Moin Kai,
im Umkehrschluss: Würde das auch bedeuten, man könnte eine nahezu intakte Beschichtung, die nur minimale Risse aufweist mit dieser Methode wieder instandsetzten. Bzw. den Riss verschließen? Ich glaube das werde ich mal testen. ![]()
Gruß Simon
Moin Kai,
im Umkehrschluss: Würde das auch bedeuten, man könnte eine nahezu intakte Beschichtung, die nur minimale Risse aufweist mit dieser Methode wieder instandsetzten. Bzw. den Riss verschließen? Ich glaube das werde ich mal testen. ![]()
Gruß Simon
Moin Simon.
Da wäre ich vorsichtig.
Wenn Du das gute Stück erhalten willst rate ich ab.
Das Problem ist, dass sich die Weichmacher aus dem Material im Laufe der Jahre verflüchtigen. Kommt dann auch noch starke Lichteinstrahlung hinzu, entstehen die besagten Risse.
Das Restmaterial, welches ich von meiner Flasche entfernt hatte wurde derart hart, dass man es zerkrümeln konnte. Weich wurde der Kram nur unter Hitzeeinwirkung. Das Ganze entwickelte dabei eine starke Ausdünstung. Ich vermute die restlichen Weichmacher sind dann komplett raus und das Material schrumpft hinterher noch mehr zusammen.
Will heißen, dass Du hinterher noch größere Risse hast als vorher. :S
Habe ich nicht ausprobiert, würde mich aber nicht wundern, wenn es so kommt.
Alerdings macht der Versuch erst klug.
Gruß
Kai
Nachdem ich nun alle bisher bei der Bundeswehr benutzten Feldflaschen zusammen habe, habe ich mal eine Übersichtsaufnahme gemacht.
Das kam dabei heraus:

Vorderansichten ...

... Rückansichten.
Kleine Details habe ich aussen vorgelassen und mich auf die Haupttypen beschränkt. Details wurden hier ja schon ausführlich beschrieben und können nachgelesen werden.
Falls noch jemand etwas zu ergänzen hatte, würde ich mich über einen Beitrag in diesem Thread freuen.
Gruß
Kai
Habe mir aus der Bucht für 15,50 € (incl. Porto) diese Labeflasche gefischt:

Absolut neuwertig erhalten. Für die Knete ein echtes Schnäppchen.
Die Umhüllung wurde hier ja schon öfters angesprochen.
So ist auch bei meinem Modell der obere Teil mit AWS 56 geprägt und weist die zum BW-Modell abweichende Beschriftung auf der Aussenseite auf:

Der Becher ist mit AWS 58 geprägt und hat noch einen nicht entfernten Spritzzapfen von der Herstellung:

Was mich aber an der Flasche besonders reizte war die Aluflasche:

Absolut neuwertig ohne Oxidation oder den sonst so üblichen Resterotz. Die kann ich nun schön in meine BW-Flasche stecken und habe dann eine verwendungsfähige Feldflasche.
Der einzige Unterschied zum BW-Modell ist, dass die Flasche keinerlei Prägung aufweist. Doch damit kann ich gut trinken :thumbsup:
Bei der weiteren Detailsuche fiel mir innen im Deckel eine weitere Prägung auf:

Da steht: U.Sch.63 und die Ziffern 3, 5/8 mit dem Herstellerkürzel WWG
Der Deckel stammt also von 1963 :!:
Diese Flasche wurde also aus allerlei Restbeständen zusammengesetzt und noch in den Sechzigern verwendet.
Das ist doch mal eine neue Erkenntnis.
Schaut doch mal bei Euren Flaschen nach, ob der Deckel ähnlich geprägt ist
Das würde mich mal interessieren :!:
Gruß
Kai
Ich hab auch eine von denen, vor ein paar Wochen aus der Bucht geangelt, könnte ein Zwilling von Deiner sein
Zustand auch wie neu.
Der Deckel ist mit U.Sch.59 und den Ziffern 3, 5/8 und gleichem Herstellerkürzel markiert. Boden und Oberteil entsprechen von der Kennzeichnung auch Deiner Flasche.
So eine Trinkflasche ist wegen des begrenzten Inhalts ja immer recht schnell leer.
Um diese Problem schnell aus der Welt zu schaffen, habe ich immer einen 20-Litervorrat an Trinkwasser im Fahrzeug oder im Boot.
Hierfür eignet sich meiner Meinung nach der 20-Literkanister der Fa. KAUTEX bestens:

Das Kunststoffmaterial steckt Schläge und Anstösse schadlos weg und ist Geschmacksneutral zum Wasser.
Bei mir liegt dieser Kanister zum Beispiel immer im Vorschiff, wenn es auf Tour geht. Dort liegt er auch bei starkem Seegang ohne Schaden zu nehmen; und dann ist schon ganz schön was los im Boot.
Auch das Herausheben über den Tragegriff funktioniert immer einwandfrei.
Bei unseren Touren mit dem Bulli nach Portugal hat der Kanister auch gute Dienste geleistet:

Doch dann geht es los.
Wie bekomme ich das Wasser aus dem Kanister, ohne die Hälfte zu verschütten :?:
Auch hier hat die Fa. KAUTEX vorgesorgt:

Mit diesem Ausgiesser bekommt man das Wasser zielgerichtet in jedes andere Gefäß.
Bisher musste ich den Ausgiesser aber immer fest aufdrücken, damit er nicht abrutschte.
Jetzt habe ich über die Bucht einen vollständigen Ausgiesser mit Dichtung und Schraubring bekommen:

Die Dichtung sitzt zwischen Ausgiesser und Kanisteröffnung:

Schraubt man nun den Ring drüber, hat man eine tropffreie Verbindung und kann den Kanister mit beiden Händen perfekt handhaben.

Diese Teil habe ich zuvor nie gesehen und wollte Euch an meiner Freude einmal teilhaben lassen :thumbsup:
Gruß
Kai
Sauber, sowas suche ich auch noch. Hab mit den Kanistern auch schon sehr gute Erfahrungen gemacht.
Mein Neid sei Dir gewiß ![]()
So eine Trinkflasche ist wegen des begrenzten Inhalts ja immer recht schnell leer.
Um diese Problem schnell aus der Welt zu schaffen, habe ich immer einen 20-Litervorrat an Trinkwasser im Fahrzeug oder im Boot.
Hierfür eignet sich meiner Meinung nach der 20-Literkanister der Fa. KAUTEX bestens:

Das Kunststoffmaterial steckt Schläge und Anstösse schadlos weg und ist Geschmacksneutral zum Wasser.
Bei mir liegt dieser Kanister zum Beispiel immer im Vorschiff, wenn es auf Tour geht. Dort liegt er auch bei starkem Seegang ohne Schaden zu nehmen; und dann ist schon ganz schön was los im Boot.
Auch das Herausheben über den Tragegriff funktioniert immer einwandfrei.
Bei unseren Touren mit dem Bulli nach Portugal hat der Kanister auch gute Dienste geleistet:

Doch dann geht es los.
Wie bekomme ich das Wasser aus dem Kanister, ohne die Hälfte zu verschütten :?:
Auch hier hat die Fa. KAUTEX vorgesorgt:

Mit diesem Ausgiesser bekommt man das Wasser zielgerichtet in jedes andere Gefäß.
Bisher musste ich den Ausgiesser aber immer fest aufdrücken, damit er nicht abrutschte.
Jetzt habe ich über die Bucht einen vollständigen Ausgiesser mit Dichtung und Schraubring bekommen:

Die Dichtung sitzt zwischen Ausgiesser und Kanisteröffnung:

Schraubt man nun den Ring drüber, hat man eine tropffreie Verbindung und kann den Kanister mit beiden Händen perfekt handhaben.

Diese Teil habe ich zuvor nie gesehen und wollte Euch an meiner Freude einmal teilhaben lassen :thumbsup:
Gruß
Kai
Super, danke für Deinen Beitrag. Habe mal bei Ebay geblinzelt, - aber nicht gefunden.
Kannst Du mir den Verkäufer nennen.
Habe ich schon sooo lange gesucht
So eine Ausgießer habe ich bisher auch erst einmal bei ebay gesehen. Mit Kanister ist der vor ca. zwei Wochen (?) verkauft worden. Das war mir zuvor auch nicht bekannt, dass es so etwas gibt.
An meinem Kanister habe ich einen Ablaufhahn in den Deckel geschraubt und das funktioniert recht gut. Ab und an mal wackeln damit der Unterdruck sich abbaut.
Da habe ich mich so daran gewöhnt, dass ich mir beim Anblick des Ausgießers echt nen Kopf gemacht habe wie ich das sinnvoll verwenden würde.
Bei der Gelegenheit fällt mir ein, ich habe da vor kurzem mal eine 5L Kunststoff Wasserkanister oliv mit weißem Schraubverschluss gesehen. Hat jemand ne Ahnung wo man den bekommt?
Ich habe gerade kein Bild zur Hand!
Manchmal ist das ein wenig lästig den 20l Kanister für 2 Tage mitzunehmen wenn man den alleine benutzt.
Gruß,
Oliver
Mensch Olli ! Die sind doch auf jeden Bergepanzer Leo 1 Standart drauf ! Allso los Leo 1 kaufen , dann hast du gleich 4 Stück für dich ! Ne frage bei Halup nach !
Gruß
Ich hab doch noch ein Bild gefunden.
Hier in diesem Link:
http://www.google.de/imgres?biw=136…29,r:1,s:0,i:86
Gruß,
Oliver
Noch ein Versuch mit dem Link.
http://www.google.de/imgres?biw=136…29,r:1,s:0,i:86
Wenn jetzt nicht klappt dann hab ich keine Ahnung warum. Einstellungen passen auch,..??
Mal sehen.
Gruß,
Oliver
Genau diese meine ich!
Wenn möglich am besten neu. Man weiß ja nie was da mal drin war außer Wasser.
Ein Angebot beim Auktionshaus wurde mal beschrieben mit Benzinkanister. So wie das klang, war da wohl auch welches drin.
Gruß,
Oliver
Habe hier mal ein schönes Bild aus den frühen Sechzigern gefunden, auf dem die dreiteilige Feldflasche mit dem Rödelriemenverschluss am Mann zu erkennen ist:

Habe ich bisher noch nicht gesehen.
Gruß
Kai
Hallo Kai.
wo hast Du das Bild denn nur gefunden....???
das fand ich auch so interessant!
Gruß
Matthias
Habe mir mal diese Feldflasche zugelegt:


Ja, die erinnert einen sofort an das erste Modell der Bundeswehr
Wegen der Verwandtschaft konnte ich auch nicht widerstehen.
Hier der Teielsatz:

Die Beriemung und die Farbe (dunkelgrau) machen den Unterschied zum Bw-Modell.
Am Oberteil finden wir die bekannte Aufschrift:

Gestempelt von 1958:

Das Unterteil hat noch ordentliche Drahthenkel für die Tasse:

... und ist auch mit 1958 gestempelt:

Der Schraubdeckel ist allerdings mit U.Sch. 70 gestempelt:

Diese unterschiedliche Stempelung findet sich ja auch auf den DRK-Labeflaschen.
Die Beriemung ist aus dünnem Gurtmaterial und hat einen Klemmverschluss:

Die Befestigung erfolgt mittels Karabinerhaken und Lederlasche.
Der Karabinerhaken ist mit "A im Kreis" geprägt.
Die Feldflasche habe ich für 1,00 € aus Österreich bekommen und der Verkäufer gab dazu an, dass sie vom Bundesheer stamme.
Eine schöne Bereicherung für die Sammlung, die ich Euch nicht vorenthalten wollte, da sie hier bisher noch nicht vorgestellt wurde.
Gruß
Kai
Hallo Kai,
dann ist das Teil bei Dir gelandet - hatte ich auch unter Beobachtung.
Hersteller ist Ulbrichts Witwe GmbH in A-4690 Schwanenstedt: http://www.ulbrichts.com/de_Philosophie.html
Detlev
Grüß´euch,
bei Durchsicht meiner dreiteiligen Bw-Wasserflaschen (ab 1959) sind folgende Hersteller-Kürzel vertreten gewesen:
PSL ab 59 (mehrfach, überwiegend)
RFJ 63 (zwei mal)
NAHT 79 (Einzelstück)
MM 77 und 79
HRE 62 (mehrfach)
HSV 93 (Einzelstück)
L&A ab 81 (mehrfach)
Servus der murkser
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