse sitzen, da ich mir das bequemer vorstelle. Aber sicher bin ich mir nicht.

    Ich suche: Einen Klimakasten (Lüfterkasten, Verdampfer usw.) für einen W461 oder W460

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  • Ich vermute, dann wäre ein Unimog noch am besten.

    Würde ich nicht machen. Die mögen keine Langstrecke auf der Autobahn. Da geht doch das Öl aus den Vorgelegen wandern.
    Muß es denn Allrad sein?

    Ich möchte gerne hinter der Vorderachse sitzen, da ich mir das bequemer vorstelle.

    Bist du schon mal F90 oder F2000 gefahren?
    Da ist nix unbequem.

  • Von der Crashsicherheit würde ich mich heute auch in keinen Frontlenker mehr setzen - und angenehmer sind Hauber tatsächlich - außer beim rangieren und abbiegen. Bei einem Scania T Modell das ich gefahren bin hast Du gefühlt die Haube eine Viertelstunde langsam in bebaute Kreuzungen geschoben bis man den Querverkehr sehen konnte. Kurzhauber wie Unimog sind da wohl ein guter Kompromiß.

    Die volle Nutzlast vom Anhänger den Du hast bekommst Du aber mit einem 1300L nicht hin, bei 150% des zul. Gesamtgewichts des Zugfahrzeugs ist auch bei durchgehender Bremsanlage schluss. Und die meisten Nachbarstaaten die etwas "hügeliger" sind verlangen bei der Zugmaschine generell mindestens 25% des effektiven Gewichts das hinten dran hängt, bei ausgwiesenen Gebirgsstrecken auch teilweise 40 oder 60%, d.h. mit leerem Unimog kann das u.U. mit Streckeneinschränkungen verbunden sein.

    :wolf::barett-gn:

  • Ja, das sind ein paar gute Punkte, die ihr da bringt. Gerade das Gewicht des Zugfahrzeug, welches nicht zu leicht sein darf.

    Hier in CH gibt es manchmal Geländewagen mit Druckluftbremse. Der Hänger, den ich da haben, ist ein 3 Achsen Hänger mit 6m Pritsche. Ich möchte ja keine 18 Tonnen mit dem LKW ziehen. Der Anhänger darf kann 15 Tonnen laden. Aber so schwer wird die Kabine und mein Kram nicht sein. Ich denke 3 Tonnen. Der Anhänger wiegt leer ca 4.5 Tonnen. Mach also 7,5 Tonnen.

    Ich suche ein Nutzfahrzeuge, ohne Elektronik usw., welches ich im Alltag ohne den Anhänger möglichst ohne Einschränkungen verwenden kann.

    bw_anh_6rad_10t-IMGP0539.jpg

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    Ich suche: Einen Klimakasten (Lüfterkasten, Verdampfer usw.) für einen W461 oder W460

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  • Wäre es legal einen solchen Anhänger:

    Anhänger Bundeswehr LKW Schmitz in Neuried

    8200 kg Gesamtgewicht
    5200 kg Nutzlast
    Zweikreis Druckluftbremse

    Hinter so einem LKW zu hängen:

    Mercedes-Benz 1017 A 4x4 Allrad Pritsche guter Zustand 2x vorh in Rosenheim

    Allradantrieb mit Hecksperre
    Leergewicht 6500 kg,
    Gesamtgewicht 12200 kg
    Mercedes-Benz 1017 A

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  • Meine eigentliche Idee ist, dass ich ein LKW gesucht habe, den ich im Alltag wir ein grosses Auto verwenden kann. Aber nun, wo ich mit den 1017 angeschaut habe, könnte ich auch einfach meinen G auf den LKW fahren, den Anhänger dahinter und dann alles mitnehmen. In CH kann man ja Wechselkennzeichen verwenden und daher könnte ich beide Fahrzeuge unter einer Nummer anmelden. Ich müsste dann nur das teurere versicher und versteuern.

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  • Die Kombi 1017 mit dem Anhänger war mein Fahrschulauto. Nur mit Plane und Spriegel versehen.
    Ist allerdings untermotorisiert für die heutige Zeit. Das macht keinen Spaß.

    Danke für den Tipp. Ich habe mal etwas weiter gesucht und den Iveco 120 23 gefunden. Das ist der LKW mit der DoKa und es gibt ihn manchmal mit Pritsche. Das wäre auch interessant.

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  • LKW mit Anhänger der einen Wohnausbau hat ist im Prinzip wie ein Auto mit Wohnwagen.

    Man könnte sich daher ganz viel Gewicht, Diesel, LKW Maut, 2x im Jahr zum TüV und so weiter sparen. Ganz abgesehen davon werden Wohnwagen in der Regel komplett ausgebaut verkauft. Spart ne Menge Arbeit und es kann nach dem einräumen der persönlichen Sachen + einmal zum Supermarkt sofort losgehen.

    Aber manchmal ist das planen einer Reise ja schöner als die Reise selbst.

    Chris, unterwegs als selbstironischer Blogger & Abenteurer, im DAF T244 ex-british Army 4x4 Truck. Reiseberichte und mehr: http://www.25u.de

  • Mal eine organisatorische Idee:

    Wir haben uns von der Magirus-Idee ja jetzt schon ein wenig entfernt hin zu einer eher allgemeinen Diskussion zu LKWs im "Camping-Einsatz".

    Mein Vorschlag wäre, den ganzen Thread in den Bereich Mannschaftsheim zu verschieben, da dann wahrscheinlich mehr hilfreiche Tipps zusammenkommen.

    Den Titel würde ich dann auch nach Wunsch ändern und damit wären dann auch ein paar Schreibfehler weg ;)

    Na, wie wäre es damit?:D

    :mmod:

    Grüße von der Küste! Til :krad::renault:

    Suche ständig Daten über BGS-Fahrzeuge für die Bestandslisten.
    Besonders Hercules K125 und BMW-Boxer!

    :BGS-F:

  • LKW mit Anhänger der einen Wohnausbau hat ist im Prinzip wie ein Auto mit Wohnwagen.

    Man könnte sich daher ganz viel Gewicht, Diesel, LKW Maut, 2x im Jahr zum TüV und so weiter sparen. Ganz abgesehen davon werden Wohnwagen in der Regel komplett ausgebaut verkauft. Spart ne Menge Arbeit und es kann nach dem einräumen der persönlichen Sachen + einmal zum Supermarkt sofort losgehen.

    Aber manchmal ist das planen einer Reise ja schöner als die Reise selbst.

    Ja, ich merke, dass ich mich da einem Bereich nähere, der nur noch einen ideellen Vorteil haben könnte.

    Ich habe das Thema auch möglicherweise aus der falschen Richtung angegangen und eine Prämisse vorausgesetzt, die bestimmte Ergebnisse nicht zugelassen hat. Ich möchte dauerhaft in einem mobilen Heim leben. Ich habe über Europa ein Netzwerk, wo ich privat für viele Monate stehen könnte.

    Klar, ich kann die Kabine auch auf einen LKW stellen und auf einem Anhänger mein Auto oder andere Sachen transportieren. Das ginge auch. Ich habe die Befürchtung, dass ein gewöhnlicher Wohnwagen mit der Zeit einen hohen Wertverlust hat. Den Anhänger, den Shelter usw. könnte ich immer wieder verkaufen. Und den Anhänger habe ich ja schon.

    Auch ohne LKW könnte ich den Anhänger einfach von einem Landwirt (ich kenne hier viele) an einen neuen Standort ziehen lassen, wenn ich keinen LKW habe.

    Im Grund möchte ich einen sehr robusten Wohnwagen haben. Ähnlich wie die Schausteller.

    Ich suche: Einen Klimakasten (Lüfterkasten, Verdampfer usw.) für einen W461 oder W460

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  • Hallo,

    bedenkt bitte das bei der rechtlichen Seite die Schweiz berücksichtigt werden muss. Da ticken die Uhren, was Kraftfahrzeug-Prüfung, Zulassung etc. betrifft, anders.

    Hier in CH

    In CH kann man ja Wechselkennzeichen verwenden

    Deshalb nützt es nichts wenn hier auf das deutsche Recht (StVZo) verwiesen wird. Es wäre allerdings noch der Einsatzbereich interessant, da die Regelungen anderer Länder zu beachten sind.

    Gruß Lars

    Gruß aus dem schönen Schwabenländle :barett-bor:

    Lars

  • Einen Wertverlust gibt es immer, egal ob Auto, Wohnwagen oder LKW. Heutige Schlachtschiffe a la neues Expeditions Mobil für 450.000€ sind in 10 Jahren nur noch 150.000€ wert und nach 30 Jahren nur noch 50.000€ oder gar nix mehr.

    Hintergrund ist, dass sich jedes Fahrzeug abnutzt und es irgendwann keine Ersatzteile mehr gibt. Daher auch nicht mehr für die Innenaustattung und alles was aus Gummi ist (jede Dichtung und jeder O-Ring) muss dann erneuert werden. Die Ansprüche ändern sich auch. In den 80er Jahren war ein 4x4 Hanomag AL28 das Mass aller Dinge, heute wollen sich viele maximal 65 km/h, Krach beim Fahren und ein unsynchronisiertes Getriebe mit Zwischengas einfach nicht mehr antun.

    Heibo, ich würd mir einfach mal einen Camper für 4 Wochen ausleihen und dann schaust du erst mal, ob das Reise Leben überhaupt etwas für dich ist.

    Vielen fällt es schwer, diesen Lifestyle zu haben. Nach Jahren der Planung und Ausgaben kommt dann die Ernüchterung. Aber es kann auch passieren dass du feststellst: ich brauch gar nicht so viel Platz. Und: im Sommer nach Skandinavien und im Winter nach Marokko ist einfach geil.

    ERST DANN baust du dir ein Fahrzeug, was deinen Wünschen genau entspricht.

    Chris, unterwegs als selbstironischer Blogger & Abenteurer, im DAF T244 ex-british Army 4x4 Truck. Reiseberichte und mehr: http://www.25u.de

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