Die Schraube für's Lenkrad wird doch einen definierten Drehmomentwert haben müssen, den Man(n) mit einer normalen Verlängerung lösen kann, oder? Ist die Lenkradschraube denn fester angezogen als z.B. die Räder? Bei meinen anderen Fahrzeugen ging das mit dosierter Kraft und der Verlängerung eigentlich immer. da bin ich jetzt aber schon gespannt, wie das wird. ![]()
Beiträge von Puchinator
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Mit der Hupe hast Du natürlich Recht. Ich wusste nur nicht, ob da irgendwas mit dem Einbau des Lenkrads an Verkabelung zu beachten ist, hatte es noch nie runter und könnte ja sein, dass die Hupe am Lenkstock nur funktioniert, wenn da was andere nicht überbrückt oder keine Ahnung was ist oder keine Masse hat oder wie auch immer. Prima, wenn das überhaupt nicht gekoppelt ist und das Lenkrad nur mechanisch passen muss.
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Danke Männer. Bedeutet, dass dieses Lenkrad passt und ich nur schauen muss, wie ich das mit der Flexfächerscheibe hinbekomme. Hupe, etc. gibt es nichts neu zu verkabeln, etc. oder?
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Ein Bild wäre hilfreich. Das mit dem Abschleifen habe ich schon gehört, dann passen wohl auch die Lenkräder vom 124er aber ich habe auch gehört, dass sich dann alles bald löst, wenn man einen Ticken zu viel wegschleift, wie Du schreibst.
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Gefällt! Hat noch jemand eines zu verkaufen mit ansehnlichem Pralltopf aber am Kranz abgegriffen? Ich suche noch eines für meinen 461217.
Danke.
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Ich fahre seit 5.000KM die Speaker 8700 Evolution 2 Pro. Für mich sehen sie bei diesem Fahrzeug stimmig aus, ich kann sie dann für ein etwaiges H-Kennzeichen notfalls umbauen, hoffe aber, das man bis dahin unter dem Deckmantel der Sicherheit alles drin lassen kann. Mehrere der hier diskutierten Birnen sind zwar H4, schimmern aber auch bläulich oder Weiss, das passt also nur wegen der Fassung auch nicht ganz in die alte Originalitätsoptik, finde ich, aber mir war das Thema Lichtstärke und Ausleuchtung wichtiger und legal wollte ich es auch haben. Wenn man täglich mit Xenon oder jetzt Laser fährt, die Augen dann mal jenseits der 40 schwächer werden, ist man vielleicht auch schlechter auf Kerzen trainiert. Nachts kann ich meine 80er Jahre Klassiker dann echt nur noch bis 100-120KM/H fahren, wenn es trocken ist. Ich bin letzte Woche mit 130-140KM/H die 250KM von Bad Kissingen zurückgefahren und die Sicht im Abblendmodus war absolut gut. Trotzdem muss ich sagen, bin ich nicht restlos begeistert, die LEDs im Mini von 2016 sind besser bzw. schöner ausgeleuchtet und haben auch keine SRA und blenden auch Niemanden, man könnte es also besser machen, denn ein Schnäppchen sind die Leuchten wahrlich nicht aber ich bin in der Summe zufrieden. Dies nur für andere Suchende.
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Moin,
zum angesprochenen Verteilergetriebe hatte SDP schon einmal einen Link veröffentlicht.
Die dazu passenden Unterlagen 2 Beiträge später von „Wehrwolf“.
Ich würde mir schon eher Gedanken um die hintere Kardanwelle mache. Ob die Kreuzgelenke nur einer Welle die Leistung und das Drehmoment verkraften? Beim 463 ist das ja bekanntlich auf 2 Wellen verteilt.
Hi! Danke für den Hinweis mit dem VG100, wird dankbar aufgenommen. Klar, die hintere Kardanwelle ist mehr belastet - wenn man die Mehrleistung dann auch abruft. Bei normaler Beschleunigung beim Start, etc. war der 230er ja okay, da wird auch nicht viel mehr beansprucht und so fahre ich ja meist. Hier mache ich mir weniger Sorgen und wenn man mal flotter weg will oder hinten Last zieht, dann vorher auf Allrad schalten. Merkt man schon, weniger Vibrationen. Wird schon halten. Für das Zimperliche wurden die Autos nicht gebaut also denke ich, dass mit etwas Verstand es am Ende schon gut halten wird. Aber klar, der Verschleiß wird höher sein aber bei 7.500KM +-2.500 pro Jahr wird das auch irgendwie gehen.
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Hi,
also ich lese „G 500 Getriebe“ - hast du einen geschlachtet? Ich habe 461.217 und 463.241 (beide aber in sehr guten Zustand) in der Garage und würde nicht auf die Idee kommen die nun zu schlachten um ein Auto daraus zu bauen. Besser dann denn 463.241 „entkernen“und alles raus was man nicht will… Dann hat man zwar keinen VG 080 „Drifter“ aber das ist mir auch nicht so wichtig.Hi, verstehe nicht, was Du meinst mit G500 Getriebe? Was ich meinte war, dass Motor M113 und das Getriebe vom W463 und überholt sind, alles prima hier. Das VG080 macht mir hier ggf. latente Sorgen und eine Verstärkung bzw. stärkere Version wäre wünschenswert ohne heute konkrete Anzeichen zu haben, dass es sein muss. Danke für den Hinweis mit dem VG100, da kann man mal wühlen, ob man das bekommt und ob das passen würde. Ja, alle anderen Gelenke werden wohl mehr belastet sein, durch das höhere Gewicht an den Rädern und natürlich auch das Drehmoment aber wenn man nicht übertreibt müsste es doch gehen, denn im Untersetzungsmodus gehen doch auch über 300NM durch den Strang, oder schätze ich das falsch ein? Soll bedeuten, dass mäßiges Beschleunigen nicht übermäßig belastet und die Steigungen jetzt konstant mit 100 oder 130KM/H fahren zu können, das Getriebe ja auch. Beschleunigungsorgien oder harte Geländeeinsätze mit situativ zu viel Kraft aber natürlich schon.
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Hallo, wie versprochen noch das Bild aus dem Motorraum pünktlich zur Messe in Bad Kissingen.

Bisher problemlose knapp 5.000KM. Der Spritverbrauch hat sich bei 14-16L eingependelt. Durch den dauernden Durchzug der Kühlluft ist bei 10-30C alles prima. Drüber springen die Lüfter dann doch öfters an aber über 110C Öltemp. kam er nie und das nur nach mittlerer Last und den Berg längers hoch oder im Stau. Hier werde ich wohl Kiemen o.ä. in die Haube seitlich schneiden "müssen" mit Schiebegitter zum Schließen bei Kälte. Denn bei +5C und Tempo 130 bei legeren 3.000 Touren kühlt er runter bis auf ca. 60C Öltemperatur. Heizt man im Auto, ist auch die Wassertemperatur nur knapp beim ersten Strich. Hier werden wir also ein Blech einsetzen müssen, dass 50% vom Kühler verdeckt und mal schauen, was das bringt. Cruisige Langstrecken sind im Winter zwar eher nicht mein Ziel aber besser jetzt nach einer Lösung suchen. Ansonsten fährt er bei trockener Fahrbahn top, auch bei schnellen Kurven. Man muss sich immer in Erinnerung rufen, dass man nicht in einem modernerem Fahrzeug sitzt. Bei nasser Fahrbahn rutschen die Goodrich A/T hinten dann aber schon mal weg, da muss man aufpassen. Der Motor ist zwar nicht viel schwerer als der alte aber durch Stoßstange, Bügel und Winde vorn sind halt ca. 100KG an der falschen Stelle mehr. Bei Trockenheit aber gar kein Problem. Das VG bleibt unauffällig aber hier werde ich wohl mittelfristig schauen müssen, wer hier eine verstärkte Lösung anbieten bzw. bauen könnte, wenn man es eh mal überholen muss. Bisher keine Reue, was das Fahrzeug an sich angeht.
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So, mittlerweile sind auch die Reisesitze eingebaut. Recaro Orthopäd 04 mit olivem Leder bezogen. Wird dann hoffentlich unter zeitgenössischer Veränderung laufen, die Sitze sind 10 Jahre älter als mein Fahrzeug aber im Notfall baue ich sie wieder aus für das H-Gutachten in 3 Jahren. Die Konsolen haben wir in der Firma mal anhand eines Musters nachgebaut in Edelstahl aber das ganze Paket muss dann wohl noch zur Einzelabnahme aber ich bin auf ein nochmaliges Aus- und Einbauen vorbereitet auch wenn ich nicht erpicht drauf bin, weil man an die Schrauben teils nur mit großem Gefummel kommt und an eine gar nicht. Da muss man sich das Werkzeug ggf. abändern. Wie immer für alle Interessierten, die selbst darüber nachdachten, den Pfad der Originalität zu verlassen und denen auch Frotteetücher nicht halfen, weil sie nach Tagestouren vollgeschwitzte Hosen hatten. Das Frottee saugt zwar auf, verhindert aber trotzdem die Atmung im Sitz.
Aber natürlich, da gibt es andere Möglichkeiten wie olive Holzkugeln auf den Sitzen oder Erhöhungskissen mit Luftdurchlass. Ich wollte also ehrlich gesagt auch was für mich komfortables und schönes aber in Wagenfarbe. Insofern galt es neben den Sitzen das passende Leder zu finden. Gab es auch nach monatelangem Suchen nicht und es endete mit dem Einsenden der Kopfstütze, um den Farbton zu erwischen und dann entsprechend ein paar Kühe einzufärben. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Jetzt muss ich noch die Stecker ändern und kann dann im Winter heizen und im Sommer lüften. Das ist zwar keine Sitzkühlung aber die Lüftungen verhindert den Hitzestau im Sitz. Den Holzknauf vom G500 Getriebe werde ich noch ändern, die Box hinterm Beifahrersitz überholen oder was ganz neues größeres machen mit mehr Stauraum. Wenn jemand schon mal was passendes gemacht hat, ggf. auch nur der Raum zwischen Fahrer und Beifahrer dann wäre ich dankbar für Bilder. Die Adapterrahmen würde ich in einer Kleinserie auflegen lassen, wenn 5-10 Interessenten zusammen kämen.
Die Adapterrahmen sind so gemacht, dass der Fahrersitz etwas näher an die Tür kommt und es noch mit der Handbremse reicht. Man kommt trotzdem noch im Fahren gut an die Verstellknöpfe ran. Auf den Fotos kommen die Sitze etwas kontrastreicher als in natura raus. "In echt" passt der Farbton perfekt. Hätte ich Grünglas/Normaltönung und kein Weissglas, würde man gar nichts bemerken.
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Das rote Buch gibt es auch bei uns in Ba-Wü und ich kenne es auch nur so, dass alles wie oben beschrieben eingetragen werden muss. Ich habe mich dann auch für das H-Kennzeichen pro Auto entschieden, um mir das Galama zu sparen. Ich hatte noch Hoffnung, als man in Deutschland über das Wechselkennzeichen sprach, wie in der Schweiz + Österreich, bei dem man nur für das teurere Auto die Versicherung und Steuer bezahlt und es dann bei Bedarf an das andere Fahrzeug pappt ohne Mehrkosten, aber das war nichts. Das hat man bei uns dann ja totgeredet und man sollte die KFZ-Steuer für alle Autos trotzdem bezahlen, obwohl man immer nur ein Auto fahren kann (Die KFZ-Steuer erhalten die Bundesländer, glaube ich und bei einem Wegfall dieser Einnahmen wollte damals der BM für Finanzen nicht ausgleichen, also hätten die Länder nicht zugestimmt).
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Ah verstehe, passt nicht ganz im Durchmesser. Mussten wir damals beim Öltempmesser auch machen aber der war hilfreich, als es in den Süden in die Berge ging.
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Du meinst aus den sozialen Medien?
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Was ist an der VDO Anzeige auf dem Bild nicht stimmig, um sie zu lassen?
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Hi,
ist es nun hier im Remstal gemacht worden oder in einem anderen Bundesland?
die Jungs aus Vaihingen/Enz hatten damals tolles KnowHow am Start.Hi,
neues Bundesland mit "originär schwäbischer" Werkstattleitung. Soviel kann ich wohl schon sagen.
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Schicke Optik... kannst du was zum Thema Verbrauch sagen? Ich denke mal, das der originale Motor auch gut nimmt..?
Danke. Ich hatte überlegt, wie wohl komplett Oliv ausgesehen hätte aber die Hutchinson in Oliv wie bei den Seals gefielen mir bedingt, da hätte man die Verbreiterungen auch noch lackieren müssen und die Reifen bleiben ja Schwarz und auch die Kanadier haben zwar den Bügel in Oliv aber den Grill nicht immer und die Felgen sind Schwarz. Vorn hätte ich es schon komplett in Oliv probieren wollen aber dann müsste man alle Teile lackieren, die ja teils verschieden ausgeblichen sind (Haube/Kotflügel), also wurde es das "langweilige" Schwarz aber mir taugt es. Verbrauchstechnisch würde ich jetzt mal eine Aussage wagen wollen nach 1.500KM. Lasse ich außer acht, dass der Tacho 10% vor geht, was Maßgabe bei der Abnahme war und auch die angezeigten KM betrifft, dann komm ich auf einen Verbrauch von 14,8L. Rechne ich es sauber auf "echte KM", was bei normalen Fahrzeugen aber auch nicht stimmt (oder geht da nur die Geschwindigkeit vor, die KM gar nicht oder minimal?), komme ich auf 16,3L. Davon waren 80% Autobahn mit "echten" 110-115KM und bei Überholvorgängen auch mal 130KM/H. Kein Schnapper und ich hoffe mal auf etwas weniger, wenn ich im Urlaub eher auf Landstrassen mit 80-100KM/H unterwegs bin, hier aber öfters bremsen und beschleunigen muss. Der Luftwiderstand steigt ja im Quadrat, dann sinkt er entsprechend bei langsamerer Fahrt aber klar, ein Teil wird da wieder durch den Geschwindigkeitswechsel aufgefressen aber wenn er mit 15-16L auskäme, läge er da, wo ich es in etwas einkalkuliert habe und für die KM-Leistung im Jahr wäre es tragbar. Auf Langstrecken wären dann wohl Reifen mit eher Straßen ähnlichem Profil zuträglich.
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Wichtig ist alleine, daß Du zufrieden bist und Spaß daran hast!

Hier mal ein Bericht eines älteren Umbaus "wolf auf M113"
Danke, habe ich für den Moment und fahre mal fleißig KM. Das Aufsetzen der Puch Karosse auf das Spenderfahrzeug war auch ein Vorschlag und hätte alles vereinfacht aber es hätte sich irgendwie fake angefühlt, wollte ich dann nicht. Ist nicht sachlich begründbar wie so Vieles bei dieser Leidenschaft.
Das SDP das schon im Programm hatte, wusste ich nicht, hätte vielleicht das eine oder andere vereinfacht. Gefühlt war da im Netz über die Umbauten nicht viel zu lesen (an technisch vollständigen Umbauten inkl. TÜV, Anpassung aller mechan. Teile, etc.), die Experten aus Altbach hatten auch abgewunken, weil sie nach 10 Jahren das eigene Projekt aufgaben und die Holzgerlinger waren hin- und hergerissen, ob sie noch Motorumbauten machen sollen oder nicht wegen Aufwand, Garantie, Kundenerwartungen, etc. und der M116/117 schied dann auch aus, weil wohl für die Überholung kaum noch Teile verfügbar sind bzw. zu horrenden Kosten (1.000€ pro Kolben wurden aufgerufen) und den ganzen Aufwand ohne Überholung von Motor und Getriebe wollte ich nicht machen. Mit dem M113 bin ich jetzt auch mit deutlichen Reserven ausgestattet, fühlt sich jetzt nicht schlechter an. Ich hatte sogar diese Firma noch kontaktiert, die hatten früher mal eine coole Anzeige, waren aber auch schon aus dem Metier, hätten es sich aber vorstellen können.

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Hallo,
das ist normal. Selbst der 1,9l TDI braucht locker eine Stunde, bis er 70 °C erreicht hat. Der Tauchsieder hat ja nicht so eine riesen Leistung und das ganze Wasser (wenn auch nur der kleine Kreislauf) muss auch erst auf Temperatur kommen.
Gruß, Eve
Hatte ihn heute mal 1,5h dran mit demselben Ergebnis. Entweder schaltet er zu früh ab oder es ist eben eben nur ein Antifrostschutz und es werden 40-50C als ausreichend gesehen. Also Zündung an, Temperatur zeigt vor dem ersten Strich an und wenn der Motor läuft, sackt er nicht aber und geht dann langsam mit den Minuten nach Oben. Der Erwärmungseffekt ist also größer als die Verluste beim Mischen des Kühlwassers nach dem Start also muss wohl eine große Menge des Wassers im Kühlkreislauf erwärmt worden sein, so meine Logik. Das Motoröl hatte aber nach keinen 5KM auch schon über 50C. Hier muss ich aber nochmal dieselbe Strecke ohne Anheizen fahren um zu sehen, was hier wirklich ein Effekt brachte.
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Also alle Originalfanatiker und Experten, besser meinen Beitrag nicht lesen. Und wenn doch, dann bitte richtig und die Fakten nicht überlesen, dann passt es mit dem Kommentieren schon besser. Da ich auf meiner Reise zum stärkeren Antrieb die letzten 10 Jahre keine passenden Beiträge fand (als ich den Bericht mit den Sternlern aus dem Pott sah, war meiner schon am Umbauen) wollte ich mit denen, die es interessiert, meine Erfahrungen teilen. Als Entscheidungshilfe Y/N oder einfach als Info, wenn interessant. Ich habe selbst mehrere Young- bzw. Oldtimer und kenne die Diskussion zum Thema Originalität nur zu gut. Die gibt es in allen Foren und am Ende muss es jeder für sich beantworten aber nicht in anmaßender Manier für andere. Mir persönlich käme gar nicht in den Sinn, einen Bericht eines Mitglieds zu werten in gut oder schlecht.
Einen G500 gab es mit Schaltgetriebe meines Wissens nach nicht, was also der Hinweis mit den Abgasgutachten für Schalt- und Automatikgetriebe soll, weiß ich nicht. Vielleicht war nicht allen bekannt, dass die Schweizer alle Automatikgetriebe hatten. Das 230GE Getriebe konnte aber natürlich nicht drinbleiben, da würde es alles zerreißen oder selbst bei Federfuß zumindest die Drehzahlen viel zu hoch sein. Im Übrigen stimmt auch das mit den Abgasgutachten nicht immer, denn wie ich an diesem Fahrzeug selbst erfahren durfte, galt das Gutachten für den KLR beim 230GE nach Aktenlage nur für die Fahrzeuge mit Schaltgetriebe, der TÜV hatte es trotz Automatik aber trotzdem eingetragen in die Papiere und ich kannte weder ihn, noch gab es Bakschisch dafür. Er fand es vermutlich irgendwie sinnvoll. Über sinnvoll oder nicht, brauchen wir bitte bei diesem Umbau nicht zu reden, diese Autos sind heute nur sinnvoll im Sinne von Emotionen und werden wohl überwiegend als Hobby betrieben. Da ich das Fahrzeug seit 12 Jahren fahre und viele Emotionen dran hängen, kam ein Kauf eines gebrauchten G500 und Grün anmalen, wie bemerkt, nicht in Frage. Wirtschaftlich wäre es sinnvoller gewesen. Ansonsten habe ich intensiv genug gedient, sodass mir der Originalzustand von Iltis/Bombardier und G ausreichend im Gedächtnis bleiben, das reicht mir an Originalität.
Zu den Fakten:
Das Auto ist von 1994, Antriebsstrang von 1997 ==> H-Kennzeichen Stand heute (!) würde erteilt werden, so die Dekra und TÜV schriftlich. Die Versicherung kostet ebenfalls nur ein paar Euro mehr, weil er eben mehr KW hat. Je nach Wahlausgang kann ich mich also vielleicht bis 2024 durchretten.
Motor + Getriebe wurden komplett vom Spender 463 übernommen, Auspuffanlage, Antriebswellen, etc. entsprechend angepasst und neue Kats eingesetzt = Wo soll das Problem sein, wenn auch noch die Abgaswerte von 1994 oder 1997 gelten und die geschafft, bzw. übertroffen werden? Ist auf jeden alles durch und bereits eingetragen.
Den Segen der Erleuchteten habe ich also nicht aber der von der Dekra reicht mir völlig und für die, die es mit der Originalität so streng halten (abgesehen von Umbauten, die da in der Schweiz auch nicht dran waren aber gern gemacht werden) die Info, dass eine Ladung Gs in den 1990ern für das Sultanat Brunei gebaut wurden, ebenfalls einen 5L V8 hatten, Wenn auch den M116/117. Der eine oder andere aus dem Forum wird das vermutlich wissen, denn die gab es offiziell, wenn man von offiziell bei Aufträgen für's Militär von offiziell reden kann. Leider gab es damals keine Smartphones zum Fotografieren aber ich hätte es wohl auch lieber nicht gewagt. Porsche hatte übrigens für die Paris-Dakar 1986 2 Gs als V8 umgebaut, um dem 959 als Servicefahrzeuge folgen zu können. Hier wurde ein 928er Motor eingebaut, bei späteren Fahrzeugen kam da das Automatikgetriebe vom 500E dran (Schalter gab es aber auch).
Einen M113 in einen Puch zu bauen erfordert offensichtlich erhebliche Änderungen und ich glaube nicht, dass es einen offiziell registrierten schon gibt, das ist nämlich nicht ganz einfach, weil es einen Steyr/Daimler/Puch als G500 nicht gab, nur den Mercedes und der ist aber nicht offiziell der Hersteller. Anfrage beim KBA läuft aber noch.
Ansonsten echt Quatsch die Sorgen zum Handling. Ich bin bei strömenden Regen Autobahn, Landstraßen und Bergiges gefahren und da liegt alles prima, besser als vorher. Da driftet auch mit reinem Heckantrieb nichts weg, wenn man nicht voll auf dem Stempel steht. Das geht ja ohnehin wegen dem VTG nicht wirklich. Das musste platztechnisch bleiben, also alles prima. Keine Drosselung erforderlich, die ca. 450NM und 300PS kommen perfekt auf die Straße, wenn man es mal mindestens aus Gründen der Haltbarkeit nicht aufs Driften anlegt. Bei Schotter schaltet man eben auf Allrad und fertig. Die schon zitierte G-Reihe aus Zuffenhausen fährt sich deutlich schwieriger trotz Motor im Heck. Hat man Ladung in Form von ein paar Personen im Heck, fährt es sich wie vorher. Verbrauchstechnisch, aber da muss ich den nächsten Tank mal komplett im realistischen Mix leer fahren, lag ich bei ca. 13-14L bei konstant 110-120KM/H auf der Autobahn, es waren aber auch Landstraßen und Bergauffahrten dabei und die breiten Goodrich drauf. Allerdings hat der Motor auch nur 1.200KM nach der Überholung drauf. Das alles macht er aber bei ruhigem Gasfuß alles im 5. Gang. Mit dem 2,3L hatte ich da so 12L benötigt auf der Langstrecke und Tempo 90-110KM/H, wobei er sich natürlich oft drehzahlmäßig abmühte an den Steigungen und die Reifen waren natürlich schmäler. Im Nahbetrieb mit bis zu 15KM zog er sich allerdings insbesondere im Winter ca. 20L rein. Ich rechne mit dem M113 ca. 15-16L im gemütlichen Betrieb, berichte aber dann mal nach dem Urlaub, was er so auf die nächsten 1.000KM im deutschen Sommerherbst brauchte.
Auf der Landtrasse 80-100KM/H müsste er ziemlich sicher deutlich unter 15L benötigen, weil er ja selten über 2.000-2.500 Touren geht. Im Winter hilft dann die Vorheizung, kostet aber natürlich auch etwas Strom.
Mit Bildern aus dem Motorraum kann ich vorerst nicht dienen, das wäre jetzt gegen den Deal, den ich geschlossen habe aber wer im Großraum S/ES/RT ist und Interesse hat, der kann sich das mal einer Ausfahrt anschauen oder beim nächsten G-Treffen vielleicht. Ansonsten kommen wohl Bilder in der nächsten Ausgabe eines Offroad Magazins, sehen wir mal, was da veröffentlich wird, ich weiß es leider selbst noch nicht. Ich helfe gerne mit Informationen, wenn es jemand an seinem Fahrzeug ganz konkret selbst umbauen möchte. Der/die können sich sehr gerne melden aber ich möchte jetzt selbst erstmal mal 10-15.000KM fahren um zu sehen, ob es eine gute Vorlage wird oder ob es Probleme gibt, die erst nach längerer Laufleistung aufkommen.
Ich wünsche einen schönen Sommer.
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Hallo zusammen,
ich hatte vor ein paar Monaten mal angekündigt, mein Fahrzeug umbauen zu lassen (kann es leider nicht selbst) auf einen 5L V8 (M113). Gute 11 Jahre habe ich hin und her überlegt und dann endlich in Auftrag gegeben bzw. überhaupt eine Werkstatt gefunden. Ich hätte mich mal früher durchringen sollen, denn die Teile sind natürlich immer schwieriger zu bekommen, auch wenn der Motor aus einem Spender von 1997 stammt.
Neben dem Motor wurde auch das passende Getriebe eingebaut. Die Übersetzung an den Achsen musste nicht geändert werden, er dreht jetzt ca. 500 Touren niedriger als der zivile G500 aus der Zeit, ist aber immer noch flott unterwegs und bei Bedarf mit manuellem Runterschalten oder kick-down richtig flott. Also Kraft im Überfluss und bei Reisegeschwindigkeiten von 120-140KM/H ist eher der Lärm der Begrenzer. Das Ziel kein Opfer der LKW an Steigungen zu sein und bei Reisen auch mal ohne Stress Berge hoch zu kommen ist absolut erfüllt. Das Defa Heizsystem wurde für alle Fälle mal mit eingebaut, da der Motor ohnehin zerlegt war. Erster Test ergab nach 40min Heizzeit bei 20C Umgebungstemperatur, dass das Kühlwasser gerade mal den ersten Kühlstrich in der Anzeige genommen hat. Wird also im Winter dann wohl eher 1-1,5h dranhängen müssen.
Es kamen noch die für mich obligatorischen Hutchinson drauf und die BF Goodrich All Terrain. Das Fahrwerk musste wider Erwarten nicht geändert werden, er fährt sich eigentlich wie vorher. Eventuell ist er ein wenig kopflastiger, weil wir vorn jetzt noch einen Bügel und eine Seilwinde haben aber eigentlich merkt man es, wenn überhaupt, nur in sehr flotten Biegungen. Ich merke es, weil ich ob der Meldung im Forum darauf achte, meine Frau merkte nichts...Da der M113 ein Alumotor ist und der alte Motor Guß, ist das Mehrgewicht dann wohl deutlich geringer ausgefallen, als von dem einen oder anderen befürchtet. Neben den Rädern kamen noch die Spurverbreiterungen vom Professional hinzu und hinten eine normale, halb abnehmbare AHK, damit im Gelände nichts aufsitzt. Der Auspuff ist jetzt wieder auf der alten Schiene und endet hinten rechts. Die Bodenfreiheit ist also nicht eingeschränkt.
Die ersten Eindrücke für mich persönlich: Super Optik, kräftiger Motor, bester Sound, da hier die Auspuffanlage entsprechend neu gemacht werden musste und es wurde auf Sound geachtet. Heißt V8 beim Starten und starkem Beschleunigen aber absolut leise im Gleitbetrieb bzw. hört man das sonore Brummen. Ich bin sehr zufrieden, jetzt muss man sich noch in das eine oder andere Geräusch reinhören, das man vorher in seinem langjährigem Begleiter nicht kannte und wie das bei Umbauen so ist, wird das eine oder andere noch zu korrigieren sein oder es löst sich mal was. So kenne ich es von einer Komplettrestauration, die ich mal mitgemacht habe, ist halt keine Serienproduktion, bei der jeder Handgriff sitzt. Das Fahrverhalten ist absolut in Ordnung, das Fahrzeug ist mehr als fahrbar. Weil es sehr eng im Motorraum zugeht, gehen auch bei den aktuellen Außentemperaturen beim Stehen schnell die Zusatzlüfter an, die Öltemperatur kommt aber selten über 100C, wird dies aber tun, wenn man in warmen Ländern unterwegs ist und wenig Fahrtwind einbläst oder man im Gelände turnt. Das werde ich mal beobachten müssen. Anzeigen für Öltemperatur, Öldruck und Drehzahl kamen natürlich auch rein, um hier rechtzeitig zu sehen, was Sache ist. Jetzt soll noch der Antennenhalter mit Fuß drauf, irgendwann mal mein Becker Mexiko 2000RDS inkl. besserer Anlage rein, die fertigen Recaro in olivem Leder... und eines Tages mal einen Dachträger, der sich unauffällig an die Plane schmiegt. Das wird wohl tricky. Über normales Grünglas dachte ich noch nach und ob man die Spiegelheizung vielleicht nachrüstet, damit das Wischeln bei Kälte/Tau entfällt. Dies mal als kurzen Abriß für diejenigen, die es interessiert und sich auch mal damit beschäftigt hatten (bzw. mit dem Einbau des M116/117). Weitere Bilder folgen nach und nach.