Beiträge von stefferl

    Die schwarzen Sterne gab es schon ab 1973, mit einführung des M.A.S.S.T.E.R.-Tarnanstrichs.

    Das ist auch das, was der Roco-Katalog, und das Foto vom 5 Tonner zeigt, und kein MERDC.

    Sterne mit Ring gab es nur im 2. Weltkrieg, zur besseren Unterscheidung vom Balkenkreuz der Wehrmacht, und normalerweise nur bei großen Sternen, wie z.B. auf Motorhauben, oder LKW-Türen.

    Übrigens wurde das Oliv aus dem 2. Weltkrieg nach dem Krieg durch eine seidenglänzende Farbe mit ähnlichem Farbton ersetzt, und in den 60er Jahren dann durch ein dunkleres seidenglänzendes Oliv, Farbnummer FS 24087. Die Farbnummer wurde dann noch mehrfach geändert in 24087X und 24084, der Farbton blieb jedoch in etwa gleich.

    1973 wurde der M.A.S.S.T.E.R.-Anstrich als Versuch eingeführt. Er besteht aus ca. 40% Beige, 40% Rotbraun, 10% Schwarz, 10% Grün.

    Die Sterne wurden schwarz, die Bumpernummern, und MLC-Schilder aber nicht.

    1975 wurde dann der MERDC-Anstrich eingeführt, und ca. 1985 durch das heute noch verwendete Tarnmuster 383 ersetzt. Die Sterne wurden nur noch vorne und hinten angebracht, die Haubennummern nur innen auf dem Armaturenbrett oder der Innenseite der Türen angebracht, die MLC-Schilder wurden Forest green mit schwarzen Zahlen.

    Ich habe 1983 in Munster den Leo1 Führerschein (auch) mit dem Simulator gemacht.

    Ich werde mir das Buch auf jeden Fall kaufen.

    Im Keller der Panzerausbildungskompanie 101 Fahrsimulator Kette, so hies das, gab es 3 oder 4 Modellandschaften, über die ein mechanischer Arm mit einem Tastfuß mit schwarz-weiss Kamera fuhr. Der Tastfuß wurde aus nachgebildeten Leo1 Fahrerständen im 1.Stock gesteuert, und über die Modellandschaft bewegt. Das Bild der Kamera wurde auf einen kleinen Monitor vor der Fahrerluke übertragen.

    Der Fahrerstand war durch ein Loch im Fußboden auf einem riesigen Hydraulikbein im Erdgeschoss montiert. Die bewegungen des Tastfußes auf der Modellandschaft wurden auf den Fahrerstand übertragen, so dass Bewegungen des Panzers einigermaßen realistisch simuliert wurden.

    Im Keller befanden sich auch noch Räume voll mit Computerschränken zur Steuerung des Ganzen, allerdings war damals die Computertechnik noch so langsam, dass die Bewegungen des Fahrerstandes als Reaktion auf lenken, bremsen, schalten, Hindernisse im Gelände, mit deutlicher Verzögerung passierten.

    Als ich dann nach einigen Tagen zum ersten mal einen echten Panzer fahren konnte, war das gar kein Vergleich, wie genau und einfach der sich dann steuern lies.

    Zitat

    Kann ich so nicht bestätigen. Ich halte den 6.2er mit 3 Ganggetriebe für spritziger als den 6.5er mit 4 Gängen. Die Endgeschwindigkeit mal außen vor. Die 6.5er schalten sich oft tot. Im Anzug ist der M998 kaum zu schlagen, wenn er gut eingestellt ist.

    Dafür kann ich das bestätigen.

    Ich habe bestimmt schon hunderte Humvees gefahren, und kann deshalb ausschliessen, dass ich nur zufällig einen schlecht laufenden 6.2L mit einem gut laufenden 6.5L verglichen habe. Das ist schon wegen der schieren Anzahl der Autos ausgeschlossen.

    Wenn die Getriebe sich "totschalten", also ständig rauf und runter, sind sie meist nur verstellt (Potentiometer an der Einspritzpumpe), oder das Steuergerät unter dem Rücksitz ist defekt.

    Wenn nichts defekt ist, schaltet alles wie es soll.

    achte darauf, dass der rahmen in ordnung ist, denn die reparatur ist ein riesen aufwand.

    zur kontrolle:

    die haube muss gerade zum scheibenrahmen sitzen, und auf beiden seiten gleich mit der karosserie abschliessen.

    vorne muss die kante der haube parallel zum vorderen rahmenträger sitzen.

    wenn das auto auf einer geraden fläche steht, muss es vorne und hinten gerade stehen, sonst ist der rahmen möglicherweise beschädigt.

    ansonsten darauf achten, dass von unten keine knicke, beulen, oder stauchungen zu sehen sind, und die linke und rechte rahmeseite übereinstimmen.

    bei der probefahrt muss er geradeaus fahren.

    alles andere ist so zu prüfen wie bei normalen autos, die bauteile sind etwas anders angeordnet, das ist aber auch alles.

    der m998 ist wesentlich träger als modelle mit 6.5l motor und 4 gang getriebe, also keine wunder erwarten

    SAE 1/4" kannte ich für die Bezeichnung einer Größe, die als Druckluftverschraubung geeignet ist noch gar nicht.

    SAE (Society of Automotive Engineers) Größen kenne ich nur für UNC und UNF Gewinde, da ist 1/4" ungefähr 6,35mm.

    Dass dies für einen Druckluftanschluss nicht in Frage kommt ist mir klar, ist also 1/4" Rohrgewinde gemeint?

    Falls ja, dann müsste dies nach SAE Standard aber 1/4"NPT heissen. (National Pipe Thread)

    Mit diesem Suchbegriff wird sich im Internet sicher Etwas finden.

    Falls es sich doch um 6,35mm handelt, was ist das für ein winziges Teil?

    Ich habe 1988 einen Dodge M880 gekauft, und ca. 5-6 Jahre gefahren.

    Die originalen Reifen waren aber viel kleiner als 33er, erst recht als 36er.

    Viel mehr entsprachen sie, von der Größe her, ziemlich den Reifen der CUCV Pick-Ups, mal abgesehen von den 16.5 statt 16 zoll Felgen.

    Wenn ich mich richtig erinnere, passen die 8-Loch CUCV Felgen auf den Dodge. Diese Felgen müssten noch leicht zu bekommen sein, evtl. gleich mit Reifen.

    Die Firma Fromm in Wiesloch z.B. war immer gut sortiert, wie es derzeit aussieht weiß ich aber nicht.

    Ach so, mit Bananenprofil ist US-Profil NDT und NDCC gemeint.

    Hätte da "Bananenschalen" statt "Bananen" gestanden, hätte ich wohl verstanden was gemeint ist.

    Obwohl ich nicht der Meinung bin, dass die Reifen sooo schlimm sind.

    Nur ein einziges mal bin ich in eine brenzlige Situation gekommen, mit Anhänger auf nassem Kopfsteinpflaster, da sind die wirklich gerutscht.

    Ansonsten habe ich meinen M151A2 in den 90er-2000er Jahren als Alltagsauto gefahren, Sommer und Winter, mit NDCC aus 1976er Produktion, oder sogar älter.

    Die Rader kamen von nagelneuen, unbenutzten M416 Anhängern, die noch im alten Oliv lackiert waren, also vor 1976 gebaut.

    Die Reifen habe ich immer noch, und fahre sie auch noch gelegentlich.

    Also mit Wasserstrahlsandstrahlen bringst du eine Menge Feuchtigkeit in jede Falze.

    Nicht umsonnst haben die Schweizer Hochdruckreinigen verboten...

    Ich habe mal auf Google "Schweiz Hochdruckreiniger verboten" eingegeben, denn es erschien mir seltsam, dass die Schweiz Hochdruckreiniger verbietet, weil die eine Menge Feuchtigkeit in die Falze bringen.

    Gefunden habe ich, dass es sich hier um die Falschinformation des schweizer Magazins "Espresso" handelt, welches das Verbot der Gewässerverschmutzung durch Autowäsche, in ein Verbot von Hochdruckreinigern umgewandelt hat.

    Lästiger als die Feuchtigkeit im Falz, dürften die Sandkörner sein.

    Das Wasser trocknet wieder, und bei feuchtem Wetter ist eh Feuchtigkeit im Falz, das wird, und wurde jahrelang, hingenommen.

    Jeder kennt es: bei Wetterumschwung ist das ganze Fahrzeug klitschnass. wenn da jahrelange, immer wiederkehrende Feuchtigkeit in den Falzen nicht zu deren Auflösung geführt hat, wird die einmalige Feuchtigkeit beim Nassstrahlen auch keinen Schaden anrichten.

    Es gibt zwar Rostschutz-Zusätze für professionelle Naßstrahlanlagen, aber ob es eine gute Idee ist, das in Kanal zu kippen... Eher nicht.

    Wenn man das sofortige Anlaufen der gestrahlten Teile beim trocknen verhindern will, muss man so einen Zusatz verwenden.

    Die meisten dürften wohl aus Phosporsäurebasis sein.

    In diesem Fall sollte man sich von der gefährlich klingenden Bezeichnung nicht täuschen lassen. Phosphorsäure ist ungiftig, und wird sogar als Lebensmittelzusatz oder Dünger verwendet.

    Man kann mit Phosphorsäure auch Rost entfernen, mit Essig, oder Zitronensäure übrigens auch. Leider dauert es bei dicken Rostschichten ewig, und der Verbrauch ist hoch.

    Die Teile müssen für die Behandlung auch vorher entfettet werden, da könnte man auch gleich die Teile nassstrahlen, und dann mit Phosphorsäure behandeln, damit sie beim trocknen nicht gleich wieder anlaufen.

    Ich habe mit phosphorsäurehaltigen Mitteln (Marke Rostweg) recht gute Erfahrungen gemacht, die Teile wurden grau und haben, auch nach langer Zeit im Freien, keinen Rost angesetzt, aber vereinzelt hatte die graue Schicht gelbe oder braune Flecken gehabt, warum weiss ich nicht, evtl. war da der Rost zu dick.

    Die rückstoßfreien 106mm Leichtgeschütze sind tatsächlich rückstoßfrei.

    Sie können auf der M79 Lafette auch vom Trägerfahrzeug abgesetzt abgefeuert werden.

    Die M79 Lafette wird hierzu wie eine Schubkarre in die Stellung geschoben, denn sie hat vorne ein Rad.

    Die Hülsen der Munition sind wie ein Lochblech gelocht.

    Ein genau berechneter Teil der Verbrennungsgase wird durch diese Löcher nach hinten durch den Verschluss abgeleitet, so dass der Rückstoß ausgeglichen wird. Dazu dienen die 4 großen ovalen Löcher hinten am Verschluss.

    Leider führt das zu einem weithin sichtbaren Feuerball, oder auch gerne zu einer Staubwolke, die die Feuerstellung verraten, und einen sofortigen Stellungswechsel nötig machen, was der größte Nachteil dieser Waffe war.

    Hinter dem Geschütz dürfen sich beim schiessen in einem gewissen Sicherheitsbereich keine Personen aufhalten, und es sollten sich dort auch besser keine Zelte, Fahrzeuge, oder sonstige Sachen befinden.

    Auch im Bereich hinter dicht der Mündung, also nicht nur davor, können Gegenstände beschädigt werden (Motorhaube, Kühler).

    Auf Youtube gibt es jede Menge Videos. Recoilless Rifle, M40, 106mm eingeben.

    Die Bezeichnung 106mm dient übrigens nur dazu, Verwechslungen mit der normalen 105mm Munition vorzubeugen.

    Das 106mm Leichtgeschütz M40 hat nämlich in Wirklichkeit auch 105mm.

    Ich kann mich von dem Regler schon trennen. Spannbänder zur Montage auf der Lichtmaschine sind übrigens doch dabei.

    Schick mir doch eine PN mit deiner Nummer, dann kann ich dir Bilder auf Whatsapp schicken.

    Ich kann irgendwie nichts finden wo ich draufklicken kann, dass ich dir selbst eine PN schicke.

    Grüße Stefan

    Sofern der abgebildete Text überhaupt eine rechtliche Relevanz besitzt, und es sich nicht lediglich um die Meinung eines Toll-Collect Mitarbeiters handelt:

    In dem Text steht: "ergibt sich aus der generellen Zweckbestimmung des Fahrzeugs für den Güterkraftverkehr auf Grund typischer Fahrzeug- und Aufbauarten"

    Güterkraftverkehr ist der gewerbliche Transport von fremden Gütern gegen Entgelt.

    Militärfarzeuge sind aufgrund der typischen Fahrzeug- und Aufbauarten (z.B. Allradantrieb, Verhältnis von Leergewicht zu Nutzlast, Größe des Laderaums) dafür weder konstruiert, noch ursprünglich bestimmt.

    Es mag ja vereinzelt Fahrzeuge geben, die für den gewerblichen Güterkraftverkehr eingesetzt werden, z.B. Holztransporter mit Allradantrieb, nur ist dies eben nicht "typisch", sondern untypisch, und normalerweise werden solche Fahrzeuge auch nicht auf Autobahnen eingesetzt.

    So ist beispielsweise die ursprüngliche Zweckbestimmung eines U1300 der unentgeltliche Transport von Soldaten und/oder militärischen Gegenständen, oder auch der Einsatz in kriegerischen Auseinandersetzungen, was wohl kaum als gewerblicher Güterkraftverkehr bezeichnet werden kann.

    Auch wenn das Fahrzeug in Privathand ist, ändert sich an den typischen Fahrzeug- und Aufbauarten nichts, die generelle Zweckbestimmung durch den zivilen Besitzer ist in unserem Fall ebenfalls nicht der gewerbliche Güterkraftverkehr.

    Ich hätte da noch eine fast unbenutzte (Lagerspuren) Rockinger RO*232.11 drehbare Hakenkupplung, falls Interesse besteht.

    D-wert 31kN, Lochbild 83 x 56 mm, zul.Anhänger Gesamtgewicht max. 3.5t.

    Bilder kann ich leider nur per Whatsapp schicken, das einstellen hier ist zu aufwändig für mich (Computer = Neuland), aber ein e Beschreibung gibt es unter

    ROCKINGER Produkte für Nutzfahrzeuge Katalog: RO*232 - 76 mm / 40 mm (jost-world-kataloge.de)

    Ach ja, Preisvorstellung 200E.

    Ein Foto der Nummer wäre sicher hilfreich.

    Grundsätzlich gehört auf den Kotflügel keine Nummer (ausser Reifendruck natürlich), manchmal wird jedoch, vorschriftswidrig, der UIC an irgendwelchen gut sichtbaren Stellen angebracht. Dieser dient nur zu Versandzwecken (Verschiffung), und wird nicht als Einheitsbezeichnung verwendet. Nach erfolgter Versendung des Fahrzeugs ist der UIC wieder zu entfernen.

    Seit Mitte der 70er Jahre wird die Registriernummer "Reg.No." auch nicht mehr aussen am Fahrzeug angebracht (gilt für Army, für Air Force und Marines gelten völlig andere Regeln). Gelegentlich wurde die Reg.No. auch weiterhin, entgegen der Vorschrift, auf der Haube, und hinten, angebracht.

    Die Reg.No. ist das Gegenstück zum Kfz-Kennzeichen, wird normalerweise nie geändert, und besteht beim M1008 aus 6 Buchstaben und/oder Zahlen und beginnt stets mit "NG", für die Fahrzeugklasse.

    Die Reg.No. steht normalerweise auf dem Typschild, zusammen mit der Seriennummer.

    Seltsamerweise steht das Kfz-Kennzeichen also (zumindest seitden 70er Jahren nicht mehr) nirgendwo aussen am Fahrzeug, stattdessen sind vorne und hinten die sogenannten Bumper Codes.

    Das sind aber keine Kfz-Kennzeichen, sondern innerhalb des Kommandos oder der Einheit vergebene, interne Bezeichnungen, an denen die Einheit und der Nutzer identifiziert werden kann, und die auch öfter, so alle paar Jahre, geändert werden, meistens wenn das Fahrzeug permanent einem anderen Nutzer zugeteilt wird.