Beiträge von Rheinpreußen

    Ich sehe dieses Pilotprojekt auch eher kritisch.

    Es werden vorrangig logistische und wirtschaftliche Gründe sein, welche den Test eines solchen Systems rechtfertigen (Stichwort Fachkräftemangel)

    Bei dem Großteil der Mahlzeiten in den heutigen Truppenküchen und Kantinen handelt es sich um sogenanntes Convenience-Food. Das bedeutet, dass die Speisen industriell produziert und küchenfertig vorbereitet sind. Ob noch ein Kochroboter, eine angelernte Küchenhilfskraft oder ein gelernter Koch das Fertiggericht erwärmt, spielt dann fast keine Rolle mehr.

    Sicherlich können Robotersysteme in der Truppenküche eine gute Unterstützung in der Zubereitung einzelner Komponenten sein. Auch als Nischenlösung für Verpflegungsteilnehmer am Wochenende sicherlich legitim.

    Es wäre jedoch wünschenswert, wenn die Bundeswehr in den Truppenküchen statt auf industriell-verarbeitende Nahrungsmittel vielmehr auf vollwertige Zutaten aus dem ökologischen Anbau und Tierhaltung sowie auf die Handwerkskunst von Köchen, Bäckern und Fleischern setzen würde.

    Das Thema Einsatzverpflegung, EPAs, etc. ist natürlich eine ganz andere Sache.

    CA-1 von Circus Defence – Bundeswehr beschafft KI-Robotik für die Truppenverpflegung

    Das Münchener Unternehmen für KI-Robotik Circus Defence ist von der Bundeswehr mit der Lieferung und dem Betrieb des KI-Verpflegungszubereitungs- und Verteilungsroboters CA-1 an einem militärischen Kasernenstandort in Deutschland beauftragt worden, um die dort stationierten Soldatinnen und Soldaten rund um die Uhr – unabhängig von Dienstzeiten oder Einsatzrückkehr – zuverlässig zu versorgen. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor.

    Wie es aus gut unterrichteten Kreisen heißt, handelt es sich bei dem Pilotstandort um den Bundeswehrstandort Alt Duvenstedt in Schleswig-Holstein. Wie es heißt, soll die Inbetriebnahme des Systems im ersten Halbjahr 2026 erfolgen. In der dortigen Hugo-Junkers-Kaserne sind derzeit unter anderem Kräfte des Seebataillons stationiert.

    Bei dem CA-1-System handelt es sich um einen Verpflegungsroboter, der laut Angaben auf der Herstellerwebseite Mahlzeiten autonom, frisch und bedarfsgerecht zubereiten kann. Dadurch lasse sich die Versorgung der Truppe mit Verpflegung rund um die Uhr sicherstellen. Insbesondere Soldatinnen und Soldaten die durch Schichtdienste, variable Ausbildungszeiten sowie der Rückkehr von Ausbildungen und Übungen außerhalb der Öffnungszeiten der Truppenküche können so trotzdem jederzeit mit warmer Verpflegung versorgt werden.

    Circus Defence gibt an, dass es sich bei dem CA-1 um den weltweit ersten vollautonomen Roboter für die Lebensmittelzubereitung handelt, der zudem bereits in Großserie gefertigt wird und die Mahlzeiten mit industrieller Zuverlässigkeit und minimalem Personaleinsatz zubereiten kann.

    Wie es auf der Webseite des Unternehmens heißt, sinken die Personalkosten bei der Nutzung des CA-1 um bis zu 95 Prozent. Das System müsse nur mit den notwendigen Zutaten „beladen“ werden und könne dann selbstständig Mahlzeiten zubereiten sowie den Abwasch der Kochutensilien übernehmen. Die Zubereitungsdauer für ein Gericht wird mit drei bis vier Minuten angegeben. Acht spezielle Warmhaltefächer können dafür genutzt werden, Mahlzeiten „vorzukochen“ und für die Abholung bereitzuhalten. Pro „Beladung“ soll der CA-1 bis zu 500 Portionen zubereiten können.

    Themenvorschlag:

    BGS -> Fahrzeuge sowie Ausrüstung

    Der BGS ist ja quasi die Keimzelle der Bundeswehr und hatte bis 1994, da allerdings schon umbenannt in BePol, Kombattantenstatus. Sprich an Interessanten Fahrzeuge, Waffen, Uniformen und Gerät gibt/ gab es genug.


    Da schließe ich mich wissensdurstig an.

    Das Thema Entwicklung von BGS-Uniformen/ Pers. Ausrüstung ist eigentlich ein eigenes Buch wert.

    Von alten Wehrmachtsbeständen 1951 über die grünen Oestergaard-Uniformen 1976 bis zu den blauen Einfärben von Uniformteilen 2005.

    Hallo

    Das ganze habe ich auch schon hintermir.Beim Schuster nachgefragt.Reparaturkosten ca. 100 Euro.Da kam nur in Betracht Tonne.Das zum Thema Nachhaltigkeit

    Grüße

    Norbert

    Sorry wenn ich das so offen und ehrlich sage:

    Aber wieso bemängelst du eine fehlende Nachhaltigkeit des Stiefels nur weil du beim Schuster sparen möchtest?

    Bei dem angebotenen Stiefel handelt es sich hierbei um das vielgepriesene, nachhaltig-reparable Modell der alten zwiegenähten Machart nur mit dem Sohlenaufbau des Modells 2000

    Deutsche Kampfstiefel – Wikipedia

    Mit welchem Stiefelmodell bist du denn bei deinem Schuster vorstellig geworden?

    Hast du dir die Reparatur im Detail, sprich Sohlenaufbau,Arbeitsschritte und die verwendeten Materialien erklären lassen?

    Von den rund 100,00 Euro bleibt für den Schuster als Gewinn nicht mehr viel übrig.

    Ich habe vor ein paar Jahren, ebenso wie Kai rund 70,00 € für die Reparatur beim Schuhmachermeister bezahlt.

    Moin,

    In meiner Dienstzeit gab es in der Richtschützenausbildung eine Art "Heft" im DINA4-Format. Meines Wissen handelte um eine Lernhilfe welche von Ausbildern des Bataillons zusammengestellt und an die Lehrgangsteilnehmer ausgeteilt wurde.

    Ist natürlich gut möglich, dass es sich hierbei um eine Abschrift bzw. Zusammenfassung von den offiziellen Ausbildungsvorschriften handelte.

    Mit der Taschenkarte meinst du aber vermutlich die relevanten Bedienerinformationen in stark komprimierter Zusammenfassung.

    Ich habe was Wollkleidung angeht schon einige Erfahrungen gesammelt.

    Bedauerlichersweise habe ich mir schon einige Wollpullover ( BW-Pulli, Seemanns-Troyer, etc) in der Waschmaschine von der ursprünglichen Größe 52 in Größe 48 zurechtgeschrumpft. Besonders ärgerlich wenn die Troyer an Länge verlieren.

    Meine Empfehlungen für Formstabilität :

    - Schonprogramme für Wollwäsche in der Waschmaschine nie über 30 Grad einstellen, wesentlich besser ist sogar Kaltwäsche. (je höher die Temperatur desto mehr verfilzt die Wolle)

    - Neben Wollwaschmittel kommt bei mir noch eine Verschlusskappe Desinfektions-Waschmittel hinzu (hauptsächlich für die Merino-Wollsocken)

    - Ganz Wichtig bei den Woll-Pullis, Troyer, etc.: Nach der Wäsche im nassen Zustand anziehen und ordentlich strecken und dehnen. Das Kleidungsstück darf ruhig in die Länge und Breite gezogen und gestreckt werden.

    - Absolut Wichtig: NIE in den Trockener ! Bei Zimmertemperatur auf eine Wäschespinne ablegen, nach einigen Stunden die Pullis nochmal anziehen und nachstrecken, ggf. diesen Vorgang wiederholen.

    Für eine eventuelle Restfeuchte kann man sie dann auch auf den Heizkörper legen ODER bei sehr niedriger Temperatur bügeln ( wenn es ein Wollprogramm im Bügeleisen gibt). Das Bügeln hat den Vorteil dass man auf das Gewebe Druck ausübt und automatisch nachglättet.

    Hallo zusammen,

    aufgrund meiner Sammlungsverkleinerung biete ich die Reproduktion einer WH Offiziers-Feldbluse in Größe 52 (L) an.

    Ich habe die Jacke vor und 10 Jahren bei Lomax gekauft. https://lomax-militaria.de/reenactment/we…senauswahl?c=80

    Seit dem hing sie nur im Schrank bzw. lag in einer Kiste.

    Meine Preisvorstellung liegt 90,00 € VB.

    Bei Interesse einfach fragen.

    Hallo zusammen,

    aus Platzgründen muss ich meine Sammlung verkleinern und möchte mich hiermit von einem gefütterten Winterkampfanzug der NVA trennen.

    Der Zustand ist quasi neuwertig. Die Jacke ist mit Offziersabzeichen (Oberst) versehen.

    Die Größe M52 entspricht weitesgehend der Herrengröße 50/52 für einen Brustumfang von 100cm / Bundweite 90cm bei einer Körpergröße zwischen 170 und 180cm.

    Hierzu gebe ich noch eine neuwertige Feldjacke des MdI ( Ministerium des Inneren) in der passenden Größe M52 mit dem Dienstgradabzeichen des Majors ( Volkspolizei? ) sowie eine gebrauchte Wintermütze für Offiziere in Größe 58.

    Meine Preivorstellung für das gesamte Set liegt bei 85,00€ VB.

    Bei Interesse einfach melden.

    Hallo 24-volt,

    Beim guten alte Räer sind überwiegend nur noch die Nachbauten von Mil-Tec, MFH zu finden.

    Vor langer Zeit hab ich in der Bucht mal eine Packung des original-verpackten Originals aus BW-Beständen gesehen.

    Ich meine das die Standard-Packung mit Versorgungsnummer 5 Stück umfasste.

    Insofern qualitiativ kein Unterschied zum Original besteht greife ich natürlich auch auf die Nachbauten zurück.

    Hallo zusammen,

    Bei meinen dienstlichen gelieferten Stofftaschentücher lösen sich durch die alltägliche Nutzung und regelmäßiges Maschinenwaschen so allmählich die Nähte auf.

    Aus diesem Grund möchte ich mit gerne noch einen Vorrat zulegen.

    Leider hat die BW dass Stofftaschentuch in den letzten Jahren anscheinend ausgesondert.

    Zwar gibt es bei den üblichen Militär-Shops Nachfertigungen zu kaufen, vorzugsweise würde ich jedoch zu dem Original greifen.

    Kennt jemand eine Bezugsquelle für Originalbestände in Neuzustand?

    Bezüglich des Tarnmusters:

    Habe selbst 2x Stück dieser Jacken. Jene welche ich anbiete, hat noch das Flecktarn mit deutlichen Brauntönen welches von 1994-2004 beschafft wurde.

    Meine andere Jacke jenes Modells welche ich bei Wehrübungen gerne im Gelände trage, hat eine einen deutlicheren Grünton statt Braunton.

    Das könnte an einer späteren Charge liegen, da die Bundeswehr ab 2005 die Farbgebung des Flecktarns zugunsten des Grüns änderte ("Chlorophyll-optimiert").

    Andererseits könnte die Verfärbung auf aufgrund Missachtung von Pflegehinweisen ( >60 Grad Schleuderwaschgang) oder dem Einsatz von grünen Textilfärber des vorherigen Trägers geschuldet sein.

    Schau mal hier Beitrag-Nr: #8 für bessere Bilder/ Details


    Rheinpreußen
    8. September 2023 um 13:39

    In meinen Augen eines der genialsten Uniform-/ Ausrüstungsstücke aus dem Hause Sturm/ Miltec

    Ist noch verfügbar ;)