StuG lll in Nordholz gefunden

  • Ja, schon erstaunlich wie gut das Fahrzeug erhalten ist!

    Und dem Vernehmen nach erwartet man wohl noch mehr "Funde", da es wohl relativ dezidierte Aufzeichnungen gibt, was dort Mitte 1945 herumstand und, weil es schnell gehen musste, in einen Graben geschoben wurde. Während im öffentlichen Bereich die Wracks nach und nach zerlegt wurden hat man diesen Weg wohl innerhalb von Kasernen, die durch die Alliierten genutzt wurden, öfters gewählt, zum Beispiel in Vilseck fanden sich ja auch Ketten-KFZ bei Baumaßnahmen - wenn auch nicht so komplett.

    Und ja, wenn ich die Kommentare lese ... was ein Geseier.:urg:

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl)  ;P


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  • Bei der Dicke des Bleches ist natürlich mehr Material erhalten.

    Schon interessant. Und bei der Masse, die damals als Füllmaterial für Krater verwendet wurde, dürfte noch einiges zu finden sein.

    Aber wir kennen ja alle die Dorfteiche voller Tiger. Wir hätten den Krieg 792x gewonnen, wenn man das ganze Material nicht zum Auffüllen sämtlicher Tümpel verwendet, sondern an der Front eingesetzt hätte.

    Es ist immer interessant mit welchen Erwartungen, Vorstellungen und Behauptungen so losgezogen wird, wenn ein Wrack aus der damaligen Zeit irgendwo vermutet wird.
    Da liegt in der Regel kein fabrikneues Gerät, welches bestmöglich konserviert behutsam in ein Loch herabgelassen und mit Erdreich überdeckt wurde.
    Meist sind es zusammengeschossene ausgebrannte Fahrzeugwracks oder Fragmente nach einem Absturz mit anschließendem Brand.

    Vorsicht ! Beiträge können Ironie und Sarkasmus enthalten. Sie sind für seichte Gemüter und zu nah am Wasser gebaute Menschen nur schwer zu ertragen. :heuldoch:

  • Beitrag von Friedrich (6. Mai 2026 um 10:51)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (6. Mai 2026 um 10:58).
  • Auf der anderen Seite wurden solche Fahrzeuge auch nach dem Krieg weiterverwendet bis Sie dann wirklich veraltet waren,

    Verkäufe an Syrien , Schweiz sind ja belegt.Die sogenannten Hetzer (Skoda) waren in Tschechien auch noch lange im Einsatz

    Genauso war das mit überschüssigen Material bei den Allierten.

    Man denke da an einen Grossteil der P51 , die praktisch neu und zu einem sehr niedrigen Preis angeboten wurden.

    Wiederverwendung im Vietnamdissaster

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:

    :barett-sch:

  • Ein echter Wehrmachtshetzer wäre wirklich klasse, denn davon gibts in Europa nur in Bovington einen und in der Schweiz. Nichtmal Munster oder Samur hat einen.

    Schöne Grüße
    Falk

    :barett-gn:                        :ilsef:                                             :3D:

  • Was mich wundert, das weltweit so viele StuG III überlebt haben und gefunden werden...

    StuG IV tauchen, abgesehen von der Grenzbefestigung in Bulgarien, garnicht auf..

    Gruß Olli

    Echte Männer sammeln Punkte nur in Flensburg, nicht bei Payback ! 8]

    :krad:






  • Falk - es gibt schon noch ein paar mehr originale, unter anderem in Schweden einen. Kennst Du die .pdf Files, die ein Franzose seit Jahren zusammenstellt? Über das Stichwort "Surviving Panzers" findet man die, da gibt es auch eins über den JPz 38(t), da wird das genau unterschieden.

    @Olli: Die Stug III wurden halt in grossen Mengen hergestellt, StuG IV deutlich weniger. Vom Panzer IV, der in ähnlichen Mengen wie das StuG gebaut wurde gibt es auch schon noch einige, da sind im Osten auch immer mal Wracks aufgetaucht.

    Was die Anzahl der erhaltenen StuG III angeht sind natürlich auch die Finnen nicht ganz unschuldig, von den über 50 gelieferten haben sehr viele überlebt, viele ogar in Vollständig, und stehen jetzt in Museen...

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl)  ;P


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  • Also mir kommt das eher so vor als würde man an jeder Ecke so einen Hetzer sehn, sogar auf diversen deutschen Veranstaltungen sieht man nicht nur den Bergehetzer sondern auch mind. 3 verschiedene andere. Originale StugIII sehe ich kaum auf Veranstaltungsvideos.

    --- Mitglied der Militärfahrzeughilfe ---

  • Das sind ja alles keine echten Jagdpanzer 38, das sind meist schweizer G 13, die noch herumfahren. Bei originalen WH Panzerfahrzeugen scheitert es meist an den Motoren. Die sind alle hinüber, Ersatz gibt es nicht, ersatzfertigung aus Lizensgründen nicht machbar. Die Maybach Motore sind so knapp gebaut, da ist auch nicht viel mit Übermaß.

  • Das sind ja alles keine echten Jagdpanzer 38, das sind meist schweizer G 13, die noch herumfahren. Bei originalen WH Panzerfahrzeugen scheitert es meist an den Motoren. Die sind alle hinüber, Ersatz gibt es nicht, ersatzfertigung aus Lizensgründen nicht machbar. Die Maybach Motore sind so knapp gebaut, da ist auch nicht viel mit Übermaß.

    Ja, vom Sauer Diesel der G13 abgesehen ist auch der originale Praga-Benziner wohl einfacher in der Instandsetzung als die HL120/230 Reihen von Maybach. Wobei ich da auch in letzter Zeit gelesen habe, dass sich da etwas tut. Nicht nur Mr. Wheatcroft ist in der Richtung aktiv - neulich hat er bekannt gegeben, dass man komplette nach Original-Spec neu gebaute Panther Differentiale bei ihm bestellen kann, Getriebe seien in Vorbereitung - sondern auch von einigen östllichen Sammlern / Museen liest man da einiges. Der passend zum 1. Mai in Polen fertiggestellte Pv IV soll komplett mit regenerierter Orginaltechnik laufen und bei "Panzerfarm" bekommt man komplette neue Innereien für Pz III Antriebsstränge (siehe Australian Armour and Artillery Museum - die haben iher StuG III G mit solchen Komponenten bestückt.

    Der Pz IV aus Polen soll übrigens in ein paar Tagen nach Overloon kommen, da gibt es dann bei den Militracs auch ein fahrbereites StuG, den BErge Pz 38 und einiges mehr zu sehen ...

    Jens

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  • Ach ja ... G13 vs JPz 38 (t) ... ich verfolge das schon eine Zeit, es gibt da eine ältere und längliche Einlassung, dass von den 158 ausgelieferten Fahrzeugen nur die Vorserie aufbereitete JPz waren, die in zwei Chargen gelieferten Serienfahrzeuge alles komplett "neu" gebaute Fahrzeuge.

    Nach neuer Lesart ist es aber ein wenig differenzierter ... die ersten waren vielleicht tatsächlich vor Mai `45 schon komplett fertige Fahrzeuge, and die WH ausgeliefert, nach Mai 45 eingesammelt und überholt, während der überwiegende "Rest" aber schon in unterschiedlichen Fertigungszuständen im Werk stand und für die Schweiz komplettiert wurde, nur zum Schluss der Serie Baugruppen neu gefertigt wurden. Denn dem Vernehmen nach sollen bei den diversen Restaurierungen auf vielen Baugruppen tatsächlich Deutsche Abnahmestempel auftauchen und auch die Fahrgestellnummern eindeutig belegen, dass G13 Wannen zum Teil Baujahr 1944 sind. Bei der Schlagzahl - schaut man sich an wieviele JPz in recht kurzer Zeit (ab April 44) ausgeliefert wurden - kann man auch tatsächlich davon ausgehen, dass die Pipeline vor der Endmontage gut gefüllt wer ..

    Mit der Argumentation sind auch alle 4 von TWC restaurierten JPz "original Deutsch" da laut deren Publikationen die Wannen alle zum Teil deutlich vor 08/45 hergestellt wurden und man im Zuge der Restaurierung alle Änderungen zum G13 rückgängig gemacht hat, man sogar Details entsprechend er Unterlagen so rekonstruiert hat wie es die (wohl 2) Wannenhersteller gebaut hahen. Letztendlich sollen alle 4 auch die für den JPz korrekte Hauptwaffe bekommen - die G13 hatten nicht die PAK 39, sondern die Waffe aus dem StuG, die wohl in CZ hergestellt wurde während die ursprüngliche PAK aus einer nicht mehr verfügbaren Quelle kam ...

    Aber back to Topic: Wäre tatsächlich schick, wenn nicht nur das StuG sondern auch noch ein JPz, eine Marder und weitere SuG auftauchen...

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