Beiträge von Sparkplug

    Hallo Gemeinde.

    Eine Frage stellt sich mir von Zeit zu Zeit, also jetz mal raus damit:

    Im dritten Reich gab es ja auch ausländische Firmen, die in Deutschland produzierten. Zum Beispiel Ford und GM (Opel). Zu Friedenszeiten ja kein Problem. Aber wie verhielt es sich, als diese Länder mit Deutschland - auch ganz offiziell - im Krieg waren? Das deutsche Militär wurde ja trotz dem beliefert.

    Waren diese Firmen beschlagnahmt / verstaatlicht oder so etwas? Oder haben die Mutterkonzerne Geschäfte und Gewinne mit dem Feind gemacht?


    Schönes Wochendend...

    Ich habe auch schon viel gegoogelt um Dodge WC / M 37 / Powerwagon Teile bei den Amis zu finden. Für teile von den Amis darfst du nicht zu genau suchen (genauer Fahrzeugtyp, Reifengröße,...), sondern z. B.: Tyres for Dodge WC. Powerbrake (Brakebooster) for Dodge WC. Sparkplugs for Dodge WC. Dann kommt oft ne ganze Menge. Das gleiche gilt für Ami Foren.

    Im Grunde wird altes Blech nie mehr neues. Damit muss man sich abfinden. Ich denke, dort wo noch genug Substanz ist sollte man die Dopplungen und Falze mit Owatrol oder ähnlichem vollaufen lassen und die Hohlräume mit Fett versiegeln. Das es nicht von innen nach aussen rosten kann.

    Carblast entlackt ja auch das gröbste in einem Schwelofen. Die Bäder dienen wohl nur dem reinigen und entrosten. Vileicht wäre es eine Option, nur den alten Lack runter zu kokeln und den rest von Hand zu machen. Wenn man die Chemie nicht möchte.

    Ich habe meinen Trabant bei Carblast in der nähe von Stutgart dieser Prozedur unterzogen. Du musst beachten, das sich von unten keine Luftblasen sammeln können, sonst bleiben blanke Stellen übrig. Die Karossen werden nicht im Bad gedreht, wie in der Industrie. Auch muss die Brühe wieder rauslaufen können.

    Vor dem lackieren muss das KTL angeschliffen werden. Oder am besten ganz runter... Siehe unten. Dann natürlich grundieren.

    Ich habe den Trabi jetz 3 Winter und 85000 km gefahren. Nach dem 2. Winter hat sich das KTL angefangen vom Blech zu lösen. Ich bin immer dabei, neue blanke Stellen mit Mike Sanders einzuschmieren. Die Hohlräume wurden gottlob gleich am Anfang mit Sanders behandelt.

    Ein Freund und Karosseiebauer sagte mir, das es Blechteile (Ersatzteile) von neuen Autos gibt, bei denen das KTL bombenfest hält. Und es gibt Teile, da blättert es ab. Diese Erfahrung habe ich auf Arbeit auch gemacht.

    Ob es am Blech liegt oder am KTL kann ich leider nicht sagen.

    Im grunde arbeitet ja alles entweder mit Dauerplus (30) oder mit der Zündung geschaltetes Plus (15). Da musst du dir überlegen welche funktionen mit oder ohne eingeschaltete Zündung gehen soll. Und große Verbraucher (Licht, Kühlerventilator (ca. 40 A), etc würde ich über Relaise schalten.

    Fahren erhält unser Hobby am Leben. Menschen auf der Straße aufmerksam machen und begeistern. Nutzfahrzeuge muss man nutzen. Sowas als WoMo.... Sehr cool.

    Der Star auf Treffen sein und sich von alten Leuten erklären lassen, das Schraube XY vor 60 Jahren anders war..... Wers mag....

    Ich hatte üsprünglich vor, die Karrosse vom Trabant Feuerverzinken zu lassen. Die Suche nach einem Betrieb der das macht war nicht einfach. Durch Glück und Zufall hatte ich dann mal den Altmeister einer Chemnitzer Verzinkerei am Hörer. Er sagte sowas haben sie früher z. B. mit Wartburgrahmen gemacht - die waren manchmal 300 Kilo schwerer als vorher, wenn Löcher vergessen wurden. Er sagte auch, das das Zink wegen der hohen Temperaturen ein Stück weit ins Grundmaterial eindringt und eine neue Legierung bildet. Er hat mir deutlich davon abgeraten! Die Fahrzeuge wo so etwas von Werk gemacht wurde, hatten spezielle Stähle oder dickere Materialstärken.

    Weil ichs immernoch gut gemeint habe, lies ich Anbauteile (Hilfsrahmen, Achsteile, Kleinteile) Feuerverzinken. Teile aus dünnem Blech gingen danach aber schnell Kaputt. Das Material hatte sich wirklich deutlich verändert.

    Der Aufwand vor dem Lackieren und Gewinde nachschneiden ist ebenso imens. Zur Zeit bin ich Fan von Zinkspray aus der Dose. Das macht chemich genau das gleiche.

    Eine kleine Annekdote aus der Schweiz:

    Im Kanton Graubünden gab es vor etwas über 100 Jahren noch ein Verbot für Verbrennungsmotoren. Die Lobby der Pferdezüchter und Fuhrmänner fürchteten um ihr täglich Brot. Wollte ein Lastwagen den Kanton durchqueren, musste er zum nächsten Fuhrmann. Dieser spannte Pferde vor den LKW und so ging es dann weiter. Der Fortschritt hat trotzdem seinen Weg gefunden.


    Der Fokus sollte nich darauf liegen was im Tank ist. Sondern das die Fahrzeuge benutzerfreundlich, effizient, langlebig, reparaturfreundlich und gut recyklierbar sind. Das beginnt ei der Menge eingesetzter Rohstoffe (Gewicht) und der Fahrzeuggröße, auch im Verhältniss zur Nutzlast.

    Meiner Meinung nach machen das Heute alle Hersteller falsch, egal mit welchem Antriebskonzept.

    Dann misst man aber mit ungleichen Ellen.

    Mit dem Moped kann ich keinen Kanister mitnehmen, hab sonst schon so viel Gepäck das ich kaum Aufsteigen kann. Und 1/3 von 10 Litern ist auch nicht viel. Für 95er gibts von Langtuning keine Freigabe, der Motor hat auch die 4 fache Leistung vom Original

    Beim Trabi siehts ähnlich aus. Der kanister ist aus Schwerpunkt Gründen oft sehr unzugänglich verstaut. Das Auto voll mit Gepäck. 95er geht zwar (wenns sein muss), aber 1/3 von 25 Liter ist auch nicht viel.

    Ein sparsames Westauto mit großem Tank besitze ich nicht, solang der Mowag nich fertig ist.

    Wenn man so mitliest könnte man meinen, die Elektroautos sind der Untergang des Abendlandes... Man kanns auch übertreiben.

    Schon mal probiert nachts in Bayern zu tanken? Aufm Dorf? ....

    ... 98er gibts auch nicht mehr an jeder Tanke, Deutschland weit... Soviel zur Infrastruktur...

    Wichtig sind die Zulassungszahlen, nicht der Restwert. Wie ich einst hörte, stehen auch bei VW zugelassene E-Autos zugelassen auf Halte. Politik muss nicht sinnig, wirtschaftlich oder umweltfreundlich sein. Gesteckte Ziele kann man so oder so erreichen.