Beiträge von OM616

    Moin,

    ein ganz fieser Fehler ist: wenn die Kurbelgehäuseentlüftung verstopft / zu gewachsen ist.

    Dann geht die Einspritzpumpe ebenfalls in kürzester Zeit auf Stop über die Abstelldose.

    Lässt sich leicht prüfen, wenn der Fehler auftritt.

    Durch lösen der Gummipfeiffe am Ventildeckel, geht der Abstellhebel wieder hoch ist das der Fehler.

    Zündung anlassen am Zündschloss.


    Gruß

    Christopher

    Moin,

    ist das gezeigte Foto quasi der Auslieferungszustand an den Kunden?

    Denn ich sehe keine Galvanik behandlung der Anbauteile ( Gelb Chromatierten Schrauben/ Einschrauber und Eloxierte Aluanbauteile) wie ich es gewohnt bin, dafür TY China Schrauben und ein Abo bei Dirko HT.

    Ist dass das Nord-Südgefälle von dem Alle sprechen?

    Fragen über Fragen..., und was würde der gezeigte Motor beispielhaft Kosten?


    Gruß

    Christopher

    Hallo Stefan,

    die defekte allein auf das HVO 100 zurückzuführen ohne zu Wissen welcher Vorschaden/ Verschleiß/ Alterung vorlag ist spekulativ.

    Den HVO 100 muss der DIN EN 15940 entsprechen.

    Der Klassiker, 2Taktöl in den Kraftstoff mischen...., google mal 2taktöl im Diesel gibt eine Stellungnahme von Hatz, Deutz und MTU.

    Sommer - Motorradmanufaktur - Sommer Dieselmotorräder - Technische Daten

    Ganz unte nauf der Seite.

    Gruß

    Christopher

    Hallo Mathias,

    grundsätzlich stimme ich dir zu.

    Kurz gesagt bei GTL1 00, HVO 100 und unbehandelten Pflanzenölen ist die Rußbildung erheblich reduziert, durch das fehlen der Aromaten, Schwefel, Stickstoff.

    Darüber gibt es ganze Abhandlungen von Prüfinstitutionen samt Fachbüchern wie das Kraftfahrttechnische Taschenbuch von Bosch, die es detaillierter erklärt ist.


    Gruß

    Christopher

    Habe jetzt mal gehört, dass HVO100 durch schnellere Verbrennung (?) bei Vorkammer-Motoren bei Höchstleistung dazu führen kann, dass ein größerer Anteil des Kraftstoff in der Vorkammer verbrennt und diese thermisch überlastet?

    Any valid information on this?

    Gruß

    Peter

    Moin!

    Also in dem von dir angesprochenem Fall ging es um Shell V-Power Diesel bei einem W123 240D.

    Konkret war das Problem, das wenn die Einspritzdüsen verschlissen sind und die Prallstifte in der Vorkammer schon angefangen haben zu wandern, dass durch die besser Durchzündung / Zündwilligkeit mehr Kraftstoff in der Vorkammer Zündet und diese Überhitzt und der Prallstift weich wird und Richtung Schusskanal wandert & abschmelzen kann.

    Das Problem haben alle Vorkammern der Baureihen OM 615/616/617 innerhalb eines bestimmten Baujahres, unabhängig vom verwendeten Kraftstoff.

    Zurück zuführen ist dies auf ein Fertigungsfehler vom Hersteller der Vorkammer.

    MB damals nur die Fahrzeuge nachgebessert, welche diesen Schaden hatten.

    Heute noch tritt dieser Schaden vermehrt bei den Düdo´s 407D mit 72 PS auf welche wenig Kilometer gefahren sind, und heute Wohnmobile sind.

    Das Phänomen mit dem Wandernden Prallstift haben mit steigender Kilometerleistung ( 300 tkm+) auch andere Vorkammermotoren.

    Wer Dauerhaft mit HVO100 ( 55 Cetan +) oder GTL 100 ( 65-70 Cetan) fährt kann den Förderbeginn 3-5° später stellen, um die Frühzündung die für den Diesel der 80iger mit 36 Cetan galt auszugleichen.

    Edelsprit bringt alten Diesel in die Bredouille
    Der Absatz von "Edeldiesel" brummt. Doch ist der neue Kraftstoff wirklich "für alle Dieselmotoren geeignet"?
    www.ingenieur.de

    Hier beim OM 636 haben Sie das Paradebeispiel wie man es nicht macht.

    Förderbeginn für Diesel aus dem 50igern mit 28-32 Cetan, und getankt mit Hochzündwilligen Kraftstoff.

    Es führt zwangsläufig zu Schäden.

    Warnung vor Shell V-Power Diesel im Oldtimer - Mercedes-Benz Oldtimer-Ticker
    von Gerd Weißmann In der letzten Clubzeitung des Mercedes-Benz Veteranen Club von Deutschland e.V. (genannt MVC-Depesche) ein Bericht über einen kapitalen…
    mvcoldtimerticker.de

    Gruß

    Christopher

    Moin, Ruß bildet sich bei HVO / GTL und reinen Pflanzenölen im herkömmlichen Sinne nicht, da diese Kraftstoffe keine Schwermetalle oder änhliches welches zur Rußtrübung nötig ist enthalten.

    Somit kann sich auch kein Ruß mehr bilden, alles was dann noch vorhanden ist sind die Ablagerungen in der Abgasanlage.

    Mit reinem GTL aus Biogas oder HVO 100 hat der OM 602 nach dem Freibrennen der Abgasanlage einen Trübungswert von 0,01 wie von Ramboduck erwähnt.

    Wer viel Kurzstrecke/ innerorts fährt ist mit den oben erwähnten Kraftstoffen hervorragend bedient.

    HVO und GTL sind bis zu 5 Jahre Lagerfähig und gegen Dieselpest nahezu resistent.

    Der Gedanke die Einspritzmenge jetzt zu erhöhen liegt nahe, doch mit normalem Diesel geht es dann Richtung Traktorpulling.

    Als Lektüre empfehle ich sich bei Shell die jeweiligen Datenblätter und Produktinformationen durchzulesen.

    Gruß

    Christopher

    Moin,

    ich habe vor ein paar Monaten jemanden in Hamburg kennen gelert, der nach seiner Aussage den Dänen nur durch Aufarbeitung/Änderung der Einspritzpumpe auf diese Leistung gebracht habe. Dies mit Teilen aus dem Bosch/Mercedes-Baukasten, einem fundierten Wissen bezüglich Pumpen und einem Prüfstand, der ihm zur Verfügung steht.

    Ich bin das Fahrzeug nicht gefahren, habe mir aber eine "besser als neu"-Restauration anschauen dürfen, die mich beeindruckt hat. Er arbeitet auch beruflich in diesem Bereich und hat 2 Jahre Arbeit in das Fahrzeug gestelckt, so dass ich ihm das ganze abnehme.

    Moin,

    welch Déjà-vu. ;\D

    Möglich ist beim OM 616 so viel..., Pumpe , Düsen, Vorkammern... :pfeif:

    Gruß

    Chris

    Hallo Chris,

    mein Motor hat die Nr. 917 912 12 129 229 also aus einem 123er, Linkslenkung, Automatik. Er ist damit neuer als der Motor ... 096 660, ab dem die 88 PS Version gebaut wurde. Der Motor hat die schlanken Glühkerzen (exakt die gleichen, die auch der Bw- Wolf mit OM 602- Motor hat) drin, die alle mit jeweils 24V aus dem Vorglüh- Relais versorgt werden. Es sprechen also viele Indizien - außer ESP - für 88 PS. Scheinbar hat Mercedes wegen der gewollten ADA- Dose für Californien die Vorgänger- ESP weiter benutzt, um nicht für die neuere ESP eine Sondervariante bauen zu müssen. Kannst Du Dir denn vorstellen, dass ich - wie in den ganz frühen Beiträgen hier vorgeschlagen - durch Zurückdrehen der ADA- Eistellschraube ein wenig mehr Leistung bereitstellen kann?

    LG Jürgen

    Hallo Jürgen!

    Wenn dem so ist, dann sollte es problemlos möglich sein auf die M-Pumpe oder die MW-Pumpe vom OM 617A umzurüsten.

    Denn die California Pumpe hat Manipulationsgeschütze Pumpenelemente, da kannst du aufdrehen bis zum Anschlag, es kommt nicht mehr Menge raus.

    Gruß Chris

    Moin Jürgen,

    ja konkret bedeutet es das dein verbauter OM 617 die Früher 80 PS Version ist, daher auch die Einspritzpumpe vom Typ MW.

    Hinzu kommt das die RS 20 das Sie dem damals gültigen California Clean air act und der Flottenverbrauchsformel unterlag.

    Diese sind Leistungsarm eingestellt worden.

    Die RS 12 ist technisch gesehen nur die Europäische Version mit 80 PS.

    Die Ersatzteillage bei den MW-Pumpen für den OM 617 ist herausfordernd.

    Ab der " Modellpflege" auf 88 PS beim OM 617, wurde die wie im OM 616 mit 72 PS verbaut Bosch Einspritzpumpe Typ M verbaut.

    Ein Umbau von MW-Pumpe auf M-Pumpe ist möglich, es bleibt bei 80 PS in der Frühen Version.

    Denn es wurden noch diverse andere Bauteile innermotorisch geändert bei der 88 PS Version.

    Gruß

    Chris

    Moin, Original wurden bei den Dänen ab Werk Batterien mit 70 Ah verbaut, passen auch ganz bequem rein.

    Gruß

    Chris

    Passen können viel …. Nun müssen die Batterien befestigt werden hmmm

    Scheinbar die Puch haben ein andere System wo die Batterie Fuß befestigt wird - beim Wolf ist einer Art Bügel da liegt die unterschied die beschränkt der Wolf Fahrer in der Auswahl für andere Batterien

    Beim Dänen wird wie beim Wolf mit dem Bügel oben über den Batterien diese befestigt.

    Dänischen Armee nutzte bei den 240 GD keine „Puch“.

    Wie kommst du darauf , das es Puch ist? hmmm

    Ansonsten, stimme ich dir zu! :bier:

    Moin Jan,

    ein RQV -Regler an einer Bosch M-Pumpe ist mir Neu.

    Einen RSV- Regler für die M-Pumpen gibt es.

    Der kommt immer dann zum Einsatz wenn z.b. Drehzahlen Konstant gehalten ( Stromaggregate & Nebenantriebe , Seilwinde) werden müssen.

    Der RSV-Regler ist Sonderausstattung.

    Ab Werk haben alle OM 616 mit 72 oder 75 PS den RSF-Regler ( Fahrregler / Leerlauf-Enddrehzahl) montiert.


    Bitte mach doch ein Foto vom Regler.

    Gruß

    Chris