Blinkermodul 524CDRMA

  • Könnte man sicherlich geschickter lösen, aber mir schwebt pro Blinker ein Blinkerrelais vor. Bei mir ist das ein schwarzer, steckbarer Würfel mit vier Anschlüssen. Hab den mal aufgemacht: Plus 28V, Minus, Eingang, Ausgang. Der Ausgang hängt an einem kleinen Relais was in der Box verbaut ist, innen ist eine Schaltung die für das an / aus sorgt.


    Wo kann man diese Buchsen kaufen, die Renault auf der Platine verwendet hat ?


    Andreas hatte in Beitrag #10 das Gegenstück gefunden, zum reinstecken. Um die Box nachzubauen bräuchte man das, was Renault verwendet hat.


    Das blöde Harz in der Box lässt sich nicht mit Alkohol, Benzin, Kontakt WL oder Wasserstoffperoxyd auflösen. Was ich der Reihe nach ausprobiert hab.

    Chris, unterwegs als selbstironischer Blogger & Abenteurer, im DAF T244 ex-british Army 4x4 Truck. Reiseberichte und mehr: www.25u.de

  • Hallo Chris,

    das Gegenstück wäre das andere, was ich auch gepostet hatte, allerdings für Wandmontage. In ein Gehäuse könnte man das reinschrauben und mit Flachsteckern bestücken (ich bin sowieso kein Freund von Print-Steckverbindern). In der gezeigten Form hab ich das aber auch noch nicht gefunden.

    Man sollte mit einem normalen Blinkrelais auskommen. Ich zeichne gerade...

  • Hallo Chris, hallo Hermann,


    ich stelle mir das ganze etwa so vor:


    46686391nm.jpg


    die Nummern sollten den Pins im roten Stecker entsprechen. Den weißen Stecker hab ich nicht näher ausgeführt, da hier letztlich ja nur R und L rauskommen und ich das in der Schaltung brücken würde.

    Es würde sich anbieten, zwischen Pin 1 und Kl. 49 des Blinkrelais eine Sicherung vorzusehen.

    Ein passendes Blinkrelais wäre z.B. Hella 4DM 003 390-031 oder baugleich.

  • Nicht schlecht, Herr Specht!


    Für die beiden Dioden gibt es doch bestimmt eine einfachere Lösung. Warum setzt Du die Kontrolle nicht einfach zwischen rechts und links?


    Ausserdem müsste doch eigentlich der Blinkgeber C 1 haben, wenn er C 2 hat.

  • Warum setzt Du die Kontrolle nicht einfach zwischen rechts und links?

    Das hatte ich im ersten Entwurf tatsächlich auch so gehabt, hab es dann aber geändert, weil ich den Fahzeugkabelbaum nicht modifizieren wollte. Es soll ja Plug-and Play sein.

    Ausserdem müsste doch eigentlich der Blinkgeber C 1 haben, wenn er C 2 hat.

    Nein, nicht unbedingt, aber das hängt von der Auswahl des Blinkgebers ab. In der Regel hast Du heute ja je eine Kontrolleuchte für rechts und links, die an den vorderen Blinkern mit angeschlossen sind, von daher ist C bzw. C1 nicht mehr so häufig anzutreffen (wir hatten das gerade im Kraka-Forum). Das gäbe es sicher auch, aber ich wollte bewußt etwas simples und gängiges verwenden.

  • Sieht so aus, ja. Lässt sich, glaub ich vernachlässigen.


    Der Christian kann ja mal auf dem Modul gucken, ob da was draufsteht.

    Bei Reichelt gibts ja nicht nur die Stecker, sondern auch die entsprechenden Buchsen. Man müsste nur vorher ausprobieren, ob die Dinger tatsächlich auch auf den Renault Kabelbaum passen

  • Das sollte schon passen, das sind ja nur Gehäuse für normale 6,3mm-Flachstecker bzw. Flachsteckhülsen.

    Ich mache mir mehr Gedanken zur Mechanik. Notfalls muß man das in ein Gehäuse packen und zwei Kabelenden mit den entsprechenden Gegensteckern da rauskommen lassen.

    Wie sind denn die Platzverhältnisse im TRM in der Gegend?

  • GFS8X6.png


    Da hätte ich jetzt weniger Bedenken. Ankleben und am Sockel direkt verschrauben oder mit einem kleinen Z-Profil festklemmen.


    Unterm Armaturenbrett gehts immer eng zu. Am ausgebauten Modul sieht man ja ungefähr die Dimensionen

  • Hallo Stefan,


    was macht denn Dein Kraka-Blinker?

    Ich hatte da noch eine Schlüsselfrage zur Diagnose des Problems gestellt...

    ...hallo Anfreas, ja ich war noch nicht endgültig dran, bin noch am Mog beschäftigt..

    hab die letzte Woche mehr INDOOR verbracht wegen bronchitis...

    Da der Kraka einen eigenen Warnblinkschalter mit Lampe hat blinkt nur die, sonst keine.

    Gruß
    Stefan


    www.ig-hmt.de


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  • Die Steckergehäuse sind AMP Faston Steckergehäuse wie schon richtig beschrieben.

    Das sollte schon passen, das sind ja nur Gehäuse für normale 6,3mm-Flachstecker bzw. Flachsteckhülsen.

    Ich mache mir mehr Gedanken zur Mechanik. Notfalls muß man das in ein Gehäuse packen und zwei Kabelenden mit den entsprechenden Gegensteckern da rauskommen lassen.

    Wie sind denn die Platzverhältnisse im TRM in der Gegend?

    Allerdings gibts die auch in2,8 mm 9mm und 4,75 mm .

    Und man benötigt welche zum Einlöten.

    Ausser im Elektronikfachhandel gibtes sowas auch im Landmaschinenhande bzw, im Autoteilehandel...

    aber viel teurer.


    Dien Schaltplan für die beiden Platinen kann man im Reverseengeneerimgverfahren erstellen ,nachkonstruieren bzw. mit Kicad

    neu aufbauen und dann Daten zu Platinenservice senden.

    Solange da keine Gals oder Eproms verbaut sind sollte das machbar sein.


    Die Elkos sollte man bei soch alten Geräten auf jedenfall tauschen , sonnst könnte es nicht mehr blimken weil die Dinger ausgetrocknet sind.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

  • Hallo Hermann,


    was stört Dich an den Dioden? Da kommen ja sowieso noch welche dazu, nämlich die Löschdioden über den Relaisspulen.

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob das an Kl. 49a so einfach funktioniert, denn im nicht-blinkendem Zustand ist 49a komplett offen, d.h. es fließt absolut kein Strom. Wenn ich da jetzt die Kontrolleuchte anschließe, ist das Kriterium nicht mehr gegeben und das Blinkrelais ist in irgendeiner Form mit wenn auch geringem Sromfluß aktiviert. Bisher habe ich nur Schaltungen der Lampe an 49a gesehen, wo die Kontrolleuchte an Plus angeschlossen ist (was wieder Modifikationen des Kabelbaums erfordern würde).

    Vermutlich bedeutet 49a auf H "Blinker aus" und auf L "Blinker ein". Durch Einschalten der Last wird 49a ja auf L gezogen und der Blinker aktiviert. Wenn die Kontrolleuchte jetzt da ist, hast Du darüber ja schon L-Potential, d.h. er wäre nie aus. Aufgrund der Stromüberwachung würde er nun theoretisch mit sehr hoher Frequenz blinken, praktisch wohl nichts sinnvolles machen.


    Mich stört eigentlich viel mehr der Transistor für die Warnblinkkontrolleuchte, den ich ja genau deshalb brauche, weil die Kontrolleuchte nun wirklich an Plus liegt und eine geschaltete Masse benötigt, während mir am Relais nur 49a (geschaltetes Plus) zur Verfügung steht. Es würde wohl auch ohne gehen, aber dann ist die Lampe zu den übrigen invertiert und das finde ich auch nicht so toll...

  • Hallo Andreas,

    hast wieder mal recht, könnte zu Irritationen beim Blinkgeber führen mein Vorschlag.


    Was wäre denn, wenn Du statt des Transistors beim Warnblinker einfach ein Relais einsetzt.?

    Der 49 a Impuls geht auf das Relais und das wiederum schaltet 31 auf PIN 8

  • das war mir zu aufwendig.

    Ein Transistor ist billiger als ein Relais, mechanisch weniger anfällig und vor allem kleiner. Das Ganze soll ja nicht unendlich groß werden.

    Ich hab auch schon überlegt, ob man die Relais für rechts und links nicht auch durch einen Transistor oder ggf. einen Optokoppler (mit Leistungsendstufe) ersetzen kann.

    Ich vermute, die beiden großen gekühlten Transistoren, die Chris erwähnt hat, schalten auch die Ausgänge rechts und links.

  • Solche Relais gibt es fertig.

    Mit 2 und 3 Pin.

    Nach aussen funktionieren die wie ein Bimetallblinkrelais.

    Intern wird das Blinksignal elektronisch erzeugt. Ich hab das so bei meinen Simson Mopeds so gemacht, weil die Hitzedrehtblinkgeber die Batterie

    qälen.

    Damit lässt sich dann ein Leistungsrelais schalten

    Die Blinker die mit Transistoren (e.g. Mosfets) anzusteuern bedingt eine Treiberschaltung.


    Mir ist nun aber nicht klar warum man nicht auf handelsübliche Warnblinkrelais ausweicht .

    Die gibts auch mit anschlüssen für 2 Anhänger.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

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