Welche Laufleistungen sind realistisch beim Wolf?

  • Hallo

    welche Laufleistungen sind beim Bundeswehr Wolf realistisch?
    Es gibt welche die behaupten, er hätte keine 100t gelaufen oder eben nur 130t oder oder.
    Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, bei einem Fahrzeug von 25 Jahren.

    Welche Erfahrungen habt Ihr?

    Gruß Rübezahl

  • Ich würde mal mutmaßen das die Meisten ne 1 vor der fünfstelligen Anzeige haben !
    Bei km Ständen 80000-99999 sind sicher einige originale dabei !
    Gruß Frank

    Life is too short to be limited to a few military vehicles :dev:

  • Kommt ganz drauf an wo die eingesetzt waren.Der Kommandeurswagen hat mit Sicherheit nicht so viel runter wie die Rödelkarre vom Stabsfeld.Das allerdings am Kilometerstand festzumachen ist schwer.Ich persönlich richte mich neben der Technik auch nach dem Zustand des Innenraums.Pedalgummis , Sitze , Bedienelemente verraten schon einiges über die Nutzung des Fahrzeuges.

    ....et kütt nur drop ahn, dat dr et deiß!

    Zitat aus BAP- Song : Verdamp lang her

    Übersetzung für alle Nicht- Kölner: es kommt nur drauf an,das Du es tust....

  • Rein zum Motor kann ich sagen, dass der eigentlich nicht tot zu bekommen ist wie allgemein bekannt.
    Der 124er 250D eines Bekannten ist mit komplett originalem Motor nach knapp 700.000 sehr sehr anhängerlastigen (1500-2000kg) Kilometern dem Rost erlegen.
    Der ist zuletzt meist mit purem Rapsöl, ohne Modifikationen, gelaufen und hätte sicherlich noch lange so weiter gemacht.

  • Moin,

    ich sehe das wie andere hier: pauschal kann dies nicht gesagt werden. Es gibt Autos, da ist nach 80.000 km alles ausgeschlagen und durchgerostet und es gibt Farzeuge, da ist alles Top in Ordnung und das auch nach 180.000 km. Es kommt immer auf die Pflege/Wartung an - das macht sehr viel aus.

    In unserer Gesellschaft herrscht irgendwie eine Panik: 100.000 hat er runter, da muss der Wagen schnell weg weil er da "verbraucht" ist. Und auch da kommt es auf das Fahrzeug an. Der 8.900 EUR Hyundai mag da vielleicht verbraucht sein, ein E 350 CDI gerade eingelaufen...

    Frohe Ostern.

  • Bis bei dem CDI die Injektoren gewechselt werden müssen.... Dann kannst ihn genauso wegwerfen wie den Hyundai.
    Heutige Autos sind Wegwerfartikel , deren Reparatur und Langzeitbetrieb nicht vorgesehen ist . Dies spiegelt sich nicht nur in ihrer Reperaturunfreundlichkeit wieder , sondern auch in der Ersatzteilpolitik. Einzelteile sind häufig nicht mehr zu beziehen , sondern nur Baugruppen .
    Alle reden von Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit , tatsache aber ist , das die letzten nachhaltigen , weil langzeithaltbaren Autos mit der Abwrackprämie entsorgt wurden .
    Ich bin der Meinung ,das war auch so beabsichtigt . Geplante Obsoleszenz kurbelt den Markt in übersättigten Gesellschaften an.
    Gruss Matze

  • Rein zum Motor kann ich sagen, dass der eigentlich nicht tot zu bekommen ist wie allgemein bekannt.
    Der 124er 250D eines Bekannten ist mit komplett originalem Motor nach knapp 700.000 sehr sehr anhängerlastigen (1500-2000kg) Kilometern dem Rost erlegen.
    Der ist zuletzt meist mit purem Rapsöl, ohne Modifikationen, gelaufen und hätte sicherlich noch lange so weiter gemacht.

    Da sag mal einer, dass vegane Kost nicht gesund ist ................. 8):bier:

  • Es gab welche, die im Jahr keine 1000 Km gelaufen sind oder nur zur Frist gefahren wurden. (von Halle zu Halle) Da standen nach mehr als zehn Jahren keine 10000 auf der Uhr.

    Wie hier schon geschrieben wurde, kommt es auf die ehemalige Einheit an. :)

  • Bei den Fahrzeugen die ich bisher besass und überführte habe ich die Erfahrung gemacht , dass die mit den niedrigsten Laufleistungen häufig die waren , die am beschissensten liefen. Ich glaube ein Fahrzeug mit "mittlererem " km Stand ist oft besser als ein Stehzeug.

  • also der motor ist im w124 nicht tot zu bekommen ich knappere gerade an der millon ich denke bis zum h in zwei jahren steht der tacho wieder auf null....
    es kommt immer auf die pflege drauf an...meine fahrzeuge laufen viel lange strecken und werden regelmäßig gewartet....ergebnis

    bmw e30 1,28 mio kilometer erster motor und getriebe (2,7 l eta benziner)
    golf 2 diesel 720tausend kilometer (jetzt oldtimer und immer noch am rennen)
    golf IV 1,4 liter benziner hat gerade die 450 tausend kilometer voll gemacht und geht jetzt gen osten
    der neue ein volvo v 70 2,5 liter benziner steht kurz vor 500 tausend und wirde gerade für die nächsten 500 tausend flott gemacht...
    und mein arbeitsauto polo 86c 45 ps gekauft mit 200taund auf dem tacho hat jetzt sechs jahre später auch die 500 tausend geschafft...

    also keine angst vor kilometern...kaputt heist nur man hat aufgehört zu reparieren

    ...dennn normal gibt es schon :schweißen:

  • Bei den Fahrzeugen die ich bisher besass und überführte habe ich die Erfahrung gemacht , dass die mit den niedrigsten Laufleistungen häufig die waren , die am beschissensten liefen. Ich glaube ein Fahrzeug mit "mittlererem " km Stand ist oft besser als ein Stehzeug.

    Das kann ich jetzt nicht bestätigen. Wenn besagte Fahrzeuge mal (evtl. 1x im Jahr) mit auf Übung gegangen sind, dann liefen sie auch. Das lag aber auch mit an der Pflege/Inst.
    Grundsetzlich gebe ich Dir aber recht. (mit lagerortabhängig) Fahrzeuge mit langen Standzeiten zeigen bei Wiederinbetriebnahme mit und mit Standschäden/Fehler. Aber wenn die raus sind läufts auch...:)

    Dafür haben Hallenfahrzeuge mit wenig Kilometern keine Lack/Rostprobleme ;)

  • ich hab früher im motorsport gearbeitet und bin täglich zwischen 200und 2000 kilometern unterwegs gewesen....und das 7 tage die woche...zumindest in der saison...jetzt bin ich beim adac und fahre mit dem privatwagen deutlich weniger....auch wenn ich öfter pendeln muß richtung norden...ich bin aus schleswig holstein (wacken) wohne aber jetzt im odenwald und da meine eltern jetzt doch etwas älter werden muß ich öfter mal pendelnsin imm 1200 bis 2000 km am wochenende....dassummiert sich auf....

    ...dennn normal gibt es schon :schweißen:

  • Habe schon öfters Blicke in die Geräteakten von Wölfen bei der Bundeswehr geworfen....

    Fahrzeuge mit 150.000 km bis 200.000 km sind oft dabei.

    Hatte schon welche mit 300.000 km gesehen 8o ( mit der Motorisierung 300k...das gibt ein EK1 für den Fahrer :lol: )

    Fast KEINE haben unter 120.000 Kilometer :!:

    Habe selbst einige Wölfe gekauft mit garantiert unter 40.000 km.

    Also aufgepasst....es ist möglich ein TOP Fahrzeug zu erwischen.

    Aber 100% Sicherheit gibt nur die Geräteakte :!:


    mfg

  • Hallo

    ah danke für die Info.

    also wenn da ein Wolf Ist mit Laufleistung 8000km wird er wohl möglich eher wahrscheinlich 280t haben?!

    Nein, muss nicht sein... Wie hier schon geschrieben wurde, gibt nur die Fahrzeuggeräteakte/Fristenheft etc. Aufschluss über die Laufleistung, Depotinst, Maßnahmen. (Motor-Getriebewechsel nur als Beispiel)
    Bei BW-Fahrzeugen ist in der Regel der Lebenslauf sehr gut dokumentiert.
    Wenn also ein Fahrzeug mit 8000Km angegeben ist und es über den dokumentierten Lebenslauf nachvollziehbar ist, dann hat er das auch. ;)

    Bei mir war ein Jupiter Kran, der nachvollziehbar keine 10000Km hatte.

  • Moin!
    Und da ist es ja wieder, das Problem .... :heul:
    Woher die Fahrzeugakte/Fristenheft nehmen, wenn die Vebeg keins
    rausrückt, nix mehr beim Auto dabei war oder die letzte Stammeinheit
    bereits aufgelöst wurde? ;,(

    Gruß
    Stefan

    Deutsch ist wirklich eine schwere Sprache. :wacko:
    -Tagsüber: ...................... - Abends:
    Der Weizen. ------------------ Das Weizen.
    Das Korn. --------------------- Der Korn.
    :saint::lol:


  • Aber 100% Sicherheit gibt nur die Geräteakte :!:

    Ich weiss nicht, wie das bei den Wölfen ist, aber wie oft kommt es vor, dass das dabei ist? Aus unseren vergangenen käufen weiss ich, dass die nie dabei, geschweige denn vorhanden (so dass man mal reingucken könnte) ist.

  • Mh...ok das weiß ich nicht, da ich pers. noch kein Fzg. bei der Vebeg gekauft habe. Das wäre natürlich dumm, wenn man Lebenslauf nicht einsehen kann.
    Eigentlich sollten aber die angegebenen Km stimmen, da sie ja aus den Papieren Akten übernommen werden müssten.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Behördenfahrzeuge/MilFzg. mit falschen Angaben verkauft werden.

    Also, sollten die Angaben doch stimmen. Ich kenne natürlich auch die Aussagen über Laufleistungsangaben....
    Aber ich kenne aus meiner Zeit kaum Tacho-Wechsel...

  • Vorgabe ist, bei der Aussonderung die Gerätebegleitenden Papiere ( Grätebegleitheft, Prüfheft etc.) in der abgebenden Einheit zu behalten, zu Archivieren und nach 12 Mon zu vernichten. Ich habe mit Schirrmeistern gesprochen, die haben wieder der Vorgaben das Gerätebegleitheft rausgerückt, andere sind stur geblieben und hielten sich an die Vorschrift !!

    Life is too short to be limited to a few military vehicles :dev:

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