Hallo miteinander,
das Leben im Feld hat sich damals für den schweren" Kartographiezug einer Topographie Batterie wie folgt gestaltet:
Der Kartographiezug war im Gegensatz zum Topographiezug eine stationäre Teileinheit. Schwer, da die Reproduktionms- Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen zu schwer (da großformatig ) zur Verlastung waren. Der leichte Top-Zug hatte kleinformatige Maschinen ( Reproduktions-Druck- und Schneidemaschinen, sogar Siebdruck auf Auflieger) die auf LKWs verlastet werden konnten. Der K-Zug wäre als erstes in der Kaserne verblieben um dann ggf. eine zivile Druckerei zu übernehmen.
Hier Bilder des "schweren Kartographiezuges" im Einsatz am Standort.
die schmalen Schachteln im Hintergrund sind die Transportkartons für die Landkarten.
Papierlauf prüfen und einstellen
... und los geht´s.
und wenns geheim wurde durfte ich selbst Hand anlegen...aber nur nachts, wenn die Landser weg waren....(z. B. Eindruck der Verfügungsräume der einzelnen Einheiten)
da wurde jeder Druckbogen vorher nummeriert und musste mit der Makulatur wieder abgegeben werden......und dem Russen war der Inhalt aus heutiger Sicht bestimmt schon vorher bekannt.
Bernd
btw. Der Top Zug war bei der Truppe und produzierte das gleiche in Kleinformat im Wald. Da war die umweltgerechte Entsorgung der Flüssigkeiten die Hauptherausforderung.