Glühkerzenwechsel WOLF

  • Hallo Roy,
    ich kann dir deine Frage leider nicht beantworten, da ich beim Glühkerzenwechsel die Ansaugbrücke drauf gelassen habe.
    Es ist zwar etwas fummeliger, aber mit einem gut sortiertem Knarrenkasten (Verlängerungen, Gelenkstücke) durchaus machbar.
    Und ich bin eigentlich nur mäßig talentiert und habe keine Gynäkologen-Finger :)
    Evtl. geht es unterm Strich schneller, wenn man die Brücke abbaut.

    Gruß
    Fritze

  • Es ist zwar etwas fummeliger, aber mit einem gut sortiertem Knarrenkasten (Verlängerungen, Gelenkstücke) durchaus machbar.

    Respekt!

    Kerzen 1,2, 5 gehen, an 3 und 4 bin ich nicht rangekommen. Egal was ich versucht hab. Hab dann den Rat des Mechanikergotts beherzigt und mit ihm zusammen die Ansaugbrücke abgebaut. Auch hatte ich mir am Kreuzgelenk schon mega den Finger geklemmt.
    Ich hab keine Chance gesehen das ohne Abbau hinzukriegen. Auch 1,2,5 hab ich nur mit Magnetstange, kreuzgelenken und verlängerungen und langen Zangen hinbekommen.

    Am problematischsten war es, das Kabel abzubekommen, weil diese Krallenöse da vorne dran nicht von der Kerze zu lösen ging ohne mit der Hand ranzukommen.

    Ich würde immer Ansauger abbauen wenn man nicht vor lauter Gefluche in die Hölle kommen will.

    Hat jemand noch nen neuwertigen Glühautomat für mich?

  • Schön, dass du das Thema berührst!!! :thumbsup:

    Ich hab mir bereits Gedanken darüber gemacht, was das ganz Besondere an diesem "Glühkerzen-Montagefett" ist! ;)

    Liebe Grüße,

    Reiner
    ......................................................................................
    wer mit dem Wolf heult, soll auch mit Ihm fahren :thumbsup:

  • Kupferpaste ist ein ganz schlechter Tipp! Sollte man tunlichst vermeiden, da ist Keramikpaste oder etwas ähnliches angesagt. Die Temperaturbeständigkeit der Glühkerzen Montagepaste ist nicht so besonders aussergewöhnlich, geht bis 290°C.

    Grüße aus dem Norden
    Claus

    Erleuchtung auf der dunklen Seite der Macht 37534537pb.gif

  • Die Kupferpaste als das chemisch edlere Metall "frisst" das Alu des Glühkerzengewindes als Opferanode. Deshalb bitte keine Kupferpaste !!!

    Ois isi, Haiko

    Ich schraube, also bin ich !

  • Zitat

    Die Kupferpaste als das chemisch edlere Metall "frisst" das Alu des Glühkerzengewindes als Opferanode.

    Zitat

    Sollte man tunlichst vermeiden, da ist Keramikpaste oder etwas ähnliches angesagt.


    2Argumente, mit denen ich mich erst einmal auseinandersetzen muss. ;)

    Liebe Grüße,

    Reiner
    ......................................................................................
    wer mit dem Wolf heult, soll auch mit Ihm fahren :thumbsup:

  • Aus dem Chemieforum:

    Sie betrachten lediglich die Eigenschaften von Kupfer. Um eine sinnvolle Antwort geben zu können müssten Sie sich aber die Zusammensetzung von Kupferpaste genauer ansehen und dann würden Sie feststellen, dass in handelsüblicher Kupferpaste ein sehr hoher Anteil korrosionshemmender Stoffe eingebracht wird um genau das zu verhindern was der Fragesteller befürchtet. Die Empfehlung die der Fragesteller bekam ist vollkommen richtig!!! Leider ist es in vielen Bereichen so, dass sich hartnäckig das Gerücht hält, dass Kupferpaste bei Aluverbindungen eine Korrosion fördern würde. Tatsächlich verhält es sich aber genau gegenteilig.

  • Meine Empfehlung basiert nicht auf auf einem Beitrag den ich in einem Forum gelesen habe. Es ist vielmehr eigene Erfahrung, beispielsweise mit Sternmuttern an BMW-Boxermotoren, Zündkerzengewinden, Edelstahlverschraubungen usw. Aber jeder wie er mag.

    Grüße aus dem Norden
    Claus

    Erleuchtung auf der dunklen Seite der Macht 37534537pb.gif

  • guckst Du hier nach Anzugsmomenten:

    http://www.dieselsend.de/infogsk.shtml
    15Nm ist nüüscht - wie der Ocher sagt - nimm den kleinsten 1/4" Drehmo und beweg Dich nicht bei Arbeiten.

    Der Konus vorne am Glühstift wirkt wie ein Schneidring bei der Ermeto-Verschraubung.

    Gruß
    Benedikt

    Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Panzerhaubitze M109G infiziert.

    Heute leb ich damit - kein Az kann mir helfen - mit der Idee einen 12V92TAB umgekehrt ins Heck eines KAT 4x4 einzubauen um damit die road of bones zu befahren.

    Wo bin ich also nicht besser aufgehoben als wie hier?

  • Aus dem Chemieforum:

    Sie betrachten lediglich die Eigenschaften von Kupfer. Um eine sinnvolle Antwort geben zu können müssten Sie sich aber die Zusammensetzung von Kupferpaste genauer ansehen und dann würden Sie feststellen, dass in handelsüblicher Kupferpaste ein sehr hoher Anteil korrosionshemmender Stoffe eingebracht wird um genau das zu verhindern was der Fragesteller befürchtet. Die Empfehlung die der Fragesteller bekam ist vollkommen richtig!!! Leider ist es in vielen Bereichen so, dass sich hartnäckig das Gerücht hält, dass Kupferpaste bei Aluverbindungen eine Korrosion fördern würde. Tatsächlich verhält es sich aber genau gegenteilig.

    Moin,

    ....also wenn Du so viel auf die Kupferpaste hällst, dann nimm Sie doch einfach,
    wie Claus schon sagt, jeder wie er mag...

    Dann habe ich aber noch eine Bitte, hab auch die Größe negative Ergebnisse
    hier in das Forum zu schreiben.
    Da ist der Lerneffekt für alle gegegeben.

    Ich nehme auch diese Keramikpaste, kostet nicht viel und es klingt alles
    etwas logischer was den Rost und den verwendbaren Temperaturbereich angeht.

    Kupferpaste nehme ich nur noch für den Reifenwechsel... :P

    Beste Grüße

    Kirk

    Freunde kommen und gehen, Feinde sammeln sich an..... 8)

  • Kirk, du hast nicht richtig gelesen und schiesst schon aus vollen Rohren. Ich sagte: Kupferpaste hat man meist da, wenn man nicht extra Montagefett kaufen möchte. Ich redete also von einer Alternative um nicht extra etwas kaufen zu müssen. Wenn du extra etwas kaufen möchtest, steht es dir total frei zu kaufen was du möchtest. Das würde ich nie beeinflussen wollen.

    Ich will keine religiöse Pastendiskussion und will auch niemanden bekehren. Ehrlich gesagt darf jeder sich auch Jojoba-Öl auf die Glühkerzen gießen - ist mir wirklich recht - ganz ehrlich.

    Im Gegenteil verhielt es sich so, dass ich direkt gedisst wurde, Kupferpaste würde die Gewinde vom Motorblock auffressen. Aus diesem Grund habe ich die gegenteilige Argumentation kurz gegoogelt und damit auch die Meinung + 35 Jährige Erfahrung meines Mechanikergottes bestätigt.

    Natürlich werde ich aber sobald die Kupferpaste die Gewinde gefressen hat hier in diesem Fred sofort und unaufgefordert zur Selbstanzeige übergehen. Großes Indianerehrenwort!

    LG Rob

  • Hallo Rob,
    es ging mir bei meinem Beitrag rein um die Sache, nicht um Deine Person. Schade wenn Du Dich jetzt gedisst fühlst, bzw. das Empfinden hast, es wird mit Kanonen auf Dich geschossen.

    Mich würde der Link zu Deinem Zitat interessieren, so ist für mich der Zusammenhang nicht erkennbar. Und ohne eine belehrende Diskussion auslösen zu wollen, so finde ich, dass eine technische Erklärung in diesem Thema sinnvoll ist. Die herkömmliche Kupferpaste hat ja durchaus ihren technischen Anwendungsfall, speziell da, wo gleiche Materialpaarungen vorhanden sind. Ein wissenschaftlich nicht belegter, aber zur Erklärung gut zu verwendender Beitrag bei Wikipedia beschreibt es meiner Meinung nach sehr anschaulich: https://de.wikipedia.org/wiki/Hei%C3%9Fschrauben-Compound

    Dort sind eben auch mögliche Probleme aufgelistet, insbesondere bei verschiedenwertigen Metallen, wie es bei einer Glühkerze und dem Motorblock der Fall ist. Zudem ist Kupferpaste, wie auch andere metallhaltige Pasten, im Bereich von Sensoren (Beispiel Brems- und ESP-Systeme), verboten. Aus diesem Grund, sowie eigener Erfahrungen, wie im Beitrag oben aufgeführt, habe ich beispielsweise keine Kupferpaste in der Werkstatt, andere Produkte wie Keramikpaste oder Metaflux Gleitmetall, bieten da guten Ersatz und einen größeren Einsatzbereich. Metaflux wirkt, obwohl metallische Anteile vorhanden sind, galvanisch trennend, verhindert also Korrosion durch unterschiedliche Materialien in Verbindung mit Feuchtigkeit.

    Ich hoffe das mein Beitrag zur Beruhigung beigetragen hat, es gilt aber immer noch: Jeder wie er mag.

    Grüße aus dem Norden
    Claus

    Erleuchtung auf der dunklen Seite der Macht 37534537pb.gif

  • So, mal zurück zum Thema, habe heute die Glühkerzen gewechselt.
    Wie das ohne abschrauben der Ansaugbrücke gehen soll, will ich mir lieber nicht vorstellen .
    Ich habe sie auf jeden Fall abgeschraubt und komplett rausgenommen.
    Dafür habe ich - inkl. Pausenbierchen - ca. 4h gebraucht.
    Etwas fluchen gehört trotzdem dazu, weil es tw. trotzdem noch ziemlich eng zugeht.
    Hab mich aber gegen das Jojobaöl entschieden und doch Beru-Montagefett für Glühkerzen eingesetzt .
    Gruß Roy

  • Hallo Robert !
    Wollte dich nicht dissen, sondern nur meinen Kenntnisstand zum Thema beitragen und habe das ganze als Bitte formuliert. Es liegt mir fern, anderen Forenteilnehmern "auf die Füsse zu steigen"! Hab deine Erläuterung meinem Wissensstand hinzugefügt, kann aber meine praktische Erfahrung damit nicht in Einklang bringen. Muss nochmal weiter recherchieren.....

    Ois isi, Haiko

    Ich schraube, also bin ich !

  • Hallo,

    habe hier ja schon einiges zum Thema Glühkerzenwechsel gelesen und bin für die Hinweise sehr dankbar.

    Bevor ich anfange habe ich jedoch eine Frage zum Vorgehen.

    Irgendwo habe auch den Tip gelesen, die Kerzen über Nacht in Isolatorenlöser "einzuweichen".

    Ausserdem: Heiß fahren, bevor man die Kerzen löst.

    Was ich in jedem Fall machen werde ist, die Ansaugbrücke abnehmen.

    Aber wie bringe ich das alles mit dem Heißfahren in Einklang?

    Dieser Isolatorenlöser ist hochenzündlich, wenn die Ansaugbrücke ab ist kann ich ja auch nicht mehr heißfahren...?

    Was wären Eure Vorschläge zum Vorgehen? Einweichen, nur warmfahren, Brücke abbauen, Kerzen raus?

    Ich möchte halt tunlichst vermeiden, dass mir eine Kerze abreißt....dann wüßte ich nicht mehr weiter...

    Dank vorab!

    th

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