Anlasser dreht nicht

  • Ich bin noch in Diskussion mit AS bezgl. Gewährleistung....

    Zum ersten AS Anlasser: er funktionierte mehrere Jahre und ist baugleich mit dem zweiten AS. Wenn nur durch Auseinander nehmen und wieder Zusammenbauen des Anlassers er auf der Werkbank wieder funktioniert, dann spricht das für mich für mangelhafte Qualität. Der Anlasser, der vor dem ersten AS eingebaut war, hat die gleiche Zähnezahl und Bauform und war Jahrzehte im Einsatz.

  • Zum ersten AS Anlasser: er funktionierte mehrere Jahre

    ok, dann hatte ich das falsch verstanden - natürlich altern MS/DC-Motor und auch das Fahrzeug 'drumherum' ... häufig hilft MS zerlegen/reinigen/fetten und richtig abgedichtet (!) wieder montieren ...

    Wenn nur durch Auseinander nehmen und wieder Zusammenbauen des Anlassers er auf der Werkbank wieder funktioniert,

    gilt für den 2. ?

    dann spricht das für mich für mangelhafte Qualität.

    ich vermute, wir bewegen uns hier im 'Grenzbereich' des Zusammenspiels von Fahrzeug(elektrik) und (AS) Anlasser - da geht es um wenige 1/100 Ohm. Daher mein Interesse an o.a. Messung ...

    Ich bin noch in Diskussion mit AS bezgl. Gewährleistung....

    gutes Gelingen!

  • Mit was für Fett und wo habt ihr den Zugmagnet geschmiert ?

    Dazu benutzt man in der Regel nur harzfreies Hitzebeständiges Gleitmittel wie z. B Silikonfett extrem wenig.

    Es kann sonnst sein das der Magnet sich sonnst festsetzt und der magnetische Fluss gestört wird.

    KI

    Wie verhalten sich die beiden Anlasser ausgebaut im Test ?

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:

    :barett-sch:

  • Den zweiten habe ich noch nicht zerlegt, da ich ihn evtl. zurückschicken kann; interessant ist auch, daß er beim letzten Startversuch vor dem Wechsel funktionierte, und der Hammer ungenutzt blieb.

  • Mit was für Fett und wo habt ihr den Zugmagnet geschmiert ?

    ich nehme LM47 (MoS2) - überall dort dünn aufgetragen, wo sich Metall in Metall bewegt. Dient auch dem Korrosionsschutz, falls Anlasser/Anbau mal doch nicht 'ganz dicht' sind ...

    Was ich von dem Relais- Anbau halte, habe ich ja schon mal geschrieben - ein intaktes System braucht das nicht, bei mir sind noch 2V Reserve (s.o.)

    daß er beim letzten Startversuch vor dem Wechsel funktionierte, und der Hammer ungenutzt blieb.

    -> Grenzbereich -> Messen

    d.h. zusammengefasst: Du hast jetzt Hella eingebaut und den 2. AS bereit zur (evtl.) Rückgabe. Was ist mit dem 1. AS und dem davor?

    Falls du keine Möglichkeit zum Messen hast (und auch keinen kennst, der ...) kann ich mir den/die ja mal anschauen ...

  • AS hat die Reklamation wieder 'geöffnet' und möchte wissen, welcher Starter vor den AS Startern eingebaut war. D. h. der, der seit den Nullern für >20 Jahre eingebaut war und funktionierte (gleiche Bauform wie die beiden AS, nur von Bosch :)).

    Da der erste AS auf der Werkbank nach dem Zerlegen wieder funktionierte der zweite im eingebauten Zustand/auf der Werkbank auch gelegentlich funktionierte , gehe ich von zwei 'Montagsproduktionen' aus, die am Rand der Fertigungstoleranz lagen. Daher ist eine Messung zur Zeit nicht notwendig. Vielen Dank für's Angebot.

  • Den ersten AS mit einigen Jahren der Nutzung konnte ich nicht zurückschicken; daher habe ich ihn nicht reklamiert, sondern auseinander genommen, betrachtet und wieder zusammengebaut. Der stößt aus und dreht auf der Werkbank, angeschlossen an eine Batterie. Das machte er vor dem Auseinanderbauen nicht.

    Der zweite ist nur ein paar Monate alt und liegt unangetastet auf der Werkbank, da ich noch nicht weiß, wie sich die Reklamation entwickelt

  • Also ich hätte an den Anlassern gar nix gemacht

    wenn etwas - auch Neues - nicht funktioniert, versuch ich immer der Ursache auf den Grund zu gehen und dann auch ggf. Belege für eine Reklamation zu erhalten ...

    dreht auf der Werkbank, angeschlossen an eine Batterie

    das ist eine sehr 'grobe' Methode und läßt leider noch keine Aussage über die Einsetzbarkeit im Fahrzeug zu. Dazu benötigt es einen einstellbaren/abgreifbaren Vorwiderstand, der elektrisch die Installation nachbildet:

    in der Praxis sieht das dann so aus:

    beginnend mit dem max. Wert gibt man Spannung auf Kl50 und reduziert den Wid. schrittweise so weit, bis der 'Anzugspunkt' erreicht ist

    (Festsitz - auch im Fahrzeug! - nicht zu lange, da die Komponenten nicht für dauerhaften Anzugsstrom ausgelegt sind):

    (NB: Wenn man den Anl. mit der Hand festhält, spürt man bereits anfangs ein leichtes Zucken im Inneren ohne dass er ausstößt)

    Hat man den Punkt gefunden, kann man 'kurz davor' (weiß) und 'funktioniert' (farbig) gegenüberstellen:

    liegt der 'Schaltpunkt' bei 7V oder darunter, ist der Anl. ok und die Ursache ist im Fahrzeug zu suchen. Darüber muss er (alt) überholt oder (neu) reklamiert werden.

    Das Zerlegen/Zusammensetzen (und auch der Hammer) haben wohl für etwas 'Lockerung im Inneren' gesorgt ...

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