• Man kann diese Leitungen auch mit etwas mehr Sorgfalt montieren. Die Geraden richtig gerade und die Radien — es gibt dafür auch Biegezangen — wie im Original. Dann die Leitungen dicht an die Achse schmiegen und im schwierigen Gelände reißt man die dann auch nicht ab. Mit soo viel Abstand, wie auf dem Foto gezeigt, läuft man Gefahr, daß eine Baumwurzel einfädelt.

    Mann, was hab' ich an den Leitungen der vorderen Bremssättel gefrickelt bis es mir endlich gefiel... :mech:

    Gruß Jens

    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Es gibt geprüfte und zugelassene KuNiFer Bremsleitungen. Die haben eine ID in wiederkehrenden Abständen aufgätzt/gelasert.

    Um der Ignoranz der Graukittel aus dem Weg zu gehen habe ich meine KuNiFer-Leitungen in dem allgemein üblichen Grünton lackiert und mit Schutzwachs überzogen. Es gab keine Nachfragen :engel:

    …scheint wieder so ein typisch deutsches Problem zu sein…(wo eigentlich keines ist)

    Beste Grüße

    Sapere aude oder „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Kant)

  • JottKa : mit dem riesigen Abstand beim linken Hinterrad hast Du recht, das stört mich auch noch, das wird geändert. Beim Rest stört mich nicht dass man sieht dass ich selbst gebogen habe. Die Wellen entstehen wenn ich die gerollte Leitung aufrolle. Und schweres Gelände werde ich diesem G nicht mehr antun.

    Kann sein dass ich nochmal alle Leitungen rausmache, etwas ändere und dann grün lackiere.

    Gruß

    Wolfgang

  • Moin,

    Werkzeug kannte ich noch nicht, habe direkt mal gegoogelt.

    Achtung, die gibt es für unterschiedliche Rohrdurchmesser.

    Gibt es auch als Nachbau, z.B.:

    Akozon Handheld-Rohrrichtgerät, 3/16-Zoll-Handheld-Rohrrichtgerät Metallrohr-Richtwerkzeug für Brems- und Kraftstoffleitungswerkzeug für Gerade Rohre : Amazon.de: Gewerbe, Industrie & Wissenschaft

    Kostet als Nachbau ~2/3 vom original ATE.

    Ob es genau so gut funktioniert? hmmm

    Hat wer Erfahrungswerte dazu?

  • Das Problem ist nicht das Biegen, Biegewerkzeuge habe ich mehrere, bei den Kupferleitungen mache ich das Meiste über den Daumen. Das Richten zu einer Geraden ist die Schwierigkeit, die Leitungen kamen aufgerollt. Und für diejenigen denen nun auf der Zunge liegt dass man sieht das ich das Meiste frei Hand gemacht habe: Weiß ich und das ist mir egal. Die gesetzlichen Anforderungen zum Verlegen von Bremsleitungen halte ich ein ( abgesehen von unzertifiziertem KuNiFer ) - keine Knicke, kein Anstehen an bewegliche Teile. Ich mache das nicht zum ersten Mal und es gab deshalb nie Probleme.

    Und sollte mal jemand unter mein Auto geraten und stört sich an den Leitungen dann bin ich froh weil dann ist ihm nichts passiert.

    Gruß

    Wolfgang

  • Wenn du die Karosserieausleger gleich wieder krumm haben willst bockt die Kiste weiter an diesen Rohren auf. Die sind für diese Lasten nicht ausgelegt. Dafür geht man unter die Längsträger des Rahmens.

    Bei einigen Hebebühnen sind die Arme dafür leider zu kurz, aber durch exakte Platzierung geht es manchal doch noch so eben gerade...

    Alternativ kann man Querträger aus Holz oder Metall quer drunterlegen. Aber bei Metall immer etwas dazwischenlegen, z.B. Gummistreifen. Das verringert das Risiko des Verrutschens und schont auch den Lack.

    Gruß Jens

    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Wenn du die Karosserieausleger gleich wieder krumm haben willst bockt die Kiste weiter an diesen Rohren auf. Die sind für diese Lasten nicht ausgelegt. Dafür geht man unter die Längsträger des Rahmens.

    Bei einigen Hebebühnen sind die Arme dafür leider zu kurz, aber durch exakte Platzierung geht es manchal doch noch so eben gerade...

    Alternativ kann man Querträger aus Holz oder Metall quer drunterlegen. Aber bei Metall immer etwas dazwischenlegen, z.B. Gummistreifen. Das verringert das Risiko des Verrutschens und schont auch den Lack.

    Moin, hast du das schon mal beim Rahmen ohne Aufbau gehabt? Ich würde sagen: das geht so. Er hat ja keinerlei dynamische Belastung wie im Fahrbetrieb. Schau mal was ein Aufbau vom 270er SSA wiegt - und der hat keinen anderen Rahmen als der ungepaqnzerte.

    Viele Grüße Marcus

  • Ich sehe da auch kein Problem, wenn möglich, so nah wie möglich am Rahmen packen.

    Aber ohne Aufbau m. 8M.n. sowieso völlig unbedenklich.

    Gravirender finde ich die Aufnahme direkt an der Karosserie, das sollte man den acht Lagern nicht zumuten.

  • Moin,

    bin weder G noch Wolf Kenner. Aber den Gedanken dass das nicht gut sein kann den Rahmen an diesen Rundrohren anzuheben hatte ich auch sofort.

    Ich habe mir dann gedacht, die haben das bestimmt nur gemacht bevor der Motor und die Getriebe drin waren. Und danach nur noch damit der Rahmen etwas stabilisiert ist.

    Ich würde die Arme zumindest ganz nah am Längsträger ansetzen.

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