Tagesbilder August 2026

  • Wahnsinn ist das richtige Wort. In meiner Gegend um Briançon gibt es überall Festungen aus dem 18. bis zum 20. Jahrhundert, von Vauban bis zur Maginot-Linie. Insgesamt gibt es etwa 30 Festungen verschiedenster Art.

    Die Italiener bauten diese Festung auf dem Chaberton Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit Ochsen transportierten sie acht 152-mm-Kanonen bis auf den Gipfel. Zu dieser Zeit galt die Festung als praktisch uneinnehmbar.

    Doch 1940 hatte sich die Situation verändert. Die Franzosen verfügten über mächtige 280-mm-Mörser, die während des Ersten Weltkriegs entwickelt worden waren. Sie haben dort vier Stück mit unzerstörbachen aber langsamen alten Latil-LkW (10 km/h max) gebracht.

    Im Juni 1940 zerstörten sie die Festung. Solcher Schuß wurde nie vorher gemacht. Sie sollten erst viele Mathematik bringen. Der Chaberton Spitze ist 3.100m hoch, 100m Lang und 20 m Breit.

    Man kann noch einige Stelle der Mörser sehen

    Nach dem Krieg wurde der Chaberton-Gipfel französisches Staatsgebiet.

  • Mein Tagesbild ist von gestern und wurde geknipst, als ich nach 1 Jahr Standzeit meinen (jetzt 30-jährigen) A6 wiedererweckt habe. Beim Runternehmen der Standreifen habe ich eine 1-Zimmer Wohnung im Kopf einer Radschraube entdeckt. Aber der Mieter war schon weg...

    :ilseo:     :barett-ko:

  • Ich war heute beim Oldtimertreffen der Klassikertage Schlesig-Holstein in Neumünster auf dem Freigelände bei dn Holstenhallen.

    Es startete recht schleppend, trotz Kaiserwetter. Der Höhepunkt lag mit einem gut gefüllten Platz so zwischen 12:00 und 13:00 Uhr. Dann ebbte das Interesse deutlich ab, so dass wir uns um 15:00 Uhr wieder auf den Rückweg machten.

    Hier ein paar Eindrücke vom Treffen:

    Es waren viele interessante Fahrzeuge da. Schade nur, dass viele einmal rumschauten und dann wieder abzittern. Das gemütliche Beisammensein scheint nicht mehr in Mode zu sein. Wir haben trotzdem einige richtig nette Benzingespräche geführt.

    Der Willys und meine DoKa waren übrigens die einzigen Vertreter der oliven Fraktion.

    Gruß - Kai

  • So einen " Mieter " hatten wir auf Arbeit mal im Filterventil zur Luftversorgung eines Sattelaufliegers. Wir haben uns tagelang einen " Wolf " gesucht und alles mögliche durch gecheckt, warum die Karre keine Druckluft aufnahm. hmmm  :schulterzuck: :aaarrr:  :tobt:

    Nur durch Zufall sind wir dahinter gekommen, was die Ursache war. Da der Versorgungsschlauch vom Auflieger zur SzgM. schadhaft war und sowieso erneuert werden sollte, wurde nach dem Abschrauben des Schlauches das Übel sichtbar. Im Filterventil hatte es sich jemand mit Pollenstaub und Nektar gemütlich gemacht und ne amtliche Verstopfung kreiert. Tja, so was kommt davon, wenn der Fahrer nach dem Absatteln die Schutzklappen der Luftkupplungen offen lässt. Eine kleine Nachlässigkeit mit hohen unnötigen Kosten im Nachgang. :ohhh: Andersrum hätte man auch zuerst den Versorgungsschlauch wechseln können. Dumm gelaufen ! ~{

    Man muß aufstehen, bevor man sich wiedersetzen kann.

  • Das Bild hat mich animiert euch auch eines zu zeigen



    an sich nicht so spektakulär.

    Ein Bekannter kam am Samstag ob ich ihm seine Vergaser einstellen könne, bei der HU war er mit seinem Spitfire durchgefallen aufgrund zu hohe CO-Werte, seine Werkstatt hätte abgewunken mit den Worten "da gehen wir nicht bei".

    Naja, bevor man die Vergaser einstellt, prüft man ja erst mal so das Eine oder Andere.

    Kompression, Ventilspiel, Zündzeitpunkt. wurden also geprüft bzw. eingestellt.

    dabei stellte ich die Frage wann denn der letzte Ölwechsel gewesen ist, denn wie auf dem Foto oben zu sehen ist das schon sehr dunkelschwarz. Die Antwort hat mich umgehauen! Er könne sich an keinen Ölwechsel erinnern! er hat das Auto seit 27! Jahren.

    Oha!


    Naja, nun hat er erst mal ordentlich Hausaufgaben bekommen und muss einiges machen. Den Fehler haben wir auch gefunden, das Gestänge für den Choke ist schwergängig, offenbar werden bei den SU Vergaser die Düsenstöcke nach unten gezogen um das Gemisch anzufetten, die Düsenstöcke gingen aber nicht in die ursprüngliche Stellung zurück. So hatten wir einen CO Gehalt von 7% bei der ersten Prüfung, als wir dann die Rückstellung per Hand gemacht hatten hatten wir nur noch 0,3%.

    Einstellen und synchronisieren werden wir dann später mal, erst muss der Wartungsstau ein wenig reduziert werden.


    Manmanman

    Gruß
    der
    Benzschrauber


    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Impressionen vom Morgenspaziergang als TAGESBILDER ...

    ...15° C und ordentlich Wind - leicht herbstlich. Die abgeernteten Felder haben auch ihre Vorteile. Man kann mal wieder richtig schön querfeldein laufen. Den Hund freut es und den Bauern stört es nicht =)

    Gruß - Kai

  • ... nachdem wir gesundheitsbedingt eine pause einlegen mußten, waren wir am wochendende nochmals mit der haushaltsauflösung beschäftigt. september muß dann endgültig schluß sein, ne interessante kiste ist aber noch aufgetaucht.

    schwiegervater war anfang der 60er bei den gebirgsjägern in mittenwald und nach dem unteroffizierlehrgang in sigmaringen bis dienstzeitende in landshut...

  • interessant fand ich eine illustration im heftchen "wehrausbildung in wort und bild" :D

    Das Heft der "Wehrausbildung" ist von 1964, wenn ich recht gelesen habe. Damals waren noch die US-Funkgeräte im Einsatz (GRC, PRC, VRC, teilweise noch die SCR), die SEM 25 usw. kamen erst ab Ende 1965/1966.
    Die amerikanischen Geräte arbeiteten noch mit Röhren und waren daher angeblich gegen den EMP, den elektromagnetischen Impuls einer Atomdetonation, unempfindlich. Die transistorbestücken Geräte der SEM Baureihe vertrugen den EMP dagegen nicht.
    Da der EMP auf den Menschen (Ausnahme Träger von Herzschrittmachern) keine Wirkung hat, kam eben der in der Zeichnung zitierte Spruch zustande.
    Wenn natürlich der Funker von der Druckwelle der A-Detonation weggeblasen oder von der Hitzewelle gegrillt wird, übersteht auch das Funkgerät diese Prozedur nicht.

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