Moin liebe Community,
wer mehr über mich wissen möchte, findet in meinem Vorstellungsthread schon einiges recht detailreich nachzulesen. Hier soll es jetzt aber ausschließlich um ein Thema gehen, das mir besonders am Herzen liegt: meinen Chevrolet Blazer K5 CUCV M1009. In diesem Thread werde ich ab sofort meine Geschichten und Erlebnisse rund um dieses Fahrzeug festhalten – und ich hoffe, der eine oder andere von euch hat Lust, mitzulesen oder eigene Erfahrungen beizusteuern.
Wie alles begonnen hat...
Angefangen hat alles im ersten Lockdown. Wie wohl viele von euch saß auch ich damals zu Hause fest und bin über die Kabel-1-Doku über Morlock Motors gestolpert. Ich hab mir einige Folgen angesehen – und irgendetwas hat sich in mir festgesetzt.
Dabei muss man wissen: Ich war selbst einige Jahre Soldat auf Zeit. Genau deshalb hatte ich es mir all die Jahre danach zur Regel gemacht, in meinem zivilen Leben bewusst auf militärische Farben, Geräte, Fahrzeuge oder Material zu verzichten. Diese Trennung war mir wichtig.
Und dann, in diesen drei Monaten, diese Metamorphose: Plötzlich empfand ich die zivile Version des Chevrolet Blazer K5 als deutlich unattraktiver als seinen militärischen Bruder, den CUCV M1009. Ich habe mich in dieses Fahrzeug verliebt – obwohl es ein amerikanisches Fabrikat war und obwohl es genau der Kategorie entsprach, die ich mir eigentlich verboten hatte. Manchmal kommt es eben anders, als man denkt…
Es folgten drei Jahre Suche. Drei Jahre, in denen ich mich durch Foren gewühlt, Erfahrungsberichte verschlungen und TMs gesammelt habe, als gäbe es kein Morgen. Jeden M1009, der irgendwo zum Verkauf stand, hab ich mir angeschaut. Und wenn einer davon wirklich vielversprechend aussah, hab ich dem Verkäufer geschrieben.
Der Kauf...
Im Dezember 2022 war es dann so weit: Ich konnte zuschlagen. Der M1009, den ich fand, war ehrlich gesagt kein Vorzeigeexemplar – sichtlich in die Jahre gekommen, mit der ein oder anderen Blessur. Aber das hat mich nicht abgehalten. Ich hab investiert und ihn gekauft.
Es hat dann noch eine Weile gedauert, bis ich mich getraut habe, es meiner Familie zu beichten. Denn seien wir ehrlich: Einen wirklichen „Bedarf" an einem 2,5-Tonnen-Fahrzeug, das auf ein H-Kennzeichen hinarbeitet und keinerlei Luxusausstattung bietet, hatte und habe ich schlicht nicht.
Im Januar 2023 stand er dann endlich auf seinem Platz in der Tiefgarage. Und ehrlich gesagt: Ich muss mich noch heute manchmal kneifen, wenn ich vor ihm stehe.
So, das war der Anfang meiner Geschichte mit dem Blazer. In den nächsten Beiträgen geht's dann weiter – mit allem, was seitdem passiert ist. Wer Fragen hat oder selbst einen K5 oder M1009 sein Eigen nennt: immer her damit, ich freu mich auf den Austausch!

