Beiträge von MagirusDeutzUlm

    Nach einer Saison waren fast alle alten Stihl Kettensägen und Freischneider Schrott...

    Lass mich raten...

    ...an den betreffenden Geräten wurde darauf verzichtet, sämtliche spirtberührenden Gummiteile sowie die Wellendichtringe zu tauschen und im Idealfall noch nichtmal der Vergaser neu eingestellt?!
    Ölkohle hat dann, recht wenig zum Motorschaden beigetragen...das Problem ist eher, dass durch verschlissene Gummiteile Falschluft gezogen wurde...

    Gut war das wohl nicht.. entweder war der Sprit vorher schon zu alt und ich war die Drehzahlen nicht mehr gewohnt oder das Zeug ist zu scharf für den Fahrbetrieb..

    Das hatte nichts mit zu altem Sprit zu tun!
    Der Motor lief schlichtweg zu mager (Aspen hat eine andere Dichte als Benzin - der Vergaser muss neu eingestellt werden) - hat dadurch zwar mehr Leistung, überhitzt aber auch schneller mit den entsprechenden Konsequenzen...

    Das Wichtigste ist, den Vergaser nach jeder Fahrt leer zu fahren - ansonsten reicht es völlig aus bei längeren Standzeiten den Tank voll zu machen, man kann auch die "Premiumkraftstoffe" div. Tankstellenbetreiber tanken.

    Was das Entmischen angeht, brauchst du dir - sofern du Zweitaktöl in den Tank kippst - keine Gedanken zu machen, da entmischt sich nichts mehr! Das mit dem Entmischen stammt noch aus Zeiten wo normales Motorenöl in den Sprit gekippt wurde, welches nicht dafür Gedacht ist sich selbstständig mit dem Benzin zu vermischen.....

    Bei mir in der Werkstatt hat sich "Multi Cleaner" von Werkstatt-Produkte als Allzweckreiniger durchgesetzt...

    Hatte den zwar Hauptsächlich für die Verwendung in der Tornador-Gun gekauft, da er nur wenig schäumt und zudem recht günstig ist, nutze ihn aber auch mit etwas höherer Konzentration im Ultraschallbad. Den gröbsten Glibber sollte man halt vorher mit Bremsen- und/oder Kaltreiniger runterbürsten.

    Nie im ADAC gewesen...

    ...sowohl bei den 4- als auch bei den 2-Rädern immer nur einen Schutzbrief der Auto-Versicherung gehabt - je nach Versicherung gabs den mal inclusive und mal hat er 20€ im Jahr gekostet.

    Starthilfe/Abschleppen/Fahrzeugbergung incl. Ersatzfahrzeug alles per Telefon an die Schutzbriefrufnummer der Versicherung gemeldet, keine 15 Minuten später rief der Abschlepper zurück mit der Frage nach dem genauen Standort und mit der voraussichtlichen Wartezeit. Absolut unkompliziert!

    Man muss halt genau vergleichen was man unbedingt haben muss - und/oder was man ggf. über andere Versicherungen eh schon abgedeckt (insbesondere ein Blick in die Hausrat, Auslandskranken- bzw. Krankenzusatzversicherung kann sich hier lohnen!) hat bzw. abdecken kann!
    Eine Verkehrsrechtsschutz kann bei jeder Rechtsschutzversicherung dazugebucht werden, das ist nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal für den ADAC.

    Eingesparte Kosten durch das nicht-vorhandensein einer ADAC Mitgliedschaft in den letzten 20Jahre...locker 4 stellig!


    Anhänger und E-Auto harmoniert übrigens auch nur bedingt, sprich nur für Kurzstrecken.

    Hmn...also wenn ich rückblickend über den Ferienverkehr 2025 auf einem von mir fast täglich befahrenen Teilstück der A3, zwischen Köln und Frankfurt nachdenke, die schon immer stark mit gelben Nummernschildern nebst Wohnklo hintendrann frequentiert war...

    ...sind mir da letztes Jahr ziemlich viele Fahrzeuge eines amerikanischen E-Auto-Herstellers aufgefallen, die als Zugfahrzeug herhalten mussten...

    ...aber gut, dass Dinge die hier in .de angeblich nicht möglich sind, in anderen Ländern ohne größere Probleme funktionieren ist ja auch nix neues! Darum gehts hier in dem Land ja auch nurnoch bergab, weil nur Gründe gesucht werden, etwas nicht zu tun bzw. eher tun zu müssen (weil man damit ja seine Komfortzone verlassen müsste), statt es einfach zu machen!

    ABER:

    Der ADAC unterhält auch 50 RTH`s und darum unterstütze ich diesen Verein.

    Nö!
    Der ADAC der dir auf der Straße Starthilfe gibt, unterhält keinen einzigen RTH - die sind in einer eigenen Gesellschaft eingegeliedert! Das sind wirtschaftlich getrennte Unternehmen...

    Zitat

    Natürlich rettet der ADAC auch Nichtmitglieder,...

    Öhm...du weißt aber schon, dass die Luftrettung das nicht aus reiner Nächstenliebe macht, sondern für die Flüge entsprechende Rechnungen an die Kostenträger schickt - dabei kein Unterschied gemacht wird, ob du zahlenden Mitglied oder nicht bist?!

    Ferner scheint dir auch nicht bekannt zu sein, dass die Trägerschaft für RTH's regelmäßig über Ausschreibungen neu vergeben wird, es neben der ADAC-Luftrettung auch andere Anbieter gibt, die RTH's betreiben...d.h. da wo heute noch der ADAC fliegt, kann in ein paar Jahren auch ein Helikopter der DRF oder von den Johannitern fliegen!


    Insofern solltest du nicht alles blind glauben, was die im Auftrag des ADAC tätigen Drückerkolonnen Werbeagenturen, die regelmäßig vor Einkaufszentren rumlungern und unter Vorspielung falscher Tatsachen mit gratis Kugelschreibern Mitglieder werben bzw. auch gerne mal in Fahrschulen Minderjährige unter Gruppenzwang setzen und zur Unterschrift nötigen die Vorteile einer ADAC-Mitgliedschaft erläutern, dir so erzählen wenn der Tag lang ist... ;)

    Leider trifft das am Ende wieder die Falschen. Die, die einen guten Job machen und garantiert da sind, wenn man sie braucht...

    Die größten Anteil der Pannenflotte stellen doch eh Unternehmen, die einen großen Aufkleber "Im Auftrag des ADAC" auf ihrem Abschlepper kleben haben...

    ...selbige Unternehmen haben auch einen "unbeklebten" Abschlepper auf dem Hof stehen, mit dem sie dann Ausrücken, wenn sie z.B. über den Schutzbrief, den man für 10....20€ bei der Autoversicherung mitbuchen kann tätig werden!


    Unabhängig davon, da ja immer darüber geredet wird, dass man immer weniger in der Geldbörse hat - sollte man halt auch solche Kosten regelmäßig überprüfen, es gibt genug günstigere Alternativen zum ADAC....muss halt jeder selbst wissen, was er benötigt, was er ggf. schon über bereits bestehende Versicherungen abgedeckt hat usw.!

    Jeder der meint das er es toll findet, wenn er alle 2 h eine 1/2h Ladepause einlegt, da er eh eine Pause braucht darf das gerne machen und toll finden, ich finde es nicht toll.

    Leider ist es nunmal so, dass Technologien erst entwickelt werden müssen...

    ...und das geht nunmal seltenst bis zur kompetten Serienreife nur im Kleinmaßstab im Labor, sondern muss auch im großen Maßstab durch den Anwender erfolgen...

    ...wer da (wie du?!) darauf wartet, die finale Goldrandlösung für nen Appel undn Ei auf dem Silbertablett serviert zu bekommen, der kann lange warten und sollte sich halt überlegen ob er nicht lieber in 25....50Jahren nochmal neu geboren auf die Welt kommt - wobei wir dann vor genau den gleichen Problemen, mit der "Nachfolgetechnologie" der E-Mobilität stehen!


    Wie war es denn als die ersten Autos auf der Straße fuhren?
    Gab es da schon ein fertiges 24/7/365 Tankstellennetz? Oder waren die Automobilisten darauf angewiesen, den nächsten Apotheker aufzusuchen und zu hoffen, dass dieser noch ein paar Flaschen Sprit im Regal stehen hat?

    Und genau diese Entwicklung müssen E-LKW's auch machen, genauso wie die ersten E-Autos vor der Ladeproblematik standen und mittlerweile jeder zweite Aldi schon Ladesäulen auf dem Parkplatz stehen hat.


    Diese Entwicklung braucht halt Zeit, aber wenn man von vornherein sich dagegen sperrt und prinzipiell dagegen ist, wird diese Zeit nur noch weiter verlängert!


    Das Beispiel mit den ersten Autos kannst du beliebig erweitern....sei es die Entwicklung der Eisenbahn oder schlichtweg des elektrischen Stromes - alles Dinge, die bei ihrer Einführung verteufelt wurden und heute selbstverständlich und nicht mehr wegzudenken sind!

    Zitat

    Vorletztes Jahr ist hier eine komplette KFZ-Werkstatt abgebrannt. Brandursache war nachweislich eine Akkulampe, welche noch nicht mal ein Jahr alt war, und über Nacht geladen wurde.

    Das passiert mehrfach täglich in ganz .de - sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich!
    Und da reden wir nicht von irgendwelchen AliExpress-Billigakkuwerkzeugen, sondern durchaus über namhafte Hersteller wo die Akkus beim Laden zu Bränden führen...

    Kann ich nicht genau sagen, mal gehts mal nicht.

    Wenn du hier Hilfe erwartest, musst du schon ein paar mehr Angaben machen ohne dir dabei alles aus der Nase ziehen zu lassen...denn die Hoffnung, dass dir jemand diese beiden TDV's zuschickt kann ich dir eigentlich direkt nehmen, da diese imho noch nicht digitalisiert wurden und demnach nur als Hardcopy käuflich erwerbbar sind!

    Dreht der Anlasser denn jedesmal?

    Mein tschechischer Generator hat einen Zusatztank zum Starten bei strengem Winter (Benzin-Äther-Gemisch): aber sicherlich ist heute ein Bremsenreiniger viel einfacher

    Mit Bremsenreiniger in dem Zusatztank wird das Ding vermutlich garnichtmehr anspringen in einem strengen Winter!

    Diese Wirkung der Zusatztanks (oder auch von Startpilot) beruht darauf, dass hier Stoffe zum Einsatz kommen, die sich salopp gesagt im Vergleich zu Benzin leichter vergasen und zünden lassen weil sie eine geringere Siedetemperatur, einen niedrigeren Flamm-/Zündpunkt sowie eine geringe Mindestzündenergie haben...

    ...Bremsenreiniger (egal ob mit oder ohne Aceton) ist in diesen Eigenschaften sogar noch schlechter als Benzin!


    Warum Bremsenreiniger trotzdem in Werkstätten gerne als Startpilotersatz genommen wird, liegt schlichtweg darin, dass in einer Autowerkstatt Flaschen mit Bremsenreiniger in jeder Ecke stehen...Motorenbenzin wäre da aber deutlich effektiver - steht halt nicht in jeder Ecke sprühfertig rum :deck:


    Und richtig ist auch, dass diese Schäden hauptsächlich bei 2-T Motoren nach der Umstellung auf den Sonderkraftstoff aufgetreten sind wegen der alten Ölkohle.

    Nochmal: Die Schäden sind hauptsächlich NICHT auf die Ölkohle zurück zu führen...

    ...sondern auf verschlissene Dichtungen/Gummiteile infolge die Motoren dann Falschluft gezogen, das Gemisch abgemagert und dann der Motor überhitzt ist!

    Die landläufige Meinung, die Ölkohle sei am Sägensterben schuld, kommt daher, dass als das Auftrat, das kleinste Übel war um dem vorzubeugen, die Sägen bei der Umstellung auf SK zu zerlegen und zu reinigen, womit das Sägesterben dann auch aufhörte. Weil man dabei, eine hauchdünne Schicht Ölkohle vom Kolbenboden geputzt hat, war diese dann eben als Übeltäter ausgemacht.

    Und was macht man beim Zusammenbau? Richtig! Neue Wellendichtringe verbauen, weil diese fast nix kosten....

    ....und damit (den neuen Dichtungen!) war die eigentliche Ursache des Sägesterbens dann auch behoben - nur haben diesen Zusammenhang die wenigsten Forstwirte damals verstanden, sodass bis heute weiterhin vollmundig Storys verbreitet werden, nach dem Motto dass SK die "abdichtenden" Ölkohleschichten an den Wellendichtringen abtragen würde oder dass Ölkohleschuppen so groß wie Braunkohlebriketts aus dem Auspuff fliegen würden beim ersten Start mit SK.

    2. das Alkylatbenzin hat, sowohl in der 2T als auch in der 4-T Variante, reinigende Eigenschaften d.h. es bilden sich nicht nur noch sehr geringe Ablagerungen, sondern alte Ablagerungen können sich durch die Verwendung ablösen und zu Motorschäden führen.(Kolbenklemmer, Kolbenfresser, undichte Ventile) Diese Tatsache wird nur sehr selten in der Literatur kommuniziert.

    Diese Eigenschaften in Fettschrift als Tatsache darzustellen...

    ...damit wäre ich Vorsichtig! Das Hauptproblem bei der Umstellung auf Alkylatbenzin liegt nämlich woanders:

    Richtig ist zwar, dass Alkylatbenzin reinigende Eigenschaften hat und sauberer verbrennt - Tatsache ist aber auch, dass die Motorschäden von denen du berichtest fast ausschließlich im 2Takt-Bereich (Kettensägen etc.) zu finden sind, wo bei der Umstellung von Tankensprit auf Sonderkraftstoff nicht konsequent die spritberührenden Gummiteile getauscht wurden.


    Tankstellensprit hat eine stark "entfettende" Wirkung und wäscht die Weichmacher (...) aus Gummiteilen raus, gleichzeitig hat es aber auch "rückfettende" Additive die die Gummiteile wieder geschmeidig machen. Sonderkraftstoff hat eine weit weniger entfettende Wirkung, allerdings im Gegenzug auch weit weniger bzw. garkeine rückfettende Additive; was im Sonderkraftstoff nicht enthalten ist, kann dann folglich auch nicht die durch das jahrelange Nutzen von Tankstellensprit vorgeschädigten Gummiteile erhalten (Stark vereinfacht ausgedrückt!).


    Die Konsequenz davon ist dann, dass die Motoren über poröse/zusammengeschrumpfte Wellendichtringe, Impuls- und Ansaugschläuche unbemerkt Falschluft ziehen, das Gemisch abmagert und somit die Verbrennungstemperatur steigt mit den von dir genannten Konsequenzen.
    Die überwiegende Anzahl der Motoren geht also nicht kaputt, weil der angeblich "abdichtende" Dreck vom Sonderkraftstoff abgewaschen wird, sondern weil die - bereits vor dem ersten Einfüllen von SK geschädigten (!!!) - Gummteile mangels Zuführung von Weichmachern schrumpeln und nicht mehr abdichten.


    Btt: Statt irgendwelches Zeugs im Baumarkt im Kanister zu kaufen, kann man auch einfach die "Premium" Kraftstoffe an der Tankstelle tanken, die früher aus dem Super-Plus-Zapfhan kamen.


    Kennt hier eigentlich noch jemand die Zeit, wo man vorsätzlich Spiritus in den Tank gekippt hat um im Tank enthaltenes Wasser zu binden und der Verbrennung zuzuführen? C:

    einige interessante Infos zum Thema.

    Zwar interessante Infos....

    ...aber leider am Thema vorbei, da der TE nach PCP (Pentachlorphenol) und nicht nach PCB (Polychlorierte Biphenyle) gefragt hat. :esel:


    Klingt zwar ähnlich, sieht chemisch auch ähnlich aus - meint aber zwei völlig unterschiedliche Stoffe mit ebenso unterschiedlichen Eigenschaften & Anwendungsgebieten, aber ähnlich doofen Folgen für die Gesundheit.

    Hm, dann funktionieren die USB-Dinger also wohl nur mit entsprechender App. Ich dachte die wären "plack änd pleeh" wie das so schön heißt :P

    Ja, dazu brauchst du die entsprechende App...die gibts von zig Anbietern als Freeware im jeweiligen Appstore.

    Guck doch einfach mal bei einem bekannten Videoportal....da gibts genug Unboxing-Videos, wo du dann mal eine Vorstellung davon bekommen kannst, was eine solche Kamera zu leisten vermag und ob das für deinen Anwendungsfall das Richtige ist.

    Zum Thema "faire Preise": Der Spaß hat 99 € gekostet, das ist meiner bescheidenen Meinung nach viel zu viel.

    99€ dafür, dass einer den Auftrag angelegt, die Pumpe ausgepackt, in den Prüfstand einspannt, den Bericht geschrieben und letzendlich auch wieder verpackt und versendet hat, finde ich da nun nicht wirklich besonders überteuert...da war halt auch einer faktisch mit den ganzen Nebenarbeiten eine dreiviertel Stunde beschäftigt! Und die Zeiten, wo die Stundensätze unter 30 Mark lagen, sind halt auch schon etwas länger vorbei.

    Unabhängig davon, steht der Preis doch auf der Website...hast du einfach blind den Auftrag erteilt ohne dich vorher über die möglichen Kosten zu informieren?