Beiträge von hgzip

    Danke an alle! Ich hatte auch das Tankograd-Heft als Quelle, konnte aber aus den Fotos dort nicht erkennen, dass im Kampfraum tatsächlich 5 Sitze sind. Muss ziemlich kuschelig gewesen sein...

    Ich habe in letzter Zeit versucht, mich über den 'Spz lang', auch bekannt als HS30 zu informieren. Die Literatur sagt üblicherweise, der normale SPz lang hätte eine Besatzung von 7 - 8 Mann. Ich frage mich nun, wo denn der 8. Mann Platz hätte?


    Soweit ich sehe, ist die Raumaufteilung so: vorne rechts der 1-Mann-Turm mit der 20mm Kanone. Daneben, also vorne links, der Fahrer und der MG-Schütze, jeder mit einer eigenen Luke. Dahinter, über die ganze Breite, der Passagierraum, wo 4 Mann knapp Platz haben. Dahinter dann der Antriebsblock mit Motor, Getriebe usw. Wo war da noch Platz für eine weitere Person?

    Sorry, ich schau nicht jeden Tag hier rein... Ich erinnere mich, dass solche Riemen benutzt wurden, um die Tarnstangen aussen am Unimog 1.5 to (Kofferaufbau) zu befestigen. Vgl. Foto:

    044g.jpg

    Bei der Kampftasche groß wurden nur im ersten Herstellungsjahr Koppelschlaufen aus Laminatmaterial angebracht. Dazu ein mittiger Metallring zur Trageunterstützung mit dem Rückengurt vom Koppeltragegestell. Die Koppelschlaufen sind im folgenden Produktionsjahr schon weg gefallen. Nur der mittige Ring konnte sich noch ein Jahr "halten".

    Ich habe am Wochenende auf einem Flohmarkt eine gr. Kampftasche 'Geco 1/62' erworben, die noch den 3. Ring hat, aber keine Koppelschlaufen mehr. Ich hatte mich schon gewundert, wozu der 3. Ring gut sein soll - dank des Forums bin ich jetzt schlauer :) Übrigens im Super-Zustand, nur eine der gequetschen Alu-Endkappen wurde irgendwann durch eine genietete aus Messing ersetzt. 10 Euro :)

    Das fiel mir neulich auf:

    Bundeswehr-Was-zhlt-2-406333-detailp.jpeg


    Britta hat ein Fernglas aus den 60er Jahren. Selbst wenn es trotz des Alters nicht trüb oder dejustiert ist, so ist es jedenfalls nicht lasergeschützt. Wenn ein gegnerischer Panzer sie mit dem Laser-Entfernungsmesser anvisiert und sie gerade durch das Glas guckt, wird die Energie des Lasers auf die Netzhaut gebündelt. Gute Nacht, Britta.

    (Andererseits: wenn sie tatsächlich anvisiert wird, kommt innerhalb von Sekunden eine Granate oder Lenkwaffe hinterher, und dann bleibt wahrscheinlich nicht viel von ihr übrig. Da macht es dann auch nichts mehr, wenn sie blind ist.)


    Immerhin hat sie ihr Gesicht getarnt. Klar - das ungetarnte Gesicht ist bestimmt das, was ihren 10m langen und 60t schweren Panzer im Gelände verrät...


    Wer produziert denn solche blöden Plakate? Eine Werbeagentur ohne jede Sachkenntnis?

    Vor Jahren wurden in diesem Thread mal rumänische Zeltbahnen (aus der kommunistischen Zeit) vorgestellt. Weiss jemand, wie das Zeltbesteck (Stangen, Heringe, Schnur) dazu aussieht? Über Google finde ich nix, zumindest bei deutschen und englischen Suchbegriffen. Muränisch kann ich nicht :)
    Mir ist so eine rumänische Zeltbahn zugelaufen - die Verarbeitung ist unterirdisch... da ich aber schon den Rucksack und den Brotbeutel habe, hätte ich jetzt gerne noch das korrekte Zeltbesteck.

    Übrigens habe ich die gleiche Frage bezgl. der tschechoslowakischen Zeltbahn in Sumpftarn - auch da weiss ich nicht, wie das Zeltbesteck aussah.
    (Mir ist schon klar, dass rein funktional das NVA-Zeltbesteck passen müsste. Hier geht's um 'orschinool')

    "Steiner Dienstglas 6 x 30 Militärfernglas. ( selten)"


    Link zur abgelaufenen Auktion: https://www.ebay.de/itm/Steine…nc&_trksid=p2047675.l2557


    [...]

    Mir fiel gerade auf: das ist ein 6x30, nicht 8x30, und hat ja auch keine Versorgungsnummer. Ist vermutlich zivil?
    Der Hersteller hat wahrscheinlich Gehäuse, Objektive und Prismen vom FERO-D12 8x30 hergenommen und mit einem anderen Okular kombiniert, um ein 6x30 mit geringem Entwicklungsaufwand zu bauen. (Für jene, wo der Physik-Unterricht schon zu lange zurückliegt: das Verhältnis der Brennweiten von Objektiv und Okular ergibt die Vergrösserung.)

    Ich suche eine Knopflasche zum Antüddeln des Fernglases an die Feldjacke, und zwar speziell die zum FERO-D12. Das ist ein rechteckiger olivgrüner Plastikstreifen mit 2 Knopflöchern, einem grösseren mit dem man den Streifen unten am Fernglas befestigt, und am anderen Ende einem kleineren. Siehe auf diesem Foto aus eklaz das Teil ganz vorne:

    31ee51c1-177b-476c-abef-64331a3c979a?rule=$_59.JPG


    Die Firma Steiner war leider nicht hilfsbereit.


    Ich bin übers Wochenende offliune, es kann also etwas dauern bis ich mich wieder melde...

    Ja, der ist italienisch. Mit der Kette und einem Vorhängeschloss konnte das Hautpfach abgeschlossen werden, damit nix geklaut wird. Komisch, dass nur die italienische Armee die Notwendigkeit für sowas hatte... ^^

    auf der rechten Brust gibt es noch eine Lasche, wofür :/

    Sorry, war eine Weile nicht hier im Forum. Die Lasche ist für das Dienstgradabzeichen. Die Schlaufen auf den Schultern sind dazu gedacht, das Tragegestell (Y-Riemen) zu fixieren.


    Die Kapuze ist eigentlich für den Parka gedacht... die Parkas gibt's heute noch zu kaufen, davon müssen wohl grosse Mengen auf Lager gewesen sein. Jacken und Hosen sind seltener. Schönes Exemplar! Es gibt auch noch Unterzieh-Jacken (und -Hosen) mit Wattefutter für kalte Tage. Die CSSR hatte, im Gegensatz zur DDR, damals schon das Zwiebelschalen-Prinzip eingeführt. In der DDR gab es, wie in der Sowjetunion, separate Sommer- und Winter-Uniformen, die strikt nach dem Kalender zu tragen waren - unabhängig von der realen Wetterlage.


    Das 'Tropfenmuster' ist unter IR-Beleuchtung (aktives IR-Nachtsichtgerät) zu sehen, d.h. die Uniform hat im Nachtsichtgerät ein anderes Tarnmuster als bei Tag. In den 60er Jahren gab es ja keine andere Nachtsicht-Technologie.


    Interessant ist, dass die meisten Warschauer-Vertrags-Staaten in den 60er Jahren dieses Strichtarnmuster eingeführt haben: DDR, Polen, Bulgarien, Tschechoslowakei. Ungarn und die Sowjetunion haben nicht mitgemacht. Die jeweiligen Strichtarnmuster unterscheiden sich in kleinen Details. Die Sache mit dem zusätzlichen Muster für IR-Licht hatte allerdings nur die CSSR.


    Zitat

    (es gab wohl auch Unterschiede in der Fertigung).

    Allerdings - die Klamotten aus der späten Fertigung (80er Jahre) sind dünn und lappig, und der Kontrast zwischen Hintergrund und Strichen ist gering.


    wird im internet gerne als "Pumatarn" benannt.

    nein, 'Puma' ist ein späteres polnisches Tarnmuster:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Wz._89_Puma

    Hallo,
    ich habe in einem Konvolut aus dem Web eine unbekannte Magazintasche erbeutet, die ich nicht identifizieren konnte. Es ist eine 3-fach Magazintasche, 2 nebeneinander und die dritte Tasche mittig auf die 2 anderen genäht. Darauf dann noch eine kleine quadratische Tasche, vermutlich für Putzzeug. Verschluss mit 2 Lift-the-dot Druckknöpfen. Breite 19cm, Höhe (geschlossen) 20cm. Keinerlei Stempel, bis auf ein grosses 'S' auf der Deckelklappe.


    Ich dachte zuerrst an Kalaschnikow, vor allem weil die 2+1 Anordnung an die russische AK47 3-fach Magazintasche erinnert. Die Tasche ist aber entschieden zu kurz für AK 30er Magazine. Hat jemand sowas schonmal gesehen?


    (Bilder als PDF angehängt.)


    multi-board.com/board/index.php?attachment/107987/

    multi-board.com/board/index.php?attachment/107988/

    Nekropost: Ich habe auf einem Flohmarkt die beiden Schultergurte zum alten Tragegestell der Bundeswehr erbeutet (Bild von Seite 1 dieses threads):

    7409612vld.jpg


    leider unkomplett - das kurze Stück, das in den Karabinerhaken eingehakt wird (im Bild links unten) fehlt mir ;,(


    Frage 1: hat jemand sowas zu verkaufen? (ja, ich weiss, sehr unwahrscheinlich)

    Frage 2: hat jemand Erfahrung, sowas nachzubauen, auch wenn es dann nicht originalgetreu ist? Ich dachte, einen Rödelriemen zu schlachten und vom Flickschuster einen 20mm D-Ring annähen zu lassen.

    ^^^
    Danke für den Hinweis!

    Bei der Qualität der Übersetzung ist allerdings Raten beinahe besser :deck: Es erinnert an den Witz aus der Frühzeit der Computer, wo der Satz 'Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach' per Computer übersetzt werden sollte, und heraus kam: 'Der Schnaps ist stark, aber das Fleisch ist verdorben.' :P
    Sprachen kleiner Länder werden halt nicht so gut unterstützt...

    Leider ist das red-alliance Forum seit Monaten down, und wird wohl nicht mehr wiederbelebt - da kam mal was zu dem Thema.


    Der Brotbeutel wird, wie bei der Wehrmacht, als kleines Sturmgepäck auf dem Rücken getragen. Die Zeltbahn wird untergeschnallt, Kochgeschirr und Waschzeug sind im Brotbeutel, der ABC-Schutzanzug wird aufgeschnallt.


    In den Rucksack kommen Kleidung und Schuhe zum Wechseln, der Schlafsack wird aufgeschnallt (ich spreche von dem CSLA Deckenschlafsack mit den langen Packriemen - die passen in die Schlaufen aussen am Rucksack). Der Brotbeutel wird dann wohl im Rucksack verstaut, aber das weiss ich nicht mehr genau. In der Regel wurde der Rucksack wohl gar nicht getragen, sondern war auf dem Fahrzeug.


    Schau mal hier: http://kvh.csla.cz/kvh_vystroj.htm

    eine Übersicht über Bekleidung und Ausrüstung der CSLA mit vz. 60 Uniform und Rucksack usw.

    Ist zwar auf tschechisch, aber man kann ja raten oder Google Translate versuchen (ich weiss nicht, ob tschechisch unterstützt wird...)