Beiträge von Puch-Freund

    Servus Peter,

    ich kenne das Problem vom OM616 in meinem Unimog. Da hatte ich auch tagelang mit dem Entlüften gekämpft. Im Werkstattbuch steht, daß die Einspritzpumpe über ein Ventil selbständig entlüftet, während die Handpumpe betätigt wird. Aber das funktioniert bei mir nie. Und durch Zufall las ich im selben Buch zum OM636, daß die Leckölschraube auf der Rückseite entlüftet werden muß. So mache ich das jetzt immer und es funktioniert gut.

    Also: An der in Fahrtrichtung rechten Seite der ESP (zum Motorblock hin) ist eine große Schraube, die die ESP mit der Übersschußleitung vom Kraftstoffilter verbindet und weiter Richtung Tank geht. Diese Schraube lösen und dann pumpen. Ein paar Lumpen drunterlegen und dann ruhig etwas Diesel ausfließen lassen. Danach ist die ESP entlüftet, die Leitungen zu den Einspritzdüsen drückt es alleine frei.

    Werte Gemeinde,

    letztes Jahr hatte ich mir einen G gekauft, von dem erzählt wird, er wäre in belgischen Diensten gestanden. Die hätte ihn mit der kleinen Kabine und einem Kofferaufbau versehen. Bei der Ausmusterung hätte die Armee den Koffer behalten / weiterverwendet, der erste zivile Besitzer hätte die Pritsche gebastelt.

    Fakten:

    • 1982 gemäß Datenblatt ausgeliefert als 433 (Fünftürer) mit 300GD und Vierganggetriebe in weiß.
    • 12 Volt Anlage
    • Einrichtung (Schalter, Armaturenbrettpolsterung...) wirken zivil
    • Außen, am hinteren linken Eck der Kabine 12V Steckdose und abgedeckte Löcher.
    • GFK-Kotflügel
    • Farbe ähnlich des belgischen Khaki vert. Die Pritsche ist in einem anderen Grünton gestrichen.

    Jetzt kenne ich mich im historischen Fuhrpark der Belgier nicht wirklich aus, eine Suche im Internet war auch erfolglos. Wißt Ihr, ob die Belgier bereits Anfang / Mitte der 1980er Gs im Bestand hatten? Vielleicht in nur wenigen Spezialverwendungen, z.B. technisches Fahrzeug der Luftwaffe, Instandsetzung im Heer o.ä.

    Danke,

    Jan

    Melde mich zurück im Funkverkehrskreis!

    Durch zwei rasch hintereinander folgende, ernste Erkrankungen im engeren Familienkreis war ich gezwungen für ein paar Wochen das Leben völlig neuzuordnen. Als sich später glücklicherweise wieder Alles zum Guten wandte, hatte ich irgendwie den Anschluß an dieses Forum verloren. Leider!

    Jetzt schaue ich hier wieder öfter vorbei...

    Der Fuhrpark hat sich in der Zwischenzeit etwas gewandelt, aktueller Stand:

    - Pinzgauer 710 K

    - 300GD W460 zivil

    - 300GD W460, angeblich ehemals belgisches Militär

    - Steyr A 680 g (noch...)

    :)

    Ja, wie in der Überschrift genannt ist es ein Ziegler, Baujahr 1993, auflaufgebremst und mit höhenverstellbarer Deichsel. Etwas anderes wäre mir nicht nach Hause gekommen, schließlich soll der TSA noch einen Nutzen bringen. Mein TÜV freut sich aber immer über viele Papierstücke und die Firma Ziegler hat leider meine Anfrage negativ beschieden, 1993 ist für die anscheinend ganz weit weg.

    Wie gesagt, vielleicht hat jemand ein hübsches Papier mit bunten Stempeln und ich muß meinen TÜV-Vertreter nicht gar soviel bauchpinseln... :)

    Lohnt kein extra Thema, deswegen setze ich es hier hinzu:

    Im Auftrag eines Freundes (den ich ständig zum Forumsbeitritt animiere ;) )

    1. Gibt es eine Alternative zu MB in der Beschaffung der "Abdichtschiene außen" 4637250465, die äußere Abdeckung des Kurbelfensterschlitzes in den Türen?

    2. Stimmt es, daß die Schweizer ausgetauschte Baugruppen / Teile mit einem gelben Farbpunkt kennzeichneten?

    Danke,

    Jan