Umfrage: wer hat militärische Vergangenheit und wer nicht?

  • Ich hatte mir damals schon eins bestellt.

    Damals wurden die im nicht verschlossenem Umschlag verschickt. Ich habe dann nur ein leeres Kästchen bekommen. Da hatte wohl einer lange Finger.

    Auf meine Mail an die mit Schilderung des Sachverhalts kam keine Antwort.

    Werden die jetzt in einem geschlossenem Umschlag verschickt?

    Vielleicht versuche ich es noch einmal.

  • Ja, ein amerikanischer Transall.;;DD Er hat uns nach Korsika auf die Übungsplatz gebracht. Ich war Pistenmekaniker für die Mirage 2000-C.

    Ich muss sagen, ich bin immer noch sehr beeindruckt von den Kampfflugzeugen, die die gepanzerten Fahrzeuge im Übungplatz pulverisiert haben.
    Wir könnten von einem Hügel alles beobachten (in Sicherheit). Der Mirage ist mit ca. 900 km/h super tief geflogen, der Panker hat "geschmolzt" in einem Feuerwerk und nur dann hat das Geräusch der 30mm Kanonen uns erreicht. Es war nicht einmal ein halbe Sekunden Schuss. Der Mirage war schon nicht mehr zu sehen. Was sollte im Panzer übrig bleiben, lieber nicht daran denken. Naja. wirklich beeindrukend.

    Sonst die Transall haben damals oft auf meinem Kopf in meinen Berge gehübt. Sehr schon zu sehen (und unser Tal ist sehr eng für eine solche grosse Maschine)

  • ... ist das auf dem Bild eine viermotorige "Transall"?

    Gruß- Kai

    Lockheed C-130, würde ich mal sagen hmmm

    Grüße von Lorenz, irgendwo da draußen...


    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Find den Thread sehr interessant, sowohl wegen der Bilder als auch wegen der festgehaltenen Erinnerungen und Lebensgeschichten.

    Also - meine Story ne ... ich bin schlecht gemustert worden, untere anderem wegen meiner Brille und hätte dann ein Jahr lang ein Tanklager bewachen sollen. Irgendwo in der Pampa. Gleichzeitig hatte ich bereits einen Job als Computer Techniker + Wohnung + eigenes Leben in Hannover.

    UND was ich echt krass fand: zu dem Zeitpunkt sind mir ständig Leute begegnet die mit absurdesten Begründungen ausgemustert wurden. Charakterlich nicht geeignet oder irgend ein kleiner Knorpel am Finger. Ich erinnere mich dass ein krummer Rücken (welcher Rücken ist nicht gebogen ?) und ein Tennisarm auch mit dabei war.

    Daraufhin hab ich verweigert.

    Die Zivildienstelle wurde mir letztendlich zwangszugeteilt, weil ich selber keine gefunden hab: wegen Brille.

    Ich hab dann über das Wochenende Doppelschichten im Altersheim geschoben (2 x 6 Stunden = 12 Stunden Schichten in der Cafeteria oder Essen ausfahren). In der Woche hab ich immer ein paar Tage weiter für zwei Leute in der Firma gearbeitet und so meinen Job behalten. Der wär nämlich sonst weg gewesen, egal was die Bundeswehr den Leuten versprochen hat.

    Immerhin haben sie mir eine Einzimmerwohnung in Bleckede bezahlt, wo ich immer hin pendeln musste UND meine Wohnung in Hannover.

    Was für ein Alptraum.

    Rückblickend wär THW genau das richtige für mich gewesen.

    Chris, unterwegs als selbstironischer Blogger & Abenteurer, im DAF T244 ex-british Army 4x4 Truck. Reiseberichte und mehr: http://www.25u.de

  • Bundeswehr schön und gut, aber ich hatte damals ehrlich gesagt besseres zu tun... :P

    Ich habe schon während der Schulzeit ( Fachoberschule ) nebenbei ernsthaft gearbeitet und mich selbst finanziert. Das ging danach noch ein Jahr weiter inklusive einer Band die mit der BW unweigerlich nicht möglich gewesen wäre. Dann habe ich eine erstklassige Ausbildung absolviert und mich deswegen über 5-6 Jahre mehrfach zurückstellen lassen. Meine erste Tochter wurde auch ganz planmäßig in dieser Zeit geboren. Und dann kam (1990?) ein neues Gesetz das dafür sorgte verheiratete Väter nicht mehr einzuziehen, Thema beendet. Allerdings hatte mein Vater noch einen guten Draht zur Truppe und sich vorab aktiv darum gekümmert daß ich im Fall des Falles wenigstens etwas sinnvolles im Dienst hätte lernen können. Er war völlig einverstanden mit meinem Weg, Zitat: Deine Großväter und ich haben so viel Zeit im Militär verbracht, da kannst du ruhig aussetzen :daumenhoch: .

    :mech:

    Ich suche immer Modellbaureste in 1:24 - 1:72 , insbesondere Droptanks und Aussenlasten in 1:32 !

  • Bundeswehr schön und gut, aber ich hatte damals ehrlich gesagt besseres zu tun... :P

    Ich habe schon während der Schulzeit ( Fachoberschule ) nebenbei ernsthaft gearbeitet und mich selbst finanziert. Das ging danach noch ein Jahr weiter inklusive einer Band die mit der BW unweigerlich nicht möglich gewesen wäre. Dann habe ich eine erstklassige Ausbildung absolviert und mich deswegen über 5-6 Jahre mehrfach zurückstellen lassen. Meine erste Tochter wurde auch ganz planmäßig in dieser Zeit geboren. Und dann kam (1990?) ein neues Gesetz das dafür sorgte verheiratete Väter nicht mehr einzuziehen, Thema beendet. Allerdings hatte mein Vater noch einen guten Draht zur Truppe und sich vorab aktiv darum gekümmert daß ich im Fall des Falles wenigstens etwas sinnvolles im Dienst hätte lernen können. Er war völlig einverstanden mit meinem Weg, Zitat: Deine Großväter und ich haben so viel Zeit im Militär verbracht, da kannst du ruhig aussetzen :daumenhoch: .

    Sorry, ohne dir näher tretten zu wollen aber private und monitäre Gründe finde ich fragwürdig. Ohne zu werten ob Zivile- oder Wehrdienst, find ich einen angemessenen Dienst für die Allgemeinheit für sehr sinnvoll ... :rolleyes:

  • Das sehe ich auch so.

    Den Dienst an der Waffe verweigern ist das Eine, jedoch dafür als Zivildienstleistender etwas für die Allgemeinheit tun, das Andere, genauso Wichtige.

    Gar nichts für die Allgemeinheit zu tun weil man selber etwas " besseres" zu tun hat hat ein negatives Geschmäckle.

    Die meisten hier werden Väter, Großväter und/oder Urgroßväter gehabt haben, die auch für die Allgmeinheit gedient haben und / oder dienen mussten und dabei ihre Gesundheit und manche auch ihr Leben gegeben haben. Und trotzdem hat auch diese Generation ihren Beitrag als Wehr-oder Zivildienstleistender geleistet .

    Nur Du nicht. Hattest ja besseres zu tun.

    Auch Deine Aussage " Allerdings hatte mein Vater noch einen guten Draht zur Truppe und sich vorab aktiv darum gekümmert daß ich im Fall des Falles wenigstens etwas sinnvolles im Dienst hätte lernen können." kommt arrogant und absolut negativ rüber. Willst Du sagen, dass all die Leute, die Wehr oder Zivildienst leisten oder geleistet haben, nichts Sinnvolles getan haben? Aber Du als etwas Besseres ,von Deinem Vater versorgt, etwas Sinnvolles hättest lernen können? Für wen hältst Du Dich?

    Ich sage jetzt nicht, dass Du ein Drückeberger bist...

  • Kinder kriegen und weiterhin auch junge Leute ausbilden ist auch ein Dienst an der Gesellschaft für den sich nicht besonders viele Menschen begeistern können.

    Und natürlich war für jede Menge der Wehrpflichtigen der Dienst verschwendete Zeit und Energie, für beide Seiten, leider. Du glaubst doch wohl selbst nicht daß die damalige Sandkastentruppe nur echte Kerle im Dienst hatte die alle grundsätzlich zu sinnvoller Tätigkeit in der Lage waren?

    :mech:

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  • ....

    Viele Alterskollegen waren in den 80er Jahren nicht mal in der Lage genau das zu tun was sie wollten, wenn sie überhaupt etwas wollten...

    Und DU hättest dich natürlich mit erfolgter Ausbildung, festem Job als Meister und Familie im Alter von 24 Jahren noch extra freiwillig zum Dienst gemeldet, obwohl das laut Gesetz nicht vorgesehen ist, alles klar ???

    :mech:

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