Beiträge von 25u.de

    Das Teil rollt wieder und kann inzwischen erneut auf dem Farmers Markets in Vancouver, Kanada besichtigt werden.

    Ursache für die erste, nicht erfolgreiche Reparatur war, dass der Flicken nicht gehalten hat. Dabei haben wir das Flickset extra nochmal neu gekauft, anstatt einfach mein Zeugs zu verwenden mit dem ich üblicherweise Fahrräder, den eRoller usw flicke.

    Steve hat einen neuen Schlauch verbaut. Daher selber nochmal alles auf, Schlauch neu, zusammenbauen, fertig.

    Er macht aber alles nochmal komplett neu mit neuem Reifen und hat inzwischen auch eine dritte Felge aufgearbeitet, die man nehmen kann. Insgesamt war die Aktion erfolgreich. Ausgangslage war ja, dass man immer eine Werkstatt braucht für sowas. Diese erste Annahme von Steve war falsch und sowas wie ein platter Reifen an dem Teil hat inzwischen seinen Schrecken verloren ...

    Hatte er auch schon überlegt, aber entweder sind die Anhänger nicht breit genug oder die Anhängergabel ragt zu weit rüber. Das Teil muss ja beladen (mit Chilli) transportiert werden. Vernünftig verzurren muss man das dann auch.

    Diese Klebelösung aus der Sprühflaschen hab ich ihm genannt. Da das Leck glaub ich nur klein ist durchaus eine Idee.

    Der Gag bei dem Modell ist, dass man vier Flügelschrauben lösen kann und dann lässt sich das Oberteil komplett rausheben mit vier kräftigen Leuten. Ich hab ihm die festgerosteten Flügelschrauben gestern alle wieder gängig gemacht, so dass das im Notfall auch geht. Abheben, transpotieren, irgendwo aufbocken.

    Naja, ich muss nun erst mal weiter ... kann nicht ewig in Vancouver bleiben.

    Für Steve war das trotzdem ne gute Aktion und für mich natürlich auch eine super Übung. Er hat gelernt, dass man das durchaus auseinander und repariert kriegt und nicht grundsätzlich damit in eine Werkstatt muss. Wenns von ihm nochmal ein Update gibt poste ich das hier.

    Verstehe die ganze Aufregung nicht. Die werden doch in Kanada in der Lage sein so einen Reifen zu reparieren oder zu tauschen...

    Hier in Kanada ist die Lage wie folgt: die Autos sind selten älter als 15 Jahre und danach repariert die keiner mehr oder es gibt keine Teile. Weder die Kunden lassen das noch reparieren noch trauen sich die Werkstätten da ran.

    Meine Beobachtung, ich mag mich jedoch irren oder einen falschen Eindruck erhalten haben.

    In den USA ist die Lage besser, weil der Markt grösser ist aber im Grunde ist es ähnlich. Viele Campingplätze oder RV Parks haben die Regel, dass keine Fahrzeuge auf den Platz dürfen die älter als 20 Jahre sind. Ich wurde mit meinen gepflegten Schätzchen mehrfach abgewiesen, dabei hat der TÜV und ich lass jede Kleinigkeit machen oder repariere es sofort selbst. TÜV z.B. haben die hier nicht und interessiert auch keinen.

    Europäische Fahrzeuge können teilweise nicht repariert werden. Für Mercedes Sprinter 4x4 ist die Lage super, aber mit einem MAN 4x4 oder VW Crafter hast du ganz schlechte Karten. In einem Ford (eine Auto Marke aus Amerika) der in Europa verkauft wurde ist ein Motor drin für den es in den USA keinen Service und Ersatzteile gibt und den dir auch keiner reparieren kann.

    Hab hier Reisebuddies getroffen, die fahren einen Ford Custom Kastenwagen und haben den rüber gebracht. Der Motor braucht ein spezielles Öl, was es in den ganzen USA nicht gibt. Zum Schluss haben sie das benötigte Motoröl einfliegen lassen. Ich konnte es nur schwer glauben.

    Reifen ist ein ähnliches Thema. Also, mein LKW braucht 12.00 die sind hier auch eher selten. Könnte noch ein Problem werden.

    Kann ja mal erzählen, wie es heute weiter gegangen ist. Obwohl der Reifen steinalt ist und der Schlauch innen kaputt war haben wir uns heute entschlossen, alles auseinanderzubauen und irgendwie zu reparieren.

    Bei solchen Liebhaberstücken ist es leider in Kanada schwierig einen Händler zu finden der sich da rantraut. "Liability", Versicherungen und Anwälte sind hier leider ein riesen Problem was die Wirtschaft lähmt. Steve war der Meinung, dass man für den Reifen Maschinen braucht und er konnte auch berichten, dass der letzte Händler, der den Riss schon mal von innen geflickt hatte auch ziemliche Mühe hatte.

    Wir haben das aber trotzdem ganz gut mit mehreren grossen, stabilen Schraubenzieher hingekriegt und ein Loch im Schlauch geflickt.

    Es war schon kompliziert, aber machbar den Reifen da von der Felge runter zu bekommen.

    War auf jeden Fall eine spassige Aktion da heute im Garten. Ich meine, für solche Aktionen kann man mich sofort begeistern und meine Zuversicht ist ja sowieso unbegrenzt was die Erfolgsaussichten angeht.


    Also - der Reifen hat einen Riss der von innen schon mal geflickt wurde plus einen Schlauch mit Flicken ... das waren keine guten Voraussetzungen und ich muss leider berichten, dass der Reifen letztendlich nicht dicht war. Verliert erneut Luft. Entweder haben wir noch ein Leck übersehen oder (wahrscheinlicher) beim zusammen bauen ein neues Loch reingemacht.

    (Wir mussten mit dem arbeiten, was da war)

    Für Steve ist das Pech, er verdient mit der Gulaschkanone Geld und ihm fehlen nächste Woche erst Mal 200 x 5€ = 1000€ Umsatz. Aktuell ist der Plan, sowohl neue Reifen als auch neue Schläuche zu bestellen. Welche das sein müssen - da hat das Forum ja durchaus geholfen. Kann sein, dass die Teile tatsächlich in Deutschland geordert werden um sie dann hier rüber zu verschicken.

    In dem Punkt würd ich dem Quakfrosch zustimmen. Vor der Feldküche lag ein Infoblatt, in dem erst mal "Wehrmacht" stand. Sieht man auch auf dem zweiten Bild. Das hab ich missverstanden bzw nicht selber besser recherchiert und so übernommen.

    Der Steve hat die Feldküche jetzt einfach so mit plattem Reifen langsam zu sich nach Hause gefahren, was mit 5 km aber nicht weit war. Ich musste von dem Stellplatz dort wo der Farmers Market war weg, weil da heute ein Marathon ist. Steh aktuell bei ihm um die Ecke an dem sehr ruhigen Bobolink Park in Vancouver, wo keinerlei Verbote sind.

    Problem ist, dass der platte Reifen innen einen langen Riss hat, kann man die Hand durchstecken. Es muss daher nicht nur der Schlau neu, sondern der komplette Reifen - vernünftigerweise macht man beide neu.

    Ich find, das ist ein interessantes Nebenprojekt und wir schauen da heut mal, was sich machen lässt und was man hier bekommt.

    Prinzipiell kommt alles, was etwas spezieller ist immer aus den USA / China. Das ist in Kanada stets schwierig.

    Hallo Leute,

    Bin gerade in Vancouver Kanada unterwegs und hab hier auf dem Wochenmarkt einen ausgewanderten Deutschen getroffen. Er betreibt ein Gulaschkanone der Wehrmacht, darin gab es heute Chilli. Ich lad zunächst mal ein paar Fotos hoch, fand den mit Holzkohle befeuerten Anhänger sehr spannend. Auf einem Wochenmarkt (heisst hier Farmers Market) ein echter Hingucker.

    Wehrmachts Gulaschkanone von 1943

    Befeuert wird das ganze mit Holzkohle, im Einsatz waren zwei Kessel: normales Chilli und veganes Chilli


    Problem ist leider - und das ist auch der Grund warum ich schreibe - dass ihm ein Schlauch geplatzt ist. Ich hab direkt gegenüber geparkt, der Farmers Market ist auf der Freifläche von einem kleinen Park mitten in Vancouver. Ich konnte da so konkret nichts machen, der Schlauch hat sich bereits im Reifen verdreht und das Ventil ist auch schon gewandert.


    Mir ist klar dass wir da konkret und schnell keine Hilfe vom Forum erwarten können. Da wären zum einen die 9 Stunden Zeitverschiebung. Während hier gemütlicher Nachmittag ist und man an Kafee und Kuchen denken würde ist es in Deutschland Mitternacht und alle im Bett. Dazu kommt, dass der markt für Reifen, Felgen, Schläuche hier in Kanada ein komplett anderer ist.

    Daher probiert er es Steve jetzt gerade mit einem Abschleppunternehmen.

    Trotzdem wär die Frage interessant, in wie weit man das ersetzen kann. Daher, wie repariert (rettet) man die alte Wehrmachts Gulaschkanone, hat das schon mal jemand gemacht ? Da könnten durchaus moderne Felgen drauf. Funktionieren würden hier auch kreative Lösungen, da es keinen TÜV gibt.

    Einen Wertverlust gibt es immer, egal ob Auto, Wohnwagen oder LKW. Heutige Schlachtschiffe a la neues Expeditions Mobil für 450.000€ sind in 10 Jahren nur noch 150.000€ wert und nach 30 Jahren nur noch 50.000€ oder gar nix mehr.

    Hintergrund ist, dass sich jedes Fahrzeug abnutzt und es irgendwann keine Ersatzteile mehr gibt. Daher auch nicht mehr für die Innenaustattung und alles was aus Gummi ist (jede Dichtung und jeder O-Ring) muss dann erneuert werden. Die Ansprüche ändern sich auch. In den 80er Jahren war ein 4x4 Hanomag AL28 das Mass aller Dinge, heute wollen sich viele maximal 65 km/h, Krach beim Fahren und ein unsynchronisiertes Getriebe mit Zwischengas einfach nicht mehr antun.

    Heibo, ich würd mir einfach mal einen Camper für 4 Wochen ausleihen und dann schaust du erst mal, ob das Reise Leben überhaupt etwas für dich ist.

    Vielen fällt es schwer, diesen Lifestyle zu haben. Nach Jahren der Planung und Ausgaben kommt dann die Ernüchterung. Aber es kann auch passieren dass du feststellst: ich brauch gar nicht so viel Platz. Und: im Sommer nach Skandinavien und im Winter nach Marokko ist einfach geil.

    ERST DANN baust du dir ein Fahrzeug, was deinen Wünschen genau entspricht.

    LKW mit Anhänger der einen Wohnausbau hat ist im Prinzip wie ein Auto mit Wohnwagen.

    Man könnte sich daher ganz viel Gewicht, Diesel, LKW Maut, 2x im Jahr zum TüV und so weiter sparen. Ganz abgesehen davon werden Wohnwagen in der Regel komplett ausgebaut verkauft. Spart ne Menge Arbeit und es kann nach dem einräumen der persönlichen Sachen + einmal zum Supermarkt sofort losgehen.

    Aber manchmal ist das planen einer Reise ja schöner als die Reise selbst.

    Ahh sorry mein Fehler. Hatte das Forum ne Zeitlang nicht im Blick.

    Long story short: ich bin von der mexikanischen Grenze aus rauf nach Washingon / Oregon gefahren und über Vancouver ausgereist. Der Truck steht aktuell in Vancouver Kanada, ich bin für ein paar Tage in Deutschland. Weihnachten nachfeiern, Behördenkrams und Familie.

    Flieg kommende Woche aber zurück.

    Ich war zwischendurch mit meinen (schon grossen) Kindern in Zypern, wir haben da nen coolen Trip zum historischen Flughafen Nikosia gemacht. Militärisches UN Sperrgebiet, aber ich hatte ein permit.

    Aufgegebenes Flughafengebäude, Nikosia Zypern

    Ankunftshalle

    Perforierte Trident, parkt da für immer

    Die Spuren des damaligen Krieges sind unübersehbar. cal .50 BMG Flugabwehr, schätze ich.

    Etwas ausserhalb, an einem anderen Tag. Das ist eine Tupolew, von der türkischen Armee zerbombt in dem Konflikt.

    War ein sehr abwechslungsreicher "Familienausflug".

    Das linke Bild ist schon Mal KI-Mist.

    Und das Märchen der brennenden eAutos wird seit Jahren erzählt. Dabei ist ein Brand im Motorraum durch sich entzündendes Benzin oder Diesel am heissen Motor oder der Abgasanlage wahrscheinlicher. Wegen: technischen Defekten, Unfall, verschlissenen Leitungen, Marderbiss, Öl nachgefüllt und überall herumgekleckert.

    Ich find das immer erstaunlich wie viele Leute von den Gefahren durch Lithium Batterien in eAutos wissen. Und selber seit Jahren ein Handy, eine Powerbank und eine eVape in der Tasche haben. Das Handy wird dann Nachts aufgeladen, während man daneben schläft.

    Statistisch gesehen brennen pro Tag in Deutschland etwa 30 ganz normale Autos. Dazu gibts dann komischerweise keine Nachrichten.

    Diese ganzen Assistenzsysteme würden mich ebenfalls nerven. Da würde ich Erik zustimmen. Das ist offenbar etwas, was eher schlecht funktioniert.

    Aber das autonome Autos zahllose Unfälle oder Chaos auf Parkplätzen verursachen ist: ein Märchen. Ich würde dem entsprechen User raten hier keine Lügen zu erzählen, weil etwas anderes als ausgedacht und gelogen ist es nicht.

    "Der Ärger mit diesen selbfahrenden Taxen und Lieferfahrzeugen sollte eigentlich allen bekannt sein, wenn man es nicht absichtlich ignoriert oder verdrängt."

    Erstens haben wir hier in Deutschland (bislang) gar keine Robotertaxis. Ein Ärger damit kann daher gar nicht "allgemein bekannt" sein. Eine Information aus erster Hand ist dagegen, dass ich persönlich vor Ort bin um mir solche Systeme, die erstaunlich gut funktionieren in den USA anzuschauen.

    Zweitens gibt es keine Belege für vermehrte Unfälle. Es ist eher so, dass ich in den USA vor allem gefährliche Überholmanöver durch röhrende Pickup Trucks erlebe. Auch in Deutschland sind Überholmanöver zusammen mit überhöhter Geschwindigkeit eine der häufigsten Unfallursachen. Das machen innerstädtisch arbeitende Robotertaxis schon mal nicht.

    Hab hier noch ein Beispiel aus Las Vegas:


    Die kurvten dort überall herum, eher unauffällig. Eindeutig als "Taxi" zu erkennen, kaum noch Ähnlichkeit mit einem "Auto". Kein Lenkrad, kein Fahrer mehr.

    Mich würde mal interessieren ob so ein Teil auch eine Rettungsgasse bilden kann wenn von hinten das Tatüüütataaaa anrückt.
    Fährt der dann über die rote Ampel?

    Das ist eine sehr gute Frage von dir !

    Wahrscheinlich kann man die mit ja, macht es beantworten. Ich hab das aber nicht selber beobachtet. Allerdings ist in San Francisco oft die Feuerwehr mit tatü tata rumgefahren und es gibt keine Nachrichten, dass schon mal eins der Robotertaxis im Weg gestanden hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Prioritätsfahrten von Polizei und Feuerwehr beim Design berücksichtigt wurden.

    Beobachtet habe ich wie gesagt dass eins der Taxis bei grün in den Kreuzungsbereich gefahren ist. Weil es etwas Stau gab stand das Auto etwas auf der Kreuzung, als die Ampel auf rot gegangen ist. Das Auto wusste, dass es in einen grünen Bereich eingefahren ist, dessen Status sich aber auf rot geändert hat.

    Daraufhin hat das Fahrzeug von alleine etwas zurück gesetzt. Dem Auto war klar, dass sich ein Verkehrsbereich geändert hat aber auch, dass hinter ihm Platz war um auszuweichen. Was eine Lösung für das Problem war. Das ist wirklich extrem schlau. Obwohl es sich um eine Maschine handelt kommt das in der Verkehrsbeobachtung und Entscheidungsfindung einem Bewusstsein ziemlich nahe. Ich hätte nicht gedacht, dass wir (bzw die USA) technologisch bereits so weit sind.

    Kurzer Hinweis an Wolf im Taunus: es geht um Waymo, nicht um Tesla.

    Genau das tut das Auto. Du setzt dich rein und sagst wo du hin chauffiert werden möchtest.

    Im Strassenverkehr sind leider ohne Ende Menschen unterwegs, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie ein Alkohol Problem haben. Leute die TikTok gucken beim Fahren oder Whatsapp tippen. Oder "der Mann mit Hut", der mit wer weiss was für medizinischen Problemen altersstarrsinnig weiter Auto fährt. Gas und Bremse wird verwechselt, weil die Leute nicht mit Automatik klar kommen und so weiter.

    Das macht mir mehr sorgen als das, was Google mit seiner Tochter Waymo entwickelt hat.

    Technologisch ist das ziemlich beeindruckend, was dort in San Francisco zu sehen ist. Also, ich war dort mit dem 7,5-Tonner im Stadtverkehr = Hölle.

    Bitte keine Hass Kommentare. Ich wollt einfach mal zeigen, was in anderen Ländern technisch bereits mit eAutos möglich ist.

    Bin ja gerade in den USA: in San Francisco fahren Roboterautos herum. Autonome Fahrzeuge, kein Fahrer am Steuer.


    Das Auto auf dem Bild hab ich fotografiert, nachdem es auf der Kreuzung zu stehen gekommen ist. Als die Ampel von grün auf rot gewechselt hat ist das Roboterauto 70cm zurück gerollt, um den Fussgängerüberweg frei zu machen. Perfekte Verkehrsbeobachtung. Autos herum fahren zu sehen, in denen kein Fahrer ist, nur manchmal Passagiere, das ist einfach KRASS.

    Warum haben wir sowas nicht ? Das ist die Zukunft.

    Nee leider noch nicht. Aber der Brenner, Dieselpumpe dürfte alles das gleiche sein.

    Das einzige, was sich in den Jahren verändert hat war die Hauptplatine und das Bedienteil. Früher mit Funk Fernbedienung, dafür nun mit App ist wohl der aktuelle Trend. Ich find das aber eher problematisch. Gibts die App nicht mehr weil der Chinese aus dem Store geflogen ist oder arbeitet sie nach ein paar Android Bluetooth / WLAN Updates nicht mehr richtig - fehlen der Heizung dann vielleicht wichtige Funktionen.

    Ich hab mich mit dem Thema China Diesel Heizung wirklich sehr intensiv auseinandergesetzt, unter anderem mit einem Projekt sie selber fernzusteuern und zu automatisieren. Aber im Reisealltag ist meine auf 20°C eingestellt und ich mach ich sie tagsüber an - und dann wieder aus. An, Aus, mehr nicht.

    Nachts ist sie auf Automatik, selber nachgerüstet. Geht ohne mein zutun bei 15°C an und bei 21°C wieder aus.

    Das Bedienteil kann man immer umstellen, das ist für 12 Volt oder 24 Volt Gleichspannung geeignet.

    Aber der Lüfter und auch die Diesel Dosierpumpe haben entweder 12 Volt oder eben 24. Wobei es inzwischen Dieselpumpen gibt die angeblich beides können. Aber ich hab eher den Verdacht, das es dann eine 12 Volt Pumpe ist die bei 24 Volt - nicht sofort - kaputt geht ...

    Die Kompakten Anlagen für 230V Wechselspannung haben dann ein Netzteil drin, hab bislang nur 230V --> 12 Volt gesehen. Im Betrieb verbrauchen die Heizungen kaum Strom, aber beim starten und auch beim runterfahren sind es für ca 3 Minuten bis zu 100W.

    Bei den Kompaktanlagen haben sie einfach die normale Heizung genommen + ein Netzteil + einen Tank und das ganze in ein Blechgehäuse gestopft.

    Absoluter Vorteil bei den China Diesel Heizungen ist die einfache Wartung und die extrem gute Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Ne Dieselpumpe die extra leise ist für 20€, Dichtungen für 3€, Bedienteil mit Hauptplatine für 25€ und so weiter. Insgesamt sind die Chinaheizungen erstaunlich gut designt, sowas wie einen Fehlerspeicher haben sie, aber der verhindert den Start nicht und man muss ihn auch nicht extra löschen.

    Springt der Iltis eigentlich auch mit 12 Volt an ? Hat das mal einer ausprobiert ?

    Meiner (DAF T244 Truck) macht das tatsächlich, kann man auch mit nem ausreichend dimensionierten 12 Volt Akku starten, klingt aber ungesund.

    Ne interessante Feststellung war, das die LKWs in den USA alle nur 12 Volt haben, nur mal so am Rande.

    Starterkabel zum Überbrücken ... ist mir noch eingefallen.

    Hab ich unterwegs schon öfter mal verliehen, gerade im Winter. Ich find den Aspekt ganz gut Sachen dabei zu haben mit denen man eventuell auch mal anderen helfen kann. Etwas Abschleppmaterial z.B. daher so ein 4m Abschleppseil mit Schekel. Wiegt nix und kann man irgendwo hinstopfen.

    Besser dabei haben als brauchen, aber ich würd den Kommentaren von Werner, Meyer und anderen ebenfalls zustimmen dass man nicht zuuu viel nachdenken sollte.