Wenn man die Fotos von neuen Wellen ansieht (https://www.puch.at/de/produkte-&-…rne-und-hinten/), erkennt man, dass die Kreuze bei den langen Wellen tatsächlich verdreht angeordnet sind. Das könnten durchaus die Winkel sein.
Beiträge von Lino
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Also der Sinn der Einbauposition mit dem Pfeil nach oben, wie in dem Handbuch beschrieben, ist mir tatsächlich nicht ganz klar, spätestens nach dem ersten mal umschalten und fahren von Heckrad auf Allrad/Untersetzung stimmt das ja ohnehin nicht mehr zusammen. Da die Welle ja ohnehin in sich Wucht ist sollte das ja auch eigentlich keinen Unterschied machen würde ich meinen.
Die Einbaurichtung (Position Schiebestücke) scheint bei meinem ja dann korrekt gewesen zu sein, das sehe ich aber bei Gelegenheit nochmal nach. Nachdem es ja bei einem Kollegen etwas abweichend verbaut ist frage ich mich aber ob es einen Unterschied macht, bzw. was die Auswirkungen sind wenn diese nicht nach Anleitung verbaut wurden?
Die Winkel sind ohnehin durch die Makierung festgelegt und ich denke die Kreuzgelenke stehen demnach auch korrekt zueinander, ohne das jetzt gemessen zu haben. Die Wellen wurden natürlich auch in diesem Zusammenbau gewuchtet, die Leute beim Gelenkwellendienst haben die Markierungen damals natürlich auch erkannt. -
Genau so ist es, die Wellen haben Pfeile die zu den Schmiernippeln zeigen sollen. Spannend hingegen war, dass die Wellen bei meinem Schweizer Puch in Richtung vorne-hinten anders verbaut waren als bei einem Puch des österreichischen Bundesheeres, der ebenfalls gerade da stand. Wir haben sie wieder so eingebaut wie sie davor verbaut waren und so macht es m.E. nach auch Sinn, nämlich so dass bei den Schiebestücken eingedrungenes Wasser usw. ablaufen könnte.
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Eventuell noch eine Anmerkung zum Ergebnis: Die Vibrationen am VTG sind gefühlt etwas weniger und ich denke im normalen Bereich (bestätigte auch ein Mechaniker mit viel G Erfahrung), vollständige Vibrationsfreiheit am VTG-Schaltknauf darf man sich davon aber nicht erwarten, zumindest nicht wenn man mit grossen AT-Reifen auf der Autobahn unterwegs ist.
LG Lino -
Guter Hinweis, danke.
Die Bezugsquelle für das VTG war STec in Graz (AT), ich hatte es ja ziemlich eilig den Puch rechtzeitig vor dem Urlaub wieder fahrtüchtig zu bekommen und hier konnte ich das VTG direkt am nächsten Tag selber abholen. Ich wohne auch nur wenige Autostunden entfernt.
Die Wellen habe ich einfach zum nächsten Gelenkwellenservice gebracht, in meinem Fall war das Neba bei Wels (AT), das hat ebenfalls top funktioniert, trotz hoher Auftragslage und notwendigem Bestellen der Kreuzgelenke waren die Wellen nach 2 Werktagen fertig. Die kurze Welle (Automat - VTG) führte zu etwas Gelächter, die meisten bringen wohl grössere Kaliber. -
Mein Fahrrad/Multifunktionsträger ist nun erfolgreich im Einsatz. Die Verlängerung mit Bohrmuster Natoblock & Bohrungen nach Vorgabe für den Träger stammt von Hirschi (Schweiz) und der Träger selbst von Heckpack. Die Beleuchtung wurde selbst zusammengestellt, dazu musste auch noch die sehr speziell belegte Anhängersteckdose des Puchs auf den zivilen Standard umgeschlossen werden. Bei Nichtverwendung kann der Träger einfach hochgeklappt werden, so dass das Auto nur rund 15 cm länger ist.
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Ich schulde euch noch ein Update:
Das Verteilergetriebe wurde, wie empfohlen, noch vor Urlaubsantritt gewechselt und ist jetzt schon erfolgreich seit 7000 km in Verwendung. Bei der Gelegenheit wurden auch alle 3 Wellen gewuchtet und die Kreuzgelenke getauscht (wobei nur eines tatsächlich durch war). Kosten waren zirka 5000 für das komplett erneuerte Getriebe inkl. Kleinteile, sowie zirka 1000 für das Wuchten der Wellen und die neuen Gelenke. Dazu kommt noch die Arbeit des Ein- und Ausbaus, die aber selber mit fachkundiger Unterstützung von Freunden und Bekannten durchgeführt werden konnte. Der Wechsel an sich ist auch definitiv eher körperlich anstrengend als technisch kompliziert.
Danke nochmals für eure Hilfestellung, auch wenn das jetzt die teure Variante war, bin ich froh alles ordentlich erledigt zu haben und kann somit weiterhin gutem Gefühl unterwegs sein.
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Organisatorisches:
Geld: Bankomaten zum Geld abheben funktionieren mit Debitkarte in Marokko top, in Mauretanien nicht wirklich, meist auch nur mit Kreditkarte. Euro-Bargeld ev. als Backup für Mauretanien nützlich, Bankomat ist aber zu bevorzugen
Lebensmittel: In Mauretanien in den wenigen Supermärkten sehr wenig Auswahl, Preise auf Schweizer Niveau, besser Vorräte aus Marokko mitbringen.
Übernachten: Überall problemlos möglich, einzig in den marokkanischen Westsaharagebieten oft nächtliche Kontrollen, subjektiv immer sehr sicher, man sollte sich in den ländlichen Gebieten besser etwas ausserhalb der Siedlungen stellen, da man sonst teilweise von neugierigen und bettelnden Kindern belagert wird.
Internet SIM Karte: in Marokko problemlos am Kiosk, in Mauretanien offiziell nur mit mauretanischem Pass oder sehr teuer bei Strassenhändlern.
Autofahren:
Europ. Führerschein wird akzeptiert, internationalen Führerschein hatten wir nicht dabei. Sehr viele Radar Kontrollen in Marokko, immer sehr freundlich und korrekt, aber auch sehr streng (einmal nur 3 km/h zu schnell gewesen, trotzdem keinerlei Toleranz). Strafe meist rund 15€ und für schwerere Vergehen, die im chaotischen Stadtverkehr in Marokko als Ortsunkundiger ebenfalls leicht passieren können (im Überholverbot überholen, Stoppschild übersehen, Anhaltezeichen der Polizei missachtet, …) zahlt man ca. 35€, alles korrekt mit Rechnung usw., es gibt auch keinen Verhandlungsspielraum mehr, wenn mehrere Delikte aufgezählt werden, zahlt man bei freundlich gesinntem Beamten einfach das höchste Delikt. Es gibt keine Autobahnmaut oder sonstige Abgaben, insofern sollte man die «kleinen» Strafen alle paar Wochen einfach als Erhaltungsbeitrag zur (sehr guten) Strasseninfrastruktur sehen.
Für Mauretanien bietet es sich an ausgedruckte Zettel mit allen Pass- und Fahrzeugdaten (Fiche) mitzuführen, um nicht bei jeder Kontrolle alles manuell ausfüllen zu müssen. Achtung: In Mauretanien sind sehr viele Fahrzeuge auch in der tiefsten Nacht komplett ohne Licht unterwegs, das führt tw. zu lebensgefährlichen Situationen, man sollte daher wirklich nicht in der Nacht auf Landstrassen usw. unterwegs sein. Und LKWs sollte man immer Vorrang einräumen, diese verhalten sich tw. sehr rücksichtslos. Ein Einheimischer hat uns auch darauf aufmerksam gemacht dass viele Leute keine Fahrausbildung haben und ihr Gefährt daher auch eher mässig gut beherrschen, daher sollte man durch rücksichtsvolle und defensive Fahrweise die Fehler der einheimischen Verkehrsteilnehmer allein schon aus Eigeninteresse kompensieren können.
Benzinversorgung:
In Marokko überall erhältlich, selbst für die längeren Offroadstecken reicht der 100L Tank problemlos (zur Sicherheit trotzdem immer ein 20L Nato Kanister im Halter dabei). In Mauretanien ist Benzin unpopulär. Oft sind Tankstellen trocken. Wir konnten in Nouadhibou und Atar Normalbenzin bekommen (Preis 1.20 – 1.40 €/L) und haben für die Wüstenettappen 100 L (eine Tankfüllung) in Kanistern mitgeführt (20L Natokanister + alter 20L Motorölkanister + altes 60L Kohlenstoffperoxidfass erworben am Fischmarkt von Nouadhibou und danach weiterverschenkt). Das Dünenfahren war tw. etwas unentspannt mit 100 L Benzin im Innenraum, verstaut in mässig dichten Behältnissen, aber etwas Abendteuer soll ja auch dabei sein.
Sicherheit:
Alles problemlos, sehr viel Polizei/Militär in Marokko, Leute sind meist sehr hilfsbereit und grossteils auch halbwegs zurückhaltend, wir waren zu zweit, was ev. von Vorteil ist. Ich würde mein Auto definitiv lieber unversperrt in einer beliebigen marokkanischen Stadt parken als versperrt in einem französchischen Vorort.
Sehr touristische Gegenden sollte man nach Möglichkeit meiden, hier wird meist versucht einem überteuerten Schrott recht aggressiv zu verkaufen, trotzdem wird ein deutliches Nein meist akzeptiert.
In Mauretanien gibt es in grossen Teilen keine organisierte Rettung und kaum med. Versorgung, dafür giftige Skorpione und schlechte Strassen, das sollte man immer im Hinterkopf behalten und dementsprechend Vorsicht walten lassen. Satellitenkommunikation (zB.: Garmin Inreach) ist in der Wüste die einzige Möglichkeit Hilfe zu rufen (ob jemand kommt ist die andere Frage).
Alles in allem hat uns die Reise sehr viel Spass bereitet und ich war sicher nicht das letzte Mal in Marokko. Landschaft, Kultur, Leute, Essen usw. war alles grossartig und die Freiheit überall nach Belieben herumzufahren und an wirklich schönen Orten zu verweilen und übernachten vermisst man nach der Rückkehr nach Zentraleuropa sehr. Mauretanien ist abseits vom Dünenfahren sehr trist, es ist eben eines der ärmsten Länder auf der Welt. Dafür habe ich in Atar das beste gegrillte Kamelfleisch bisher bekommen und auch die Leute waren immer freundlich.
Wenn jemand Fragen hat oder mehr zu bestimmten Dingen wissen möchte, gerne einfach melden 😊
LG Lino -
Wie damals angekündigt (Vorstellung und Ersatzteil-Fragen zum Puch GE 230) war ich im Winter 2023/24 mit meinem Puch GE230 4 Monate in Marokko/Mauretanien unterwegs. An dieser Stelle nochmals ein grosser Dank ans Forum für die Unterstützung bei der Vorbereitung und die vielen technischen Ratschläge. Das hier wird kein ausführlicher Bericht, dafür wäre die Reise auch zu lange und der Hauptfokus lag auch mehr beim Klettern als beim Geländefahren, dennoch möchte ich ein paar Infos weitergeben, die dem einen oder anderen eventuell mal nützlich sein könnten.
Generell gleich vorweg, der GE230 hat sich über 13.000 km sehr gut geschlagen, und ausser einem Routineölwechsel in Zagora und 2 ausgebrannten Glühbirnen musste am Auto nichts gemacht werden. Auch der selbstgebaute Wohnausbau hat sich gut bewährt, man kann also tatsächlich zu zweit für 4 Monate im Puch leben (südliches Klima vorausgesetzt).
Reiseroute:
Wir sind nicht wirklich einer bestimmten Route gefolgt, sondern viel nach Lust und Laune, bzw. auch Wetteraussicht herumgefahren. Demnach sind wir durch manche Gegenden auch mehr wie einmal durchgefahren. Klettern waren wir im Riff Gebirge, in der Todra Schlucht, in Taghia und in Tafraoute. Dazu noch Surfen in Sidi Ifni und Dakhla. Wüstenfahrten haben wir in Mauretanien entlang der Erz-Eisenbahnlinie entnommen und natürlich um Zagora. Wobei man sagen muss, dass vom Grad des Abenteuers und auch der Schwierigkeit Welten dazwischen liegen, viele bekannte marokkanische Strecken kann man bis auf kurze Sandabschnitte wahrscheinlich auch ohne G-Klasse problemlos durchfahren und die Wegfindung ist bei dem regen Verkehr auch kein Thema.
Einreise/Fahrzeugformalitäten:
Fährfahrt von Genua nach Tanger (50 Stunden mit GNV, besser die Fähre ohne Zwischenstopp nehmen), Verladen in Genua etwas chaotisch, man benötigt noch div. Papiere aus dem Büro an der Verladerampe (Onlineticket alleine reicht nicht). Übernachten vor den Toren des Hafens von Genua eher nicht so schön. Rückreise von Marokko problemlos, alles top organisiert in Tanger, mit gültigem Fährticket schönes Übernachten am eingezäunten Hafengelände mit kostenlosen und sauberen Sanitäranlagen
Italien-Marokko: kein Visa für EU-Bürger notwendig, Auto bekommt Einreisezettel mit QR-Code und Stempel, Einreiseformalitäten können bereits auf der Fähre erledigt werden, daher Fahrzeugpapiere mit aufs Passagierdeck nehmen!). Haftpflichtversicherung aus Ö wurde anstandslos akzeptiert (ehemals grüne Karte). Kosten: 0€
Marokko-Mauretanien: Chaotisch auf marokkanischer Seite, unproblematisch auf mauretanischer Seite, genug Zeit einplanen, man darf nicht am Zollgelände übernachten, Fahrzeug wird geröntgt. Für Mauretanien gibt es jetzt neu eine E-Visa Pflicht, wir konnten das Prozedere noch direkt an der Grenze abwickeln. Haftpflichtversicherung gibt es mit 30 Tage Gültigkeit an der Grenze, Auto wird in Reisepass eingetragen. Kosten damals ca. 100 € für Visa+Autoeinreise+30 Tage Haftpflichtversicherung, Geld kann direkt bei der Grenze bei einer der herumstehenden Personen gewechselt werden (man sollte aber vorher den korrekten Kurs wissen). Achtung: nicht alle Grenzbeamten haben offizielle Uniformen und manche Passanten geben sich als Offizielle aus, man sollte daher immer kritisch prüfen wem man seinen Pass/Fahrzeugpapiere usw. in die Hand drückt. «Hilfe» von einem der herumstehenden Personen zur Abwicklung der Grenz-Formalitäten haben wir keine in Anspruch genommen, man kann sich auch bei den Offiziellen durchfragen, dauert eventuell etwas länger aber kostet nichts und so kompliziert ist es schlussendlich auch nicht.
Besonders nützliche Ausrüstung:
Benzinkocher Coleman (betrieben mit Aspen 4)
24V Kompressor für Sandetappen
45L Wassertank Stossstange (für Abwasch, Körperpflege usw., Trinkwasser in Flaschen ist immer überall verfügbar)
Schaufel
Sandbleche (wir hatten keine dabei, aber hätte uns sicher die eine oder andere Stunde Schaufeln und Steine/Äste sammeln erspart, würde ich für Mauretanien definitiv einpacken)
Werkzeug & 2 Wagenheber (wenig selber gebraucht, aber man kann Einheimische bei Pannen und Problemen unterstützen, diese haben meist nicht mal geeignetes Werkzeug für einen Radwechsel dabei)
Ersatzteile und Filter (siehe Vorbereitungsthread), gebraucht habe ich nur Glühbirnen
Fettpresse mit Fett zum Abschmieren, Motoröl (div. Motoröle tw. auch europ. Herkunft gibt es an Tankstellen zu tw. gleichen bis höheren Preisen wie hier)
Schutzbrille dicht schliessend (Sandstürme!)
Ersatzreifen und Flickzeug sicher sehr sinnvoll (Baustahleisen die aus dem Randstein ragen usw.), wir selbst hatten allerdings in 4 Monaten keinen Platten (mit relativ neuen AT Reifen)
Tablette mit OSM Offlinekarten (maps.me), GPS Tracks von Pistenkuh Führer
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Hallo zusammen,
Also das Getriebe wird morgen ausgebaut, Montag hole ich ein komplett neu aufbereitetes, das ich glücklicherweise etwas günstiger bekommen konnte, da gekauft und doch nicht benötigt.
Wenn alles klappt kann der Urlaub demnach doch noch stattfinden.
Das Bruchstück wurde übrigens als Anlaufscheibe identifiziert.
Würdet ihr bei dieser Gelegenheit auch gleich die Gelenkwellen wuchten? Ich hätte einen Betrieb nicht all zu weit weg und könnte mal nachfragen ob die spontan Zeit dafür hätten während ich das Getriebe organisiere. Ein leichtes Vibrieren am VTG Schaltknüppel hatte ich schon seit jeher, aber das ist ja beim G nicht ungewöhnlich.
Vielen Dank für euren Rat bei der Entscheidungsfindung. -
Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen. Die Meinungen sind ja recht eindeutig. Wird wohl sehr schwierig nun innerhalb der nächsten Woche jemand zu finden der das Getriebe zerlegt. Ein aufgearbeitetes Tauschaggregat ist natürlich sehr teuer, das VTG hat eigentlich auch erst 90.000 km runter. Kennt jemand neben Puch eventuell noch alternative Bezugsquellen für ein Ersatz-VTG, in oder um Österreich?
Natürlich gut wenn man so einen Schaden bei einer Routinewartung feststellt und nicht bei voller Fahrt auf der Autobahn, aber der Zeitpunkt ist natürlich trotzdem ungünstig.
DDG Genau, das Teil ist an der magn. Ablassschraube hängen geblieben. Ein paar kleine Metallstückchen waren auch dran. -
Hallo zusammen,
Ich habe gestern beim Ölwechsel des Verteilergetriebes ein Stück eines gebrochenen Metallrings gefunden (Foto anbei). Kann jemand das Teil zuordnen und eventuell sogar abschätzen ob es sich um etwas "akutes" handelt, da ich demnächst mit dem G in den Urlaub fahre und davor nicht mehr so einfach in eine Werkstatt komme. Funktion ist ganz normal gegeben, auch keine ungewöhnlichen Geräusche oder erhöhte Vibrationen.
Vielen Dank für eure Rückmeldung.
Freundliche Grüße
LinoDer Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist. -
Hallo Friedrich,
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung, jetzt ist mir der Aufbau klar. Deinen Post hatte ich tatsächlich gelesen, allerdings finde ich es hilfreicher wenn es öffentlich im Forum diskutiert wird als wenn ich meine Frage per PM schreibe, zumal ich davon ausgegangen bin, dass du hier ohnehin mitliest.
Abgebaut ist die Kupplung bereits und mit Ausnahme des Rings konnte ich alle Verschraubungen recht einfach lösen. Sobald ich das nächste Mal am Auto arbeite werde ich dank eurer Hilfe hoffentlich auch den Rest der Anhängerkupplung zerlegen können. Ich werde berichten wie es dann mit dem Heckträger weitergeht, eine Idee habe ich bereits. -
Vielen Dank für deine Antwort.
Der innere Zylinder lässt sich in dem "Ring" drehen, zur Sicherung war eine Schraube (siehe Loch im Ring) verbaut. Daher war mein erster Gedanke, den Ring abzuziehen, allerdings dürfte die Schraube nicht zur Sicherung des Rings sondern nur gegen Verdrehen des selben wirken. So wirklich klar ist mir die Konstruktion allerdings nicht.LG
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Hat jemand bereits die originale Nato Zughaken Anhäängerkupplung zerlegt? Ich konnte zwar alle Schrauben öffnen, doch mir ist nicht klar wie ich den inneren Zylinder aus dem äußeren Zylinder bekomme. Ich hab versucht den Ring (siehe Fotos) abzuziehen, dies scheint jedoch nicht möglich zu sein. Hat jemand eine Explosionszeichnung oder eine Idee wie das ganze zusammengesetzt ist? Vielen Dank für eure Hilfe.
LG Lino -
Vielen Dank für die zahlreichen Vorschläge. Die Hirschi Kupplung hatte ich noch nicht gefunden. Aber in Anbetracht der Kosten für die Hirschi Kupplung oder diverser Adapterplatten ist es wohl wirklich nicht zielführend den originalen Block montiert zu lassen, vor allem auch wenn man ihn zur Montage sowieso schon demontiert hat, wie Friedrich angemerkt hat. Vermutlich wird es also die vorgeschlagene Kupplung von PAC.
Den Täger fix verschrauben wäre natürlich auch eine gute Lösung, aber dann benötige ich erst recht wieder eine Spezialanfertigung und die Montage/Demontage per Klemme auf der Kupplung ist doch deutlich effizienter als jedes Mal 4 Schrauben mit entsprechendem Werkzeug lösen.
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Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen und Produktvorschläge.
Ich hättte eventuell noch dazuschreiben sollen, dass ich die Anhängerkupplung nicht zum Anhängerbetrieb benötige sondern zur Montage eines Gepäckträgers (ev. Heckpack), so dass die Höhe kein Problem darstellt, bzw. sogar im Gelände von Vorteil ist. Ebenfalls ist mir daher die eingetragene Zuglast nicht so wichtig, Stützlast haben ohnehin alle ausreichend.
Die einfachste Lösung wäre dann wohl tatsächlich die Adapterplatte, wobei ich ebenfalls finde, dass der Preis recht ordentlich ist und die Lösung nicht gerade die eleganteste.
Alternativ wäre es möglich die Kombikupplung (die es mit dem passenden Lochmass gibt) zu verwenden und den Verschluss für den Zugmaulbetrieb abzunehmen.
Oder eben einfach doch den Block abschrauben und die Standardkupplung von PAC oder puch.at montieren.
Die Hauptgründe warum ich gerne den Originalblock erhalten möchte ist, dass er von der Höhe und Ausladung nach hinten für meinen Zweck gut passen würde und eine Standard-anschraubkupplung doch deutlich günstiger zu haben ist (aber anscheinend nicht mit 45*85 Lochmass). Ausserdem hätte ich dann die 2 Ringösen weiterhin montiert lassen können, was für Bergezwecke o.ä. praktisch sein kann.
Vielen Dank nochmals für eure Vorschläge!
LG
Lino
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Hallo zusammen
Ich habe bereits die Suche bemüht und online recherchiert aber noch kein passendes Produkt gefunden. Ich würde gerne, wenn möglich, eine Anhängerkupplung mit Kugelkopf (keine Kombikupplung) anstatt des Zugmaules auf den originalen Anhängerkupplungsblock des schweizer Puchs montieren. Ich finde aber keine 4-loch Kupplung mit passendem Lochbild (45x85). Hat von euch jemand eine Idee oder eine Produktempfehlung?
Vielen Dank.
LG Lino
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In der Zwischenzeit konnten beide Wischerwellen erfolgreich erneuert werden und der Puch ist nun nach Frontscheibendichtungs- und Wischerwellenlagertausch endlich dicht. Vielen Dank für eure Hilfe, beim Handschuhfach war ich etwas zu vorsichtig.
Zusätzlich musste ich noch die Lüftungsschläuche tw. lösen und den Tacho ausbauen. Wirklich hilfreich war ein sehr kleiner Abzieher um die Gestänge zu trennen, sowie Gripzange um die Wellen zum Lösen des Scheibenwischers zu fixieren (wenn man alleine arbeitet), sowie ein Zangenschlüssel um die Gestänge wieder zusammenzupressen.
Spannend ist auch, dass der Weg der Scheibenwischer deutlich zugenommen hat, die alten, schwergängigen Lager dürften also den Wischermotor schon etwas belastet haben.
Vielen Dank nochmals für die Unterstützung.
LG Lino
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Guten Tag
Ich möchte mein Handschuhfach ausbauen, um an die rechte Wischerwelle zu gelangen. Ich habe die 4 Schrauben vorne, sowie 2 Schrauben nach oben gelöst. Wie bekomme ich das Fach nun möglichst schonend heraus (ist seit jeher schon „angeknackst“ und ich möchte es nicht gänzlich zerbrechen)?
Vielen Dank für eure Hilfe!
LG
Lino