• Hallo Leute,

    ich war heute beim TÜV mit einem Lada Niva zur LKW-Eintragung.

    Zustand des Fahrzeugs : Sitzbank hinten ausgebaut, Gurte ausgebaut, Aufnahmen für Gurte und Sitzbank zugeschweisst, hintere Seitenscheiben rausgenommen und mit Blechen verschweisst,

    TÜV-Prüfer geht auf den Hof, sieht das Auto schüttelt den Kopf und sagt, das geht nicht.

    Auf die Frage warum, kommt folgende Antwort :

    1. keine Trennwand eingebaut ( ok, wird noch gemacht )
    2. Das Verhältnis von der Ladefläche zum Fahrgastraum stimmt nicht ( Fahrgastraum 120cm zu 116 cm Ladefläche )

    Also, entnervt zurück in die Werkstatt

    Anruf beim FA :

    Völliges Unverständnis über Vorgehensweise beim TÜV, "der soll doch nur das Fahrzeug als LKW eintragen und nicht beurteilen was als LKW besteuert wird"

    Nach Aussage des FA ist folgendes nötig ( bezogen auf den Lada ) :
    1. Seitenscheiben hinten verblecht
    2. Sitzbank ausgebaut und Aufnahmen unbrauchbar gemacht
    3. Gurte ausgebaut und Aufnahmen unbrauchbar gemacht
    4. Trennwand eingebaut ( fest verschraubtes Netz oder Blech )

    Das mit dem Verhältnis Ladefläche zum Fahrgastraum zählt nur bei Pickups und nicht wenn Personen und Ladung in einem Raum transportiert werden.

    Die Zulassung kann privat oder gewerblich sein, hat keine Auswirkung auf die Steuer !

    Auf die Frage mit den Wohnmobilen bekam ich die Antwort :

    Es ist nicht die Absicht, Wohnmobile höher zu besteuern, sondern nur große Geländewagen mit viel Hubraum, es gibt aber noch keine endgültige Regelung, also abwarten und hoffen, dass es beim alten bleibt.

    Freitag fahre ich zum TÜV in die Nachbarstadt, werde weiter berichten.

    Grüße

    tdichris

    Grüße
    Christian


    :wolf:               :u-1300:

  • alles zum thema wohnmobil findet sich unter

    http://www.camperline.de/

    da gibts auch irgendwo einen gesetzesentwurf eines politikers, der die wohnmobilsteuer in besagten fällen zu hoch findet und spottend einen vorschlag zur stufenweisen anhebung auf max 80% bis 2010 (oder´11) bei womos über 3,5t zum ausdruck bringt. also ne 400% steigerung statt 500..

    nicht umsonst möchte ich an der stelle auf meine alte signatur(spitzhackenmörder unterwegs), die scheinbar anstößig war, verweisen und bemerken, daß es mal eine zeit gab, in der man sich solcher feinde des volkes durch beatmungshilfe oder fleischfräse entledigte, ohne das groß geredet wurde.

    das es eine änderung bei einem steuergesetz gab, wird man in den medien gesehen haben; erwehren wird man sich dessen dieser tage wohl nicht mehr können, petition hin, petition her .....

    [SIZE=7]greetz wurstpfeife[/SIZE]

  • tdichris

    ohne dir persönlich nahetretten zu wollen finde ich es schon etwas treist einen lada ,der mit LKW im eigendlichen sinne recht wenig zu tun hat ,als einen solchen zuzulassen.
    da in der vergangenheit Camaros,Golfs(post) und sonstige PKWs als LKW umgebaut wurden ,braucht man sich nicht zu wundern,das der gesetzgeber
    diese lücke zu schliesen versucht,und somit den besitzern von fzgs, die einem LKW doch recht nahekommen in den arsch getreten wird in form eines aberwitzig hohen steuerbescheids, den sich ein grossteil dann nicht mehr leisten kann.
    just my 2cent
    nobi

    Saurer macht lustig

  • Moin,
    ein Lada mit nur 2 Sitzplätzen dient ja auch nicht mehr der Personenbeförderung, also ist doch LKW zutreffend. Einem Touareg mit 5 Sitzen nur deshalb als LKW zu versteuern nur weil er über 2,8t wiegt, ist schon ungerecht. Das Fahrzeug soll ja nicht nach Aussehen, sonder nach Verwendungszweck versteuert werden. Und ursprünglich war die KFZ-Steuer ja auch eine Luxussteuer. Wer sich ein Auto bzw. Wohnmobil leisten kann, hat auch Geld um zusätzlich Steuer zu zahlen. Jetzt bitte nicht hauen.:#
    Was hat ein Hymermobil oder ein VW Campingbus mit LKW zu tun? Auch ein Magirus-Deutz umgebaut zu einem Wohnmobil ist ja auch nur noch vom Aussehen ein LKW.
    Gruß Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von StefanH (19. Dezember 2005 um 17:28)

  • So nun,

    der Ingenieur vom TÜV hat sich das Vehicle nun mal betrachtet.
    1. (Wie schon oft erwähnt) Befestigungspunkte Schrauben eindrehen und mit einem Schweißpunkt versehen. Um eine spätere Rückrüstung zu ermöglichen.
    2. Größe des Fahrgastraumes von der Spitze des Gaspedales bis zur Trennwand O.K. ( Trennwand fehlt aber noch ) Ladefläche 50% größer!.
    3: Seitenscheiben entfernen bzw. zuschweißen ( geht beim Chevy nicht da GFK ) also anders...
    4. Fest installierte Trennwand / Gitter mit Schiebefenster möglich.
    Trennwand macht Sinn da die Heizerei eh nicht so doll is.
    5. Obwohl ein Fahrzeugbrief vorhanden ist, muss das Fahrzeug auf die Waage.
    6. Da es ein US-Fahrzeug ist, mit roten Blinkern, müssen zusätzlich gelbe Blinker installiert werden. Desweiteren eine Nummernschild-Beleuchtung.
    7. Vorstehende Metallteile, wie z.B. die Aufnahme für die Schäkel vorne müssen abgenommen werden.

    Heckfenster muss so bleiben, da sich die Heckklappe nur durch das Fenster öffnen lässt.

    Ansonsten sieht er kein Problem.

    Na da bin ich gespannt wenn's dann soweit ist. Wird noch dauern da sich die Restauration noch etwa 2 Wochen hinzieht.

    Bis denne,

    Manni

    Auf den Hotchkiss sitzt man nicht auf-man zieht ihn sich an ...........

  • klar die grossen geländewagen können ruhig zahlen, aber das machen sie doch auch über den erhöhten spritverbrauch.
    aber dran sind doch hauptsächlich wieder die, die die wirtschaft am laufen halten, zb die firmen mit ihren kombi bullys, oder noch schlimmer die familien mit vielen kindern die einen 8 sitzer brauchen um überhaupt los zu kommen. :|

    Gruß Andreas ,:)

    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
    (Heinrich Heine)

    1./PzBtl 213 - FM Grp.

    (1987/88 W15)

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    Einmal editiert, zuletzt von rammigani (20. Dezember 2005 um 09:57)

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