Jetzt auch mit Schweizer unterwegs :-)

  • Moin Moin,

    nach einem Jahr ohne offenen Geländewagen (vorher ILTIS) hab ich seit gestern diesen Jeep :) (CJ5 "M" ?)
    Er hat bei der schweizer Armee gelaufen, hab ihn aber mit Crocodile Andy gestern aus den Niederlanden geholt. Stand dort bei einem Händler im Kundenauftag. Der Vorbestitzer (Landwirt/Jäger) hatte diesen seit 1996. 2005 hatte er 12.000 km aufer Uhr, nun hat er fast 14.000, also nicht viel gefahren in den letzten Jahren.


    Ein bisschen Rost hab ich auch gekauft...

    Über Technische Infos würde ich mich freuen, evtl. hat jemand auch schönes Infomaterial aufer Festplatte.

    Wieso hat meiner den Tank hinten?

    Fehlt im Zündverteiler der Kondensator ? Zündspule erinnert an ILTIS.
    Ist alles 24volt.

    Danke für eure Hilfe.

    :)

    Grüße aus dem Norden

  • Grüß dich,
    nettes Spielzeug.
    Der Kondensator sitzt links im Verteiler, in der runden Ausbuchtung, dort ist er von unten eingepresst.
    Das zweite blaue Kalbel geht da vom Kondensator zum Unterbrecher.

    mfg Patrick

    Feil Dir keinen ab, lerne Drehen und Fräsen!
    Über 7 Millionen Österreicher können nicht richtig Drehen und Fräsen.

    "dats ned bandan nemts ahn droht" :schweißen:
    Freilauf Dioden aus Freilandhaltung :D

  • richtig da gehört ein kondesator hin :idee:


    aber mal was anderes ?(

    schaut euch mal den tankstutzen an (da war noch nie nen loch in der karosse neben dem fahrersitz) und den allradwählhebel (nur1) hmmm
    bei mir sieht das so aus und anders habe ich das auch noch nie gesehen seit BJ 1943


    Ich glaube er hat was seltenes ergattert vllt. Nen zwitter zwischen: m38A1 wg battkasten + 24V / CJ5M / CJ6 wg tank und allradhebel

    spätes Baujahr 1970!!

    können die spezialisten sich da mal zu äussern :^:

    Gruß Andreas ,:)

    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
    (Heinrich Heine)

    1./PzBtl 213 - FM Grp.

    (1987/88 W15)

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    4 Mal editiert, zuletzt von rammigani (23. Oktober 2013 um 09:39)

  • hast recht, nocheiner,
    ser. numb. ....339
    deiner hat ......202
    ist alles original wie es scheint

    wg schlechten motorlauf hmmm


    lese mal hier :^:
    M38A1 Motorlauf Probleme

    da wars auch der kondensator

    Gruß Andreas ,:)

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    Einmal editiert, zuletzt von rammigani (24. Oktober 2013 um 08:57)

  • Moin Moin,

    hab 2 Bleche eingebraten und verzinnt, sieht nun so aus:

    Die kleinen Löchlein versuche ich noch mit Zinn aufzufüllen, damit es richtig glatt wird.

    Achtung, beim schleifen von Zinn wird Bleistaub frei, Atemschutzmaske tragen.



    Warnblinker nachgerüstet mit Doppelrelais. Die Relais mussten dazwischen, weil sonst beim Bremsen die Blinker vorne und hinten Leuchten. Hinten sollen die das ja, aber vorne nicht.
    Wenn jemand den genauen Schaltplan braucht, male ich den gerne auf :jap:

    Grausamer Kabelsalat, funktioniert aber :D

    Den Scheibenrahmen hats auch erwischt, nach bearbeiten mit dem Drahtbürstenkopf habe ich FERTAN rübergepinselt.
    Werde das wohl auch irgendwie verzinnen um wieder mehr Stabilität rein zubekommen.

    :)

    Grüße aus dem Norden

  • Hallo Marcel,

    mit dem bösen Oxidand ist das so eine Sache.
    Die Roststellen die dein CJ hat, sind fast als Standart zu bezeichnen.
    Bleche großzügig heraustrennen und ersetzen ist gut, Rostvorsorge ist Pflicht.
    Zinn finde ich bei "löchriger" Oberfläche nicht so optimal. Neuer Rost ist dann schon fast vorprogrammiert.
    Die Seitenbleche sind sozusagen die Verschleißanzeige der CJ und M38A1 Wanne. An der Stelle kommt die Seitenwand, das Stützprofil, das Bodenblech und das Hutprofil zusammen. Das ganze wurde damals ohne jeglichen Rostschutz zusammengesetzt und hat trotzdem ( für ein Auto ) ewig gehalten.
    Beim Scheibenrahmen ist es das selbe.
    Neue Scheibenrahmen sind teuer, andere gebrauchte wahrscheinlich auch nicht besser und der alte mit etwas mehr Aufwand machbar.
    Wichtig ist nur es " richtig " zu machen. Fertan und Zinn werden dir nur kurzfristig Ruhe bringen, denn der Rost ist überall und setzt sein Werk weiter fort.

    Zum Beweis. Der Scheibenrahmen hatte nur ein paar Rostpusteln, also erstmal nichts tragisches. Auf dem ersten Blick jedenfalls.
    Auf dem zweiten Blick die Frage: Wo ist der Rostschutz. Antwort : Richtig erkannt. Es gibt keinen. Nochmal in groß : KEINEN !
    Jetzt noch ganz böse und gemein an alle US Fahrzeugbesitzer die ein schönes " frisch" lackiertes Auto in der Garage stehen haben und meinen das es Rostfrei ist. Der Steffen wird das wenn er das hier liest bestätigen können. Aussen hui, innen pfui.
    Mit den heutigen Mittelchen der Rostprävention bekommt man vieles sehr gut unter Kontrolle, besonders wenn es sich nur um oberflächlichen Rost handelt. An vielen Stellen kommen die Wundermittel aber nicht hin und da kann man abwarten bis es sich von innen nach aussen von selbst öffnet oder aber bei Zeiten selber tätig werden.

    An der Stelle fragt man sich dann, Top Chop oder channeln, wenn man sich ein Hot Rod bauen würde.

    Ja, ja , ein paar kleine niedliche Rostblaken,..........

    Die Bildunterschrift passt was Rost angeht immer,...........

    ganze Arbeit hat der Blechfeind da schon geleistet,......... schöne original Farbe unter dem Unterbodenschutz. Schade nur, das nurnoch so wenig gesundes Blech in der Nähe war.

    Irgendwann bekommt auch der Ausdruck "Bodenlos" seine wahre Bedeutung,.........

    Aber wenn man will alles ( selber) machbar

    Die Moral von der Geschichte : Lieber zweimal genau hinschauen und ganze Arbeit machen, als sich viel Arbeit machen, die dann nur von kurzer Dauer ist. Der Unterschied ist bei der Arbeit nicht ganz so groß, im Ergebniss aber sehr wohl.
    Ich hätte mir das auch einfacher machen können und die " Ausgangsbasis" war schon eine echte Herausforderung. Einiges hat man vorher gesehen, anderes nicht. Es war es durchaus wert, diesen " seltenen" Klumpen Schrott wieder zum Seidenmatten Glänzen zu bringen.

    Grüße
    Frank

    Edit sagt: Die Kotflügel brauchen auch noch etwas Zuwendung.

    Einmal editiert, zuletzt von BBDE (11. November 2013 um 10:53)

  • Moin Frank,

    Danke für die Bilder und deinen Beitrag.

    Den Rostbereich-Fußraum werde ich dann nochmal genaustens mit Hammer und Meißel abgekloppt, nicht das sich da noch was versteckt :huh:

    Hinter so ein paar Rostblasen versteckt sich manchmal sehr viel Arbeit :S

    :)

    Grüße aus dem Norden

  • die schweizer sind eigendlich immer in ziehmlich guten zustand ....
    die machen ca 5 - 7 jahre eine richtige hohlraum + unterbodenbehandlung mit konservierungs wachs.
    viel fahren die auch nicht... meiner wurde 1993 mit 5982 km ausgesondert (gerade eingefahren)

    Gruß Andreas ,:)

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  • die schweizer sind eigendlich immer in ziehmlich guten zustand ....

    Das ist bestimmt auch so, solange sie im Besitz der Schweizer Armee sind.

    die machen ca 5 - 7 jahre eine richtige hohlraum + unterbodenbehandlung mit konservierungs wachs.

    Wenn ich dann mal bildlich die Motivation derjenigen im Vergleich mit anderen Armeen vor Augen halte, wird die Qualität mal so und mal so sein.
    Die Zustände des Karosserieblechs lässt bei nicht wenigen CJ´s aus ehemaligen CH Beständen auf wenig lust auf diese Arbeit schliessen.
    Auch die tatsache, das viele Fahrzeuge schon vor längerer Zeit ausgemustert wurden und nicht gleich in liebevolle Sammlerhand gelangten, tut ihr übriges.

    meiner wurde 1993 mit 5982 km ausgesondert

    Seitdem sind bestimmt einige Wachsbehandlungen ausgefallen. Und ich meine mich zu erinnern, das da in einem anderen Thread auch jemand an seinem Ex Schweizer einige Blecharbeiten zu machen hatte.

    viel fahren die auch nicht

    Da gebe ich dir auch völlig Recht, nur wieder mit der gleichen Einschränkung wie oben.

    Grüße
    Frank

  • BBDE
    dann haben schlömer und ich ja sogar glück gehabt mit nur 3 kleinen repstellen an unseren cj
    das ist, so finde ich, für ein 48 Jahre altes auto ein guter zustand.

    auch 2006 beim kauf meines Steyr Puch GE 230 in schweizer armee- ausführung war der gute zustand
    mein hauptkaufgrund (er verbraucht ja immerhin so um die 17L Super)
    die von mir angesehenen ösi + bw - diesel-wöfe waren echt total verbrauchte kisten......

    @ schlömer
    bin bis sonntag auf malle deshalb nur eingeschränkter mailverkehr
    hoffe meine scheinkopie hilft dir (wobei die tüvler eigendlich nicht mehr abschreiben)

    Gruß Andreas ,:)

    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
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    Einmal editiert, zuletzt von rammigani (13. November 2013 um 10:22)

  • Moin Moin,

    am Anfang lief der Motor ja nicht so gut. Lag am Unterbrecher oder Kondensator weil nun läuft er wesentlich besser mit der Elektronik drin. Leerlauf 850 U/min

    Ölwechsel hab ich auch gemacht, meine Anzeige steht so bei 30 psi (?) (2,1 Bar) wenn er dann länger im Leerlauf ist, geht er so auf 20 psi (1,7bar ) runter und bei richtig Drehzahl auf 40 (2,8 bar) hoch.
    Ist das normal/ok oder muss ich nach der Ölpumpe gucken?


    Munter bleiben

    Edit: Hat jemand noch die passende Tankanzeige Gebraucht (M38/M38A1) in 24v zuverkaufen?

    :)

    Grüße aus dem Norden

    Einmal editiert, zuletzt von Schlömer (23. November 2013 um 21:25)

  • Der Öldruck ist, wenn der Motor Betriebswarm ist völlig ok, wenn der Öldruck bei normalem Betrieb zwischen 30-35 psi und im Leerlauf um 10psi liegt.
    Wenn die Werte nicht so realistisch wären, würde es auch an einer Falschen Geber- Anzeige kombination liegen können, denn es gab ab Werk Geber und Anzeigen mit 0- 60 und 0-120 psi.
    Nur falls jemand mal Probleme haben sollte.
    Die Anzeigen Gläser wieder zum Strahlen zu bringen ist relativ einfach.
    Da sie aus Kunststoff sind, kann man sie mit Naßschleifpapier und Politur wieder prima Aufhübschen.
    Selbst tiefe Schmarren lassen sich so "Auswetzen". Wichtig ist nur alles Naß zu schleifen und am Ende vor der Politur mit 1000er Papier oder feiner angekommen zu sein.

    Eine falsche Tankanzeige ersetzt das aber nicht.
    Die bekommst du bei jedem guten Händler in Neu / Neu Repro oder Take out.
    Da das ein Mil "standard" Teil ist, passen auch die von den anderen US Fahrzeugen mit 24 Volt. Egal ob Packhard Rubber oder Douglas Metal Shells.

    Grüße
    Frank

  • Moin Moin,

    an Rammigani:
    jo Danke für den Link, werde ich mich da auch mal ransetzen und bisschen polieren ;)
    Den Aufkleber habe auch am Amaturenbrett und an der Anhängersteckdose kleben ;)

    an Frank:
    Gut, ich behalte den Öldruck im Auge, der Motor war nun nicht grade lange an, Wasseranzeige hatte aber schon 160F.

    Die Tankanzeige ist mir auch echt ein Dorn im Auge, die muss da weg.

    Mfg Schlömer

    :)

    Grüße aus dem Norden

  • Moin Moin,

    Jo Frank, soeine muss dat sein =)

    Habe heute mal die Rolle geschwungen, eine dünne Schicht 6014 drüber, bis auf Felgen hab ich so gut wie alles geschafft und nur nin halben Liter gebraucht.

    :)

    Grüße aus dem Norden

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