Beiträge von ReinerM

    Ok, die Frage war dumm. Habe inzwischen ein YouTube Video gefunden, in dem ein russischer Mechaniker so ein Getriebe zerlegt und die Schaltwelle restauriert. Die Welle kann wegen der Lagerung und der mit Buchsen gesicherten Mitnehmer der Schalthebel und Verschlussnocken nicht gezogen werden.

    Bleibt die Frage, ob die Blockade der Hebebewegung durch die Mitnehmen oder Verschlussnocken verursacht werden kann oder ob das Schaltgestänge schuld ist.

    Hallo Friedrich, ganz herzlichen Dank für die schnelle Antwort! Das Werkstatthandbuch ist glaube ich nur die Ersatzteilliste, die habe ich schon. Mein Problem ist, dass ich zu wenig über die Funktionsweise des Selektionsmechnismus weiß. Bei meinem LP1626 streikt der Rückwärtsgang von Zeit zu Zeit. Das ist bei so einem Trumm blöd, weil ich keine Lust habe, den Bergungsdienst zu rufen, nur weil ich zu dicht an einer Laterne stehe...

    Die Werkstatt hat das Schaltgestänge justiert. Zuhause ging der Gang dann wieder nicht rein. Gestern am Feiertag habe ich das Schaltgestänge von der Schaltwelle am Getriebe gelöst und so lange gebetet und gerüttelt bis der Rückwärtsgang wieder reinging.

    Das Problem ist, dass die Schaltwelle (Fig 3 / 4 unten) sich manchmal nicht soweit anheben lässt, dass der Rückwärtsgang selektiert werden kann.


    Aufgrund meiner Unwissenheit weiß ich nicht, ob der Verriegelungsmechanismus (Fig. 5 bis Fig. 19/6) nur das Einlegen der Gänge (Drehbewegung der Schaltwelle) kontrolliert oder auch die Hebebewegung. Sprich: Liegt die Blockade der oberen Position der Schaltwelle im Getriebe oder nur am Schaltgestänge.

    Ich bin ehrlich gesagt auch überrascht, dass es bei dem LP1626 an den Kugelgelenken des Schaltgestänges keine Schmiernippel gibt. Wie schmiert man die eigentlich? (bei dem MAN wäre das undenkbar. Da hat alles Schmiernippel.)

    Dann würde mich zwecks Kostenschätzung im Worst Case noch interessieren, ob man die Schaltwelle aus dem Getriebe ziehen kann (und auch wieder montieren kann), wenn man den Dom der Schaltwelle abbaut. (Das will ich nicht selbst machen). Oder ob das Getriebe demontiert und seitlich geöffnet werden muss.

    Viele Grüße Reiner

    Moin liebe Forenmitglieder und Mitgliederinnen, weiß hier jemand was zu DB LP1626? Ich habe das Fahrzeug seit kurzem (neben MAN 630 L2AE) und der Rückwärtsgang geht zur Zeit nicht rein.

    Die Werkstatt hat das Schaltgestänge eingestellt und dann ging es vorübergehend wieder. Jetzt steht der Wagen wieder ohne Rückwärtsgang vor der Tür.

    Hat jemand von euch Werkstattunterlagen oder weiß, wie man die bei Mercedes oder im Netz bekommt?

    Kann mir jemand raten, was zu tun ist (Schaltgestänge einstellen lassen oder Schaltkulisse im Getriebe renovieren)? Getriebe ist ZF S6-90

    Hat hier sonst jemand einen LP?

    Viele Grüße

    Reiner

    Ich war einigermaßen entsetzt, wieviel Dreck und Wasser in der alten Füllflasche war.

    Meiner Meinung nach ist die Füllflasche auch dazu da, als Wasserfalle zu dienen. Das scheint aber nicht so zu funktionieren.

    Nach der Kühlspirale und der Strecke von der Kühlspirale zur Füllflasche ist die Druckluft wohl soweit abgekühlt, dass die Feuchtigkeit vor der Füllflasche auskondensiert. Ich setze meine Hoffnung jetzt auf die neue Füllflasche. Die ist etwas anders konstruiert, die Luftentnahme ist oben angeordnet, die Flasche scheint jetzt nur zur Entwässerung da zu sein. Mal sehen, ob das funktioniert.

    Lass von dir hören, wie es mit dem überarbeiteten Regler klappt.

    Hallo Moritz,

    das ist wohl so.

    Mit viel Gefluche habe ich den neuen Druckregler heute verbaut und er tut. Er baut den Druck bis 8,4 bar auf und bläst dann ab. Bei ca. 6bar fängt er dann wieder an Druck aufzubauen.

    Ich hatte mir spassweise die inzwischen zurückgezogene DIN 74277 gekauft. Die scheint mir ein bisschen dünne, sagt dir aber das folgende:

    Abschaltdruck max. 7,5bar, Einschaltdruck min 6,5bar. Demnach würden die Druckregler hier im Forum alle etwas zu spät abblasen.

    Ich habe jetzt noch den überarbeiteten Regler hier, der heute angekommen ist und würde den bei Bedarf weiterverkaufen. Hat glatte 100 gekostet.

    Bei mir ist das ganze mit Butyl O-Ringen abgedichtet, die mit Messingandruckscheiben und Kontermuttern verschraubt werden. Davon habe ich noch ein Sortiment. Außerdem habe ich noch Kupferdichtungen 22 x 27 x 1,5 DIN7603 A 5 Stück Kupfer, die ich nicht benutzt habe. Die Abdichtung zwischen Schlauf vom Kompressor und Reifenfüllflasche und hinter dem T-Stück vor der dem Überdruckventil habe ich mit Fiberdichtungen verschraubt.

    Viele Grüße

    Reiner

    Hallo Moritz,

    ich habe mir über ebay 2 Ersatzteile gekauft, ein neues von Bosch und ein von PSK aufgearbeitetes Teil. Ich verwende das Neuteil.

    Den alten Druckregler habe ich spassweise auseinandergenommen. Soweit ich sehe, war das Problem, dass die Tellerdichtung des Rückschlagventils im Druckkreis vom Stössel abgerissen war. Ich verstehe aber nicht, warum dadurch kein Druck mehr abgelassen wurde, ich hätte das eher nur für ein Sicherheitsproblem gehalten. Evtl. war zusätzlich der Regelmechanismus zu stark korrodiert.

    Ich habe auch gleich die Reifenfüllflasche erneuert, weil die auch schon ziemlich korrodiert war.

    Nachdem heute die Dichtungen ankamen, habe ich alles vormontiert und will morgen in die Emma einbauen. Dann schreibe ich dir, wie es funktioniert.

    Soll ich den alten Druckregler wieder aufarbeiten lassen, damit er dem Ökosystem erhalten bleibt? Meinen alten, defekten Anlasser hat Bosch zur Überarbeitung eingesammelt.

    Viele Grüße

    Reiner

    Guten Abend, bei meiner Emma spinnt der Druckregler. Letzten Montag hat der Druckregler den Druck relativ häufig, dafür aber ziemlich langsam und irgendwie schwach abgeblasen. Jetzt bläst der Druckregler den Überdruck gar nicht mehr ab, d.h. der Druck steigt auf weit über die 8 bar.

    Weiß jemand von euch einen Rat?

    Viele Grüße

    Reiner

    Guten Morgen zusammen, ich habe letzte Woche einen LKW MAN 630 L2AE Bj 1963 gekauft und in 3 Tagen von SZ nach M gefahren.

    Der Wagen ist in gutem Zustand.

    Ich würde mich aber sehr über euren Rat für ein Wartungskonzept freuen.

    Ich selbst bin kein Schrauber und brauche deshalb in erster Linie eine Werkstatt im Großraum München, die MAN Oldtimer betreuen kann.

    Hier wäre ich für jeden Hinweis sehr dankbar.

    Weiterhin bin ich an persönlichen Kontakten zu Forenmitgliedern aus dem Großraum München und an anderen MAN 630 Besitzern interessiert.