Beiträge von Prospero

    "Gewehr G3 Kurzbeschreibung 1960"

    Interessant ist der Einheitsstempel auf der Kurzbeschreibung.

    Die „SE-Brückenlehrkompanie 206“ wurde im März 1959 in München durch Umbenennung der 5./Pionierlehr-Btl. aufgestellt und mit dem SE-Brückengerät ausgestatten. Bereits im Oktober 1964 wurde diese Kompanie umbenannt in Amphibische Pionierlehrkompanie 201 und dann bei den Truppenversuchen mit dem Amphibienbrückengerät eingesetzt.
    Standort war München, Funkkaserne am Frankfurter Ring.

    Unterstellt war die Kompanie kurz dem Pionierlehrbataillon, ab April 1959 dem Pionierlehrregiment, ab Juni 1959 dem Pionier-LehrBtl 210 und ab Okt. 1961 dem Spezialpionier-Lehr- und Versuchsbataillon.

    Anbei einige Fotos des TMLD der Luftwaffe, etwa um 1973.

         

    TMLD steht für „Tiefflieger-Melde- und Leitdienst“. Mit den hier gezeigten Fahrzeugen wurde jeweils eine vorbereitete „DEST“ – Dauereinsatzstellung in Grenznähe bezogen, abwechselnd wurde aber auch nicht vorbereitete Stellungen auf geeigneten Anhöhen genutzt. Die Verbindung zum Tieffliegermelde- und Leitzentrum der jeweiligen Kompanie wurde mit Richtfunk gehalten und bei den vorbereiteten DEST durch ständig geschaltete Post-Leitungen überlagert.

    In Bayern gab es 10 solcher DEST:

    In Unterfranken die Stellungen
    DELTA 2 auf dem Heidelstein in der Rhön
    DELTA 3 auf dem Lahnberg bei Eyershausen / Königshofen im Grabfeld.
    Geführt wurden diese beiden Punkte von der 18./FmRgt 32 in Rotenburg/ Fulda mit dem Decknamen GIPSIE ROSE.

    Für Oberfranken und die nördliche Oberpfalz zuständig war die 16./FmRgt 32 in Naila (Deckname HONEY POT). Hier gab es die DEST
    ECHO 1 – Langesbühl bei Geroldsgrün
    ECHO 2 – Wartberg bei Längenau / Selb
    ECHO 3 – Poppenreuther Berg bei Mähring
    ECHO 4 – Moosbach / Tännesberg

    Die südliche Oberpfalz und den Bayerischen Wald deckte die 17./FmRgt 32 in Burglengenfeld (Deckname ANGEL FACE) ab, mit den DEST
    FOX 1 – Dachsriegel bei Furth im Wald
    FOX 2 – Eschenberg bei Kirchdorf im Wald
    FOX 3 – Sulzberg bei Philippsreuth
    FOX 4 – Fürstenzell / Gföhret bei Passau

    Links könnte stehen "ALg", der stilisierte Trichter im Kreis steht für "Betriebsstoff" und rechts beginnt es mit einem "A"

    ALg - Außenlager, das waren meistens abgesetzte Lagerbereiche von Depots
    Zusammen mit dem Betriebsstoff-"Trichter" könnte es sich um ein Betriebsstofflager handeln.

    Mit "A" beginnend fällt mir als Betriebsstofflager eigentlich nur Amstetten auf der Schwäbischen Alb (Geislinger Steige) ein. Hier gab es schon seit Wehrmachtszeiten ein Betriebsstofflager der damaligen WiFo. Bei der Bundeswehr wurde in Amstetten u.a. eine Kanisterbefüllanlage eingerichtet.

    Schneeberg und Ochsenkopf

    Der Ochsenkopf hat auch eine, wenn auch minimale, militärische Vergangenheit.

    Auch hier gab es zu Wehrmachtszeiten von 1938 – 1942 eine Leitstrahlbake für ein Funkfeuer der Luftwaffe, betrieben ebenfalls von der oben beim Schneeberg schon erwähnten Luftnachrichtenabteilung 100.

    Die Bundeswehr nutzte den Berggipfel in den 1960er Jahren um hier durch die PSV-Truppe zeitweise Rundfunksendungen in die DDR abstrahlen zu lassen. Durchgeführt durch das Rundfunkbataillon 701 bzw. PSV-Sendebataillon 701

    Literatur:
    - Dill, Harald / Hetz, Karlheinz: Luftkrieg von Aschaffenburg bis Zwiesel - ein militärisch-technisches Feature zur Heimatgeschichte Nordbayerns, Band 2, Weißenstadt 2014, S. 385 – 388.
    - Rundfunkbataillon – Mütterliche Wärme, In: Spiegel 7/1966, S. 42 – 44.

    Schneeberg waren ja auch lange die Cowboys drauf...

    Schon 1498 gab es dort einen Wartturm des Fürstentums Kulmbach-Bayreuth, der bei Gefahr Feuer- oder Rauchsignale mit den benachbarten Warten austauschen konnte. Dieses System gab es bis etwa 1700.

    Stellungen auf dem Schneeberg wurden auch im Zweiten Weltkrieg betrieben.
    Die Wehrmacht hatte dort von Ende 1938 bis 1945 eine Richtfunk-Relaisstation der Luftwaffe und die Leitstrahlbake eines Funkfeuers der Luftwaffe, betrieben durch die damalige Luftnachrichten-Abt.100.
    Zusätzlich gab es eine Luftbeobachtungsstation und die Funkmeß-Beobachtungsstellung BUCHE (durch das Fluko Bayreuth besetzt)

    Die US-Army setzte auf dem Berg bereits ab Herbst 1945 Fernmeldeaufklärungseinheiten ein, vor allem der USASA aus der Field Site Augsburg. 1945-1950 war diese Stellung zeitweise, und ab Beginn des Koreakriegs 1950 ständig bis 1992 besetzt. Ab 1957 sind feststellbar
    - 279th US Army Security Agency Detachment, 1st Platoon (1957 – 1959), daraus wurde das
    - Det. J 318th ASA Battalion (1959 – April 1992)

    Die Bewachung wurde von zivilen Labor Service Kräften der Amerikaner gestellt, so z.B. in den 1950er Jahren der 4070th Labor Service Company Guard (1950 - 1956)


    Die Bundeswehr setzte ab 1960 Eloka-Aufklärungskräfte des Fernmelde-Btl 220 (Heer) und des Fernmelde-Sektors E vom Fernmelde-Regiment 72 der Luftwaffe im mobilen Einsatz ein. Der Aufklärungsturm wurde 1965 fertiggestellt und dann von den US-Truppen und der Luftwaffe der Bundeswehr bis 1993 betrieben.

    Ab den späten 1970er Jahren wurde der Turm auch von Teilen der für strategische Aufklärung zuständigen „Fernmelde- und Radarstelle der Bundeswehr“ aus Hof/Saale genutzt.

    Weiter gab es auf dem Gipfel des Schneebergs und im Aufklärungsturm noch zeitweise Französische Eloka-Kräfte.
    Von der französischen Luftwaffe fanden Erfassungsversuche 1977 durch die Escadre Electronique Tactique (EET) 54 bzw. Base Aériene 128 statt.
    Das französische Heer hatte zwischen 1964 und 1994 immer wieder zeitweise Teile des 44ème Régiment Transmissions (44e RT) dort im Einsatz.

    Und natürlich durfte auch der Bundesnachrichtendienst (BND) nicht fehlen, er hatte sich auf dem Turm unter dem Decknamen „Bundesstelle für Fernmeldestatistik“ etabliert.

    Da wo das Radon drauf ist?

    Richtig - das ist die Radarstellung der Luftraumüberwachung, derzeit besetzt vom Abgesetzten Technischen Zug 357 der Luftwaffe. Für diese Stellung auf dem Döbraberg wurde im letzten Jahr der Schutzbereich (nicht Militärischer Sicherheitsbereich!) auf einen Radius von 5000 m vergrößert.

         

    Vom Epprechtstein aus müsstest Du auch die ehemaligen Aufklärungs-Türme der Eloka auf dem Schneeberg (südlich vom Epprechtstein) und dem Großen Kornberg (nordostwärts) sehen.

    Eine Uniform ist es nur dann, wenn man mit einem Amtsträger verwechselt werden kann. Da reichen keine 3 Teile, sondern der Anzug muss vollstädig und korrekt getragen werden inklusive Kopfbedeckung. EIne Amtperson imitiert man nicht nur durch die Kleidung, sondern auch durch die Handlung. Dann ist es strafbar.

    Beim unbefugten Tragen von Uniformen kommt es nicht darauf an, eine Amtsperson zu "imitieren", es genügt das Tragen an sich (§ 132 a Abs 1 Nr. 4 StGB). Hier heißt es glasklar: Wer unbefugt ... inländische oder ausländische Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen trägt

    Das Problem mit dem unbefugten Tragen von Uniformen ist leider, dass die Rechtsprechung hier sehr diffizil ist

    Es gibt zum einen vom Bayerischen Obersten Landesgericht die Entscheidung vom 25.03.1996, Az: 5 St RR 5/96.
    „Eine Strafbarkeit nach § 132a Abs. 1 Nr. 4 StGB (unbefugtes Tragen von Uniformen) scheidet aus, wenn sich das unbefugte Tragen einer Uniform als offenkundige Maskerade darstellt und somit von vornherein nicht geeignet ist, bei anderen den Anschein zur Berechtigung des Tragens der Uniform zu erwecken und diese irrezuführen. Es sind daher Feststellungen dahingehend zu treffen, ob ein Beobachter des Vorgangs die getragenen Uniformen als Verkleidung aufnehmen mußte, oder ob das Gesamtbild des Verhaltens des Angeklagten nahelegte, daß er die Uniform als Angehöriger der Bundeswehr trug.“

    Hier wird also darauf abgestellt, ob ein außenstehender Beobachter die Uniform nur als Verkleidung oder tatsächlich als Uniform eines Soldaten betrachten mußte. Da bleibt ein weiter Interpretationsspielraum.

    Das Oberlandesgericht Hamm hat dagegen in einem recht neuen Urteil von 2022 eine ausreichende Ähnlichkeit mit einer Uniform selbst bei der Verwendung falscher Beschriftungen auf der verwendeten Bekleidung bejaht.

    „Falsche Uniform mit Buchstabensalat „POZILEI“ kann strafbarer Missbrauch von Polizeiuniform sein (28. Juni 2022)

    Das Tragen einer neongelben Warn- und Schutzjacke, welche sich von den Uniformjacken der nordrhein-westfälischen Fahrradpolizei lediglich dadurch unterscheidet, dass auf der Rückseite in grau-reflektierenden Buchstaben das Wort „POZILEI“ statt „POLIZEI“ prangt, ist geeignet, eine Verwechslungsgefahr im Sinne von § 132a Abs. 1 Nr. 4, Abs. 2 Strafgesetzbuch zu begründen und damit strafbar.

    Oberlandesgericht (OLG) Hamm vom 27.06.2022, Beschluss vom 9. Juni 2022 – 4 RVs 62/22.

    In dem Fall hatte das Landgericht Paderborn den Angeklagten in einem Berufungsverfahren wegen unbefugten Tragens von Uniformen mit dem Aufdrucks „POZILEI“ zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 55 Euro verurteilt. Die dagegen gerichtete Revision des Angeklagten hat das OLG nun verworfen.

    Nach den Urteilsfeststellungen des Landgerichts Paderborn befuhr der Angeklagte am 6. Februar 2020 zur Mittagszeit die Marienstraße in Paderborn mit seinem Pedelec. Hierbei trug er unter anderem eine dunkelblaue Hose und eine neonfarbene Jacke mit dunkelblauen Elementen, silberfarbenen Reflektorstreifen und der Aufschrift „POZILEI“ in großen, grau-silberfarbenen Druckbuchstaben. Er hielt an einer Kreuzung neben einem Auto an, klopfte gegen die Seitenscheibe der Fahrerin und äußerte seinen Unmut über deren vorangegangene Fahrweise. Dabei gab er sich nicht als Polizeibeamter aus, so dass ihm Amtsanmaßung nicht zur Last gelegt wurde.

    Das Landgericht wertete das Verhalten jedoch als unbefugtes Tragen von Uniformen, für das es nach dem Gesetz bereits ausreicht, wenn eine zum Verwechseln ähnliche Uniform getragen wird. Eine ausreichende Ähnlichkeit zu einer Polizeiuniform bejahte das Landgericht aufgrund des Gesamteindrucks in der konkreten Situation und des Aufdrucks „POZILEI“. Die Beschriftung mit diesem tatsächlich nicht existierenden Wort werde bei flüchtiger Betrachtung als „POLIZEI“ gelesen, da gegenüber diesem tatsächlich existierenden Wort lediglich zwei Buchstaben vertauscht seien. Genau hierauf ziele der „Buchstabensalat“ auch ab.

    Das OLG Hamm bestätigte diese Entscheidung.

    Das Tragen einer neongelben Warn- und Schutzjacke, welche sich von den Uniformjacken der nordrhein-westfälischen Fahrradpolizei lediglich dadurch unterscheidet, dass auf der Rückseite in grau-reflektierenden Buchstaben das Wort „POZILEI“ statt „POLIZEI“ prangt, ist geeignet, eine Verwechslungsgefahr im Sinne von § 132a Abs. 1 Nr. 4, Abs. 2 Strafgesetzbuch zu begründen. Dem steht das Tragen einer dunklen Hose oder Jeans nicht entgegen, wenn das gesamte Erscheinungsbild einen objektiven, nicht besonders sachkundigen und nicht genau prüfenden Beobachter zu der Annahme führt, dass es sich um eine Polizeiuniform handelt. Auch ist es unerheblich, dass die Zeugen hier letztlich doch bemerkten, keinen Polizeibeamten vor sich zu haben. Denn die Vorschrift soll schon vor der bloßen Gefahr von Verwechslungen schützen.“

    Hier genügte dem Gericht also die bloße Verwechslungsgefahr.

    Ich kann mir z.B. durchaus vorstellen, dass ein Gericht die Verwechslungsgefahr bejaht, wenn jemand eine „alte“ Flecktarnjacke von 1957 trägt, dass dann damit begründet, dass die Bundeswehr ja heute auch wieder gefleckte Uniformen trägt und dann weiter ausführt, das vom „Normalbürger“ nicht zu erwarten ist, dass er Flecktarn 1957 von Flecktarn 2025 unterscheiden kann.

    müssten die Stromerzeuger vom Sender Emil sein.

    Die Richtung stimmt. Der Ortsverband Hof hatte damals ein 162 kVA - Aggregat, Baujahr 1943, im Bestand.
    Siehe beigefügte Seite aus der Broschüre zum 30-jährigen Bestehen des THW Hof/Saale, die Fotos sind durchaus ähnlich den im Film gezeigten.

    Das LW Bild ist auch ein Nachweis dass früher auch Fw Dienstgrade Piloten sein konnten.

    Das war von 1956 bis ca. Anfang der 1970er Jahre nichts Außergewöhnliches und zwar bei Luftwaffe und Heeresfliegern. Ich füge als Beispiel mal eine Liste der Abstürze / Unfälle mit dem Starfighter (F-104) bei, hier sind die Dienstgrade der Piloten erwähnt, ich habe nur die Fälle selektiert, bei denen Feldwebel als Piloten eingesetzt waren.

    Starfighter-Abstürze - Pilot Feldwebel.pdf

    Der Einsatz von Feldwebeln als Luftfahrzeugführer lief nach 1970 aus. Zum einen wurden nur noch Offiziere als Piloten ausgesetzt, zum anderen wurde nach 1970 die Laufbahn der Fachoffiziere eingeführt und sehr viele der damaligen Feldwebel-"Piloten" wechselten dann in diese Laufbahn.

    Wieder zwei eher seltene Fotos:

     

    Der 120 mm Mörser Brandt auf Radfahrgestell. Die Bilder sind ca. 1962 aufgenommen worden. Die Bundeswehr hatte damals drei Arten von Panzergrenadieren: Die Panzergrenadiere (SPz) mit dem HS 30 , die Panzergrenadiere (mot), die als Gruppenfahrzeug den Unimog 1,5 t hatten und ab ca. 1964 die Panzergrenadiere (MTW) mit dem M 113.
    Alle Bataillonstypen hatten eine schwere Kompanie (5.), die unter anderem jeweils einen Zug schwere Mörser mit vier bis sechs Mörsern hatte. Bei den PzGren (SPz) lief hier der HS 30 als Mörserträger (HS 30, Typ 52-3), bei den PzGren (mot) und PzGren (MTW) wurde der Mörser auf Radlafette von einem LKW 1,5 t gezogen, wie es auf den Fotos zu sehen ist. Dazu kam ein mittlerer Mörserzug mit Mörser 81 mm auf SPz (kurz) bzw. bei den HS 30-Bataillonen auf dem HS 30. Der M 113 als Mörserträger wurde erst um 1970 eingeführt.
    Bei dem Bild mit dem an einen LKW 1,5 t angehängten Mörser ist auch die damalige Anordnung der Sitzbänke auf den Lastwagen der Bundeswehr erkennbar. Die Soldaten saßen mit dem Rücken an der Seitenwand. Es gab in frühen 1960er Jahren einige Unfälle, bei denen Soldaten wegen dieser Sitzposition verletzt wurden, wenn die LKw zu nahe an Bäume mit weit herabhängenden Ästen kamen. Daraufhin wurden die Sitzbänke in der bekannten Art in der Mitte der Pritsche montiert.

    Dir ist bekannt, dass man sich inzwischen kostenlos Akten aus dem Militärarchiv digitalisieren lassen kann?

    Digitalisierung on demand
    Digitalisierung on demand - Das Bundesarchiv online: Ihre zentrale Anlaufstelle für historische Dokumente, digitale Sammlungen und Informationen zur deutschen…
    www.bundesarchiv.de


    Dazu einfach eine Mail mit den gewünschten Archivsignaturen nach Freiburg schicken, E-Mail -Adresse siehe vorstehenden Link.
    Dauert allerdings einige Wochen bis einige Monate.
    Diese für einzelne Nutzer erstellten Digitalisate stehen dann öffentlich über Invenio allen Interessierten zur Verfügung.

    "Holzwappen Bw Heer AusbZentrTerrHeer Aurich"

    Vielleicht als Hintergrundinformation:

    Das „Ausbildungszentrum Terrheer Aurich“ hieß offiziell „Ausbildungszentrum Territorialheer 24/1“. Aufgestellt im April 1967 zur Ausbildung vom Soldaten der Reserve für die damaligen Sicherungskompanien der Territorialen Verteidigung.

    Stationiert in Aurich-Sandhorst.

    War Teil des Wehrbereichskommandos II (Hannover) und wurde zunächst dem damals noch existierenden Verteidigungsbezirkskommando 27 (Aurich) unterstellt. Ab April 1974 unterstand dieses Ausbildungszentrum dem neu aufgestellten Heimatschutzkommando 14 (Stab in Munster, ab 1976 in Lingen).

    1980 wurde das AusbZentr24/1 umgegliedert und umbenannt in „Jägerausbildungszentrum 52/1“. Auftrag war nun die Ausbildung vom Soldaten der Reserve für Jäger- und Heimatschutzkompanien sowie Sicherungszüge. Ab April 1981 unterstand es der Heimatschutzbrigade 52 (Stab in Lingen).

    1987 verlegte das Jägerausbildungszentrum 52/1 nach Munster und wurde 1991 aufgelöst.