Kreuzgelenke für Opel K38

  • Beitrag von Friedrich ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Alexander,

    mach die Betrachtung mal von der anderen Seite. Also vom Differential aus..

    Nimm das Hinterachsdifferential z.B. vom G , das ist ungefähr 4,375.

    Dann dreht die Kardanwelle 3 bis 4 mal so schnell wie der Radflansch.

    Bei 205/80 R16 (Beispiel) beträgt der Abrollumfang ungefähr 2,24 Meter.

    Das entspricht einer Umdrehung des Radflansche um 360 Grad, also eine Umdrehung.

    100km/h entspricht 27,77 m/s .Das Rad muss sich für diese Geschwindigkeit ca. mal 12,5 x pro sekunde drehen.

    Also Raddrehzahl ist dann 12,5x60 = 750 UPM.

    Die Kardanwelle läuft dann mit ungefähr 3280 UPM bei 100km/stunde. Das kann man hochskalieren.

    Ich denke eine Kardandrehzahl bei 200km/stunde sollte man beim Beispiel G erst gar nicht diskutieren...


    Entscheident ist aber die Kenntnis des Übersetzungsverhältnisses Differential Radumfang am K38 .

    Ob er das schafft ist vom ankommenden Drehmoment an der Hinterachse abhängig.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

  • korrektur..

    Die Kardandrehzahl ist in dem Beispiel 4,375 mal so hoch wie die Raddrehzahl....angenommene Übersetzung 8/35 beimeinem 230er

    Man müsste jatzt mal das Übersetzungsverhältnis am K 38 feststellen/ermitteln und das in Relation zu den verbauten Rädern setzen.

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  • Bei den alten Kisten war der letzte Gang häufig 1:1, die Übersetzung ins Schnelle kam dann mit den ersten 5 Gang Getrieben.


    Bei 1:1 entspricht die Kardanwellendrehzahl demnach der Motordrehzahl. Guggst Du in den Fahrzeugschein, dann steht dort die Nenndrehzahl, bergab gehts auch noch höher

  • ja ihr habt da schon recht. Normal ist es 1zu1 beim Kadett soweit ich weis. Bin etz zu faul nachzusehn, aber spielt ja keine Rolle. Ich schau sowieso erstmal ob ich Gelenke bekomme. Die könnte ich selber tauschen.

  • klar, wenn das Getriebe im Overdrivemodus läuft ist die Übersetzung auf die Kardanwellen 1 zu 1 mit der Motordrehzahl.

    Das widerspicht meinen Aussagen nicht.

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  • Ums jetzt ganz kompliziert zu machen:

    Wahrscheinlich hat Friedrichs 230 GE mit Automatik keine Wandlerüberbrückungskupplung und deshalb rechnet er immer einen gewissen Schlupf mit ein! :deck: :deck:

  • Jo, 23 Ps 1000ccm Hubraum und 3-Gang Handschaltgetriebe - da hat der 1943 patentierte „Overdrive“ auch keine Probleme mit dem hohen Drehmoment in den kleinen, kurz übersetzten Gängen.🤣🤣

    Ich weiß nicht mehr, welchen geistigen Ergüssen ich hier im Forum noch Glauben schenken sollte !


    Ich bemerke nur: keine Ahnung von der beschriebenen Materie - dann bitte nur Fragen stellen!


    Mutmaßungen und teilweise gefährliches Halbwissen ist hier im Forum keinesfalls nützlich- es schadet nur! X(


    Die Kennzeichnung „ Erleuchteter“ bedeutet nicht in jedem Fall erleuchtet zu sein!

    :deck:



    Gruß Bernhard

  • naja man muss manchen auch einfach mal reden lassen 😉 und ich bitte darum 1100 ccm ja. Also ich werd mal nachsehn aber bin sehr sicher das der 3te Gang ohne Overdrive 😁 1 zu 1 übersetzt ist und ich denke ja wohl auch das bei 1 zu 1 Motordrehzahl gleich Kardandrehzahl ist. Naja ist ja auch völlig egal. War ja auch nicht die Frage hier 😉

  • Ich habe mal ein wenig Nachgeforscht. Overdrive Getriebe kamen ab Anfang 1950, zuerst in England bei PKW zum Einsatz. Der K38 kann demnach kein Overdrive Getriebe haben.

    Daher hat der wohl im 3. Gang eine Übersetzung 1:1, d.h. der Getriebeeingang dreht genau so schnell wir der Getriebeausgang. Die ersten beiden Gangräder laufen dann leer mit.


    Zum Verständnis: z.B. der 5 Gang hat eine Übersetzung von 0,8. Das heißt, die Getriebeausgangswelle dreht mit (Beispielrechnung) 3000 : 0,8 = 3750 Umdrehungen.

    Oberdrive Getriebe gab es aber schon im Krieg bei LKW. Zum Beispiel der 2 1/2 t GMC hatte 5 Gänge. Der 4 Gang war direkt, der 5 Gang mit 0,799 übersetzt, siehe hierzu auch TM 9-2800-1, Februar 1953.

    VG

    Wolf

  • Oberdrive Getriebe gab es aber schon im Krieg bei LKW. Zum Beispiel der 2 1/2 t GMC hatte 5 Gänge. Der 4 Gang war direkt, der 5 Gang mit 0,799 übersetzt, siehe hierzu auch TM 9-2800-1, Februar 1953.

    Ein Overdrive ist aber genau genommen eine am Getriebe nachgeschaltete zusätzliche Untersetzung. Alles andere sind nur länger übersetzte Getriebe (bei der Bundeswehr zum Beispiel der Jupiter mit 0,71 im 6. Gang, die diversen "4+E"-Getriebe der 80er Jahre undsoweiter).


    Edith sagt, der Unterschied zwischen Overdrive und länger übersetztem Getriebe wird auch bei Wikipedia recht gut beschrieben...

    Grüße von Lorenz, irgendwo da draußen...



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    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Macht was ihr wollt.

    Wolf hat die richtige Antwort gegeben. Overdrivegetriebe dienen im Grunde dazu bei gleichbleibender Ausgangsdrehzahl des Getriebes die Eingangsdrehzahl zu reduzieren um den Motor zu schonen.eine zuschaltbare Schongangfunktion.

    Das Erfolgt mit nachgeschalteten Planetengetrieben mech. ,elektr. oder hydr.

    Bei Wiki kann man das im Detail anlesen .... für die Unwissenden.



    Man rechnet auch nicht den Schlupf der Kupplung mit ein.Auch Automatikgetriebe haben feste Übersetzungsverhältnisse wenn die Gänge intern geschaltet sind.

    Ich für meinen Teil kann zumindest die Kardandrehzahl genau bestimmen ,wenn die Übersetzungsverhältnisse bekannt sind.

    Die Frage war ja wohl eher wie hoch das Risiko ist wenn man Kreuzgelenke selber wechselt und die Kardanwelle so unrund läuft das

    diese gleich wieder geschädigt werden..

    Bei niedrigen Drehzahlen der Kardanwelle sind die Fliehkräfte wesentlich geringer,haben also entsprechend weniger Einfluss.

    Das ist ganz einfache Physik.

    Wer das nicht rechnen kann solls lassen.


    Anscheinend ist auch der Originalersatz für die Kreuzgelenke kaum zu bekommen so das zumindest der Gelenkkopf ausgewechselt werden müsste um lieferbare Kreuzgelenke zu verwenden.Vielleicht ist das auch nicht nötig.


    Herman gebe ich recht ich hab mich da nicht genau , bzw. falsch ausgedrückt.



    Übrigens bin ich nicht schreibfaul, wem das nicht passt sollte zumindest keine Zweizeiler fallenlassen.

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

  • Öhja,

    und was spricht jetzt dagegen, daß der Alex bei der Firma dann mal anruft und frägt, ob die seine Kardanwelle überholen kann. Da wird 23 von 35 Beiträge lang über Übersetzung, Overdrive, Drehzahlen und sonst irgendein schon-mal-was.davon-gehört-Stuß schwadroniert, was den Alex überhaupt nicht weiterhilft...

    In der Schule würde es jetzt heißen: Themenverfehlung, setzen, Sechs...

    Alex, du hast PN

    Gruß Gerald

    You can't wait until life isn't hard anymore

    before you decide to be happy.

    (Nightbirde 1990 - 2022)


  • Ich hatte das der Einfachheit halber unter dem Begriff "Overdrive" zusammengefasst, weil es mir bei den Bauarten nicht um bauliche Unterschiede ging, sondern nur um den Einfluss auf die sich daraus ergebende Gelenkwellendrehzahl.

    Beim GMC befindet sich alles im Getriebegehäuse, nix hinten dran geflanscht.


    Wolf

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