Historische (Luft)-Fahrzeugtechnik

  • Grüß´euch,

    nicht so tolle Neuigkeiten vom "fliegenden" Museum der Messerschmitt-Stiftung, bzw. "EADS Heritage Flight".

    Von den drei Me 109 ist zur Zeit keine flugfähig. Eine ist zerlegt, eine weitere hatte eine Motor-Überholung nötig, mit anschliessenden Pleul-Schaden. Und die "Rote 7", die eigentlich fliegen sollte hatte 14 Tage vor ihrem Auftritt in Rostock Laage einen platten Reifen.
    D.h. die Schläuche der Reifen vom Fahrwerk halten die Luft nicht mehr. Ersatz dafür war nicht am Lager und ist nicht so leicht zu bekommen.

    Der rote Me 163 - Nachbau ist infolge Strukturschadens irreperabel flugunfähig.

    Die Nachbau Me 262 wird in diesem Jahr, planmässig nicht fliegen weil daran eine Menge an technischen Details verbessert wird.

    Nur die M17, die Me 108 und die Ha 200 sind zur Zeit in flugfähigen Zustand.

    Also wenn da noch jemand ein paar brauchbare Schläuche für Me 109 rumliegen hat.......


    Servus der murkser

  • Also wenn da noch jemand ein paar brauchbare Schläuche für Me 109 rumliegen hat.......

    Moin,
    selbst wenn ich die noch NOS-Verpackt liegen hätte, glaube ich
    nicht, das die jemand freiwillig einbauen würde.
    So ein Reifenplatzer bei der Landung/beim Start ist nicht lustig. :no:

    Ich denke mal, es gibt genug passende Schläuche, nur fehlt der Stempel
    des Luftfahrt Bundesamtes.
    In den ältern Segelflugzeugen sind eigendlich normale Schubkarenreifen
    verbaut, nur mit Stempel "geringfügig" teurer. Daher haben wir ......
    Aber ich denke, da kann man es verantworten, da das Rad in einer Kufe sitzt.
    Ein Ausfall des Rades hätte keine wirkliche Auswirkung.

    Ich habe grade gestern, auf unseren Flohmart, ein Buch von 1940
    gekauft, da dort was über den NSFK stand, wo mein Opa hauptsächlich in Rossitten aktiv war.
    (Ohne Parteizugehörigkeit, er wurde als Beamter der Luftwaffe beordert) !
    Ist zwar eindeutig ein Propagandawerk, aber sehr schöne Bilder insgesamt
    um die Entstehung/Anfänge der Luftwaffe damals.
    Heinz Orlovius "Schwert am Himmel - Fünf Jahre deutsche Luftwaffe"

    Ich wußte z.B. nicht, das es damals schon die Kurbelmasten/Funk gab,
    und das die Kabeltrommeln + Abspruhlgerät genauso aussahen wie
    die vom der BW und des ZB.

    Gruß
    Klaus

  • Hallöle,

    der Schlusssatz war jetzt nicht so gaaaanz ernst gemeint. ;)
    Andererseits hatte Herr Radon nicht kund getan wie alt die bisher verwendeten Schläuche und Reifen sind. hmmm

    Das Problem bei den Schläuchen sei nicht unbedingt das Format. Schläuche der benötigten Größe sind am Markt zu bekommen.
    Jedoch müssen die Ventile für eine Verwendung an der Me 109 versetzt werden. Und dafür einen zertifizierten Betrieb zu finden, der das auch noch für eine Kleinserie macht, sei nicht so einfach. Zudem spielen die Faktoren Zeit und Kosten durchaus eine Rolle.
    Das Budget der "EADS Heritage Flight" ist nicht unbegrenzt.

    Mich wundert da nur, daß sich nicht bei Zeiten jemand darum gekümmert hat. Reifen sind ja doch bekanntlich einem Verschleiß ausgesetzt.


    Servus der murkser

  • Ärgerlich, aber wenn man an die Verluste der Air Fighter Academy auf Usedum denkt: Erst 2011 die P-51 "Big Beautiful Doll" abgestürzt, nun wurde vor ein paar Wochen der spanische Lizenzbau der Me 109 der Sammlung am Boden schwer beschädigt.

    Meine mal gelesen zu haben, dass die Me 109 Reifen identisch mit der Mig-15 Bereifung sein soll, aber das hilft wohl heutzutage auch nicht mehr weiter, selbst wenn es stimmt.

    Grüße

    Oliver

    Einmal editiert, zuletzt von Scrapyard (16. Juli 2013 um 21:56)

  • Hallöle,

    ja klar, freilich sollen die nicht mit ´nem "Platten", oder uralten Schlappen fliegen und rollen.

    Auch vor dem Hintergrund, daß es im Moment keine flugfähige, originale Me 109 mehr gibt.

    Daß die MIG 15 Räder passen könnten wäre plausiebel, weil die ja auch auf einer Messerschmitt-Konstruktion basiert.


    Servus der murkser

    Heimat ist da, wo dir die Todesanzeigen etwas sagen

    Ottfried Fischer

    Einmal editiert, zuletzt von murkser (17. Juli 2013 um 20:42)

  • Hallöle,

    ja , schon aber dann stehen die "Spender-Zellen (resp. Rümpfe)" mit `nem Platten herum und können nicht mehr gut bewegt werden.

    Ehrlich gesagt, ich hätte das zur Überbrückung eines momentanen Engpasses auch so gemacht.
    Aber die von "EADS Heritage Flight" ticken da wohl anders.


    Servus der murkser

  • Servus
    Wobei man nicht weiß in welchem Zustand die Reifen der "Spendermaschinen" sind. Die könnten ja z.B. rissig sein. Zum herumstehen taugen die vielleicht noch, aber bei einer satten Landung sieht das ganze dann schon anders aus.

    Gruß Arnd

  • Na ja, den letzten Post finde ich ein wenig deplatziert; denn keiner hat über die Ursache gesprochen weshalb es zum Bruch kam.
    Die ME 109 ist und war nicht einfach zufliegen. hmmm
    Wenn man sich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzt weiß man um diesen Umstand und kennt auch noch weiter Tücken dieses Flugmusters.

    Sicher ist es Schade, das zur Zeit kaum alte Flugmuster aus dem WW II fliegen aber Sicherheit geht vor!

    In diesem Sinne...

    Horrido

    JR :frust:

    Wenn ihr mich sucht, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf.
    Genauer gesagt, auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik.
    Gleich um die Ecke von Todesangst.
    Nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie......
    Also nur, falls ihr mich sucht... :T

  • Das sieht doch ein Blinder,das das Fahrwerk nicht ausgefahren ist,wahrscheinlich Hydraulik hin gewesen.Der ist deshalb lieber im Acker gelandet als die Flugpiste und Passanten wie in Rammstein zu gefährden.nebenbei erwähnt ist es keine Messerschmidt, sondern eine CASA also nix mit WW2 sondern 1950.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Hallöle,

    ;,( boa, was´n Sch...

    Das ist die "Rote 7" der Heritage Flight, Messerschmittstiftung. Genau die Maschine, welche neulich noch das Problem mit den Schläuchen hatte.

    Im Moment gibt es keine flugfähige Me 109 weltweit. Alles was da so rumfliegt und bruchlandet sind Ha 1112 Buchon und Umbauten.

    Wenn bäuchlings gelandet wird, dann muß das nicht zwingend mit einem Fahrwerksschaden zu tun haben. Es gibt auch andere Gründe, die es ratsam erscheinen lassen ein Spornradflugzeug mit stehender Luftschraube, besser mit eingezogenem Fahrwerk zu landen.
    Die Segeleigenschaften eines Flugzeuges wie der Me sind ungefähr die eines geworfenen Steines.
    Das Flugzeug wird bei einer Bauchlandung weit weniger beschädigt, als bei einem evtl, Überschlag.
    Der Pilot hat durchaus umsichtig und richtig gehandelt.

    http://www.messerschmitt-bf109.de/web.php?lang=d…abe&flugzeug=83


    Servus der murkser

    Heimat ist da, wo dir die Todesanzeigen etwas sagen

    Ottfried Fischer

    Einmal editiert, zuletzt von murkser (1. September 2013 um 13:27)

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